Sharp-Studie
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Sharp-Studie
06 März 2006 18:38mich würde interessieren, ob von euch jemand in der Sharp-Studie (Cholesterinsenker, hauptsächlich Simvastatin) drin ist. Ich bin dabei und bilde mir manchmal ein, dass die Polyneuropathie seither stärker ist.Ich bin noch im Prädiastadium, für diese Leute ist die Studie ja wohl hauptsächlich angelegt. Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen.
LG Nephroline
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Re: Re: Sharp-Studie
07 März 2006 16:44Liebe Grüsse
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Re: Re: Sharp-Studie
07 März 2006 17:06bei mir ist nur das eine Posting von dir (6.3. um 19.09) erschienen. Sorry, wenn ich dir bis jetzt noch nicht geantwortet habe.Hast du mir auch zu anderen Threads gepostet?
Zu deiner Antwort: Ich weiß auch nicht recht, ob meine kribbligen Füße mit der Studie zusammenhängen.Im Diazentrum wird immer abgewiegelt, andererseits sollte Polyneuropathie nach deren Meinung bei einer Kreaclaerance von 15 -20 ml noch gar nicht vorkommen, und irgendwo im Net war PN mal als Nebenwirkung von Simvastatin aufgeführt. Der Neurologe sagt, es könnten auch Umweltgifte sein.Weiß auch nicht so recht!
LG Nephroline
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Re: Re: Sharp-Studie
07 März 2006 19:34Übrigens sagte mir der Projektleiter der hieseigen Sharpstudie, also dort, wo ich das so mache, dass man normalerweise aluminiumbasierte Phosphatbinder nur alten Menschen ab 80 Jahren gibt! Weil man die ja nicht mehr so verstrahlen kann [lol] - also langzeittechnisch gesehen...
Jetzt frage ich mich allerdings, wieso mir dann der Arzt - selbes KH - dennoch Phos-Alu-binder gab!? Viele Grüße, euer Verstrahlter [augenroll]
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Re: Re: Sharp-Studie
07 März 2006 20:14ich habe auch an der Sharp Studio teilgenommen, diese aber wegen erhöhten Muskelschmerzen in den Beinen abgebrochen. Lt. neuesten Wissenstand kann ein Cholesterinsenker nicht das Risiko senken, es ist also unsinnig, diese rein vorsorglich zu nehmen, zumals auch die Gefahr der Muskelauflösung bestimmt.
Viele Grüsse
Juni
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Re: Re: Sharp-Studie
07 März 2006 23:38Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Sharp-Studie
08 März 2006 00:00Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Sharp-Studie
08 März 2006 00:04eine Info zur SHARP-Studie (study of heart and renal protection) findest du in den DO-News. Über Google kannst du sowohl im deutschen als auch im englischsprachigen Web sehr viele Links finden - bin leider zu blöd zum Verlinken und kann das nicht so elegant einstellen wie z.B.Fabienne.
LG Nephroline
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Re: Re: Sharp-Studie
08 März 2006 12:14ich habe wegen dem Medikament abgebrochen und wegen der neuestens Erkenntnissen, daß eine Vorsorge gegen Herzinfakt etc. damit nicht möglich ist. Auch wegen mir die Nebenwirkungen bis hin zur Muskelauflösungen, dasd war mir zu deftig, sogar mein Nephrologie hat mir davon erzählt.
Alles Gute
juni
Entschuldige in meiner 1. Antwort die Tippfehler, aber da war ich schon sehr[gähn]
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Re: Re: Sharp-Studie
08 März 2006 18:12erstmal was allgemeines zu Statinen. Das sind sog. HMGCoA Reduktase Hemmer, das ist der Schrittmacher Enzym der Cholesterinsynthese. Es gibt viele Studien über Statine, die sich sehr positiv darüber äusern, was die kardiovaskuläre Erkrankungen betrifft und es gibt einige negative Studien. Die meisten hiervon im Zusammenhang mit Immunsuppressiva. Wie bei fast allen Medikammenten ist das Zusammenspiel abhängig von der Dosierung und von der Statin-Sorte. Ob es natürliche (Lovastatin, Simvastatin und Pravastatin) oder synthetische (Fluvastatin, Atorvastatin und Cerivastatin) Statine sind. Es spielen Faktoren wie z.B. Absorbtion, Bioverfügbarkeit, Proteinbindung, Metaboliten usw. eine wichtige Rolle. Wie man es am Beispiel von Cerivastatin (Lipobay) gesehen hat. Es hat eine im vergleich zu denn anderen Statinen eine sehr hohe Muskeltoxität und ist 2001 vom Markt genommen worden.
Gruß
Haluk
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Re: Re: Sharp-Studie
10 März 2006 22:56Zitat Anfang:
Nierenkranke haben ein erhöhtes Risiko für Gefäßerkrankungen. Die Ursachen hierfür sind noch unklar. Statine haben neben dem cholesterinsenkenden Effekt offensichtlich auch eine schützende Wirkung für Gefäße. Dies ist jedoch nur eine Vermutung. Der Beweis hierfür steht noch aus. Würde der Zusammenhang bestehen, so könnten Statine als „Risikosenker“ eingesetzt werden. Ob die schützende Wirkung insbesondere für Nierenkranke gilt, dies soll durch die SHARP-Studie geprüft werden.
Es gab bislang eine ähnliche Studie, die diesen Zusammenhang untersuchte, jedoch wurden nur nierenkranke Diabetiker untersucht (4-D-Studie, hierzu siehe auch: www.uni-wuerzburg.de/nephrologie/html_pages/4d-uebersicht.htm ). Die 4-D-Studie konnte die schützende Wirkung für die nierenkranken Diabetiker nicht bestätigen. Übrigens hatte das Zentrum Dr. ---- (Name von mir gelöscht, Tomson) an dieser Studie teilgenommen.
SHARP jedoch untersucht alle Nierenkranke. Wenn für die Untergruppe „nierenkranke Diabetiker“ kein Nutzen besteht, so darf man nicht folgern, dass dies für alle Nierenkranken gilt.
Zum Begriff der „Muskelauflösung“ oder medizinisch ausgedrückt „Rhabdomyolyse“: Rhabdomyolyse kann in seltenen Fällen durch Statine ausgelöst werden. Neigen Menschen zu dieser Reaktion, so können sie keine Statine nehmen. Die SHARP-Studie überwacht regelmäßig das Rhabdomyolyserisiko indem der Creatinkinasewert (CK-Wert) kontrolliert wird. Sollte eine Unverträglichkeit für Statine vorliegen, so würde dies erkannt werden. Wir würden dann die Statingabe beenden. So verfährt man nicht nur bei SHARP, sondern auch dann, wenn Statine als „Fettsenker“ eingesetzt werden.
Zitat Ende
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