Dialysekosten
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Dialysekosten
07 Sep. 2003 11:30mich beschäftigt seit einiger Zeit das Problem, was in England, Holland und anderswo schon längst Realität geworden ist. Ich befürchte, dass es in Deutschland in naher Zukunft keine Dialysebehandlungen mehr geben wird ohne Zuzahlung eines gewissen Selbtanteils der Betroffenen und überlege deshalb, wie man dann juristisch dagegen vorgehen könnte. Meiner Meinung nach wird es so kommen, dass die Kosten für diese lebensnotwendige Behandlung vom System nicht mehr finanziert werden können. Letztlich werden dann wahrscheinlich Altersgrenzen eingeführt und/oder kräftige finanzielle Zuzahlungen der Patienten für jede Behandlung abverlangt. Ich glaube nicht, dass dieser Staat so human ist, die betroffenen Menschen und deren Leben quasi über die Frage der Finanzierung zu stellen. Wenn heute schon diskutiert wird, bald jedes Quartal etwas beim Hausarzt und Zahnarzt und jedem Facharzt 10,- EUR abzudrücken und auch die Zuzahlungen u.a. Belastungen auf uns zukommen werden, dann wird bald auch die Dialysebehandlung Luxus sein. Natürlich steht dem gegenüber die Würde des Menschen, die Menschenrechtskonvention und alle Errungenschaften, die die sog. zivilisierten europäischen Staaten für ihre Staatsbürger geschaffen haben und in entsprechenden Verfassungsnormen u.a.m. verankert haben. Das weiß ich wohl. Nur ich bin nicht so blauäugig, dass ich nicht weiß, dass solche grundsätzlichen Dinge geändert werden können, sobald es dem Staat finanziell ans Eingemachte geht. Da zählt dann plötzlich das einzelne Individuum nichts mehr!
Ich hätte gern Eure Meinung dazu gewußt. Danke!
LG von Björn, dem beuteltier.
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 12:58ich beschreibe jetzt mal ein Zukunftsszenario. Kostenlose Dialyse nur noch für Einkommensschwache unter Euro 1000,-im Monat, Dialysebehandlung nur noch bis 65 Jahre, damit wird die Rentenkasse entlastet (2 Fliegen mit einer Klatsche), Dialysequalität aller Übriggebliebenen auf ein Minimum zurückgeschraubt, viele Zentren werden geschlossen, weil die Mehrheit aller Diapatienten in früheren Jahren über 65 waren, die arbeitslosen Schwestern, Pfleger, Mitarbeiter von Pharmafirmen und Dialysegeräteherstellern und Taxifahrer werden zu Bestattern oder artverwandten Berufen umgeschult (natürlich auf eigene Kosten), Stellen in der Altenpflege können abgebaut werden (waren eh nicht mehr genug da, die das machen). Hurra!!! Das spart Millionen ein. Davon kann sich, hier erwähne ich explizit die AOK, ein paar schöne neue Verwaltungsgebäude bauen, vom allerfeinsten. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Ich hoffe, euch geht es allen gut
chrisi
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 16:30Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 16:42dieses Horrorszenario könnte von mir sein - einschließlich der besonderen Anmerkung.
Grundsätzlich beschaftigt mich dieses Thema schon länger. Ich wünsche mir auch, daß da z.B. vom DD her, argumentativ UND juristisch eingegriffen wird. Für meinen Geschmack sollte ein Hauptargument sein, daß diese Gesellschaft sich entscheiden muß, ob sie CHRONISCHE Erkrankungen überhaupt erforscht haben will - dann muß sie auch zur dauerhaften Behandlung bereit sein, finde ich jedenfalls. Und genau in diesem Zusammenhang stört mich die Eigenbezeichnung der AOK (als Gesundheitskasse!) ganz massiv: es gibt nun einmal auch (noch) nicht heilbare Erkrankungen - und dafür muß dann auch die Solidarität der Gesellschaft einstehen. Aber mit der Solidarität ist es ja leider in unseren Breitengraden nicht so arg gut bestellt, obwohl jedeR sie gern hätte, sobald er an seine eigenen Grenzen stößt.
Jedenfalls finde ich die Anregung von Björn zum gemeinsamen Überlegen sehr gut: Wenigstens als die Schwachen sollten wir untereinander solidarisch sein; die, die das jetzt (noch nicht) sehen können, werden sich womöglich eines Tages darüber freuen und merken, daß es eher stark ist, gemeinsam vorzugehen.
