Kreatinin + MRT
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Kreatinin + MRT
13 März 2008 16:14Meiner Mutter hat man heute erklärt, das man bei ihrem hohen Kreatinin (so bei 1,
kein MRT machen könnte.Hat sie da was falsch verstanden oder ist die Information falsch?
Werner
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 16:18Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 17:27mir sagte man ab einem Clerance von 30 wird kein Kontrastmittel mehr gespritzt da es zu Zellauflösung kommen kann.
Lieben Gruß sheila
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 17:36also meines Wissens nach wird bei MRT-Untersuchungen gar kein Kontrastmittel verwendet. Oder irre ich mich? Falls doch, ist der Zusammenhang nur darin zu sehen, dass ein Kontrastmittel Nieren angreifen kann, so jedenfalls beim CT.
Björn, das beuteltier.
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 17:40Ich hab vor kurzem ein MRT von meinen Zystennierchen machen lassen müssen. Bei einem Krea von 8 mg/dl. Es ist tatsächlich so, daß man dann das normale MRT-Kontrastmittel nicht nehmen kann und darf, weil es nicht richtig ausgeschieden werden kann - ich meine sogar, daß man es nicht per Dialyse rausholen kann. Aber es gibt ein spezielles Kontrastmittel für solche Fälle, was sie auch bei mir genommen haben - und ich hab´s überstanden!
Man kann also schon ein MRT machen, muß aber auf das Kontrastmittel achten. Deine Mutter hat also gewissermassen schon richtig verstanden.
Bis dann
Kerstin
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 17:55darf ich fragen in was für einem Krankenhaus die MRT gemacht wurde?
Bei mir sollte eine Brust MRT gemacht werden und dazu braucht man Kontrastmittel. Wenn es da ein ein Kontrastmittel gibt werde ich im Krankenhaus mal nachfragen.
Gruß Marina
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 18:16Das war ein niedergelassener Radiologe in Münster. Eine Riesenpraxis mit mehreren Ärzten.
Nachdem wir erstmal mit den Damen am Empfang ausdiskutiert haben - mittels Anruf bei meiner Dialysestation - , daß ich wirklich eine so hohen Krea-Wert habe, hat der Arzt das richtige Mittelchen aus dem Schrank gezaubert, daß ich dann trinken durfte.
Ich glaube, die Bilder werden dann nicht ganz soo gut, aber ich fand sie deutlich genug!
Aber im Krankenhaus sollten sie doch auch Ahnung haben, welches Mittel man in so einem Fall benutzen kann und darf. Frag da wirklich vorsichtshalber noch mal nach!
Bis dann
Kerstin
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Re: Re: Kreatinin + MRT
13 März 2008 19:50MRT-KM (Gadolinium haltig) wird gespritzt. Und KANN in seltenen Fällen eine Nephrogene systemische Fibrose (NSF) verursachen (Nierenbedingte den gesamten Körper betreffende krankhafte Bindegewebsvermehrung).Die wiederum kann alle Organe betreffen, was dann eben unschön ist und kritisch werden kann.
Bis 2000 kannte man die Nebenwirkung gar nicht, und nbis sich das rumspricht vergehen eben nochmal ein paar Jahre, 2007 sind 215 Menschen erkrankt.
Seit man das weiß, ist die Medizdinwelt vorsichtig. Bestimmte Gd(Gadoliniumhaltige) Kontrastmittel haben keine Zkulassung mehr für Pat. mit Nierenfunktionseinschränkung. Und Gd ist schlecht dialysierbar. Also läßt mans lieber.
Daher wird deine Mama keins bekommen.
Wikipedia-Link (das meiste stimmt hier)
de.wikipedia.org/wiki/Nephrogene_systemische_Fibrose
KM was man trinkt ist Immer unproblematisch.
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Re: Re: Kreatinin + MRT
14 März 2008 09:48ich hatte neulich ein MRT vom Kopf, erst ohne und dann mit Kontrastmittel. Ich habe aber extra deutlich darauf hingewiesen, daß ich Dialysepatientin bin und bei Kontrastmittel vorsichtig sein muß. Die Helferin hat mir dann etwas angeblich ungefährliches gespritzt. Muß ich mir jetzt im Nachhinein noch Sorgen machen? Das war auch eine große Praxis mit vielen Ärzten, die darauf spezialisiert sind, da sollte ich doch eigentlich davon ausgehen können, daß sie wissen, was sie tun.
LG
Sabine
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Re: Re: Kreatinin + MRT
14 März 2008 10:47Es ist für mich immer wieder interessant zu beobachten, wie wenig Pflegepersonal Ahnung von einem Shunt haben!
Werner
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Re: Re: Kreatinin + MRT
14 März 2008 12:33in meinen vielen jahren an der dialyse ist noch nie ein arzt oder ein pflegepersonal blind auf meinen shuntarm zugestürzt, um diesen ausserhalb der dialyse anzuzapfen.
bei der aufnahme auf der station wiese ich immer darauf hin, dass ich dialysepatientin bin, und sich sich mein shunt am re. arm befindet. wenn blut abgenommen werden soll, halte ich auch immer meinen linken arm hin. wir haben es selber in der hand!
kaimana
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Re: Re: Kreatinin + MRT
14 März 2008 16:12[url] www.IhreURL.de [/url]
beim Kernspin (MRT) wird ein Kontrastmittel verwendet, das auf die Methode abgestimmt ist, sprich, Kontraste im Magnetfeld verstärkt. Diese sind Gadoliniumhaltig. Es gibt drei verschiedene, die sich etwas unterscheiden, für die hier diskutierten Fragen aber im wesentlichen nicht relevant.
Die verwendete Menge spielt eine Rolle, je mehr, desto problematischer für die Niere. Die Art der Anwendung spielt auch eine Rolle. Intraarteriell soll es problematischer sein als intravenös.
Die erwähnte nephrogene systemische Fibrose ist die eine Komplikation, das akute Nierenvversagen bzw. das Einknicken der Restausscheidung die andere.
Man darf davon ausgehen, ober besser, man sollte davon ausgehen, dass viele Radiologen nicht über diese Nebenwirkungen so gut bescheid wissen wie wir. Deshalb unbedingt darüber reden und auf möglichst geringer Menge bestehen. Und sich erklären lassen, wozu das KM genau gebraucht wird. Manche UNtersuchungen reichen auch ohne KM hin.
Ein besonderes KM gibt es nicht, da erzählen die Radiologen Blödsinn. Vielleicht hoffen sie, dass eines der drei vorhandenen halt etwas besser wäre. Da mag es kleine Unterschiede geben. Aber Nebenwirkungsfrei bei eingeschränkter Nierenfunktion ist keines.
Zur Info: klick .
Gruß, Tobias
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- Geierlein
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Re: Re: Kreatinin + MRT
15 März 2008 10:11Durch dieses Kontrastmittel können bei Nierenkranken sehr heftige Fibrosen auftreten die nicht nur sehr schmerzhaft sind sonder ggf. auch tödlich sind!
Ich sach doch unser Dr. Tokmak wird irgendwann och mal den Nobelpreis kriegen!
Werner
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