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Herzkatheteruntersuchung und Risiken
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Herzkatheteruntersuchung und Risiken
11 Juni 2007 05:50
Bei mir wurde vergangene Woche ein Cardio-CT gemacht. Damit soll man die Verkalkung an den Herzgefäßen erkennen. Dies CT hat bei mir ergeben, daß sich Kalk an den Gefäßwänden abgesetzt hat. Ich nehme Calcium als Phosphatbinder.
Mein Arzt an der Dialyse fing sofort damit an, mir eine Herkatheteruntersuchung nahe zu bringen. Dabei könne man ganz genau sehen, wie sehr die Verkalkung vorangeschritten sei. Ich schließe daraus, daß man mit dem CT dieses nicht hundertprozentig herausbekommt. Ich habe mich im Internet schon etwas über die Risiken erkundigt und vor Kurzem erst von einem Dialysepatienten gehört, der genau bei dieser Untersuchung gestorben ist. Ich würde ganz gerne wissen, ob Ihr schon mal eine solche Untersuchung hinter Euch habt. Wann ist sie überhaupt nötig. Und was passiert mit den bei der Untersuchung gelösten Kalkteilchen im Körper. Verstopfen sie die nächst mögliche Arterie? Werden sie herausdialysiert? Gibt es alternative Methoden für einen Abbau dieser Kalkableagerungen, bzw. um einen Fortschritt zu verhindern. Zum Beispiel als Phosphatbinder Phosrenol geben und die Calciumgaben auf ein Minimum reduzieren.
Vielleicht weiß jemand Rat. Ist ja etwas viel auf einem Mal.
Vielen Dank
Mein Arzt an der Dialyse fing sofort damit an, mir eine Herkatheteruntersuchung nahe zu bringen. Dabei könne man ganz genau sehen, wie sehr die Verkalkung vorangeschritten sei. Ich schließe daraus, daß man mit dem CT dieses nicht hundertprozentig herausbekommt. Ich habe mich im Internet schon etwas über die Risiken erkundigt und vor Kurzem erst von einem Dialysepatienten gehört, der genau bei dieser Untersuchung gestorben ist. Ich würde ganz gerne wissen, ob Ihr schon mal eine solche Untersuchung hinter Euch habt. Wann ist sie überhaupt nötig. Und was passiert mit den bei der Untersuchung gelösten Kalkteilchen im Körper. Verstopfen sie die nächst mögliche Arterie? Werden sie herausdialysiert? Gibt es alternative Methoden für einen Abbau dieser Kalkableagerungen, bzw. um einen Fortschritt zu verhindern. Zum Beispiel als Phosphatbinder Phosrenol geben und die Calciumgaben auf ein Minimum reduzieren.
Vielleicht weiß jemand Rat. Ist ja etwas viel auf einem Mal.
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- debi
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
11 Juni 2007 15:49
Hi Mario,
ich werd alt wie eine Kuh, lern aber denoch weiter gern dazu: wie hängt das UFvolumen mit dem CaP-Haushalt zusammen? (Vielleicht wär das ja mal ein überzeugendes Argument für mich [augenroll] ?!?!) LG Debi
ich werd alt wie eine Kuh, lern aber denoch weiter gern dazu: wie hängt das UFvolumen mit dem CaP-Haushalt zusammen? (Vielleicht wär das ja mal ein überzeugendes Argument für mich [augenroll] ?!?!) LG Debi
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- puffel
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
11 Juni 2007 19:28
Hallo Luzifee,
ganz wichtig ist die Kontrolle und Einstellung des Homocysteinwertes. So langsam
kommt die Schulmedizin auch dahinter. Mein Mann hat 2004 4 Bypässe bekommen. Danach haben wir uns informiert und uns nicht nur auf die Schulmedizin verlassen. Sein Wert war bei 28, unendlich hoch. Nach ca. 2 Monaten war und ist er bis heute runter und alles ist okay. Vor 2 Monaten hat er ein Herzkatheter geschoben bekommen, letzte Untersuchung um auf die TX Liste zu kommen. Keine Kalkablagerungen, und er ist auf der Liste. Google doch mal, und wenn Du dabei bist schau mal bei: Tibetische Medizin bzw. Padma 28.
