Werbung gegen Organspende
- blume
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Werbung gegen Organspende
23 Apr. 2003 13:00Bitte schaut Euch doch mal die HP von akktion Leben an.
www.aktion-leben.de
geht alles gegen Organspende und Werbung
Es geht bei uns eine Proschüre um von dieser Organisation.
Da stehn einen die Haare zu Berg.
Bei uns in Unterfranken hat (fast)jeder Religionslehrer diese Proschüre per Post erhalten.
Ich werde diese Proschüre im Mai mit nach Kassel zur Delegiertenversammlung nehmen, damit unser Dachverband dagegen( vieleicht) angehen kann
gruss anita
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
23 Apr. 2003 13:38Es gibt doch freie Meinungsäusserung und ob der Sterbevorgang mit dem Hirntod auch wirklich abgeschlossen ist wird man wohl weder beweisen noch widerlegen können, jedenfalls nicht wenn man es philosophisch betrachtet.
Roland
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- chrisi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
23 Apr. 2003 19:25Der Hirntod wird definiert als Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Stammhirns. Dabei wird durch kontrollierte Beatmung die Herz- und Kreislauffunktion noch künstlich aufrechterhalten .
Kein Tod, weder bei Krankheit noch Unfall, wird so geprüft wie der eines Hirntoden.
Die Hirntoddiagnose müssen zwei voneinander unabhängige Ärzte durchführen.
Die Mediziner führen dann eine Reihe von Prüfungen wie Augenreflexe, Schmerzreaktion, Hustenreflexe und Eigenatmung durch, deren Ergebnis in das Hirntodprotokoll eingetragen wird.
Doch damit nicht genug. Das ganze wird ein paar Stunden später nocheinmal wiederholt, zwischendurch werden 30-minütige EEGs durchgeführt. Ein Nulllinien-EEG gilt als sicherer Hinweis auf den Ausfall sämtlicher Hirnteile. Von den Apparaten abgeschlossen wird der Tode eh, bleibt nur noch die Frage der Organspende.
Wo bleibt da die Philosphie? Die Philosophie einer leblosen Hülle, dessen Körper, und nur der Körper, durch künstliche Beatmung am Leben erhalten wird. Ein unwürdiger Zustand für eine toten Menschen, der einmal gedacht, gefühlt, geredet, einfach gelebt hat. Ein viel würdigerer Zustand ist es doch, nach seinem Tod anderen zu helfen, bzw. Leben zu retten.
Na gut, darüber kann man streiten, nicht aber über den gesichterten Tod eines Menschen, der kein Gehirn mehr besitzt, bzw. tot ist.
Jetzt bin ich von Blumes unglaublichen Bericht abgekommen. Dazu muss ich auch nichts mehr zu sagen, mir fehlen die Worte.
Viel Gesundheit allen Organspendegegnern
Chrisi
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
24 Apr. 2003 00:04Es sollte aber erlaubt sein das man die sache eben auch anders betrachten kann.
Es eht ja da mehr um eine metaphysische frage wann ist ein Sterbevorgang endgültig abgeschlossen.
Da geht es eben um mehr als um nur Medizinische Definitionen. Das sind Esoterische ansichten denen man mit Vernunft und Wissenschaft nicht begegnen kann.
wenn man solchen Leuten das Wort verbieten will, giesst man meiner Meinung nach nur noch mehr Oel ins Feuer.
Dann heisst es die transplantationslobby verbietet uns den Mund oder so. Lasst den Leuten Ihre Meinung und vertraut den Theologen und wer sonst noch von jenen angesprochen wird, dass sie sich gut Ihr eigenes Urteil zu diesem Thema bilden können und sicherlich meistens die Organspende als eine sinnvolle Sache ansehen werden.
in diesem Sinn
Roland
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- chrisi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
24 Apr. 2003 19:27ich habe mir die Seite heute mal genau unter die Lupe genommen. Er nennt sich, man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen Aktion Leben.
Man spricht dort sogar von MORD. Mord an Hirntoden. Diesen Machenschaften, und ich nenne sie so, kann man nur sachlich und konstruktiv entgegenwirken.
Insofern hat Roland recht, da kannst du gesetzlich nix gegen machen. Nur immer wieder, sachlich und mit fundiertem Wissen, ohne erhobenen Zeigefinger, die Leute aufklären, Gegendarstellungen ins Internet stellen, selbst Propekte verteilen, was wir und ihr als Gruppe ja schon lange tun. Die Schulen müssen Aufklärungsarbeit leisten. Die Kinder sind unsere Zukunft und für solche Sachen viel aufgeschlossener als ältere Menschen. Anita, wir müssen die Trotz allen Widrigkeiten-Mentalität annehmen. Wir führen alle den gleichen Kampf, leider.
