Phosphat
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Phosphat
24 Juli 2009 15:04Obwohl ich mich bezüglich des Phosphates ziemlich optimal ernähre, ist der Wert zu hoch. Ich nehme täglich weniger als die empfohlenen 1200 mg Phosphat zu mir und nehme zu jeder Mahlzeit Phosphatbinder. Hat jemand das gleiche Problem bzw. das Problem gehabt und dafür eine Lösung gefunden ? Da der hohe Wert bei mir unmittelbar Juckreiz auslöst, bin ich ziemlich genervt.
Freue mich über jeden Tipp !
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 15:28Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 16:06Vielen Dank für diese schnelle Antwort. Das Parathormon ist aktuell bei 85, nehme Mimpara. Versuche es normalerweise im Bereich von 150-300 zu halten, dies soll ja die empfohlene Höhe sein. Der Juckreiz ist wirklich zermürbend.
Viele Grüße
Andreas
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 16:08Bei einem PTh von
Verstehe ich noch nicht!
Könnten sie den Normbereich des PTh bei ihrem Labor herausfinden?
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 16:34Da soll der Normalwert ja zwischen 15 und 60 ng/L liegen. Mimpara, weil das Parathormon sonst höher war. Sicher wäre es richtig, es für einige Wochen nicht zu nehmen.
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- taffi
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 18:59Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 19:34
Lg
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- rocky
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Re: Re: Phosphat
24 Juli 2009 20:18hatte unter Renagel und Calcium und bewusster Ernährung auch immer erhöhte Phosphatwerte. Bei mir hat sich das seit der Verwendung von Fosrenol erheblich gebessert. Zudem hatte ich von Renagel Blähungen und gelegentlich Durchfall. Auch diese Beschwerden zeigen sich bei Fosrenol nicht. Sollte Dein Arzt Fosrenol als zu Teuer bezeichnen, hilft die Dosierung, bei bisherigen Phosphatbindern benötigst Du oft mehrer pro Mahlzeit. Bei Fosrenol je nach Dosierung max. 1 Tabl. / Mahlzeit, oft auch nur ein Bruchstück der Kautablette.
Viel Erfolg, Rocky
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 10:00Schönen Gruß aus dem Rheinland, Rocky
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 13:33Hautjucken bei Dialysepatienten ist ein sehr komplexes Problem.
Wie Juckreiz genau entsteht ist Gegenstand der aktuellen Forschung (auch in der Nephrologie). Man weiß, dass bestimmte Botenstoffe (beispielsweise Histamin), die von Entzündungszellen ausgeschüttet werden, Juckreiz erzeugen. . Im Wesentlichen lässt sich das Symptom Juckreiz auf folgende Ursachen zurückführen:
Hauterkrankungen einschil. Allergien
Leber-Gallen-Erkrankungen
Nierenenkrankungen, PTH, Gifte. Phosphat, Allergie auf Systeme, Dialysat
Diabetes
Schilddrüsenerkrankungen und
seelische Probleme (psychogener Pruritus).
Die Symtome können durch Salben gelindert werden (und natürlich durch Kratzen).
Du siehst den Grund für Dich im Phosphat (Wert ?), wenn Du damit Recht hast dann gibt es die Alternative:
Mehr Phosphateliminierung durch die Dialyse (länger, öfter, höherer Pp-Umlauf+Dialysatfluß) oder mehr Phosphatbinder. Da Du schon einen sehr effektiven Phosphatbinder mit Fosrenol zu Dir nimmst, müssen es wohl dann mehr sein ?
Es ist heute bekannt, dass der Speichel auch sehr viel Phosphat bei HD-Patienten enthält. Ich finde daher den Vorschlag von rocky sehr gut und würde es auch einmal so probieren. Es soll auch phosphatbindende Kaugummis geben (Apotheke)
ich wünsche Dir ein Wochenende ohne Jucken
Peter
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 14:21Vielen Dank für deine Mühe. Habe das alles schon versucht, keine Änderung. Werde mich mal um die Kaugummis kümmern.