LG Debi
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 18:44Es fängt doch jetzt schon damit an, das im Moment versucht wird durchzudrücken, das auch die Fahrtkosten für Dialyse- und Bestrahlungsfahrten nicht mehr von den Kassen übernommen werden sollen!
Aus dem Grund war doch letzte Woche eine Großdemo von Taxi- und Mietwagenunternehmern in Kassel!
Ich finde es richtig klasse krank zu sein und in Deutschland zu wohnen! Hoch lebe Vater Staat und berentete Abgeordnete die vorm Verfassungsgericht klagen weil sie angeblich zu wenig Rente bekommen (immerhin über € 20.000 p.M.). Das Beste ist das sie auch noch gewinnen und € 100.000 nachgezahlt werden!
In diesem Sinne...
Liebe Grüße Tanja
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 18:44Es fängt doch jetzt schon damit an, das im Moment versucht wird durchzudrücken, das auch die Fahrtkosten für Dialyse- und Bestrahlungsfahrten nicht mehr von den Kassen übernommen werden sollen!
Aus dem Grund war doch letzte Woche eine Großdemo von Taxi- und Mietwagenunternehmern in Kassel!
Ich finde es richtig klasse krank zu sein und in Deutschland zu wohnen! Hoch lebe Vater Staat und berentete Abgeordnete die vorm Verfassungsgericht klagen weil sie angeblich zu wenig Rente bekommen (immerhin über € 20.000 p.M.). Das Beste ist das sie auch noch gewinnen und € 100.000 nachgezahlt werden!
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 19:14Ich bin froh, das ich in Deutschland lebe. Sonst wäre ich wohl schon tot. Und ich bin gerne bereit, von meinen 700 Euro Netto Erwerbsunfähigkeitsrente 1 % zuzuzahlen. In einem anderen Thread beschwert man sich darüber, das die AOK nicht mehr alle aufnehmen muß. Wenn das wieder eingeführt wird, dann werden wir bald einen Eigenanteil von 3 - 5 % haben. Ich bin noch nicht lange an der DA. Habe mich aber mit Leidensgenossen unterhalten, die bei den Fahrten , obwohl fit genug für ein Taxi, das ca. 20 Euro kostet mit dem Krankentransport für 75 Euro fahren. Nach dem Motto: Die Kasse zahlt ja. Statt immer zu jammern, sollte jeder mal über Kosteneinsparungen nachdenken. Z.B. Gebraucht werden 100 mg pro Tablette, ich laß mir 200 ter verschreiben und nehme eine halbe Tablette. Das ist nur meine Meinung. Aber ich finde, JEDER kann noch Geld sparen und damit den Gau hinaus zögern.
Gruß Erhard
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Re: Re: Dialysekosten
07 Sep. 2003 19:20das kann einen schon alles nachdenklich machen. Ethisch/Moralisch und das liebe Geld werden bei knapper werdenden Finanzen sicherlich zwei getrennte Schuhe werden. Aber ich denke es sind nicht nur Dialysepatienten sondern auch andere chronisch Kranke wo dann Diskussionen auftauchen. Klar Dialysepatienten sind aus irgendeinem Grunde immer wieder gerne genommene teure Patienten. Außerdem ist so schön plastische für die Umstehenden der lebt t nur mit einer Maschine. Was aber ist zum Beispiel mit langjährigen Diabetikern, mit Krebspatienten, mit Herzschrittmacherpatienten und anderen. Ich denke wir haben einigen Gruppen von Patienten die vergleichsweise hohe Kosten produzieren. Aber wie will man das rechnen; pro Einzelfall, pro Familie. Wir werden in Teufels Küche kommen wenn da die Rechnerei losgeht. Das Problem ist, daß die Dialyepatienten/Transplantierten offensichtlich nur eine kleine Lobby haben. Ich bin auch gespannt was passieren wird; aber ich sehe nicht ganz so schwarz - da das mit den Gesundheitskosten nur einTeilproblem unsere momentanen schwierigen finanzpolitischen Situation ist. Was ist mit den Renten für kinderlose. Das Zurückziehen auf lediglich die Gesundheitskosten bringt nichts. Und wenn muß man es da richtig machen. Weg mit den Kleinstkrankenkassen, weg mit kassenärztlichen Vereinigung bzw. diesen Verein etwas transparenter machen und: im gleichen Maße wie die Gesundheitskosten für die Patienten sinken sollen müssen auch die Verwaltungsgebühren der Kassen sinken. Und dann schauen wir mal. Übrigens: Die Dialysebehandlung ist als Regelbehandlung vorgesehen im Gegensatz zu manch andere Verfahren die die Krankenkasse im Moment bezahlt.