Möge sich die Vernunft durchsetzen
Chrisi
P.S
ob die Verfasser dieser Berichte auch so drauf wären, wenn eines ihrer Kinder totkrank wäre und dringend auf ein Organ warten würde?
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
24 Apr. 2003 23:33Da wird dann eine Sammlung aus Fakten mit einer Mischung von ethischen Ansichten und teilweise unwahrheiten (wie das statement vom Papst vor einem Transplantationskongres wo er meines Wissens die Organspende begrüsste) vorgelegt und will dann damit irgendwen überzeugen. das wird denen wohl kaum gelingen.
Aber auf der anderen Seite ist es nun einmal wahr das es erst 1968 auf einem Kongress in Amerika gelungen die bisherige Definition vom Tod durch stillstand jeglicher Vitalfunktionen wie Herzkreislauf usw durch eine neue Definition die sich auf den Hirntod bezog abzulösen. Und die Absicht dieses Kongresses war auch der Transplantationsmedizin dadurch eine Juristische Sicherheit zu geben.
Und die frage ob die Seele den Körper genauso verlasssen kann wenn der Mensch funktionierende Organe entnommen bekommt als wenn er als geschlossene einheit verwesen kann wird man wohl nie beantworten können.
Nur das schöne und gute an der ganzen Geschichte ist ja das man im gegensatz zur frage wo beginnt das Leben bei der Frage wo hört es auf und wie soll es für mich aufhören selbst entscheiden kann was mit einem passiert.
Und hier vertrau ich wieder den Menschen das die meisten den jetzigen Regelungen der Humanmedizin vertrauen und zugunsten von schwerkranken Menschen entscheiden. Also sich für die Organspende Entscheiden wenn sie sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Aber mal was anderes wer weiss eigentlich wer genau hinter der Gruppe steht und woher die Ihr Geld für diese kleine Kampange haben.
LG Roland
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- chrisi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
24 Apr. 2003 23:53wenn du nun das seelische und geistige in religiösem Sinne ansprichst, spielt der Körper eh keine Rolle mehr.
Aber das Denken, Fühlen, Schmerzen spüren, lieben, der ganze Bewegungsapparat wird nun mal vom Gehirn gesteuert. Dies betrifft den Körper.
Was mit der Seele ist und ob es eine gibt und wo die sitzt, mag ich nicht zu berurteilen.
Der Körper zumindest ist tot und braucht somit die Organe nicht mehr. Die Seele übrigens auch nicht.
Ich möchte diese religiösen Menschen übrigens mal sehen ,wenn es ihnen selbst ans Leder geht. Da gibt es bei den Zeugen Jehowas auch genug, die ihre Religion ganz plötzlich vergessen, wenn sie selbst krank werden oder einer ihrer Angehörigen. Nur die ganz überzeugten Fundis lehnen weiterhin eine Behandlung ab.
Wenn Krankheiten Gottes Wille sind, dann ist es doch auch Gottes Wille, dass der Mensch solche Fähigkeiten besitzt, anderen Menschen zu helfen, auch durch Organspende.
Noch eine Frage Roland: Bist du auch auf eine Liste und wartest, ich versteh dein Verständnis nicht so ganz für diese Leute. Skepsis ok, aber im gesunden und sachlichem Maße wie es andersrum auch sein sollte.
Diese Seite ist die reinste Hetze auch gegen Homosexuelle, Abtreibungen werden auf Gedeih und Verderb verurteilt, egal ob Vergewaltigung oder sonst was.
Das reinste Mittelalter. Es gibt auch seriöse Infoblätter von Gruppen oder Leuten die Bedenken haben, was die Organspende betrifft.
Da bin ich auch tolerant, sie machen sich wenigstens Gedanken um das Thema, aber sachlich und nicht so menschenverachtend, wie diese Aktion Leben, die von Mord und Totschlag spricht. Ich könnte platzen.
Ich bin auch ein potenzieller Mörder, weil ich auf der Liste stehe und mein tx-arzt leistet Beihilfe. Ich kann bei diesem Thema einfach den Mund nicht halten. Das muss raus
Gute Nacht
chrisi
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
25 Apr. 2003 08:23Nun habe ich aber einerseits eine Positive einstellung zum Thema Organspende und auch Lebendspende und andererseits bin ich sehr Tolerant und ein Freund der freien Meinungsäusserung.
