Pessimisten/Optimisten
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Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 10:02habe ich gerade gelesen (Zeit):
Man kann das komplizierter sagen wie der amerikanische Sozialpsychologe Martin Seligman, der in Experimenten herausfand, dass nichtdepressive Menschen die Wirklichkeit zu ihren Gunsten entstellen und depressive Menschen die Wirklichkeit korrekt wahrnehmen. Oder man kann es simpler formulieren wie das deutsche Sprichwort, das sagt: Pessimisten sind Optimisten mit mehr Erfahrung. ???????
ein schönes Wochenende wünscht Peter
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 12:232. falls es doch zutrifft fühl ich mich darin bestätigt Pessimisten zu meiden
3.sehe ich im Optimismus für mich nur Vorteile
schöne Pfingsten pluri
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 13:18Kranksein ist für mich kein Freibrief, als Pessimist durchs Leben zu gehen. Zu Pessimisten habe ich auch keine Antenne.
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 13:20Ich bin kein Pessimist sondern ein Realist!
Fand ich damals schon ziemlich bescheuert!
Ich denke, es gibt nicht nur schwarz oder weiss, sondern soviele Grautöne dazwischen - ich bin auch in vielen Dingen sehr pessimistisch - realistisch??? - und auf der anderen Seite sehr positiv eingestellt. Da seh ich dann doch die schönen Seiten des Lebens und dieser Welt, für die es sich zu leben lohnt. Und wenn es nur die blühenden Blumen und die possierlichen Vogelkinder in meinem Garten sind!
Ein wunderschönes Pfingstwochenende allen hier!
Kerstin
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 13:33die Ergebnisse, die Peter zitiert, sind tatsächlich so und im Übrigen nicht neu, sondern schon ein paar Jahrzehnte alt. Einschränkend muss man dazu sagen, dass sie sich IIRC auf die Kontrollüberzeugung in experimentellen (also artifiziellen) Situationen beziehen und das Peter einen einzelnen Satz aus dem Zusammenhang gerissen zitiert.
Aber mal ernsthaft (Achtung, längerer, quasiphilosophischer Diskurs):
Wenn wir auf die Situation im realen Leben gehen und uns die Undurchschaubarkeit und Komplexität unserer Umwelt überlegen und wie wenige Möglichkeiten wir haben sie wirklich zu steuern, dann ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass wir psychisch darauf angewiesen sind, uns einzureden wir hätten die Situation ansatzweise unter Kontrolle und alles würde schon einen Sinn ergeben.
Es gibt dazu eine schöne Geschichte in Tostois Anna Karenina. Eine der (Neben-)Hauptfiguren ist ein grüblerischer und alles hinterfragender Mensch, der sich gleichwohl der Rationalität verschrieben hat. Er versucht ständig neue Systeme zu entwerfen und entwickeln, die seine Wirklichkeit erklären und ist dabei ständig unzufrieden und zweifelt an sich und seinen Handlungen. Ganz am Ende entdeckt er, dass er ja eigentlich trotzdem ständig gut gehandelt hat und das ja auch die meisten anderen Menschen das tun oder versuchen. Ihm bringt das seinen Glauben an Gott zurück.
Religion ist letztendlich auch etwas, was wir Menschen entworfen haben um an einen Ordnung, einen Sinn und Gerechtigkeit glauben zu können. Die meisten halten es eben nicht aus, dass es all das nicht geben soll, sondern nur ein chaotisches, wildes und unendliches Universum, in dem wir uns bewegen, das sich überhaupt nicht dafür interessiert, ob es mich gibt.
Die von mir zitierte Tolstoische Figur hat eine Gedankengang, der die rationalen Sicht so beschreibt (nicht ganz wörtlich): Da ist also ein Universum aus unendlicher Masse und unendlicher Zeit und ich bin nur ein Blase , die sich zu einem Zeitpunkt löst und dann ohne Spur wieder verschwindet.
Diesen Gedanken will er nicht ertragen. Ich persönlich finde genau diesen Gedanken aber sehr schön und erleichternd. Nur können die wenigsten Menschen das so sehen.
Also: Es ist tatsächlich so, dass wir normalerweise den Glauben an unsere Möglichkeiten, relevant auf das Leben Einfluss zu nehmen brauchen und uns insofern die Wirklichkeit ein wenig verzerren. Wir brauchen das tatsächlich um gesund zu bleiben.
