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Trinken gleich nach der Dia
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Trinken gleich nach der Dia
16 Nov. 2003 04:51
Hallo zusammen!
Durch die Altbierdiskussion bin ich auf folgende Frage gestoßen:
Ich bin eine, die gern viel (zu viel) trinkt. Da ja immer nur eine begrenzte Menge rausholbar ist, kommt dann allerdings doch irgendwann die Notwendigkeit der Begrenzung. Und da habe ich bei mir festgestellt: je länger ich nach der Dia mit dem ersten Schluck warten kann, umso trockener überstehe ich das ganze Intervall. Und je eher nach der Behandlung ich den ersten Schluck nehme, umso mehr bringe ich beim nächsten Mal mit.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?
Irgendwann im Sommer habe ich mal von nem TXler gelesen: rituelles Trinken sei eine Lösung, eine bestimmte Menge rein zu kriegen. Das könnte ja theoretisch auch eine Begrenzungsmöglichkeit sein: ganz stur immer zum Frühstück, zu den Medis oder zu bestimmten Uhrzeiten eine bestimmte Menge. Habt Ihr da Erfahrungen - und welche? Meine sind die, daß ich mich leichter an einen steigernden Ritus als an einen begrenzenden Ritus gewöhne. Und außerdem habe ich nicht ganz so gern sture Pläne, lieber halte ich mich an Körpergefühl...
In Erwartung Eurer Antworten grüßt Euch Debi
Durch die Altbierdiskussion bin ich auf folgende Frage gestoßen:
Ich bin eine, die gern viel (zu viel) trinkt. Da ja immer nur eine begrenzte Menge rausholbar ist, kommt dann allerdings doch irgendwann die Notwendigkeit der Begrenzung. Und da habe ich bei mir festgestellt: je länger ich nach der Dia mit dem ersten Schluck warten kann, umso trockener überstehe ich das ganze Intervall. Und je eher nach der Behandlung ich den ersten Schluck nehme, umso mehr bringe ich beim nächsten Mal mit.
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?
Irgendwann im Sommer habe ich mal von nem TXler gelesen: rituelles Trinken sei eine Lösung, eine bestimmte Menge rein zu kriegen. Das könnte ja theoretisch auch eine Begrenzungsmöglichkeit sein: ganz stur immer zum Frühstück, zu den Medis oder zu bestimmten Uhrzeiten eine bestimmte Menge. Habt Ihr da Erfahrungen - und welche? Meine sind die, daß ich mich leichter an einen steigernden Ritus als an einen begrenzenden Ritus gewöhne. Und außerdem habe ich nicht ganz so gern sture Pläne, lieber halte ich mich an Körpergefühl...
In Erwartung Eurer Antworten grüßt Euch Debi
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Re: Re: Trinken gleich nach der Dia
16 Nov. 2003 13:07
Hallo Debi,
habe diesen April mit Dia gestartet - dann dieser Sommer...
Im Büro mit Klimaanlage immer 28 Grad. Habe mir dann nach zu viel Gewicht einen relativ guten Rythmus angewöhnt: Zum Frühstück gibts einen Kaffee aus der Philips Senseo. Die brüht genau 100ml. Im Betrieb friere ich mir eine leere Keramiktasse ein. Die mit Wasser gefüllt ist mindestens eine Stunde kalt sehr gut trinkbar (je250ml). Davon gibts am Arbeitstag 2 Stück. Nachmittags mit der Familie siehe Frühstück. Abends je nach Gewicht 1 oder 2 Becher s.o...
Auf diese Weise komme ich mit einer Feste von etwa 600-700 klar. Eklig ist der Samstag, um für Montag (3tages-Sprung) die Wassermenge zu halten. Ich bekomme sonst gegenüber den anderen Kollegen Maulfaulheit; weil zu trocken.
Wahrscheinlich macht das jeder anders.
Im Sommer habe ich von einem Dia-Kollegen einen Tip ausprobiert. Dazu musst Du wissen, dass ich im Büro keinen eigenen Kühlschrank habe und jedes mal laufen muss:
Eine halbvolle Literflasche mit Wasser ohne Kohlensäure gelegt zum Eisblock einfrieren und bei Bedarf dann die entsprechende warme Wassermenge aufgiessen.
Bei mir hat das gut funktioniert.
Direkt nach der Dia - abends gegen 21h gibts bei mir nur einen Kaffee, da ich total kaputt bin reicht mir das dann aber auch.
Viele liebe Grüsse aus dem ekel-grauen Hannover von Carsten (Ricarda)
habe diesen April mit Dia gestartet - dann dieser Sommer...
Im Büro mit Klimaanlage immer 28 Grad. Habe mir dann nach zu viel Gewicht einen relativ guten Rythmus angewöhnt: Zum Frühstück gibts einen Kaffee aus der Philips Senseo. Die brüht genau 100ml. Im Betrieb friere ich mir eine leere Keramiktasse ein. Die mit Wasser gefüllt ist mindestens eine Stunde kalt sehr gut trinkbar (je250ml). Davon gibts am Arbeitstag 2 Stück. Nachmittags mit der Familie siehe Frühstück. Abends je nach Gewicht 1 oder 2 Becher s.o...
