mimpara
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mimpara
10 Nov. 2008 20:47mein mann kommt gerade von der dia.da sein phosphat trotz medis nicht runter geht,soll er jetzt dieses medikament bekommen.
mimpara??? behandlung des sekundären hyperparathyreoidismus???
er soll dafür eine einwilligungserklärung unterschreiben,die er gerade mitbrachte und unterschreiben soll.
kann mir jemand etwas über dieses medikament sagen? gruß uschi
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Re: Re: mimpara
10 Nov. 2008 21:05Ich empfinde es als sehr magenunverträglich.
Warum muss er das unterschreiben und warum bekommt er von seinem Behandler keine Information dazu?
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Re: Re: mimpara
10 Nov. 2008 21:06ich nehmen mimpara seit einigen Monaten.In letzter Zeit bekomme ich Blut-und Wasserblasen an den Handoberflächen . Diese tun weh und heilen sehr schlecht. Ich bin deshalb schon beim Hautarzt gewesen-Untersuchungsergebnisse stehen noch aus.
Mein Dialysearzt hat jetzt vorerst die Einnahme gestoppt.
Also Vorsicht und auf gar keinen Fall eine Einwilligungserklärung unterschreiben!!!!!!
Sowie ich Untersuchungsergebnisse habe gebe ich Dir gerne Bescheid.
Gruß Fred


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Re: Re: mimpara
10 Nov. 2008 21:33ich habe Mimpara auch eine zeitlang eingenommen und gut vertragen. Inzwischen habe ich mir aber die Nebenschilddrüsen entfernen lassen. Trotz Mimpara habe ich die Beschwerden nicht in den Griff bekommen.
Was soll er denn für eine Einwilligungserklärung unterschreiben? Soll er an einer Studie teilnehmen? Ich mußte damals nichts unterschreiben.
Gruß Logika
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Re: Re: mimpara
10 Nov. 2008 22:37ruf doch mal die User-Homepage von DrSchlosser (unterD) auf. Diese Ärztin beschäftigt sich intensiv mit dieser Problematik und bietet ihre Hilfe an.
LG
trockengewicht
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Re: Re: mimpara
10 Nov. 2008 23:44Ich nehme auch Mimpara seit ca. 2 Monaten und habe keine Probleme. Unser Doktor hat gemeint .entweder zur fettreichsten Mahlzeit des Tages oder vor dem Zubettgehen nehmen. Ich nehme sie bevor ich ins Bett gehe. Unterschreiben mußte ich nichts, unser Doc hat mich nur darauf hingewiesen, mit den Tabletten sorgsam umzugehen, da sie sehr teuer sind (pro Stück 8€).
Diese Wasser- und Blutblasen hatte ich zum Beginn der Dialyse. Wenn ich mich ein bißchen gestoßen hatte oder etwas rauh mit dem Hund spielte, konnte man zusehen wie die Blasen wuchsen. Nach einiger Zeit war es okay und tritt nun nur noch selten auf.
LG quetsch
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 05:47mein mann sollte diese erklärung in ruhe zu hause lesen und am mittwoch zur dia wieder mitbringen. dann will sein doc mit ihm darüber reden.
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 05:51Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 06:56glaube ja nicht,das unser doc sie ihm geben würde ,wenn sie ihm schaden würden!
da mein mann aber auch herz und gefäß probleme hat,ich berichtete schon darüber.(4bypässe und y prothese) würde ich gerne mehr über das medikament erfahren.
vieleicht kannst du mir einen tip geben,wo ich was erfahren kann.lg.uschi
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 07:30Nebenwirkungen
Sehr häufig: Übelk. u. Erbr. (i.d.R. mild bis mäßig u. vorübergehend); häufig: Anorexie, Schwindel, Parästhesien, Rash, Myalgie, Asthenie, Hypokalzämie, verringerte Testosteronwerte; gelegentl.: Krampfanfälle, Diarrhö, Dyspepsie, allergische Reakt.; bei Pat. m. beeinträchtigter kardialer Funkt.: vereinzelt idiosynkratische Fälle v. Hypotonie u./od. Verschlecht. d. Herzinsuff.
Wechselwirkungen
Dosisanpassung v. Mimpara evtl. notw. bei Beginn od. Beendigung e. Behandl. mit e. starken CYP3A4 Hemmstoff (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Telithromycin, Voriconazol, Ritonavir) od. e. Induktor dieses Enzyms (z.B. Rifampicin). Dosisanpassung v. Mimpara kann notw. sein, wenn währ. der Behandl. mit dem Rauchen begonnen od. aufgehört wird od. wenn eine begleitende Behandl. mit einem starken CYP1A2-Hemmer initiiert od. beendet wird. Cinacalcet ist ein starker Hemmstoff v. CYP2D6. Wenn gleichz. AM angewendet werden, die über CYP2D6 metabolisiert werden u. eine enge therap. Breite haben (z.B. Flecainid, Propafenon, Metoprolol in der Indikation Herzinsuffizienz, Desipramin, Nortriptylin, Clopramin), ist evtl. eine Dosisanpassung dieser AM notw.
