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Ovarialzysten bei Zystennieren
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Ovarialzysten bei Zystennieren
16 Sep. 2007 19:29
Hallo, bei meiner 9 jährigen Tochter wurde bei der letzten Kontrolluntersuchung ( wg.Zystennieren) am Donnerstag bds.Ovarielzysten per Ultraschall entdeckt. Unser Kindernephrologe meinte, daß das bei Mädchen in der Entwicklung öfters vorkommt.Meistens geht es zurück, aber es sollte doch im Auge behalten werden.Wer von Euch hat das schon mal gehört oder selbst Erfahrung damit gemacht?Bin doch etwas verunsichert, ob das wirklich harmlos in Verbindung mit ihrer Erkrankung ist.
L.G.Annett
L.G.Annett
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Re: Re: Ovarialzysten bei Zystennieren
16 Sep. 2007 21:42
Zysten an den Eierstöcken kommen auch bei kleinen Mädchen häufig vor, meistens muss man das wirklich nur beobachten. Es kommt aber auf die Größe an, danach kann man am ehestens sehen, ob sie harmlos sind. Die kleineren bilden sich fast immer von allein wieder zurück. Sind die Zysten Deiner Tochter denn mit Ultraschall vermessen worden?
Größere Zysten - z.B. größer als 4 cm - müssen in jedem Fall kontrolliert werden.
LG Ursula
Größere Zysten - z.B. größer als 4 cm - müssen in jedem Fall kontrolliert werden.
LG Ursula
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Re: Re: Ovarialzysten bei Zystennieren
17 Sep. 2007 09:43
Hallo Ursula,
nein, die Zysten wurden nicht vermessen, da sie klein sind.Ich mache mir Gedanken darum, ob es da einen Zusammenhang gibt zwischen ihren Zystennieren und diesen Ovarialzysten.Noch sind diese Zysten klein, das waren ihre Zysten in den Nieren aber auch und haben sich im Laufe der Zeit mächtig vergrößert und vermehrt
Trotzdem vielen Dank für Eure Antworten.
Annett
nein, die Zysten wurden nicht vermessen, da sie klein sind.Ich mache mir Gedanken darum, ob es da einen Zusammenhang gibt zwischen ihren Zystennieren und diesen Ovarialzysten.Noch sind diese Zysten klein, das waren ihre Zysten in den Nieren aber auch und haben sich im Laufe der Zeit mächtig vergrößert und vermehrt

Trotzdem vielen Dank für Eure Antworten.
Annett
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- fabienne
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Re: Re: Ovarialzysten bei Zystennieren
17 Sep. 2007 10:33
Hallo Annett!
Noch sind diese Zysten klein, das waren ihre Zysten in den Nieren aber auch und haben sich im Laufe der Zeit mächtig vergrößert und vermehrt
Es ist wirklich sehr, sehr viel wahrscheinlicher, daß es keinerlei Zusammenhang mit der zystischen Nierenerkrankung gibt. Verständlicherweise bist Du allein schon wegen der ähnlichen Begrifflichkeit alarmiert.
Suche Dir mal ein paar Informationen zu dem Begriff funktionelle Zysten, das ist weit naheliegender und deckt sich vermutlich mit der Einschätzung des Kindernephrologen.
Im Zuge der körperlichen Reifung übt das Hormonsystem so langsam schon mal den weiblichen Zyklus ein und erweckt die Eierstöcke, in denen ja alle Eizellen bereits vorhanden sind, zur Aktivität. Das Zusammenspiel der verschiedenen Hormone klappt aber noch nicht so richtig. Deshalb kommt derzeit kein tatsächlicher Eisprung zustande (dem würde in einigem Abstand eine Menstruationsblutung folgen). Das wäre ja auch ziemlich gemein ... schon mit neun.
Im Ergebnis bereitet sich in einem der Eierstöcke allmonatlich eine (bis wenige) Eizelle(n) auf einen Eisprung vor. Das Areal um das Ei wird dabei als kleine Zyste sichtbar und wächst im Laufe des noch provisorischen monatlichen Zyklus heran. Bei einem reifen Zyklus würde die Zyste bei einer bestimmten Hormonkonstellation aufplatzen und das Ei freisetzen, welches dann in den Eileiter wandert. Ohne den passenden Hormonspiegel für das Freisetzen bleibt das Bläschen vorerst da, ist bis zu drei/vier Zentimeter groß und sollte vom Organismus innerhalb von spätestens drei Monaten abgebaut (resorbiert) sein. Weil das jeden Monat neu geschieht bzw. auch mehrere Eizellen je Monat auf die Hormone ansprechen können (mehr oder weniger stark, meist gewinnt eine die Oberhand), bestehen mehrere solcher Bläschen parallel.