Auf diese Weise komme ich mit einer Feste von etwa 600-700 klar. Eklig ist der Samstag, um für Montag (3tages-Sprung) die Wassermenge zu halten. Ich bekomme sonst gegenüber den anderen Kollegen Maulfaulheit; weil zu trocken.
Wahrscheinlich macht das jeder anders.
Im Sommer habe ich von einem Dia-Kollegen einen Tip ausprobiert. Dazu musst Du wissen, dass ich im Büro keinen eigenen Kühlschrank habe und jedes mal laufen muss:
Eine halbvolle Literflasche mit Wasser ohne Kohlensäure gelegt zum Eisblock einfrieren und bei Bedarf dann die entsprechende warme Wassermenge aufgiessen.
Bei mir hat das gut funktioniert.
Direkt nach der Dia - abends gegen 21h gibts bei mir nur einen Kaffee, da ich total kaputt bin reicht mir das dann aber auch.
Viele liebe Grüsse aus dem ekel-grauen Hannover von Carsten (Ricarda)
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Re: Re: Trinken gleich nach der Dia
19 Nov. 2003 18:57
hallo, Ihr habt euch ja teilweilse nette Tricks ausgedacht...
Ich dialysiere seit Februar ohne Restausscheidung, bin also auch fleissiger Sammler... Deshalb hab ich mir angewöhnt am Abend nach der Dialyse nur ganz wenig zu trinken, halbes Glas oder so... niemals würde ich allerdings millilitergenau abmessen, man will ja schliesslich neben der Krankheit auch noch leben. Den Kaffee zum Frühstück lass ich mir auch von der niedrigen Trinkmenge nicht vermiesen... danach halt frei nach Schnauze und Wetter... im Sommer darfs auch schonmal ein Liter mehr sein... wichtig ist halt, dass man nicht beginnt aus Langeweile zu trinken. Ich hab allerdings das Glück, dass ich als Röntgenassistent relativ viel unterwegs bin und ausserdem im Arbeitsbereich Filmentwicklungsmaschinen habe, die 38°C ausdünsten, sodass ich durchs Schwitzen einiges wieder verliere. So komme ich meist in den Kurzintervallen (Mo-Mi, Mi-Fr) auf 800 bis 1000 Zunahme, am WE ists meist so um 1200, dazu 1000 an der Dialyse, macht 1800-2200 UF, damit kann man gut hinkommen. Was Kalium betrifft hab ich die Beobachtung gemacht, dass das K umso höher ist, je weniger ich zu mir nehme (der Körper holt sich bei Kaliumhunger intrazelluläres K!).... ich hab mir daher eine halbwegs normale Ernährung unter Verzicht auf Pommes, Chips, Nüsse, Bananen, Fruchtsaft und Schokolade (auch nicht immer...) angewöhnt, bringt mir nach dem WE ein Kalium zwischen 4,5 und 5,2 ein. Vorbei also die Zeiten des Abwiegens und Tabellenwälzens... statt Kartoffeln gibts halt Reis oder Nudeln.
Grüße aus München vom Thorsten
Ich dialysiere seit Februar ohne Restausscheidung, bin also auch fleissiger Sammler... Deshalb hab ich mir angewöhnt am Abend nach der Dialyse nur ganz wenig zu trinken, halbes Glas oder so... niemals würde ich allerdings millilitergenau abmessen, man will ja schliesslich neben der Krankheit auch noch leben. Den Kaffee zum Frühstück lass ich mir auch von der niedrigen Trinkmenge nicht vermiesen... danach halt frei nach Schnauze und Wetter... im Sommer darfs auch schonmal ein Liter mehr sein... wichtig ist halt, dass man nicht beginnt aus Langeweile zu trinken. Ich hab allerdings das Glück, dass ich als Röntgenassistent relativ viel unterwegs bin und ausserdem im Arbeitsbereich Filmentwicklungsmaschinen habe, die 38°C ausdünsten, sodass ich durchs Schwitzen einiges wieder verliere. So komme ich meist in den Kurzintervallen (Mo-Mi, Mi-Fr) auf 800 bis 1000 Zunahme, am WE ists meist so um 1200, dazu 1000 an der Dialyse, macht 1800-2200 UF, damit kann man gut hinkommen. Was Kalium betrifft hab ich die Beobachtung gemacht, dass das K umso höher ist, je weniger ich zu mir nehme (der Körper holt sich bei Kaliumhunger intrazelluläres K!).... ich hab mir daher eine halbwegs normale Ernährung unter Verzicht auf Pommes, Chips, Nüsse, Bananen, Fruchtsaft und Schokolade (auch nicht immer...) angewöhnt, bringt mir nach dem WE ein Kalium zwischen 4,5 und 5,2 ein. Vorbei also die Zeiten des Abwiegens und Tabellenwälzens... statt Kartoffeln gibts halt Reis oder Nudeln.
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