Insofern ist der Optimist unrealistischer aber gesünder und (wenn er es den bewusst tun würde) auch irgendwie klüger.
Gruß
joe
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 14:55Sobald ein Optimist ein Licht erblickt, das es gar nicht gibt, findet sich ein Pessimist, der es wieder ausbläst. (Giovanni Guaresci)
Ich persönlich liebe nicht vorhandene Lichter...

LG
Renata
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 18:58Meine Mitmenschen sagen mir oft dass ich zu anderen hart bin. Aber das ist reiner Selbstschutz. Ich will mich einfach nur mit angenehmen Dingen beschäftigen. Und wenn es hart kommt geh ich halt durch.
[augenroll]Jetzt habe ich aber auch gelabert pluri
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 19:46Ich denke nicht an eine Blase, sondern stelle mir lediglich das Universum vor - unendliche Weiten - und bin dann sooo klein und mein Problem auch.....
Rielie
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 20:36Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
29 Mai 2009 23:10das hast Du aber schön geschrieben.
Der ganze Absatz ist ein Zitat.
Ich bin ein Anhäger des Konstruktivismus (jeder Mensch baut sich seine eigene Wirklichkeit auf und die ist aus ganz vielen prägenden Faktoren zusammengesetzt genau wie das ich) Für mich leben beide nebeneinander, die Optis und die Depris. Schade wenn es nur die einen geben würde. Und wenn sie denn dabei glücklich sind. Auch depri sein bringt Gewinn.
Schöne Pfingsten wünscht Peter
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 06:02Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 20:21Der Körper folgt dem Geist und der Geist dem Körper.
Würde dies nicht stimmen, frage ich mich, warum die psychosomatischen Kliniken so voll sind.
Dass Psyche und Körper eine Einheit sind, weiß ja mittlerweile der kritischste Schulmediziner. Ich bin mit meinem Optimismus jedenfalls weiter gekommen, als so manche Schwarzseher, die Probleme regelrecht herbeizurufen scheinen.
Ein schönes Wochenende wünscht
Chrisi
P.S. Sollte die Erfahrungssache der Pessimisten stimmen, dürfte sich hier kein einziger Optimist mehr aufhalten. Ich denke, hier haben alle ihre üblen Erfahrungen gemacht, ansonsten wären sie ja nicht hier.
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 20:23lg kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 20:28Auf jeden Fall würde dies übersetzt heißten: Leute macht euch nix vor, denkt nicht positiv, nicht konstruktiv, lass euch hängen, denn es ist, wie ihr ja bereits wisst, ohnehin alles Schei...
Warum sollte ich mich dann noch transplantieren lassen? Ich mache mir auch vor, ab jetzt ein besseres (anderes) Leben leben zu können und verdränge dabei total, was für Folgen eine TX haben kann. Meine Güte, wollen wir wirklich so durchs Leben gehen?
Ohne mich, sagt weder religiös noch philosophisch
chrisi
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Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 21:02da bin ich wieder, lol. Ich mache mir immer ziemlich Gedanken über Dinge, die mir eigentlich egal sein könnten. Das tut nicht immer gut. Du wirst das wissen. Der Thread hier ist mal wieder so ein Thema, das, wenn man es zerpflückt, hinten und vorne neue Fragen aufwirft.
Da wird behauptet, Pessimisten wären Realisten und Optimisten Verdränger aus Eigennutz (mal ganz banal ausgedrückt).
Jetzt frage ich mich Folgendes. Ich geh mal davon aus, dass man als Säugling in der Regel keine negativen Erfahrungen hat - zumindest nicht bei der Geburt... jaja die Ausnahme bestätigt die Regel.