Gruß
Wolfgang
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 00:10grundsätzlich stimme ich Dir auch zu, daß auch wir nicht das Geld zum Fenster rausschmeißen sollten.
Jedoch bei Deinem Beispiel mit den Medikamentengroßpackungen handelt es sich, sofern man schon ein Weilchen dabei ist, normalerweise nicht um Tests, ob was hilft, sondern um Medis, die erfahrungsgemäß über lange zeit genommen werden müssen. Und da sind Großpackungen nun wirklich die finanziell günstigere Alternative. Da hast Du leider ein etwas unpassendes beispiel gewählt.
VG Debi
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 11:23Du erinnerst Dich sicherlich auch an Deine beiden Postings, die u.a. besagten:
- rechtlich gesehen MÜSSEN die KK bezahlen das geht garnicht anders, ob sie Geld haben oder nicht zur Not müssen Sie sich weiter verschulden
- Du solltest Dich mal informieren über unsere Grundrechte und die Verfassung im allgemeinen, ganz zu schweigen von den sozialen Gesetzlichkeiten. Dann wüßtest Du, dass der Staat nicht einfach so machen kann, was er will
Das nur mal am Rande erwähnt, anscheinend ist es aber doch nicht so einfach, wenn Du Dir plötzlich Gedanken darüber machst.
Aber ein paar Ideen hätte ich auch:
Wie ist es denn mit Sterbehilfe, ist eine Verweigerung von Dialysen nicht auch eine Sterbehilfe und ist die nicht in Deutschland verboten. Oder unterlassene Hilfeleistung ? Was ist damit, sind das keine Argumente ?
nichts für ungut und viele Grüße
Susanne
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 14:16na, es gibt ja auch noch erfreuliche Einsichten in die Vergangenheit des östlichen Teils der Republik! Nein ehrlich: mich freuts, das zu hören. LG Debi
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- monika53
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 15:35Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 16:36Vielleicht habe ich mich nicht richtig ausgedrückt.Von Test war keine Rede. Die größte Menge, die man verschrieben bekommt, ist im Schnitt 100 Stück. Ich muß z.B. L-THyroxin 50 mg. nehmen. Der Arzt verschreibt mir nun L-Thyroxin 100 mit der Menge 100 Stück. Die kosten ca. 1/2 mehr als die 50 mg. mit 100 Stück. Davon nehme ich nun pro Tag 1/2 Tablette. Ich komme doppelt so lange damit aus und zahle nur 1/2 mehr.
Das ist bei einem einzelnen nicht viel und es geht auch nicht bei allen Tabletten. Aber, wenn es jeder macht, spart es richtig.
Gruß Erhard
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- chrisi
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 18:32es stimmt. Es muss gespart werden, da wo es sinnvoll erscheint. Unser Sozialsystem, insbesondere das des Gesundheitswesens, ist in früheren Jahren gnadenlos ausgenützt worden, vom den Ärzten bis zu den Patienten. Das rächst sich jetzt. Die Einsicht wäre da, wenn die Krankenkassen endlich mal anfangen würden, mit leuchtendem Beispiel voranzugehen. Was hier für ein Verwaltungsapparat herrscht, ist doch nicht mehr normal.
Der Verwaltung zuliebe wird verwaltet und mir scheint es manchmal, um eine Daseinsberechtigung genau für diese zu schaffen. Darüberhinaus die unterträglichen Protz-Neubauten der AOK geraden in den neuen Ländern. Da soll man dann den Kranken klar machen, dass gespart werden muss, wenn woanders Millionen verschleudert werden?
Wie wärs denn mit einer gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland?
Nichtsdestotrotz können auch Patienten einen Beitrag leisten. Ich finde es einfach unverschämt, wenn Leute, die aus einem Ort sind und zur gleichen Zeit dialysieren, sich alle einzeln nacheinander fahren lassen und auch wieder nach Hause bringen lassen. . Das geht zu Lasten uns aller und da sollte mal von den Krankenkassen besser kontrolliert werden. War nur ein Beispiel und jetzt bekomme ich einiges um die Ohren gehauen dafür.