Warnhinweis
Bei Pat. mit beeinträchtigter kardialer Funkt.: vereinzelt idiosynkratische Fälle v. Hypotonie u./od. Verschlecht. d. Herzinsuff. Pat. sorgfältig hinsichtl. des Auftretens v. Hypokalzämie kontrollieren. Um den Serumcalciumspiegel b. Vorliegen einer Hypokalzämie anzuheben, können calciumhalt. Phosphatbinder od. Vit. D angewendet u./od. d. Calciumkonzentration im Dialysat angepasst werden. Bei einer länger andauernden Hypokalzämie muss d. Mimpara-Dos. reduziert od. d. Anw. v. Mimpara beendet werden. Wenn d. PTH-Spiegel dauerhaft ungefähr 1,5 x unterhalb des oberen Normwertes (gemessen als iPTH Wert) gehalten werden, kann sich eine adynamische Knochenerkrankung entwickeln. Falls b. Pat. unter einer Ther. mit Mimpara d. PTH-Spiegel unter d. empfohl. Zielwert absinken, muss d. Dosis v. Mimpara u./od. Vit. D gesenkt od. d. Ther. unterbrochen werden. Bei Pat. m. nicht dialysepfl. chron. Niereninsuff. ist Cinacalcet nicht indiziert. Für diese Pat. besteht erh. Risiko für e. Hypokalzämie im Vgl. zu dialysepfl. Pat.
HTH
joe
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 08:48Kann mir das mal einer in meine Sprache übersetzen?
Werner
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 10:13Ich wollte sagen, bei mir hatten diese Blasen nichts mit Mimpara zu tun, das war lange vorher, von was weiß ich allerdings nicht. Die Nebenwirkungen hat dir Hobbit gut erklärt.
Tschüß quetsch
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 10:14ganz bekomme ich es auch nicht in deutsch. Grundsätzlich meint diese Passage, dass die genannte Medikamente bzw. der Wirkstoff (CYP2D6) von der Einnahme von Mimpara beeinflusst wird und deshalb gegebenenfalls eine Dosisanpassung erforderlich sein kann, wenn (wie bei den beispielhaft genannten Medikamenten) der therapeutische Bereich (der Spiegel, den man anstrebt) sehr eng ist. In der Praxis wird man die Einstellung nach gefühl bzw. Wohlbefinden und Werten des Patienten vornehmen.
Um diese Passage ganz verstehen zu können müsste man wohl Pharmazie oder Medizin studiert haben.
Grundsätzlich - und hier greife ich mal eines Deiner Themen auf - wird es wohl so sein, dass ab einer bestimmten Menge von Wirkstoffen, die man einnimmt niemand mehr genau sagen kann (Auch kein Arzt oder Apotheker), wie das alles miteinander interagiert. Einfach weil niemand das so genau wisssenschaftlich untersucht hat.
Andererseits ist die wissenschaftliche Erkenntnismethode ja auch nur eine unter mehreren (Wenn auch die Beste). Und das Erfahrungswissen unserer Ärzte, das ja daraus entsteht, dass viele Patienten über einen längeren Zeitraum mit gleichen oder ähnlichen Wirkstoffkombinationen behandelt werden, ist ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen. Grundsätzlich verstehe ich Deine Ängste und den Wunsch Kontrolle zu haben. Aber diese Kontrolle gibt es bei dieser komplexen Materie nicht völlig und unkontrollierte und bisher unbekannte Effekte kann niemand ausschließen.
Zusammenfassend: Das Leben ist gefährlich und chronisch nierenkrank zu sein macht es nicht besser. (Alternative: Das Leben ist spannend und chronisch nierenkrank zu sein macht es noch aufregender.)
Gruß
joe
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Re: Re: mimpara
11 Nov. 2008 15:21muß ich eh machen,da mein mann seid vier wochen nikotinpflaster klebt,besser ist.
gruß uschi.
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Re: Re: mimpara
12 Nov. 2008 09:24Würde mich mal interessieren Raja
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Re: Re: mimpara
12 Nov. 2008 21:47Ausser der Gefahren einer OP gibt es noch andere Pro´s für das Medikament ?
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Re: Re: mimpara
13 Nov. 2008 15:00der iPTH-Wert soll nach der Leitlinien zwischen 150-300 liege, das ist Evidenz, also
eine aus grossen Studien abgesicherte Erkenntnis.
vG. Peter
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Re: Re: mimpara
13 Nov. 2008 15:09die Gabe von Mimpara ist nur gerechtfertigt wenn Teile der Nebennieren nicht
gefunden werden . Die Mittel der 1. Wahl: ausreichende Dialyse,
eine gute Phosphateinstellung, die Gabe von Vitamin D3 als 1,25 und bei
einem iPTH über 800/1000 die Op.
