Dialysatfluss
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Dialysatfluss
29 Juni 2005 23:36Bei uns in der Dialyse ist ein Fluss von 500 gängig, 800 soll jedoch eine bessere
Entgiftung bringen. Allerdings muss der Blutfluss wohl auch hoch sein, die Nadeln
gross. Meine Ärztin hat mir aufgrund zu befürchtender schlechter Verträglichkeit
dringend davon abgeraten. Was wisst Ihr?
Alles Gute, mcegg.
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Re: Re: Dialysatfluss
30 Juni 2005 16:38also bei Deinen hohen Flusszeiten hab ich erst einmal schlucken müssen,ich fahr bei 280,obwohl ich dazu sagen muss das ich nachts acht std.dialysiere.
Aber so hohe Flussdaten kenn ich auch nicht von meiner normalen(4std)Dia,da bin ich bei 300 gefahren.
Ich kann mir nicht vorstellen das dieser Fluss für für Deine Blutkörperchen und den shunt gut sein soll.
Lieben Gruß von Heikemcegg schrieb:
> Hi, hat jemand Erfahrung mit einem hohen Dialysatfluss (ausser
> bei HDF)?
> Bei uns in der Dialyse ist ein Fluss von 500 gängig, 800 soll
> jedoch eine bessere
> Entgiftung bringen. Allerdings muss der Blutfluss wohl auch
> hoch sein, die Nadeln
> gross. Meine Ärztin hat mir aufgrund zu befürchtender
> schlechter Verträglichkeit
> dringend davon abgeraten. Was wisst Ihr?
> Alles Gute, mcegg.
>
>
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Re: Re: Dialysatfluss
30 Juni 2005 23:00300.
Tschüss, mcegg.
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Re: Re: Dialysatfluss
03 Juli 2005 20:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialysatfluss
03 Juli 2005 21:36zu finden! Den Tip mit dem D.Fluss von 800 habe ich von einem alten Hasen, der
beständig im Ärzteblatt schmöckert. Ein hoher D.Fluss bringt mehr Entgiftung, wurde mir aber von unserer Assi-Ärztin als Turbodialyse bezeichnet. Sie meinte das eindeutig negativ. Es soll angeblich für den Körper schonender sein, wenn die
Stoffe nicht mit Höchstgeschwindigkeit entzogen werden. Bei HDF verwendet man
bei uns jedoch standartmässig derartig hohe D.Flüsse. Ich bin im übrigen fast so
selbständig wie Du. Kenne die Maschine bestens, kann abhängen, notfalls auch an-
hängen. Kontrolle finde ich auch ganz wichtig. Schliesslich haben wir die meisten
Probleme, wenn etwas schiefläuft und das Personal freut sich auch. Ich bin seit
11,5 Jahren aktive Patientin und muss feststellen, dass man gerade zum Thema
Dialyse nie auslernt!!!
Alles Gute,mcegg.
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 10:56mir wurde mal gesagt, daß man bei hohen blutfluss (ab ca.320-) auch den dailysatfluss auf 800 stellen sollte
soll etwa 10-20% bringen
da ich heimi bin sind mir aber die extremen wasserkosten im verhältnis zum
ergebnis viel zu hoch,dann lieber alle 2 tage dia
Gruß bernd
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 11:1711,5 jahre ist wirklich eine extrem lange zeit

Punktierst du dich auch selbst?
Mit dem Dialysatfluß.. Also wenn das wirklich so anstrengend ist, wie ich das jetzt rauslesen konnte, würd ich das auch nie im Leben machen. Mein Dialysefluß liegt bei 500, Blutfluß ca. 320 und ich bin danach auch wirklich fertig...
jedem selbst überlassen, würd ich sagen
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 17:04oh sorry das war dann wohl wirklich ein missverständnis.Ich wollte dir nicht zu nahe treten,aber vielleicht kannst Du mir erklären was Du mit dem Dialysatfluss meinst.
Also nichts für ungut und liebe Grüsse,Thordis
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 17:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 23:16Fragmente (jedem selbst überlassen, würd ich sagen).
Ich finde es immer schlimm, wenn jemand so jung wie Du an die Dialyse muss! Ich
war damals 28 und hatte mich schon einigermassen ausgetobt. Viele Dinge in meinem Leben waren jedoch überhaupt noch nicht geklärt. Ich sah nicht wirklich einen Sinn oder Ziel in meiner Existenz. Und dann noch an die Dialyse, na toll!!
Ich habe Jahre gebraucht, mich von dem Schock zu erholen . Körperlich habe ich
die Dialyse allerdings bis heute immer gut vertragen. Durch meine Hinwendung
zum Buddhismus habe ich in den letzten Jahren eine völlig neue Sicht auf das Leben finden können. Ich mache eine neue Ausbildung (selbst finanziert und meine dritte) und bin sicher, endlich meine Berufung gefunden zu haben. Ich lebe
mit einem weit besseren Umfeld als vor vielen Jahren. Ich empfinde oft Dankbarkeit, einfach so leben zu dürfen. Natürlich wäre es toll, dazu noch gesund zu sein. Jegliches hat seine Zeit..... Vielleicht kann ich Dich etwas damit trösten,
dass der medizinische Fortschritt jede Minute für uns arbeitet!!!! Die Dialyse hat sich in den letzten 20 Jahren enorm verbessert, die Transplantation auch und
irgendwann (nur wann?) wird man für Nierenkranke massgeschneiderte Organe
züchten können!
Ich punktiere mich nicht selber , aber meine Bettnachbarin. Mir ist das zu fett. Dafür kenne ich meine Maschine super und kann sie auch bedienen. Ich kontrolliere die Einstellungen und bin ein wandelndes med. Lexikon. Ich kann Dir nur dringend raten, Dich stark zu machen und einzumischen, wenn Du das Gefühl
hast, die Dinge laufen bei Deiner Behandlung nicht rund. Allerdings so, dass Dein
Gegenüber das auch annehmen kann. Versuch die Dialyse als grosse Chance zu
sehen. Wir haben eine Maschine bei anderem Organversagen herrschen leider fast immer andere Bedingungen! Wenn Du durch Deine grosse anfängliche Trauer durchgegangen sein wirst, wird es Dir mit Sicherheit um einiges besser gehen. Vielleicht mögen Dich ja ein paar von Deinen Freunden Dich an der Dialyse besuchen?
Besucher gehen im allgemeinen ziemlich cool mit der Situation um. Versuch die Zeit an der Dialyse so weit es geht zu nutzen, dann wird es leichter.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, mcegg.
PS: Wenn ich nach der Behandlung fertig bin, liegt das meistens an zuwenig Wasser im Körper. Vielleicht kann bei Dir auch noch an der Therapie gefeilt werden.
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 23:25Gruss, mcegg.
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Re: Re: Dialysatfluss
04 Juli 2005 23:29Alles Gute, mcegg.
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Re: Re: Dialysatfluss
07 Juli 2005 13:47Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Dialysatfluss
07 Juli 2005 21:17Alles Gute, mcegg!
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Re: Re: Dialysatfluss
10 Juli 2005 13:44habe geraden Deinen Beitrag gelesen. Ich kann nur sagen, super das sich immer mehr Patienten auskennen und mit dem dem Arzt/Pflegepersonal diskutieren. Nur weiter so, damit wir als mündige Patienten vom gegenüber akzeptiert werden. Das erleichert vieles.
Viele Grüße
Gunther
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