Viele Grüße
Chrisi
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- deejay
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 19:18Sicherlich galten auch andere Kriterien als heute, kann der Patient die Dialysebehndlung überhaubt dauerhaft überleben, denn es ist kein Geheimnis das die Technik der Maschinen noch bis in die 80.-iger alsMittelalterlichgalten.Die Versorgung mit Importmedizien wurde nicht zuletzt vom Westen auf dekadente Weise boykotiert, da einige Technik und Materialien auf der Bannliste standen und somit vom Westen gar nicht geliefert wurden. (Human nicht war, man kann ja mit Dialysematerial einen kalten Krieg gewinnen und Patienten helfen)
Nicht zuletzt machten aber die Ärzte und Schwestern ein hervorragenden Job und bitte unter den damaligen Verhältnissen hätte so mancher westdeutscher Kol. seinen Job lieber aufgeben und hingeschmissen, als unter solchen Bedingungen zu arbeiten, Ich habe in dem System auch überlebt war kein großer Parteigenosse sondern ein kleiner Eisenbahner, der leider Gottes an die Dia mußte, darum bitte nicht so ein Unsinn schreiben,wenn man von dem eigentlichen Thema keine Ahnung hat -
Danke
P.S. unter diesen System mußte niemand hungern und oder unter Brücken schlafen (soviel zum Thema Humanität- Menschlichkeit)
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Re: Re: Dialysekosten
08 Sep. 2003 22:29du hast recht, auch bei uns könnten mehrer patienten ,it einem wagen fahren, sie werden alle einzeln abgeholt, wir verstehen das auch nicht, und wir haben auch nicht das sagen.
gruß
karo
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 00:33Ich habe mich nicht über das 1% beschwert das wir alle zahlen müssen bzw. mußten. Die Diskussion bei unseren Politikern geht darum, das Dialyse- und Bestrahlungsfahrten GAR NICHT mehr bezahlt werden sollen!!! Da ändert auch dann das eine, bereits gezahlte Prozent überhaupt nichts mehr!
Mein Prozent habe ich auch bezahlt und es gibt ebenfalls Tabletten die ich nehme, die ich mir verschreiben lassen könnte aber selbst bezahle, weil sie Rezeptfrei sind!
Wenn Patienten mit dem Krankenwagen fahren obwohl sie genauso gut mit dem Taxi fahren könnten, dann gehört Euren Ärzten auf die Ohren gehauen weil sie die Fahrten schließlich absegnen bzw. verordnen.
Ansonsten muß ich Chrisi zustimmen! Guckt Euch mal den ganzen Verwaltungsaufwand an den unsere Kassen betreiben. In unserer DAK Geschäftsstelle sitzen minimum 25 Leute von denen die Hälfte entweder im Urlaub, krank, in Kur oder träumend rum sitzt.
Ich habe vor kurzem mein Taxiunternehmen nach 18 Jahren gewechselt, weil ein Unternehmer aus Rheinland-Pfalz nur den halben Kilometersatz bekommt wie ein Unternehmen aus Hessen. In Rheinland-Pfalz gibt es ein Taxigesetz was es in Hessen leider nicht gibt. Das erlaubt den hessischen Unternehmern die Preise mit den Kassen selbst auszuhandeln-bis zu einem gewissen Rahmen natürlich. Ich habe das allerdings auch erst vor kurzem erfahren und habe meine Konsequenzen daraus gezogen.
Ich hoffe jetzt richtig gestellt zu haben was ich gemeint habe.
Gruß Tanja
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 00:52ihr habt alle Recht, es wird eng und enger im Gesundheitswesen, aber vergesst bitte eines nicht:
wir leben in einem Sozialstaat!
Auch wenn Schröder, Eichel und Konsorten den immer mehr zurückfahren wollen und auch werden, so darf und wird dies nicht zur Aushölung des sozialstaatlichen Systems führen. Und es wird auch kein Dialysepatient sterben müssen, nur weil er nicht in der Lage ist, seinen Anteil an der Dia zu bezahlen.
Es besteht zwar Grund zur Sorge, aber nicht zur Panik. Haltet den Ball flach!
In diesem Sinne grüßt euch
Odysseus, der alte Grieche
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- blume
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 00:56ich habe die erfahrung (am eigenen Leib)gemacht,das die KK kein interresse haben kosten zu sparen .
