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laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
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laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
06 Juni 2006 21:57
Es ist doch schön, daß Luca mehr geschafft hat, als sie je zu träumen gewagt hat und wenn sie dem Spender ihrer Niere dafür dankbar ist, ist es besser, als solch eine Spende als selbstverständlich anzusehen.
Und wenn sie persönlich ohne neuen Niere nicht hätte weiterleben können oder vielleicht auch wollen - wer mag es beurteilen?
Ich gehöre auch zu denen, für die das Leben nicht zu Ende ist, trotz Diabetes, Dialyse, schwerere Sehbehinderung, Fußamputation und wenn die Dialyse mit CAPD ewig möglich wäre, würde ich mich sofort von der Transplantationsliste streichen lassen. Aber so nehme ich die Doppeltransplantation dann auch noch in Kauf, wenn mein Fuß denn mal verheilt ist und ich wieder transplantabel bin, dann geht es ja schnell (wegen DoppelTX).
Wenn man die Userseiten liest, und ich habe sie alle gelesen, bekommt man fast immer zu lesen mir geht es gut mit der Dialyse und seinerzeit dachte ich wirklich, alle fühlen sich klasse und prima und Dialyse sei lästig, sonst nichts. Wenn man aber hier im Forum die Beiträge liest, so erfährt man doch von den großen Problemen, die Dialyse und ihre vielen Begleiterkrankungen hervorrufen, so daß die o. a. Aussagen dann doch relativiert werden müssen.
Mir gehr es bislang mit der CAPD auch gut, bin fit und leistungsfähig, aber
wer weiß, was noch auf mich zukommt, vielleicht empfinde ich eine neue Niere dann auch als lebens- oder seelenrettend.
Liebe Grüße, Roxanne
Und wenn sie persönlich ohne neuen Niere nicht hätte weiterleben können oder vielleicht auch wollen - wer mag es beurteilen?
Ich gehöre auch zu denen, für die das Leben nicht zu Ende ist, trotz Diabetes, Dialyse, schwerere Sehbehinderung, Fußamputation und wenn die Dialyse mit CAPD ewig möglich wäre, würde ich mich sofort von der Transplantationsliste streichen lassen. Aber so nehme ich die Doppeltransplantation dann auch noch in Kauf, wenn mein Fuß denn mal verheilt ist und ich wieder transplantabel bin, dann geht es ja schnell (wegen DoppelTX).
Wenn man die Userseiten liest, und ich habe sie alle gelesen, bekommt man fast immer zu lesen mir geht es gut mit der Dialyse und seinerzeit dachte ich wirklich, alle fühlen sich klasse und prima und Dialyse sei lästig, sonst nichts. Wenn man aber hier im Forum die Beiträge liest, so erfährt man doch von den großen Problemen, die Dialyse und ihre vielen Begleiterkrankungen hervorrufen, so daß die o. a. Aussagen dann doch relativiert werden müssen.
Mir gehr es bislang mit der CAPD auch gut, bin fit und leistungsfähig, aber
wer weiß, was noch auf mich zukommt, vielleicht empfinde ich eine neue Niere dann auch als lebens- oder seelenrettend.
Liebe Grüße, Roxanne
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- albertine
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 00:24
Kann RIO nur beipflichten, als meine Bauchnarbe immer wieder wegen Vereiterung nach dem Darmdurchbruch aufplatzte hatte er mir damals auch diesen Typ gegeben, habe es meinem Arzt ausgedruckt mitgenommen und wir haben es mit einem davon probiert, Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber man konnte Tag für Tag den Fortschritt sehen. Trotz des hohen Preises wurden die Kosten vn der KK übernommen. Mein Arzt kannte diese auch nicht und hat sie in seine Verschreibung auch für andere Pat, vor allem für diabestische Fußprobleme, übernommen. Hoffe, bei Dir klappt es auch. Auf einen Versuch kommt es doch an. Guten Abend Albertine
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- Anonym
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 06:44
Hallo Roxanne,
Danke das du mich verstanden hast. Wer meine Geschichte kennt oder sich wenigstens die Mühe machen würde mich zu fragen warum mein Leben damals für mich zu Ende war, dann würde sich jemand zu Tode schämen und mir nicht unterstellen ich wolle den Prädialysepatienten Angst machen.