Ich dachte ich hätte deutlich gesagt das ich selbst deren Ansichten nicht teile, ich habe nur versucht zu erklären wie Sie Argumentieren und wo Sie Ihre bedenken haben.
Ich selbst hatte bei meiner ersten Transplantation auch ernsthafte ethische bedenken und habe mich damit auseinandergesetzt und mir auch Rat von Theologen geholt.
Dabei habe ich festgestellt das ethische bedenken nicht angebracht sind sowie das die Organspende von der Evangelischen alsauch der Katholischen Kirche befürwortet wird und als Akt der Nächstenliebe angesehen wird.
Weiterhin habe ich vertrauen in die Transplantationsmedizin und bin überzeugt davon das alles mögliche gemacht wird um missbrauch zu vermeiden und die Spender mit dem notwendigen Respekt behandelt werden und nicht nur als ersatzleillager betrachtet werden.
Es ist immer der Gutmensch in mir der mir sagt lass leute mit anderen Meinungen in frieden leben solange sie sich an die Regeln der Gesellschaft halten.
Mag falsch sein aber es ist eben so.
Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
25 Apr. 2003 08:52ich finde Du hast Deinen Standpunkt eigentlich sehr gut und differenziert deutlich gemacht. Ich teile ihn übrigens.
Aber es ist natürlich nicht einfach, diese Toleranz gegen Menschen aufzubringen, die selber sehr wenig Toleranz beweisen. Ich gebe offen zu, daß es auch mir manchmal schwer fällt und ich mir dann meine eigenen Prinzipien sehr bewußt klar machen muß. Das hat übrigens gar nichts mit Gutmenschentum zu tun. (Dieser Begriff ist bei mir sehr negativ besetzt.) Ich denke es hat viel mehr damit zu tun, daß man sich für bestimmte ethische Prinzipien entscheidet (ob aus religiösen oder mehr rationalen Gründen ist dabei egal) und es sich dann schon selber schuldig ist, diese Prinzipien so gut es geht durchzuhalten. Das ist dann auch völlig unabhängig davon, wie andere handeln.
Gruß
joe
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- blume
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
25 Apr. 2003 09:09ja ihr habt ja recht,man kann nichts dagegen tun (freie meinungseusserung)klar.
Diese Organsisation muss es schon länger geben ,vor ca 4oder 5jahren ging das gleiche Heft in Unterfranken herum.Wurde überall ausgelegt.Wenn ich das damals sah hab ich gleich alles weggeworfen.
Nur heute wird das mit der Post verschickt und zwar im Sonntagsblatt (ist ein Zeitung die die Kirche herausgibt) und diese Zeitung wurde an fast allen Religionsler. verschickt.
Es wird gerade von einer Religionslehrerin geprüft ob die Kirche damit was zu tun hat. (rein interessehalber)
schönen Tag noch
Anita
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
27 Apr. 2003 12:24Das ist ja jetzt auch nicht als Seite zu verstehen die sich unvoreingenommen das Ziel gesetzt hat über Organspende zu informieren.
Die gefahr das die jetzt viele Leute beeinflussen und unsicherheit verbreiten sehe ich nicht.
Allein das wir nicht schon viel eher auf diese Gruppe aufmerksam geworden sind hier im Forum zeigt doch das es sich nicht gerade um eine Massenbewegung handelt.
Ich würde sie einfach nicht so wichtig nehmen und das wars.
Das hauptproblem der Organspendenbereitschaft ist und bleibt die widerspruchslösung dafür müssen wir kämpfen.
und dann können die ja ihr häkchen machen das sie das nicht wollen und gut ist es.
Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
27 Apr. 2003 12:40warum eigentlich die Widerspruchslösung? Ich finde die ziemlich hart und ist hier in Deutschland bestimmt nicht zu machen.
Warum nicht einfach ein Feld in den Personalausweis oder in den Führerschein, ob man Organspender sein möchte oder nicht?
Ich finde, das ist die fairste Lösung. So eine Entscheidung müsste nur widerrufbar sein, egal in welche Richtung.
Nebenbei bemerkt:
Anita hat auf jeden Fall ein interessantes Thema vom Zaun gebrochen. Davon lebt das Forum und bleibt interessant.