Wo kommen bloß die Pessimisten her? Die waren ja vorher alle mal erfahrungslose Optimisten. Wenn sie aber solche waren, müssten sie ja alle negativen Erlebnisse aus Eigennutz verdrängt haben (wie ja der Amerikaner behauptet). Wo kommen also all die realistischen Nichtverdränger her? Um es auf die Spitze zu treiben: Wo kommen die verdrängenden Optimisten überhaupt her? Es gibt nämlich niemanden, der noch keine schlechten Erfahrungen hatte. Ich halte von solchen Studien nicht viel, in wenigen Jahren wird wieder das Gegenteil behauptet. Wenns nach meinen Erfahrungen ginge (nicht nur krankheitsbedingt), wüsste ich gar nicht, ob die Bezeichnung Pessimist für mich ausreichen würde und ich kenne viele, die so sind und denken wie ich. Natürlich verdränge ich auch viel, aber soll ich nun tagtägliche an das Schlimmste denken? Denkt ein Autofahrer auch an das Schlimmste, wenn er in sein Gefährt steigt? Was ist das für ein Quatsch, den der Ami (Namen und Beruf vergessen) da verbreitet?
Ich bin nicht naiv, ich rede aber nicht alles vorher schon schwarz, bevor es überhaupt schon passiert ist.
Ich musste das noch loswerden

Chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 23:06ich habe jetzt gelesen wie Ihr diesen Satz verstanden habt :
dass nichtdepressive Menschen die Wirklichkeit zu ihren Gunsten entstellen
Ihr habt doch alle diesen Satz bestätigt. Was auch immer Wirklichkeit ist, für Euch soll sie positiv sein. Das ist doch nichts negatives. Es ist Eure Lebensphilosopie und die ist ok.
Ihr müsst doch aber nicht immer missionieren.
vG Peter
PS. gerade Seligman ist ein Hauptvertreter der positiver Psychlogie. zB mit seinem Buch: Pessimisten küßt man nicht. einfach mal Googeln
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
30 Mai 2009 23:29kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
31 Mai 2009 09:26Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
31 Mai 2009 10:08Auch aus negativem kann man positives gewinnen.
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
31 Mai 2009 11:02kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
31 Mai 2009 16:18Grüsse pluri
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
31 Mai 2009 17:17na, dann noch einen :
SPIEGEL ONLINE: Braucht man zum Glücklichsein das heute so oft beschworene positive Denken?
Hirschhausen: Man wird nur dann unvermeidlich glücklich, wenn man das Unvermeidliche auch akzeptieren kann - Krankheit, Verlust, Tod, Endlichkeit. Die Rosa-Denken-Kultur versucht das auszublenden und muss deshalb scheitern. **** happens - mal bist du die Taube, mal das Denkmal
und von mir:
nur unter Leidensdruck wird die Welt verändert, Klima, Ungerechtigkeit usw.
vG Peter
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
01 Juni 2009 08:01Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
01 Juni 2009 10:02Sehe mal alles positiver und optimistischer und du wirst den Unterschied erleben und vieelleicht auch mal glücklich werden!.
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 16:00wenn Du Dich denn mal differenziert damit auseinander setzten möchtest:
Dieser komische Amerikaner heißt Martin Seligman und ist einer der renomiertesten und bekanntesten Sozilapsychologen unserer Zeit:
de.wikipedia.org/wiki/Martin_Seligman .
Und er behauptet die von Peter und mir zitierten Ergebnisse gar nicht sondern zitiert wiederum nur Experimente von Alloy & Abramson (1979). Im Übrigen war die Reihenfolge eine andere. Seligman hat in seiner ursprünglichen Theorie der erlernten Hilflosigkeit, die in die Depressionsforschung eingegangen ist, behauptet Depressive hätten kognitive Verzerrungen in ihrer Wahrnehmung. Aus den Expereimenten von Alloy & Abramson weiß man, dass dies so nicht stimmt.
Eine kurze und verständliche Zusammenfassung des Zusammenhangs von Depression und Realitätswahrnehmung findet sich in:
dieser Doktorarbeit . Man muss nur die ersten 14-15 Seiten lesen, die danach geschilderte Studie ist eher uninteressant für Laien. (Ich gebe diesen Link an, weil der Text im Internet frei verfügbar ist, es gibt natürlich bessere.)
Im Übrigen ist das überhaupt keine Frage, ob man diese Thesen glaubt und es wird auch nicht in wenigen Jahren eine Studie das Gegenteil behaupten. Es ist gut dokumentierter Stand der Forschung und seit der Veröffentlichung oft nicht wiederlegt worden. Das kann man erstmal ganz wertneutral zur Kenntnis nehmen, ob es einem gefällt oder nicht. Was man dann philosophisch und für sein eigenes Leben daraus macht, ist eine ganz andere Geschichte.
