Blutfluss
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Blutfluss
05 Juni 2004 12:10da die Meinungen über die optimale Einstellung der Blutflussrate im Allgemeinen sehr weit auseinandergehen, will ich euch mal - ganz speziell - nach euerer Blutflussrate fragen.
Fährt ihr eher im niedrigeren Bereich oder gehört ihr zu denjenigen, die sich über 400 ml/min in astronomische Höhen wagen?
Mit den besten Grüssen
Morpheus
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- opus
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Re: Re: Blutfluss
05 Juni 2004 12:59ich fahre immer mit einen Blutfluss von 280-300 so daß der Arterielle und Venöse Druck nicht über 160 mm steigt.
Gruß Bernd
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Re: Re: Blutfluss
05 Juni 2004 13:58also wenn ich mich da mal als Pflegepersonal einmischen darf, je höher der Blutfluß, desto besser, ganz klar. Aber es sollte shuntschonend und kreislaufschonend bleiben.
Ausreizen ist ok, aber in Maßen. Wenn sich die Arterie mit über 200 mmHg ansaugt, der Rücklaufdruck in schwindelerregende Höhen ansteigt, nutzt auch der beste BF nichts.
Welche Punktionskanülen werden bei Euch benutzt ???
Liebe Grüße, Tinchen
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- reddog1
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Re: Re: Blutfluss
05 Juni 2004 18:01mein shunt vertögt gut nen fluß von 300-320, aber durch die nachtdia bin ich jetzt runter auf 260 und habe auch dadurch keine kopfschmerzen mehr nach der dia. ich denke der fluß ist nicht so entscheidend, die dauer ist wichtiger. was nützt mir ein fluß von 400 und mehr, irgendwie muss der austausch der giftstoffe erfolgen und so schnell geht das halt schlecht. selbst die schnelllebigen amis haben begriffen das geschwindigkeit nicht alleine was bringt.
schönen samstag und lg
tom alias reddog
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Re: Re: Blutfluss
05 Juni 2004 19:26also bei uns im Zentrum werden wenn möglich 1,8 er Nadeln verwendet und dann eine Fluss von 300 ml/min eingestellt.
Gruß
Martin
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Re: Re: Blutfluss
05 Juni 2004 19:44der Blutfluss, the never ending story. Ich glaube es gibt in der Nephrologie nichts umstritteneres. Die einen sind für hohe Flüsse, die anderen lieber für niedrige. Ich habe jetzt selbst entschieden, wie ich fahre, lasse mich da nicht mehr verrückt machen.
Ach Tom, du hast etwas Entscheidendes bei deinem Amibeispiel vergessen. Die Amis fuhren hohe Flüsse (bis 600) und haben die Dialysezeiten auf 2 Stunden gesenkt. Das führte zu der hohen Sterblichkeit in den USA. Den Zahn haben sie sich ja mittlerweile selbst gezogen. Heir in Deutschland spricht ja niemand von hohen Flüssen und gleichzeitiger Dialysezeitkürzung und wir sprechen auch nicht über Flüsse von 600, sonder von 350 und 400. Der Vergleich hinkt also ein bisschen. Aber Hauptsache du hinkst nicht
Alles liebe
chrisi
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Re: Re: Blutfluss
06 Juni 2004 15:38LG Inge
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- burkhard
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Re: Re: Blutfluss
06 Juni 2004 19:03Meine Werte sind gut.
Es kommt halt auf Fistel, Herz, Zentrum und körperliche Verfassung.
Gruss burkhard
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Re: Re: Blutfluss
06 Juni 2004 23:50in unseren Zentrum werden unterschiedliche Flüsse gefahren in der regel fahren wir unsere Patienten zwischen 300 und 350 ml/min. das kommt erstens auf den Shunt an, zweitens auf die Verträglichkeit des Patienten und drittens auch auf den Filter, nicht alle Filter packen einen hohen Fluss. Soll heißen die Geschwindigkeit packt der Filter schon aber die Filter stoßen an die Grenzen nicht alle Filter entgiften automatisch mehr wenn hohe Flüsse gefahren werden. Wir haben auch Patienten die eine Fluß von 400 ml/min fahren, wie gesagt die haben aber auch einen großen Filter
mfg
Christoph
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Re: Re: Blutfluss
07 Juni 2004 00:30Also ich habe einen Fluss von 440ml eingestellt was dann einen effektiven Blutfluss von ca. 400 bedeutet. Meine Werte sind dadurch deutlich besser geworden und der Shunt hat Drücke von 140-160 sowohl Vene als auch Arterie kommt darauf an an welchen Stellen ich punktiert habe. Es gibt zu dem Thema auf der Seite von Junge Nierenkranke auch einen Bericht wonach ein höherer Blutfluss effektiver ist und die Lebenserwartung eher verlängert.