Die allermeisten ihrer Altersgenossinnen werden schlicht nicht regelmäßig ultra-beschallt. Andernfalls sähe es bei ganz vielen gewiß schon ähnlich aus.
Freundliche Grüße,
fabienne
PS: Im Erwachsenenalter gibt es solche funktionellen Zysten gleichfalls immer dann, wenn mit dem Hormonzusammenspiel mal etwas nicht paßt - regelmäßig oder auch nur ausnahmsweise (z.B. durch zuviel Streß, starker Infekt, Unterernährung).
Noch sind diese Zysten klein, das waren ihre Zysten in den Nieren aber auch und haben sich im Laufe der Zeit mächtig vergrößert und vermehrt
Es ist wirklich sehr, sehr viel wahrscheinlicher, daß es keinerlei Zusammenhang mit der zystischen Nierenerkrankung gibt. Verständlicherweise bist Du allein schon wegen der ähnlichen Begrifflichkeit alarmiert.
Suche Dir mal ein paar Informationen zu dem Begriff funktionelle Zysten, das ist weit naheliegender und deckt sich vermutlich mit der Einschätzung des Kindernephrologen.
Im Zuge der körperlichen Reifung übt das Hormonsystem so langsam schon mal den weiblichen Zyklus ein und erweckt die Eierstöcke, in denen ja alle Eizellen bereits vorhanden sind, zur Aktivität. Das Zusammenspiel der verschiedenen Hormone klappt aber noch nicht so richtig. Deshalb kommt derzeit kein tatsächlicher Eisprung zustande (dem würde in einigem Abstand eine Menstruationsblutung folgen). Das wäre ja auch ziemlich gemein ... schon mit neun.
Im Ergebnis bereitet sich in einem der Eierstöcke allmonatlich eine (bis wenige) Eizelle(n) auf einen Eisprung vor. Das Areal um das Ei wird dabei als kleine Zyste sichtbar und wächst im Laufe des noch provisorischen monatlichen Zyklus heran. Bei einem reifen Zyklus würde die Zyste bei einer bestimmten Hormonkonstellation aufplatzen und das Ei freisetzen, welches dann in den Eileiter wandert. Ohne den passenden Hormonspiegel für das Freisetzen bleibt das Bläschen vorerst da, ist bis zu drei/vier Zentimeter groß und sollte vom Organismus innerhalb von spätestens drei Monaten abgebaut (resorbiert) sein. Weil das jeden Monat neu geschieht bzw. auch mehrere Eizellen je Monat auf die Hormone ansprechen können (mehr oder weniger stark, meist gewinnt eine die Oberhand), bestehen mehrere solcher Bläschen parallel.
Die allermeisten ihrer Altersgenossinnen werden schlicht nicht regelmäßig ultra-beschallt. Andernfalls sähe es bei ganz vielen gewiß schon ähnlich aus.
Freundliche Grüße,
fabienne
PS: Im Erwachsenenalter gibt es solche funktionellen Zysten gleichfalls immer dann, wenn mit dem Hormonzusammenspiel mal etwas nicht paßt - regelmäßig oder auch nur ausnahmsweise (z.B. durch zuviel Streß, starker Infekt, Unterernährung).
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Re: Re: Ovarialzysten bei Zystennieren
18 Sep. 2007 09:56
Liebe Fabienne,
vielen dank für Deine nette Antwort.Nun bin ich schon ein wenig beruhigter.Man macht sich halt doch so seine Gedanken.
Lieben Dank!
L.G.Annett
vielen dank für Deine nette Antwort.Nun bin ich schon ein wenig beruhigter.Man macht sich halt doch so seine Gedanken.
Lieben Dank!

L.G.Annett
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- Antonio
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Re: Re: Ovarialzysten bei Zystennieren
19 Sep. 2007 16:52
Hallo, Ursula,
bitte mail an antonioatneurozentrum-hannover.de
Grüsse!
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