Gruß
joe
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 16:24Habe da ein dusseliges Beispiel: eine bestimmte Verkehrsampel die ich von verschiedenen Richtungen anfahre. Statistisch gesehen müsste ich gleich oft bei Grün wie bei Rot ankommen. Aber fast grundsätzlich komme ich an diese Ampel wenn sie gerade von Grün auf Gelb schaltet! So dass ich ganz vorne als erster an der Ampel stehe!
Und da ist es egal ob ich auf dieser Straße im Verkehrsstrom fließe oder aus ner Seitenstraße komme - irgendwo ist ein Sensor der merkt: Werner kommt und schaltet die Ampel entsprechend!
Wobei es völlig unerheblich ist ob ich als Fahrer oder Beifahrer ankomme! Selbst meine Taxifahrer kennen den Effekt mittlerweile und amüsieren sich! Es kann also kein Zufall sein! Und ich bin nicht der Einzig der das merkt!
Theoretisch müsste ich so 2 oder 3 mal die Woche bei grün noch durchschlüpfen - aber das kommt nie vor .... kein Scheiß!
Schlimmer noch! Bei dieser Kreuzung ist. egal aus welcher Richtung ich komme, zu 80% oder mehr habe ich rot!
Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 19:22Mir ist es völklig egal, ob und wieoft eine Ampel rot, grün oder gelb ist. Ampeln gehören zum Leben wie das Leben selbst. Leider steckst du damit bestimmt andere in deinem Umfeld an, was du mal bedanken solltest.
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 20:15das kenne ich auch.
Das ist keine höhere Matrie sondern einfach fokusierte Wahrnehmung.
Leider ist die Welt nicht so einfach und kausal.Ich träume auch oft von 6 Richtigen hat aber leider noch nie geklappt.
Muß wohl an mir liegen.
also vG Peter
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 20:16vielen Dank für deine Mühe, aber solch ein Thema ist für ein Forum, in dem ausschließlich geschrieben wird, wirklich mühevoll und Missverständnisse sind so gut wie vorprogrammiert. Deshalb lass ich es in Zukunft diesbezüglich auch besser sein.
Aber noch mal: Ich habe keine philosophischen Gedanken beim Schreiben gehabt (zumindest nicht bei diesem Thema). Ich wüsste auch nicht, dass psychologischen Tests etwas Philosophisches abzugewinnen wäre. Zudem habe ich nie einen komischen Amerikaner erwähnt. Wenn doch, beschreib mir die Stelle, das ist nämlich gar nicht mein Stil. Mir ist auch schwer egal, ob der Herr bekannt ist...
Ich weiß nur, dass ich ständig irgendwas in dieser Richtung lese und ich weiß auch, dass ca. 6 Milliarden Individuen auf dieser Welt leben. Ich lass mich da in keine Schublade stecken. Für eine Forendiskussion ist das Thema eh nicht geeignet. Sollte ich tatsächlich philosophisch rübergekommen sein, sollte ich mir unbedingt einen anderen Schreibstil aneignen.
Liebe Grüße
chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 21:11Wo kommen bloß die Pessimisten her? eine interssante Frage.??
Ganz einfach, weil sie aus ihrem Pessimismus genausoviel Glück oder Befriedigung für sich selber beziehen wie Optimisten und es ihr Glaubenssystem ist.
Deshalb schrieb Freud auch vom Krankeitsgewinn und meinte damit die narzisstische Lust des Leidenden am Leid.
vG Peter
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 21:30Was ist das für ein Quatsch, den der Ami (Namen und Beruf vergessen) da verbreitet?
Von komisch steht da nichts, das habe ich sozusagen da rein gehört.
Philosophieren habe ich Dir nicht unterstellen wollen. Ich habe im Gegenteil die Hoffnung gehabt, dass Du etwas philosophischer (im besten Sinne des Wortes) an die Fragestellung heran gehen würdest.
Warum solche Debatten nicht in das Forum passen sollten, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Ich finde im Gegenteil ein Forum oder eine Newsgroup sehr geeignet, weil man alles in Ruhe noch einmal nachlesen kann. Gesagtes ist so flüchtig.