Gruß Jürgen
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Re: Re: Blutfluss
08 Juni 2004 12:56Ich mache auch Nachtdia und mein Blutfluß liegt bei 250.
Außerdem habe ich mal gehört, dass bei höheren Blutflußraten ab 400ml/min die Weichmacher sich aus den Schläuchen lösen und diese Juckreiz hervorrufen können.
Stimmt das? Hat mir nur ein Pfleger mal erzählt.
Gruß
Gunther
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Re: Re: Blutfluss
08 Juni 2004 20:32Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Tommy
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Re: Re: Blutfluss
13 Juni 2004 16:14Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- burkhard
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Re: Re: Blutfluss
13 Juni 2004 17:55wieviel ist in Deinen Bicarbonat und Säurekonzentratbehältern? bzw. wie gross der Fluss? bei mir sind 5 l Säure, bzw. 6 Liter Bicarbonat. Ich kann also max. nur 4 Std. 20 min. längstens fahren.
Zu Hause könnte ich es gut probieren und schauen, wie ich mich danach fühle
gruss
burkhard
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Re: Re: Blutfluss
13 Juni 2004 21:18das mit der längeren Dialysezeit ist schon klar, aber da ich in einem Zentrum Dialysiere und die Sochtschicht bei uns bis 22.00 Uhr geht sind bei mir nicht mehr als 3x pro Woche 4,5 Stunden drin. Also mein Shunt würde auch noch mehr als 500ml hergeben, ohne das die Drücke kritisch werden. Ich habe auch nochmal den Arzt gefragt und der hat mir bestätigt das es tatsächlich so sein soll das ein höherer Fluß das Dialyseergebniss verbessert und das es auch kein Problem für das Herz ist, da die Maschine sowieso nicht mehr Blut aus dem Shunt ziehen kann als ohnehin durch ihn fließt.
Gruiß Jürgen
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Re: Re: Blutfluss
14 Juni 2004 09:40das Problem ist doch nicht die Entgiftung ansich, da nach ca. 3-4 Stunden das meiste an Harnstoff und Phostat aus dem Blut!!!! herausdialysiert ist, sondern das nach dieser Zeit erst die Dialyse von den Zellen her aktiviert wird, sprich die Körperzellen geben dann erst weitere Giftstoffe, Phoshat, Kalium etc. ins Blut ab und es beginnt die sogenannte innere Dialyse. Daher wird der Phoshatwert z.B. nur weiter im Normbereich bei zunehmder Abnahme der Nierenrestfunktion gehalten, wenn eine längere Dialysezeit und/bzw. ein zweitages Intervall (nur bei Heimdialyse möglich) eingehalten wird. Ganz deutlich wird das bei der Nachtdialyse, wo man 3X8Std. dialysiert und fast keine Phospahtbinder mehr braucht und auch die Werte deutlich besser sind. Zusätzlich brauche ich nach der Nachtdialyse eine halb so lange regenerierungszeit, um wieder fit zu werden, d.h. bei einer schnellen Entgiftung und UF-Abnahme ist der Körper mehr streßbelastet und er braucht dann auch länger, damit er wieder fit ist. Wenn ich nur eine 5Stunden Dialyse mache und das nur eine Woche (Feriendialyse), dann sind meine Phosphatwerte um min 30% gestiegen, obwohl ich dann auch mehr Phoshatbinder einnehme.
So meine Erfahrungen über mehrere Jahre, die ich sammln konnte.
Gruß
Gunther
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Re: Re: Blutfluss
14 Juni 2004 09:59das ist mir alles durchaus klar, aber da ich keine Möglichkeit zur Nachtdialyse oder Heimdialyse habe muss ich doch versuchen aus der gegebenen Dialysezeit die ich habe das beste für mich rauszuholen und da ist der derzeitige Wissensstand das ein höherer Blutfluss bei gleichbleibender Zeit das bessere Dialyseergebniss bringt und den Körper auch nicht mehr zumutet als er durch den Shunt eh schon verkraften muss.
Gruß
Jürgen
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Re: Re: Blutfluss
10 Juli 2004 19:29ich bin seit 5 1/2 jahren an der dia und habe 4 1/2 jahre schlechte phoswerte gehabt bei pumpe 300ml. seit einem -jahr fahre ich nun die pumpe mit 400ml, und siehe da, die werte sind alle top.
natürlich kommt es auf die körperliche verfassung an.
ich bin 39 und fühle mich gut.
druckwerte legen bei mir in der regel bei 140-160ateriell als auch nenös.
gruß volker aus köln
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