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geringes Restrisiko


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Re: Re: geringes Restrisiko

19 Juni 2006 19:55
#
Hallo Mario,
soweit ich weiß, kann es ohnehin nach einer Tx zu einer Aktivierung bzw. Verstärkung einer vorhandenen (chronischen) HCV kommen, ist ja eigentlich logisch. Ich würde ein geringes Restrisiko auf deutlich unter 10 Prozent einschätzen, sonst wäre es ja wohl ein richtiges Risiko.
Ansonsten finde ich diese Möglichkeit doch gut, vor allem, wenn vorher gefragt wird. Als C-Patient könnten sich so die Wartezeiten verkürzen.
LG Hans-Dieter

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Re: Re: geringes Restrisiko

20 Juni 2006 09:01
#
Hallo Caissa,
ich weiß nicht aber ist eine neue niere wirklich soviel wert ?
Es hört sich hier immer so an ich lebe mit Dialyse ganz gut, dann wiederum würde man eine Hepatitis-Ansteckung in Kauf nehmen nur damit man eine neue Niere bekommt ? ich weiß nicht aber für mich paßt das irgendwie nicht so zusammen. Was habe ich von einer neuen Niere, wenn ich dann Hepatitis bekomme und mich mit einer anderen Krankheit herumschlagen muß ?

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Re: Re: geringes Restrisiko

20 Juni 2006 10:26
#
Hallo Susanne,

zu einer Neuansteckung kann es ja nicht kommen, da ja die Hepatitisspende nur für Hepatitispositive in Frage kommt. caissa sprach von einer evtl. Verstärkung der ohnehin schon vorhandenen Krankheit. Die Diskussion bezieht sich also auf die Frage, ob man dieses Risiko eingehen will oder nicht. für Hepatitisnegative kommt diese Spende wohl eher nicht in Frage.

Alles Liebe
chrisi

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Re: Re: geringes Restrisiko

20 Juni 2006 18:45
#
Hallo Mario,
ich glaube nicht, dass man die Nebenwirkungstabelle der Medikamente da als Relation heranziehen kann. Unter 10 Prozent kann ja auch 0,1 bedeuten. Wenn ich es in Deine Liste einordnen müsste, würde ich geringes Restrisiko als selten einstufen. Ich denke halt, dass das bei jedem Patienten unterschiedlich ist. Das wird sicher auch von der jeweiligen Aktivität bzw. der Dauer der chronischen HCV abhängen, außerdem vom körperlichen Zustand sowie der notwendigen Immunsuppresssion. Und letztlich ist ja alles relativ. Wenn es mir an der Dia sehr sehr schlecht geht, ich schon viele Jahre auf eine Niere warte, würde ich evtl. eher ja sagen oder? Ich persönlich (habe natürlich leicht reden, habe ja ein neues Organ), würde stets ja sagen, eine HCV würde mich nicht stören, lebe ja schon ca. 30 Jahre damit.
Natürlich ist es mit Definitionen immer schwer. Das ist wie mit den 100-prozentigen Chancen für Poldi *gg.
Genaue Prozentzahlen werden die Krankenhäuser kaum sagen können, denn das würde ja voraussetzen (wie bei den Medis), dass es eine ausreichende Zahl an solchen Tx gibt, sonst ist die Statistik glatt Makulatur. Ich schätze aber, dass es in Deutschland im Jahr vieleicht eine Hand voll solche Tx gibt. Daher dürfte diese etwas schwammige Formnulierung kommen, Im Übrigen ist es ja jedem Patienten unbenommen nachzubohren.
Und Leberzirrhose hast Du auch mit einer chronischen HCV, es ist nur die Frage, wie schnell sie voranschreitet.
Bedenke bitte, dass bei einer Tx stets ein Restrisiko besteht. Man könnte sogar sterben (kommt GsD selten vor), aber dass die Niere nicht arbeitet, dass man sich einen Virus oder eine Entzündung einfängt, kommt ja alles vor. Medizin arbeitet ja an Menschen, das ist keine Physik oder Mathematik, wo das Ergebnis errechnet werden kann.
LG Hans-Dieter

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Re: Re: geringes Restrisiko

20 Juni 2006 21:18
#
Hallo Rio,

das käme für mich niemals in Frage. Dein Thread bezog sich allerdings auf bereits hepatitispositive Patienten oder?

Alles Liebe
Chrisi

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Re: Re: geringes Restrisiko

23 Juni 2006 15:42
#
Hallo,
man sollte bei der Diskussion nicht vergessen, dass man mit neuer Niere für den Rest des Lebens Medikamente bekommt, die die Abwehr schwächen und dass man auch gegen den Cytomegalovirus und PCP (bestimmte Form von Lungenentzündung), die man von der Spenderniere kriegen kann, nicht mehr ohne Tabletten ankann. Hepathitis würde ich als ZUSÄTZLICHES Risiko ansehen.
Auf der Transplantationsseite war letztens sogar die Diskussion, ob man im ersten halben Jahr nach der Transplantation Gartenarbeit machen dürfte, wegen der Infektionsgefahr.....
Die Infektionsgefahr mag ja gering sein, aber wie geht man dann damit um, wenn man es doch bekommt?
Viele Grüße

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