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Warten vergeblich
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Warten vergeblich
20 Nov. 2002 10:41
Als ich den Bericht der Süddeutschen Zeitung gelesen habe war ich doch verwundert, was so hinter den Rücken der Patienten alles abläuft.
Es ist schon schlimm genug, dass viele Leute keinen Organspendeausweis haben und viele Kliniken Hirntote Patienten als Organspender nicht weiter melden.
Aber jetzt werden wir auch noch sozusagen nicht transplantiert, wenn der Operateur im Urlaub ist oder krank ist.
Wie kann man sich dagegen schützen? Bei wie vielen Verschiedenen Zentren kann oder muss man sich den Anmelden das man die besten Chancen hat schnell transplantiert zu werden?
Viele Patienten warten schon mehr als 8 Jahre, vergeblich auf ein Organ, ich frage mich wie oft schon das Passendes Organ da war aber abgelehnt wurde!
Alterh6er
Es ist schon schlimm genug, dass viele Leute keinen Organspendeausweis haben und viele Kliniken Hirntote Patienten als Organspender nicht weiter melden.
Aber jetzt werden wir auch noch sozusagen nicht transplantiert, wenn der Operateur im Urlaub ist oder krank ist.
Wie kann man sich dagegen schützen? Bei wie vielen Verschiedenen Zentren kann oder muss man sich den Anmelden das man die besten Chancen hat schnell transplantiert zu werden?
Viele Patienten warten schon mehr als 8 Jahre, vergeblich auf ein Organ, ich frage mich wie oft schon das Passendes Organ da war aber abgelehnt wurde!
Alterh6er
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- Roland
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Re: Re: Warten vergeblich
20 Nov. 2002 12:49
Man kann sich immer nur an einem Zentrum melden .
Um zu verhindern dass die TX Zentren wegen Personellen Engpässen Organe ablehnen kann man als Patient eigentlich nur darauf achten möglichst grosse Zentren mit einer ausreichenden Personaldecke als betreuendes Zentrum auszusuchen.
Natürlich gibt es sicher auch noch andere Aspekte die dann vielleicht eher zu einem kleineren Zentrum raten würden. z. B. persönlichere Atmosphäre, bessere Betreuung, besser erreichbar usw.
aber im Artikel der Sueddeutschen wird ja auch eine Lösung angeboten die Zentren die sich Zeitweise von der Warteliste verabschieden, sollen dann dazu gezwungen werden ein anderes Zentrum für die Zeit anzugeben.
Aber im Grunde ist es ja wohl am schlimmsten dass die Patienten darüber nicht informiert werden.
Da meldet sich dein Zentrum für einen Monat ab und du sitzt zu hause und denkst jederzeit könnte DER anruf kommen.
Aber pusteblume.
naja shit happens
Roland
Um zu verhindern dass die TX Zentren wegen Personellen Engpässen Organe ablehnen kann man als Patient eigentlich nur darauf achten möglichst grosse Zentren mit einer ausreichenden Personaldecke als betreuendes Zentrum auszusuchen.
Natürlich gibt es sicher auch noch andere Aspekte die dann vielleicht eher zu einem kleineren Zentrum raten würden. z. B. persönlichere Atmosphäre, bessere Betreuung, besser erreichbar usw.
aber im Artikel der Sueddeutschen wird ja auch eine Lösung angeboten die Zentren die sich Zeitweise von der Warteliste verabschieden, sollen dann dazu gezwungen werden ein anderes Zentrum für die Zeit anzugeben.
Aber im Grunde ist es ja wohl am schlimmsten dass die Patienten darüber nicht informiert werden.
Da meldet sich dein Zentrum für einen Monat ab und du sitzt zu hause und denkst jederzeit könnte DER anruf kommen.
Aber pusteblume.
naja shit happens
Roland
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- ludwigw
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Re: Re: Warten vergeblich
21 Nov. 2002 08:05
Hallo,
Ich habe das auch gelesen. Wenn die Zahlen stimmen übertrifft das ja die Transplantationszahlen manch eines kleineren Zentrums. Zusammen mit der vor einem halben Jahre kursierenden Meldung daß ca. 50% der deutschen Krankenhäuser noch nie ein Organ gemeldet haben scheint mir aber neben dem Mangel an Organspender-Ausweis-Trägern (ah, tolles Wort) offensichtlich ein Probelm bei den Krankenhäusern zu liegen. So können unsere Transplantationszahlen nicht steigen!!!!!!!
Wolfgang
Ich habe das auch gelesen. Wenn die Zahlen stimmen übertrifft das ja die Transplantationszahlen manch eines kleineren Zentrums. Zusammen mit der vor einem halben Jahre kursierenden Meldung daß ca. 50% der deutschen Krankenhäuser noch nie ein Organ gemeldet haben scheint mir aber neben dem Mangel an Organspender-Ausweis-Trägern (ah, tolles Wort) offensichtlich ein Probelm bei den Krankenhäusern zu liegen. So können unsere Transplantationszahlen nicht steigen!!!!!!!
Wolfgang
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