cross-over tx
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cross-over tx
05 Dez. 2008 06:02war mit meinem mann am montag zum tx gespräch in der klinik.jetzt ist er seid dienstag nach vielen gesprächen endlich auf der liste. es gibt trotz allem viele wenn und aber. da er sehr verkalkte adern hat,wollten sie erst noch einige untersuchungen machen.jetzt wollen siie ihm doch die chance für eine tx geben.da mein mann eine y-prothese hat,wollen sie ,wenn mal eine niere da ist ,sie an der prothese anschließen.da er aber blutgruppe 0 hat ist die wartezeit natürlich sehr lang,brauch ich hier ja nicht zu schreiben. jetzt ist nur das problem,durch die lange wartezeit werden die adern ja nicht besser.daher haben sie uns schon gesagt,es könne passieren das wenn al eine niere da sei,sie ihn bei der op wieder zumachen ohne niere,da sie diese nicht anschließen können.ich hätte sofort eine niere von mir gegeben,dieses geht aber nicht habe ABnegativ.jetzt habe ich von dieser cross-over tx gehört,kann mir jemand etwas darüber berichten oder hat jemand damit schon erfahrung gemacht? lg.uschi
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- Birki
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 08:17Gruss Edel
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 08:37gehe mal auf der Startseite bei Info auf Transplantationszentren , Freiburg ,
dort findest Du Informationen.
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- silvi
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 09:33geh mal unter www.transplantationszentrum-freiburg.de/ rein. Da sind die Blutgruppenungleichen Transplantationen beschrieben.
lg Silvi
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 10:37vielleicht eine wesentliche Info vorab:
eine nicht-blutgruppen-kompatible Tx kann man nur bei einer Lebendspende durchführen.
Die OP muss genau geplant werden, die Spender-Blutgruppe muss vorher bekannt sein, da dem Empfänger vorab per Medikation und Spezialfilter-Dialyse die unpassenden Antikörper aus dem Blut entfernt werden.
Dieses ganze Prinzip lässt dich bei einer Leichenspende (über Liste) nicht realisieren.
Gruss, mhb
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 13:16Hier in Gießen wurde schon einige Male eine sog. blutgruppenunverträgliche Nieren-TX durchgeführt - überwiegend mit Erfolg. Die Klinik-Site unter www.uniklinikum-giessen.de/transplant/inkompatible.html gibt Dir einiges an Infos an die Hand.
Viel Glück und alles Gute Euch
Gruß
HaJo
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 17:29Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: cross-over tx
05 Dez. 2008 19:12in gießen wurden bislang 4 inkompatible tx durchgeführt. ich bin die nr3...lach
ALLE 4tx waren erfolgreich!!!
ich kann die uni gießen und das nephroteam von pf. weimer nur wärmstens empfehlen!!!
lg nicole
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Re: Re:
05 Dez. 2008 20:01glaube ,du hast da etwas missverstanden.ich möchte meinen mann eine niere spenden,keine leichenspende. lg uschi
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Re: Re:
05 Dez. 2008 20:13ist ja toll, was die da alles machen ,damit 0-positiv auch von AB-negativ,,also mein mann auch von mir eine niere bekommen könnte.
mein mann will das risiko aber nicht eingehen,er hat angst das bei mir was schief gehen könnte. und wenn sie die niere nicht anschließen können,wegen der verkalkungen der adern,war alles umsonst. das ist ja das ,was die ärzte uns gesagt haben,weil mein mann noch so jung ist(
danke dir trotzdem für den tip. lg.uschi
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Re: Re:
05 Dez. 2008 22:50hier sind zwei Dinge durcheinander gebracht worden. Blutgruppeninkompatible Lebendspende heißt, dass Spender- und Empfängerblutgruppe nicht zusammen passen, Empfänger wird vorbehandelt, kann dann die Niere vom Spender bekommen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das bei jeder Blutgruppe funktioniert.