Das ich Deine angedeutete Ablehnung gegenüber psychologischer Forschung nicht teile, obwohl ich ihre Schwächen wahrscheinlich besser kenne als Du, wirst Du mir hoffentlich nachsehen. Ich persönlich halte intersubjektive Erkenntnis für essentiell, auch wenn sie bei Menschen falsch ankommt.
Gruß
joe
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 21:52Der hat doch auch die Legende eines bestimmten Frauen-Neides, den ich jetzt hier nicht öffentlich erwähnen will, in die Welt gesetzt.
Ich jedenfalls habe mich noch nie in meinem Leid gesuhlt, wie die meisten nicht.
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
02 Juni 2009 22:51jetzt mische ich mich auch noch mit ein paar Anmerkungen ein:
1) Philosophische Fragen und psychologische Forschungen sind sehr wichtig und schließen sich glücklicherweise heutzutage nicht mehr aus wie zu Zeiten der Hetzjagd gegen Freud und Jung. Wir müssen im Forum allerdings darauf achten, dass wir für viele verständlich bleiben und niemanden ausschließen.
2) Krankheitsgewinn bedeutet meiner (ganz persönlichen, in langer Therapie schmerzlich bearbeiteten ) Erfahrung nach nicht ein Suhlen in der Krankheit, sondern eine fürchterliche Wahl, quasi zwischen Rheuma und Zahnweh.
Will sagen: Die seelische Not ist so groß, dass eine körperliche Krankheit leichter zu ertragen ist. Das hängt auch mit der Reaktion bzw. Nicht-Reaktion auf psychische Leiden zusammen. Ein körperlich Kranker erhält einfach mehr Zuwendung!
3) Warum jemand seelische Nöte schlechter aushält als andere Menschen, liegt sicherlich an vielen Faktoren :
Veranlagung, früheste Erfahrungen, Erziehung, Umweltfaktoren, Stoffwechselfaktoren .....Da sind wir wieder bei den Optimisten und den Pessimisten.
4) Eine optimistischere Sicht kann man auch lernen oder zumindest sich bewusst dafür offen halten - da haben Kaimana, Chris, Debi und all die anderen, die in diese Richtung gepostet haben, schon Recht. Manchmal braucht es aber Hilfe von außen.
So - jetzt ist es leider wieder zu lang geworden!
Gute Nacht
Nephroline
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
03 Juni 2009 08:10Raja
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
03 Juni 2009 10:01Und Menschen in der Warteschlange sind lustig. Hier in Spanien gibt es fast keine, da wir Nummern ziehen und statt rumzustehen, einiges anderes besorgen. Aber in Deutschland lache ich mich über die Positionskämpfe in der Schlange halbtot!
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
05 Juni 2009 20:28Und mitlerweile haben halt auch andere diese Gesetzmäßigkeit erkannt! Ich fahre ja mmit verschiedenen Fahrern.
Im Übrigen.... vorhin war freie Fahrt, denn wegen eines Unfalls zuvor regelte die Polizei den Verkehr! Mein Fahrer hat sich köstlich drüber amüsiert!
Werner
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
06 Juni 2009 20:00danke, dass Du meine Auffassung ganz automatisch richtig einschätzt - ich habe nämlich zu diesem Strang bislang noch gar nix gepostet.
Aber heute kann ich Euch just dazu eine tolle, vielleicht auch total verrückte Erfahrung erzählen: Gestern und heute besuchte ich ein Seminar zum Thema Körpersprache und Ausstrahlung.
Gestern Abend machten wir eine ganz einfache Körperübung (jeweils zu zweit): Zuerst stellte sich jede/r auf den Boden und probierte aus, auf welche Weise er/sie die beste Bodenhaftung spürte: Mit der Vorstellung, die Socken, die Schuhsohlen und dann den Untergrund zu spüren, mit der Vorstellung von Bleischichten zwischen Socken und Schuhsohlen, mit der Vorstellung der Erdanziehungskraft, mit der Vorstellung von Wurzeln oder mit der von Saugnäpfen, wie sie früher an Badewanneneinlagen gegen Verrutschen waren.
Dann kam der Partnerteil: stell Dich mit Deiner geeignetsten Bodenhaftung hin und denk an was ganz Fürchterliches. Während Du da so stehst, schiebt dann der/die Partner/in sachte von der Seite oder von hinten an Dir. Beobachte, was geschieht.