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Re: Re: mimpara
13 Nov. 2008 17:20Und wie verstehst Du Vitamin D3 1,25?
Andere Frage, wie kann der PTH ansteigen bei niedrigem Phosphat und normalem Calciumspiegel?
kaimana
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Re: Re: mimpara
14 Nov. 2008 09:15ich hatte auch Calcium und Phosphat immer im Normbereich (für Diapatienten), habe auch noch nie Phosphatbinder genommne. Aber vor 2 Jahren ist mein Parathormonwert auch auf einmal angestiegen, war immer bei 350 und ist dann auf 750 hoch. Die Ärzte haben dann gleich zur OP geraten. Aber wie und warum das passiert ist weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, ist ja auch alles ein bißchen kompliziert.
LG
Sabine
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Re: Re: mimpara
14 Nov. 2008 09:37für Gesunde weiß ich es nicht aber für Leute im Stadium 3 der Nierenerkrankung (GFR 30-59) liegt der Zielbereich für Parathormon (lt. Standard meines Dialysezentrums) bei 35-70 pg/ml, für Stadium 5 (GFR <15 bzw. Dialyse) ist es so, wie Knutpeter schreibt bei 150 - 300 pg/ml.
LG
Sabine
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Re: Re: mimpara
14 Nov. 2008 18:49Was aht die Nebenniere damit zu tun ? Bei mir fehlt eine komplett und die andere ist mhm ned wirklich auffindbar obwohl man dich wess das da irgendwo was ist.
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Re: Re: mimpara
15 Nov. 2008 10:27peinlich, natürlich meinte ich Nebenschilddrüsen. war wohl der Gedanke an das Bier.
D3-1,25 ist das aktive Vitamin D , enthalten z.B in Rocaltrol, Zemplar oder Bondiol.
Weil nach einiger Zeit der Hypapara chronisch wird und verrückt spielt.
ES grüsst Peter
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Re: Re: mimpara
15 Nov. 2008 12:05bitte mal den Link
www.dialyse.de/wissenschaft/k-doqi-guide...renerkrankung-00.htm
öffnen.
vG Peter
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Re: Re: mimpara
15 Nov. 2008 14:02also ich hatte anfangs mimpara 30mg, das hab ich gut verkraftet. nachdem meine werte dennoch schlechter wurden, sollte ich 60 mg nehmen. ich hab mich nach jeder tablette übergeben. es war grauenvoll. als mein arzt mit nebenschilddrüsen op kam, hab ich sofort nein gesagt. seitdem bekomme ich zemplar durch die maschine an der dia. hab leider noch keine werte...
lg jill
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Re: Re: mimpara
15 Nov. 2008 19:20ich habe ebenfalls zu einer NSD-OP über ein Jahr Nein gesagt - bis ich vor Knochenschmerzen kaum noch laufen konnte, trotz Mimpara, Zemplar und was es da alles so gibt. Die OP war gegen die Schmerzen ein Klacks und gilt unter Chirurgen als wenig belastend. Ich kann deine Angst vorm Schnitt am Hals total nachvollziehen, aber ich bin ein gebranntes Kind. Meine Nebenschilddrüsen waren total entartet und groß wie ein Fingerglied. Normal ist Stecknadelgröße. Noch heute, nach über 2 Jahren, ist mein Kalziumwert noch immer zu niedrig. D.h. meine Knochen saugen sich noch immer mit Kalzium voll, so ausgehungert waren sie. Eigentlich waren sie gar nicht mehr vorhanden. Lass es um Himmels Willen soweit nicht kommen. Such dir nur einen diesbezüglich erfahrenen Chirurgen, denn NSD-OPs sind sehr speziell.
Übrigens - falls du auf der TX-Liste stehst: Sollte dein PTH wirklich so hoch sein, lass die OP unbedingt vorher machen. Nach einer TX gefährdest du dein Transplantat, zumindest kann es erheblich an Leistung verlieren. Hier gibt es User, die können ein Lied davon singen.
Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig nachdenklich stimmen. Leider hatte ich damals niemanden mit diesen Erfahrungswerten.
Alles Gute
chrisi
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Re: Re: mimpara
24 Nov. 2008 08:51Viele Grüße Raja
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- schminki
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Re: Re: mimpara
24 Nov. 2008 13:19schau mal bei den Homepages bei DrSchlosser. Sie ist Ärztin in Marburg und schreibt auf ihrer Seite zu sHPT.
Gruß Elke
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