ganz wichtig ist die Kontrolle und Einstellung des Homocysteinwertes. So langsam
kommt die Schulmedizin auch dahinter. Mein Mann hat 2004 4 Bypässe bekommen. Danach haben wir uns informiert und uns nicht nur auf die Schulmedizin verlassen. Sein Wert war bei 28, unendlich hoch. Nach ca. 2 Monaten war und ist er bis heute runter und alles ist okay. Vor 2 Monaten hat er ein Herzkatheter geschoben bekommen, letzte Untersuchung um auf die TX Liste zu kommen. Keine Kalkablagerungen, und er ist auf der Liste. Google doch mal, und wenn Du dabei bist schau mal bei: Tibetische Medizin bzw. Padma 28.
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- puffel
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
11 Juni 2007 23:07
nein, in den gelegten Bypässen waren keine Ablagerungen. Wunder gibt es nicht. Eine Bekannte hatte nach einem halben Jahr Bypass OP wieder alles zu.
Puffel
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- debi
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
12 Juni 2007 18:43
Hallo Pufel,
wie hat denn Dein ;mann den Homozysteinspiegel runterbekommen? Mit Folsäure? BVitaminen?... Meiner ist nämlich trotz Fols. noch hoch. LG Debi
wie hat denn Dein ;mann den Homozysteinspiegel runterbekommen? Mit Folsäure? BVitaminen?... Meiner ist nämlich trotz Fols. noch hoch. LG Debi
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- debi
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
12 Juni 2007 18:46
Hallo Mario,
na, daraus, dass ich ein versoffenes Loch bin, hab ich doch nie ein Geheimnis gemacht Der Kopf weiß auch, dass die hohe UFrate nicht so toll ist - aber derKopf ist ebennicht alles.. :-] LG Birgit
na, daraus, dass ich ein versoffenes Loch bin, hab ich doch nie ein Geheimnis gemacht Der Kopf weiß auch, dass die hohe UFrate nicht so toll ist - aber derKopf ist ebennicht alles.. :-] LG Birgit
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- debi
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
12 Juni 2007 19:20
Hallo Mario,
bei der Konzentration hat dann der kopf gerade die Oberhand - aber ein Hefeweizen kommt dem ja nicht gerade nah - oder?
LG Birgit
bei der Konzentration hat dann der kopf gerade die Oberhand - aber ein Hefeweizen kommt dem ja nicht gerade nah - oder?
LG Birgit Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- fabienne
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Re: Re: Homocystein
12 Juni 2007 21:45
Hallo debi, Puffel und RIO!
In der Praxis, in der ich in Behandlung bin, ist 2001 oder 2002 mit der jährlichen Bestimmung des Homocystein-Werts begonnen worden. Meiner war irgendwo in den 30ern (Referenz bis 10 µmol/l), darum nehme ich seit 2002 5 mg Folsäure am Tag (bis Ende 2003 auf Rezept). Zusätzlich sollte ich ab und an normale Multivitamin-Brausetabletten nehmen, um die B-Vitamine zu ergänzen. Beides zusammen beeinflußte den Wert nicht sonderlich. Als ich hingegen ab 2004 die Folsäure mit Vitamin-B-Präparaten täglich in Tablettenform kombinierte (weil mir die Brausetabletten zum Hals raus hingen), sank das Homocystein auf 20 µmol/l und da ist es auch aktuell.
Hyperhomocysteinämie ist weiterhin keine Indikation für Folsäure-Verschreibung auf der OTC-Ausnahmeliste (= Man zahlt komplett selbst.), weil eben der Nachweis für die Wirksamkeit - jenseit einer Laborwertkosmetik - bisher fehlt.
Circa Mitte 2005 hat der Nephrologe erzählt, daß die Dialysepatienten bei ihm inzwischen schon keine Folsäure mehr bekämen, weil sich eben für diese Gruppe in Studien keinerlei Vorteil hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse ergeben hätte. Für Patienten in der Prädialysephase lagen noch keine Ergebnisse vor, ich solle ruhig weitermachen - zumal sich der Wert mit der Kombination nun so deutlich gebessert habe.