Gruß
Corinna
Danke das du mich verstanden hast. Wer meine Geschichte kennt oder sich wenigstens die Mühe machen würde mich zu fragen warum mein Leben damals für mich zu Ende war, dann würde sich jemand zu Tode schämen und mir nicht unterstellen ich wolle den Prädialysepatienten Angst machen.
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Corinna
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 12:22
Lieber Mario,
vielen Dank für Deinen Hinweis, allerdings werde ich bereits seit 5 Jahren mit Alginat und Hydrocolloidverbänden behandelt, das hat bei den Druckgeschwüren an meinem rechten Fußgelenk auch immer geholfen.
Leider half es nicht an den Amputationswunden des linken Fußes, man hat es versucht. Die erste Wunde, 15 cm lang und 4 cm breit mit freiliegenden Knochenstümpfen wurde dann mittels Vakuumverband der Fa. KCI behandelt, dazu wird die Wunde mit Schwämmen und Folie luftdicht verklebt und mittels einer tragbaren Pumpe ein Vakuum erzeugt. Dieses Vakuum regt die Granulation an. 4 Monate bin ich damit versorgt gewesen, dann war diese Wunde zu. Die immensen Kosten von 70 € täglich zahlen aber nur die privaten KK auf freiwilliger Basis. Die Wunde am großen Zeh kann man damit nicht behandeln, erstens zahlt die Kasse nicht mehr und zweites ist sie so ungünstig, daß man den Vakuumverband nicht anbringen kann. Diese Wunde wird nun mit Ligasano versorgt, das ist ein Schaumstoff, der in die Wunde eingelegt wird und ebenfalls die Granulation fördert. Funktioniert ganz gut, es heilt zwar langsam, aber immerhin. Auch hierbei handelt es sich um eine ca 20 cm lange Wunde, da alle vereiterten Sehnen gezogen wurden, deshalb dauert es eben so lange.
Manchmal hilft wirklich nur Abwarten, denn was an moderner Medizin zur Verfügung steht, wurde bereits alles angewendet. Ich habe da zum Glück sehr fortschrittliche Ärzte. Deer mich jetzt behandelned Chirurg ist die Kölner Kapazität auf dem Gebiet diabetischer Füße und ich vertraue ihm sehr. Ohne ihn wäre ich wohl den gesamten Vorfuß los.
Liebe Grüße, Roxanne
vielen Dank für Deinen Hinweis, allerdings werde ich bereits seit 5 Jahren mit Alginat und Hydrocolloidverbänden behandelt, das hat bei den Druckgeschwüren an meinem rechten Fußgelenk auch immer geholfen.
Leider half es nicht an den Amputationswunden des linken Fußes, man hat es versucht. Die erste Wunde, 15 cm lang und 4 cm breit mit freiliegenden Knochenstümpfen wurde dann mittels Vakuumverband der Fa. KCI behandelt, dazu wird die Wunde mit Schwämmen und Folie luftdicht verklebt und mittels einer tragbaren Pumpe ein Vakuum erzeugt. Dieses Vakuum regt die Granulation an. 4 Monate bin ich damit versorgt gewesen, dann war diese Wunde zu. Die immensen Kosten von 70 € täglich zahlen aber nur die privaten KK auf freiwilliger Basis. Die Wunde am großen Zeh kann man damit nicht behandeln, erstens zahlt die Kasse nicht mehr und zweites ist sie so ungünstig, daß man den Vakuumverband nicht anbringen kann. Diese Wunde wird nun mit Ligasano versorgt, das ist ein Schaumstoff, der in die Wunde eingelegt wird und ebenfalls die Granulation fördert. Funktioniert ganz gut, es heilt zwar langsam, aber immerhin. Auch hierbei handelt es sich um eine ca 20 cm lange Wunde, da alle vereiterten Sehnen gezogen wurden, deshalb dauert es eben so lange.