Dir auch ein schönes Wochenende
Viele Grüße
Andreas
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 14:25Schönes Wochenende l
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 14:39ein Artikelausschnitt von Hörl/Nephro News 1/09:
Bei Hämodialysepatienten mit einem Serum-Phosphat ≥ 6 mg/dl und einem Speichel-Phosphat ≥ 20 mg/dl kann diese Phosphatmenge bei 500-700 ml Speichel pro Tag über die Phosphatzufuhr mit der Nahrung hinaus offensichtlich zur Hyperphosphatämie der Hämodialysepatienten beitragen, da auch dieser Phosphatanteil intestinal absorbiert wird. Aus diesen Daten lässt sich auch die ungenügende Phosphatsenkung durch die Therapie mit Phosphatsenkern (eingenommen während der Nahrungsaufnahme) erklären.
In der Studie von Savica et al. erhielten 13 Hämodialysepatienten mit Serum-Phosphat > 6,0 mg/dl trotz Sevelamertherapie zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten einen Chitosan-haltigen (20 mg) Kaugummi für jeweils eine Stunde. Nach zwei Wochen ging der Speichel- Phosphatgehalt um 55 % und das Serum-Phosphat um 31 % zurück (Savica V, J Am Soc Nephrol 20:639-644, 2009).
Chitosan hat eine der Cellulose ähnliche Struktur mit geringer Toxizität. Durch Verdauungs- enzyme wird Chitosan nicht gespalten. Erfahrungen mit Chitosan gibt es bislang bei der Therapie übergewichtiger Patienten (mit dem Ziel der Gewichtsreduktion) und in der Therapie von Hyperlipidämien (Koide SS, Nutr Res 18:1091-1101, 1998; Jull AB, Cochrane Database Syst Rev 16: CD003892, 2008). Die bei Dialysepatienten verwendete Chitosandosis von 2 x 20 mg pro Tag ist deutlich geringer als die für die Behandlung von Übergewicht und Hyperlipidämien verwendeten Chitosandosen (1,0-1,5 g/Tag). Die optimale Chitosandosis für Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz ist gegenwärtig nicht klar, weitere Studien sind notwendig.
Interessant ist die Beobachtung einer Persistenz niedriger Phosphatwerte auch zwei Wochen nach Absetzen von Chitosan. Spekuliert wird über mucoadhäsive Eigenschaften (durch Bindung im Bereich des Intestinaltrakts) von Chitosan mit Persistenz der Phosphatbindung (Eknoyan G, J Am Soc Nephrol 20:453-464, 2009).
versuche es einfach mal
Peter
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Re: Re: Phosphat
25 Juli 2009 16:34und bekommst Du jetzt ein anderes Mittel Vitamin D Mittel ?
vG Peter
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- taffi
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Re: Re: Phosphat
26 Juli 2009 23:40Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Phosphat
27 Juli 2009 13:37die Gefährlichkeit bei aktiven Vitamin D-Mittel (1,25) ist, wie Du ja selbst festgestellt hast, dass sie die Calzium- und Phospataufnahme über den Darm aktiveren. Um Verkalkungen auszuschliessen muß engmaschig kontrolliert werde (Ca+PO4).
Das bessere Mittel ist Zemplar, auch ein aktives D aber nur mit ganz geringer Wirkung auf Ca+PO4.
Das native Vitamin D (0,25) hat dagegen keinen Einfuß auf Ca+PO4, da es D-Rezeptoren in ganz vielen Geweben (Haut, Darm,Nerven,Immunzellen) anspricht und nur dort 0,25 in 1,25 umwandelt.
Dazu hier:
www.thieme-connect.de/ejournals/html/dia....1055/s-0029-1224886
ich hoffen es ist Verständlich ?
vG Peter
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- taffi
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Re: Re: Phosphat
27 Juli 2009 15:34Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