Vor einigen Jahren habe ich mich mit Taxi in die Uni fahren lassen (schwere Atemnot)
Ich habe einige tage später versucht meine Taxikosten von meiner KK AOK zurückzubekommen. Der Sachbearbeiter der KK hat mir gesagt das das nicht gehen würde wäre ich mit den Rettungswagen gefahren hätten jman mir die Fahrt bezahlt aber nicht mit Taxi.
Da frage ich mich wo spart den die KK.
Immer der kleine muss ran.
Gruss Anita
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 05:49da hatte ich Dich wohl komplett mißverstanden: genau so (als sparsam) sehe ich die Verordnungsweise nänmlich auch. VG Debi
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 12:33ich nenne keine KK und auch keine Namen. Ich hatte vor längerer Zeit ein persönliches Gespräch mit einer Dame meiner Krankenkasse. Ich brauchte wieder mal eine Bestätigung für eine Bestätigung dass ich dialysiere. Die KK bekommt ja keine Rechnungen und vernetzt sind sie wohl auch nicht, naja. Ich tat meinen Unmut der Dame gegenüber kund und sagte, dass an solchen Sachen sehr viel Geld gespart werden könne. Heute wären doch alle mit PCs ausgerüstet und vernetzt miteinander etc... Die Antwort war folgende: Wir haben hier schon soviele Vorschläge eingebracht, um Kosten zu sparen, ABER ES WILL DOCH KEINER WISSEN.
Soviel zur Sparpolitik unserer Krankenkassen. Übrigens war es nicht die AOK.
Grüße chrisi
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 17:38die Idee mit den Sammelfahrten ist im Prinzip nicht schlecht, funktioniert aber nur wenn auch Sammeltransport verordnet wird. Wenn, z.B. wie es mir schon passiert ist, der Taxifahrer eine zweite Patientin mitnimmt, weil es am Weg liegt, rechnet der Unternehmer trotzdem zwei Fahrten ab, da jeder eine Verordnung für Einzelfahrten hat und die Fahrten mit den Kassen pauschal, also nicht nach Kilometer bzw. Taxameter abgerechnet werden. Somit keine Ersparnis für die KK.
Gruß
Martin
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 17:57Verordnungen kann man ändern. Dies sollte einfach von den Krankenkassen geprüft werden. Die haben doch Ihre PCs nicht da stehen, um den ganzen Tag Moorhühner zu schießen. Aber wie gesagt, da gibt es 1000 und mehr Beispiele, bestimmt auch in anderen Krankheitsbereichen, wo wir gar nichts von mitbekommen. Sinnvoll sparen könnten alle. Damit meine ich KK, Ärzte, Krankenhäuser , Pfleger und Patienten. Aber will das denn einer wirklich?
Grüße
chrisi
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 19:31mein Taxifahrer muß für jede einzelne Fahrt ein extra DINA4blatt ausfüllen: mit Tachostand etcpp; von der Verordnung, die für jeden Monat erstellt wird, muß es ein Zusatzblatt geben, wo jeder einzelne Tag drauf vermerkt ist und jeder Tag nuß auch von mir unterschrieben sein; und außerdem gibt es selbstverständlich eine Kilometerpauschale, und zwar eine, die weit unter dem Taxameterstand liegt! Betreffs der Formulare: die sollte er sogar bei der KK kaufen, damit es auch ja die richtigen wären, was ihm noch einmal zusätzliche Kosten verursacht, ganz abgesehen vom Verwaltungsaufwand. Die KK scheint zu meinen, daß es überall so viele gelangweilte sachbearbeiter gibt, wie bei ihr... weshalb ich auch mit mindestens 10 verschiedenen zu tun habe, vom call-center mal noch gar nicht gesprochen! Wenn ich gefragt würde, würde ich als allererstes bei den Verwaltungskosten der KK sparen. (Chrisis Bemerkung von wegen Kein PC kann ich voll unterstützen: ich muß auch immer alles wieder von vorn ranschleppen - Kopierkosten, nur weil man nicht ordentlich im PC suchen kann!). Ihr merkt schon: der Verein macht mich echt sauer. LG Debi
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Re: Re: Dialysekosten
09 Sep. 2003 20:28Eilbek werden schon seit Jahren Sammeltransporte durchgeführt. Und das spart richtig Geld.
Gruß Erhard
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- Tommy
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Re: Re: Dialysekosten
10 Sep. 2003 14:09Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- Tommy
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Re: Re: Dialysekosten
11 Sep. 2003 13:59Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