Cross-over-Transplantation heißt, Spender- und Empfängerblutgruppe passen nicht zusammen, es findet sich ein weiteres Spender-Empfänger-Paar mit dem gleichen Problem. Spender A kann aber die Niere Empfänger B spenden und Spender B kann die Niere an Empfänger A spenden, also überkreuz.
Ich persönlich halte davon nicht sehr viel, da die psychische Belastung sehr groß ist. Es gibt keine Garantie, das es wirklich bei beiden funktioniert und dadurch hat es auch schon bei Leuten, die das gemacht haben, Probleme gegeben.
Grundsätzlich würde ich von einer Lebendspende bei Deinem Freund abraten, gerade weil er ein Riskopatient ist. Jeder verantwortungsbewußte Arzt wird das meines Erachtens auch verweigern.
Ich selbst bin Risikopatientin und eine Lebendspende würde man bei mir auch verweigern, auch ich selbst würde es niemals wollen.
Ich sehe die Lebendspende grundsätzlich sehr kritisch. Die Befürworter sagen zwar immer, dass alles ganz easy und super sicher ist, aber allein in meinem Bekanntenkreis habe ich zweimal erlebt, dass die Niere vom Lebendspender nicht angefangen hat zu arbeiten, was bei der ganzen Familie zu psychischen Problemen geführt hat. Einmal fing die Niere verzögert an, was bei der Empfängerin ebenfalls zu großen psychischen Problemen geführt hat. Und einmal ist die Spenderin auf dem OP-Tisch verstorben.
Ich finde, Dein Mann sollte soviel wie möglich dialysieren und sehr stark auf seine Phosphatdiät achten, um die Gefäße möglichst im jetzigen Zustand zu halten.
Sorry, ist nicht bös gemeint, ist nur meine Meinung.
Gruß
Monika
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- pluri
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Re: Re:
06 Dez. 2008 05:59Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- pluri
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Re: Re:
06 Dez. 2008 06:11Unser Arzt hatte uns gewarnt dass nach einer Lebendspende viele Ehen kaputt gehen. Trortdem haben wir es gewagt. Und sind sehr glücklich miteinander. Wenn es in einer Beziehung schon vorher nicht so richtig klappt würde ich auch abraten.
Wir haben das als Chance gesehen miteinander alt zu werden und bewusst in Kauf genommen dass auch alles zu Ende sein kann.Haben ein Testament gemacht und mit unseren Söhnen gesprochen. Und auf Gott vertraut.
Ich kann Dich aber gut verstehen. Manche stellen sich das so einfach vor und überlegen nicht richtig. LG pluri
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Re: Re:
06 Dez. 2008 06:48mein mann ist ja auch total dagegen,also hat sich das thema für uns erledigt.
das mit der verkalkung liegt bei meinen mann in der familie,genau wie die zystennieren.also,egal was er auch macht,die verkalkung ist nicht aufzuhalten.daher bekam er ja mit 38 schon die y-prothese und im letzten jahr 3 bypässe am herzen. sein vater ist mit 50 jahren daran gestorben,jetzt hoffe ich das hier jeder versteht warum ich alles versuchen werde.das kann es doch nicht gewesen sein!!!!
danke für deine antwort.lg.uschi
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Re: Re:
06 Dez. 2008 09:47also das ist das erste Mal, dass ich davon lese, dass nach einer Lebendspende viele Ehen kaputtgehen. Warum soll das denn so sein? Hat dein Arzt das irgendwie begründet oder belegt?
LG
Renata
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Re: Re:
06 Dez. 2008 13:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re:
06 Dez. 2008 17:01Ich halte das Trennungsgefafel aufgrund einer TX einfach für ein nicht belegtes Gerücht.
Nichts für ungut. Ist nicht bös gemeint; die Beziehung meiner zweiten Hälfte und mir existiert seit insgesamt 30 Jahre, 4 davon auch nach der LebendTX.
Egal, das Thema gehört sowieso nicht hier rein.
LG und einen schönen Abend
Renata
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