Manchmal hilft wirklich nur Abwarten, denn was an moderner Medizin zur Verfügung steht, wurde bereits alles angewendet. Ich habe da zum Glück sehr fortschrittliche Ärzte. Deer mich jetzt behandelned Chirurg ist die Kölner Kapazität auf dem Gebiet diabetischer Füße und ich vertraue ihm sehr. Ohne ihn wäre ich wohl den gesamten Vorfuß los.
Liebe Grüße, Roxanne
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 12:24
Liebe Albertine,
s. meine Antwort an Rio.
Liebe Grüße, Roxanne
s. meine Antwort an Rio.
Liebe Grüße, Roxanne
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- albertine
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 16:29
Liebe Roxanne, ich habe eine Freundin in der Schweiz, die hatte 2004 den linken Vorderfuß bis zum Rist amputiert bekommen (auch Dia und Diabetes). Sie bekam auch enorme Schwierigkeiten mit der Wundheilung und war am Verzweifeln, weil nichts nützte, bzw. die Geduld auf eine harte Probe gestellt worden. Da hörte sie von einem Doktor in Bern, der mit Maden Geschwüre und offene Wunden behandeln würde. In Ihrer Not wandte sie sich an diesen und ging in Zusammenarbeit mit Ihrer beh. Ärzte in den Versuch und es half unwahrscheinlich. Innerhalb 3 Monate war dann die Wunde am Zugehen. Wenn Du willst, erkundige ich mich mal bei Ihr (sie hat leider kein Internet, muss es schriftlich bzw. telefonisch machen)Vielleicht wäre es für Dich eine alternative Möglichkeit. LG Albertine
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 17:32
Hallo Albertine,
die Maden werden eigentlich nur angewendet, wenn das Gewebe infiziert ist, damit das kranke Gewebe weggefressen wird. Bei mir ist es aber reizlos und kein Infekt vorhanden. Deshalb hat man im Krankenhaus Köln-Merheim, wo amputiert wurde, auch auf diese Methode verzichtet, man wendet sie dort an. Man sieht die Maden übrigens nicht, die sind in einer Art Kissen, welches auf die Wunde gelegt wird.
Bei mir ist wichtig, daß sich das Gewebe glatt und narbenlos neu bildet und das tut es mittels dieses Schaumverbands Ligasano. Dauert eben, weil mein Arzt bei jedem Besuch überschüssiges Gewebe entfernt, noch alte Sehnenteile findet und so eben alles nur langsam heilt, aber es heilt. Erst gestern sagte er mittlere Heilungsdauer 140 Tage. Ich habe nur vergessen zu fragen, ab wann man das rechnet, vielleicht ja erst von seinem letzten Eingriff ...
Liebe Grüße, Roxanne
die Maden werden eigentlich nur angewendet, wenn das Gewebe infiziert ist, damit das kranke Gewebe weggefressen wird. Bei mir ist es aber reizlos und kein Infekt vorhanden. Deshalb hat man im Krankenhaus Köln-Merheim, wo amputiert wurde, auch auf diese Methode verzichtet, man wendet sie dort an. Man sieht die Maden übrigens nicht, die sind in einer Art Kissen, welches auf die Wunde gelegt wird.
Bei mir ist wichtig, daß sich das Gewebe glatt und narbenlos neu bildet und das tut es mittels dieses Schaumverbands Ligasano. Dauert eben, weil mein Arzt bei jedem Besuch überschüssiges Gewebe entfernt, noch alte Sehnenteile findet und so eben alles nur langsam heilt, aber es heilt. Erst gestern sagte er mittlere Heilungsdauer 140 Tage. Ich habe nur vergessen zu fragen, ab wann man das rechnet, vielleicht ja erst von seinem letzten Eingriff ...
Liebe Grüße, Roxanne
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Re: Re: laßt sie sich doch freuen und dankbar sein
07 Juni 2006 17:43
Tut mir l,eid, habe mich inzwischen bei meiner Bekannzen erkundigt und sie verwies mich auf die Internet-Seite die ich Dir auf Deine email übersandt habe. Schade, dann heißt es nur Geduld und nochmals Geduld, das wir DiaPat ja eigentlich kennen, ha,ha. Wünsche Dir weiterhin trotz allem alles Gute und gute Besserung. Albertine
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