Im 2. Versuch stellst Du Dir zu Deiner Bodenhaftung was ganz Tolles vor. Und beobachtest wieder, was geschieht, wenn jemand an Dir zu schieben versucht.
Ich fand es fazinierend, zu erleben, welchen Einfluss die geheimsten Vorstellungen (zumindest in unserer Gruppe von fast 20 Leuten bei ALLEN) hatten!
Vielleicht hat der eine oder die andere von Euch Lust, es auch mal auszuprobieren. ....(was selbstredend jedem/jeder überlassen bleibt!)
Noch einen schönen Abend und vG Debi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 19:09du hast ja so Recht. Ich bin auch an der Kasse im Supermarkt selten genervt (außer, ich habs ganz schrecklich eilig). Es ist zu interessant, was die Leute so alles in ihre Einkaufswagen packen. Jede Situation kann man positiv werten, auch an der Ampel gibt es immer wieder interessante Dinge zu sehen. Man muss nur hinschauen.
Alles Liebe
chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 19:13bitte sag mir, wo es hier Warteschlangen gibt. Ich habe in meinen 46 Lebensjahrem noch keine gesehen, zumindest nicht routinemäßig. In Zulassungsstellen gibts die von dir erwähnten Wartemarken, bei Ärzten hat man in der Regel einen Termin und wegen Bananen oder Apfelsinen muss auch niemand mehr anstehen. Ich glaube, in der DDR ging das auch ziemlich geordnet zu. Die Deutschen zählen übrigens, was Warteschlangen betrifft, weltweit als die so ziemlich zivilisiertesten, sofern es sowas wie Warteschlangen hier überhaupt gibt. Habe vor kurzem ne Reportage gesehen aus China. Da standen (oder drängten?) Leute in einer Warteschlange. Sowas habe ich noch nie gesehen - unglaublich.
Und... ob die Spanier wirklich soviel disziplinierter sind als wir??? Glaubst du das wirklich?
Liebe Grüße
chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 20:52Hier drängeln allenfalls mal im Winter die dt. Touris. Die Engländer evensowenig wie die Spanier.
kaimana
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- scorpio
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 22:57allein wegen deinen positiven denkansätzen wäre eine teilnahme am usertreffen wertvoll. ich bin sicher, dir geht ebenso viel wie kaimana oder mir in die hose, aber das ist ja nicht der punkt!
bei dir scheint halt stets die sonne im herzen, mit oder ohne schlangen!
... und das ist gut so.
gruss scorpio
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 23:40
Also ich weiß nicht... mir ist das alles zu klischeehaft. Es gibt überall auf der Welt solche und solche. Ich habe solche Dinge nur selten erlebt. Dreiste Menschen gibt es überall... aber man kann nicht 80 Millionen Menschen über einen Kamm scheren.
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
07 Juni 2009 23:42warum schreibst du (den ersten Satz) im Konjunktiv? Du musst doch nur nach Sachsen fahren oder hast du dich angemeldet?
Liebe Grüße
chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
08 Juni 2009 10:13kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
08 Juni 2009 10:16Also ich MEINE NUR DIE FRESSTHEKEN!
kaimana
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
08 Juni 2009 23:38sollen, wollen, können, dürfen, mögen, lassen, müssen, sind modale hilfsverben, die sehr gerne von mir angewandt werden, wenn nichts oder noch nichts passiert ist.
leider bin wieder nicht dabei. aber ich verspreche dir, ich werde mich für das nächste treffen anmelden.
gruss scorpio
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- Anonym
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
09 Juni 2009 17:47Also nehmen wir ma das allseits beliebte halbe Glas Wasser.
Der Pessimist findet das das Glas halb leer ist denn er könnte ja auch ein volles haben.
Der Optimist findet das das Glas halb voll ist schliesslich könnte es ja auch ganz leer sein.
Also ich finde das da niemand die Wirklichkeit verdreht oder ausser acht lisst der eine sieht nur eben das Gute der andere das Schlechte an seiner Situation und das hat nun rein gar nichts mit der realistischen Wahrnehmung zu tun !
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- Chrisi
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Re: Re: Pessimisten/Optimisten
09 Juni 2009 19:27Ein Pessimist ist jemand, der ein Licht am Ende des Tunnels sieht und glaubt, ihm käme ein Zug entgegen.
Eckart von Hirschhausen
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