Anfang 2006 sagte er dann, daß inzwischen weder die Dialysepatienten noch Patienten ohne Dialyse, die neu zu ihm in die Praxis kommen, die Empfehlung zur Folsäure-Ergänzung erhalten. Es habe sich kein Vorteil gezeigt. Wenn ich einverstanden sei, würde er mir dennoch empfehlen, die Einnahme beizubehalten.
Letztere Übereinkunft haben wir Anfang diesen Jahres erneuert.
Soweit mein Kenntnisstand zur Homocysteinsenkung. Ich weiß nicht einmal, ob für ansonsten Gesunde mit zu hohem Homocystein die anfängliche Euphorie schon ebenso ernüchternd verebbt ist.
Freundliche Grüße,
fabienne
In der Praxis, in der ich in Behandlung bin, ist 2001 oder 2002 mit der jährlichen Bestimmung des Homocystein-Werts begonnen worden. Meiner war irgendwo in den 30ern (Referenz bis 10 µmol/l), darum nehme ich seit 2002 5 mg Folsäure am Tag (bis Ende 2003 auf Rezept). Zusätzlich sollte ich ab und an normale Multivitamin-Brausetabletten nehmen, um die B-Vitamine zu ergänzen. Beides zusammen beeinflußte den Wert nicht sonderlich. Als ich hingegen ab 2004 die Folsäure mit Vitamin-B-Präparaten täglich in Tablettenform kombinierte (weil mir die Brausetabletten zum Hals raus hingen), sank das Homocystein auf 20 µmol/l und da ist es auch aktuell.
Hyperhomocysteinämie ist weiterhin keine Indikation für Folsäure-Verschreibung auf der OTC-Ausnahmeliste (= Man zahlt komplett selbst.), weil eben der Nachweis für die Wirksamkeit - jenseit einer Laborwertkosmetik - bisher fehlt.
Circa Mitte 2005 hat der Nephrologe erzählt, daß die Dialysepatienten bei ihm inzwischen schon keine Folsäure mehr bekämen, weil sich eben für diese Gruppe in Studien keinerlei Vorteil hinsichtlich kardiovaskulärer Ereignisse ergeben hätte. Für Patienten in der Prädialysephase lagen noch keine Ergebnisse vor, ich solle ruhig weitermachen - zumal sich der Wert mit der Kombination nun so deutlich gebessert habe.
Anfang 2006 sagte er dann, daß inzwischen weder die Dialysepatienten noch Patienten ohne Dialyse, die neu zu ihm in die Praxis kommen, die Empfehlung zur Folsäure-Ergänzung erhalten. Es habe sich kein Vorteil gezeigt. Wenn ich einverstanden sei, würde er mir dennoch empfehlen, die Einnahme beizubehalten.
Letztere Übereinkunft haben wir Anfang diesen Jahres erneuert.
Soweit mein Kenntnisstand zur Homocysteinsenkung. Ich weiß nicht einmal, ob für ansonsten Gesunde mit zu hohem Homocystein die anfängliche Euphorie schon ebenso ernüchternd verebbt ist.
Freundliche Grüße,
fabienne
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- puffel
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
12 Juni 2007 21:52
Hallo Debi,
ich habe Dir gerade eine mail geschickt.
Puffel
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Puffel
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- puffel
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Re: Re: Herzkatheteruntersuchung und Risiken
12 Juni 2007 22:36
Hallo Rio,
es wird doch keiner gezwungen den Homocysteinwert feststellen zu lassen und evtl. was dagegen zu nehmen. Geschäft mit der Angst kann ich mir nicht vorstellen, die Pharmaindustrie ist da nicht interessiert dran, Vit. B6, B12 und Folsäure sind zu billig. Cholesterinsenker das lohnt sich.
Puffel
es wird doch keiner gezwungen den Homocysteinwert feststellen zu lassen und evtl. was dagegen zu nehmen. Geschäft mit der Angst kann ich mir nicht vorstellen, die Pharmaindustrie ist da nicht interessiert dran, Vit. B6, B12 und Folsäure sind zu billig. Cholesterinsenker das lohnt sich.
Puffel
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