Schönen Sonntag an alle
chrisi
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
27 Apr. 2003 13:36Aber ein eintrag im Personalausweis wäre natürlich abgesehen vom Bürokratischen aufwand die eindeutigste Art sich zu entscheiden. Mit Bürokratische Aufwand meine ich Jetzt nicht das Kreuzchen sondern wenn die erst mal Anfangen damit dann müssten erst neue Ausweise gestaltet werden EDV umstellung und so weiter. Hört sich vielleicht lächerlich an aber in Deutschland (ich bin selbst von dort und lebe erst 1 Jahr in Österreich) könnte das schon einiges an Aufwand bedeuten.
Das die Diskussion hier sehr Interressant ist und gut sieht man ja allein schon an den vielen Einträgen und ich bin ja sonst auch eher schreibfaul.
Roland
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- chrisi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
27 Apr. 2003 15:40aus historischer Sicht, ist in Österreich das öffnen von Leichen (wie soll ich es sonst nennen?) Normalität, wurde doch schon Mitte des 18.Jahrhunderts jeder Tote von Gesetz wegen, obduziert. Die Leute gehen mit dem Thema anders um, weil heute noch wesentlich mehr obduziert wird als bei uns. Ob es heute noch Gesetz ist, jeden Toten zu obduzieren, weiß ich allerdings nicht.
Was jetzt?
chrisi
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
28 Apr. 2003 12:56Aber ob das hier noch so im Bewusstsein der Bevölkerung präsent ist würd ich eher verneinen.Es ist eben selbstverständlich. Ich bin jedenfalls froh das es hier so ist. Dadurch konnt ich meine Wartezeit auf eine Spenderniere verkürzen. Und ich würd mir wünschen das es Europaweit so geregelt wird wie hier.
Ich hab aber auch festgestellt das Wartezeiten von ca. 2 Jahren für Patienten sehr lang sind wenn sie es nicht anders kennen ist irgendwie verständlich es ist eben immer eine Frage der Perspektive.
Roland
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- caissa
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
28 Apr. 2003 19:00habe versucht, das zu lesen, bin nicht weit gekommen. Ziemlicher Quatsch. Aber es findet sich ja bei uns für alles irgendein Professor, der es unterschreibt.
Ich stimme Roland und anderen zu, man kann nix machen, muss es als zwar abwegige, aber dennoch erlaubte freie Meinungsäußerung betrachten.
Ich aber habe mir erlaubt, denen ne Mail zu schicken. Wenn das alle User von DO machen, sind sie zumindest genervt *gg. Vielleicht denken sie auch nach, könnten ja auch mal ne Niere brauchen.
Hatte bisher davon nix gehört.
Schöne Grüße Hans-Dieter
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- chrisi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
28 Apr. 2003 20:39ich habs getan. Nützt wahrscheinlich nix, aber die Idee ist nicht schlecht.
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
28 Apr. 2003 20:58Roland
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- debi
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
28 Apr. 2003 23:12die Idee von caissa klingt toll und ich find sie unterstützenswert.
Eigentlich wollte ich aber auf Rolands Einlassung von heute Mittag antworten: die Wiederspruchslösung. Ich finde es gut und geradezu wichtig, daß wir eine Zustimmungslösung haben. Denn ich möchte auch über den Tod hinaus eine gewisse Selbstbestimmungsgewähr haben. Und in der Situation eine potentiellen Empfängerin wäre es mir auch wichtig, daß ich ein gern gegebenes Geschenk bekomme und nicht einen Raub. Daß diese Meinung bei vielen Dialysepflichtigen ungern gehört wird weiß ich. Aber sie gehört zu meinen ethischen Ansprüchen. LG Debi
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- Roland
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Re: Re: Werbung gegen Organspende
29 Apr. 2003 14:35Dann würden sicher viel mehr Menschen mit einen Spenderausweis rumlaufen. Und das deine Meinung hier nicht gern gesehen ist das glaube ich nun wirklich nicht. Ich finde es auf alle Fälle gut.
Aber ich denke für mich das es in einer Gesellschaft wie Deutschland und auch die ganze EU möglich ist eine widerspruchslösung wie es in Österreich und in einigen anderen ländern auch der Fall ist einzuführen, da wir genügend kontrollmechanismen haben die einen missbrauch verhindern würden.
Andersrum in irgendwelchen Gesellschaftsformen die nicht so gefestigt sind und durch Korruption beherrscht werden würde eine widerspruchslösung auch missbraucht werden.
ich hab hier mal einen Link wo die Gesetzliche und organisatorische regelung der Organspende in Österreich erläutert wird. Ich finde das ganz gut vor allem das zentrale Register und Das die Angehörigen auch noch widersprechen können.
www.tpiweb.com/infobank/laender/at/oebig01.htm
Roland
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