Muskelkrämpfe nach der Dialyse
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Muskelkrämpfe nach der Dialyse
15 März 2004 16:21Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- scorpio
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
15 März 2004 17:001. zu niedriges trockengewicht,
2. zu viel entzug bei einer sitzung, z.b. 5 kg in 4 h,
3. mineralstoffmangel,
4.zu warme, zu kalte muskeln während der behandlung,
5. schlechte durchblutung der muskeln durch horizontale lage und
6. nicht optimal eingestelltes dialysat.
bestimmt gibt es noch mehr gründe, doch einfachen dinge können sofort überprüft und verbessert werden
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
15 März 2004 17:15Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- scorpio
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
15 März 2004 19:57das dialysat besteht aus wasser, bicarbonat, kalium, calzium, glucose, .... , usw.
lass dir das mal vor ort erklären, dazu müßte ich seitenweise schreiben, außerdem kannst du auch eine recherche machen. hier bei do und anderen spezialseiten gibts genug angebote. suche: dialysat!!!!
viel glück,
scorpio
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
16 März 2004 15:59muss doch schrecklich sein,wenn mann/frau immer krämpfe bekommt.
hoffe dass man die ursache bald findet.
lieben gruß Petra
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
16 März 2004 16:03Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- debi
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
16 März 2004 22:16als selbst versoffenes Loch traue ich mich zu fragen, wie es mit den Zunahmen deines Vaters zwischen den Dialysen aussieht: während vor der Dialyse ja meist ganz viel getrunken werden muß(te), ist da mit Dialysebeginn oft eine ziemliche Umstellung angesagt (und kaum zu glauben: nicht überall wird darüber aufgeklärt!). Im Grunde ist das aber in einem von scorpios Gründen enthalten: im zu hohen/schnellen Entzug.
Viel Erfolg auf der Ursachensuche und möglichst seltene Krämpfe für Deinen Vater! Debi
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- johanna
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
17 März 2004 09:31Meine Mutter hatte auch immer wieder Probleme mit Waden-/Fusskrämpfen und bei ihr musste dann jeweils auch das Trockengewicht kontrolliert und angepasst werden. Diese Massnahme hinkt aber immer hinterher, weil das Pflegepersonal mit Trockengewichtsänderungen (v.a. Erhöhungen) sehr vorsichtig ist.
Der Auslöser (nicht die Ursache) der Krämpfe war häufig, dass sie die Muskeln für ihre Verhältnisse etwas zu stark beansprucht hatte, z.B. zu langer Spaziergang in zu steilem Gelände / zu viel Treppensteigen (das hängt wohl auch mit dem bei Dialysepatienten gestörten Flüssigkeitshaushalt im Gewebe zusammen).
Wenn sie z.B. im Frühling die Distanz ihrer Spaziergänge langsam steigerte/aufbaute, hatte sie weniger Probleme mit den Krämpfen. Vielleicht sollte Dein Vater den Aufbau seiner Kondition etwas (viel) langsamer angehen.
Abgesehen von der Ursachenbekämpfung, haben bei meiner Mutter als Sofortmassnahme Fuss-Sprudelbäder geholfen (gelegentlich mitten in der Nacht, damit sie wieder schlafen konnte).
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
18 März 2004 08:35Allerdings bringe ich auch fast immer viel Gewicht mit.
(auch so ein versoffenes Loch, hallo Debi!)
Ich fahre jetzt immer während der Dialyse Fahrrad.
Also mit einem Ergometer, das man vor das Bett stellen kann.
Mindestens ein halbe Stunde (muß aber nicht). Wenns geht, d.h., wenn ich keinen Krampf bekomme, sogas eine Stunde.
Und, wenn möglich, fange ich schon in der ersten Stunde der Dialyse damit an. Ich habe das jetzt 4 Mal gemacht und nicht mehr solche Probleme mit Krämpfen während der Dialyse.
Natürlich muß die Dialyse auch so ein Gerät besitzen!
Wir sind 4 Patienten, die sich so ein Gerät teilen.
Man muß also schnell sein oder sich absprechen.
Aber ich habe nach meinen Fahrradtouren ganz erholte Beine und brauche auch nicht mehr solche Mengen an Salz.
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
18 März 2004 09:04frage mal nach dem Abschlußblutdruck ca. 10 - 1 Minute VOR dem Abschließen. Wenn der sehr niedrig gegenüber den Blutdrücken während der Dialyse und der Puls sehr hoch gegenüber den Pulsen (so um die 100 und mehr) während der Dialyse ist, dann ist Dein Vater unter seinem Trockengewicht. Das können nach der Art der Krämpfe zu urteilen schon 1-2 kg sein. Ein Abschlußblutdruck NACH dem Abschluß ist nicht sehr aussagekräftig, weil dann schon wieder 200-300 ml mehr im Körper sind.
Viele Ärzte sind an einem gutem Trockengewicht interessiert und eine ungenaue Blutdruckmedikation verdeckt schon mal die richtige Trockengewicht-Einstellung.
Wenn Dein Vater wirklich regelmäßig sportelt, dann baut er damit Muskelmasse auf und es kommt zu einer Gewichtszunahme, dass kann auch ziemlich schnell gehen, ist aber nicht so leicht zu erkennen, weil es ja an einem recht schlanken Körper nicht so auffällt.
Ich habe das mal ein halbes Jahr mitgemacht. Da ich online dialysiere (online Dialyse Patienten krampfen nicht so schnell) und ich vorbeugend dicke Wollsocken gegen Krämpfe an den Füssen trage, musste es erst mal drei Wochen lang Dialysatdruckalarm hageln, bevor jemand an das Gewicht gedacht hat. Dann bin ich innerhalb von 2 Wochen 2 Kilo höhergesetzt worden. Meine Blutdruckwerte waren immer sehr toll: 115:75 und Puls um 120!!!
herzlichst
schniefII
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- silber
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
18 März 2004 22:35leider ist der Blutdruck nicht der alleinige Indikator zur Feststellung des richtigen Trockengewichtes, also Vorsicht mit solchen absoluten Ratschlägen!
Was hat der Dialysatdruck außerdem damit zu tun?
Gruss. Anja
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
19 März 2004 17:21natürlich nicht absolut, nichts ist absolut.
Aber der von mir angeführte Zusammenhang wird nicht so oft wahrgenommen, weder von den Ärzten noch vom Personal, weil er nicht den allgemeinen Behandlungsmustern zuzurechnen ist.
Der Dialysatdruck ist so hoch, weil das Blut so trocken ist, das es nicht mehr durch die Hohlfasern des Dialysators passt.
herzlichst
schniefII
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- silber
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Re: Re: Muskelkrämpfe nach der Dialyse
20 März 2004 18:28der Zusammenhang mit dem Dialysatdruck ist mir unverständlich.
Ich könnte mir evtl. vorstellen, dass der venöse Druck im blutführenden System ansteigt, wenn das Blut zu dick wird. Aber oft hängt es damit zusammen, dass die Heparinisierung nicht ausreicht oder die venöse Kanüle nicht optimal liegt.
Bei niedrigem Blutdruck, was ja durchaus für zu viel Wasserentzug sprechen kann, sinkt evtl. auch der arterielle Druck, weil das Blutangebot nicht mehr ausreichend ist. Andere Zusammenhänge sind mir nicht geläufig.
Viele Grüße. Anja
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