Selbstpunktion
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Selbstpunktion
12 Dez. 2010 23:20
Jetzt bin ich auf morgen wieder gespannt...Also, schönen Abend und ich würde mich über Antwort freuen.
Liebe Grüße
Angelika
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- albertine
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Re: Re: Selbstpunktion
12 Dez. 2010 23:42Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 07:42Nicht aufgeben. Übung macht den Meister!

hätte ich nicht besser beschreiben können, steche auch langsam.
wenn ich glaube die Nadel ist durch das drücken zu tief, ziehe ich sie leicht zurück und dann flach weider.
nicht aufgeben!!
lg
Bernd
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 09:42Meine Technik:
1. Einen der beiden Anfasser abreißen
2. Spitzen Nadelanschliff, roter Punkt, Anfasser nach oben drehen
Nadelführung am Schaft ist sicherer u. der Gewebewiederstand ist leichter zu überwinden
3. Vene leicht stauen lassen
4. Haut mit kleinem Finger straff ziehen, Einstichwinkel ca. 45 Grad, bei Bluteintritt im Fistelschlauch Nadel senken u. langsam im Gefäß vorschieben
5. Venenstauung lösen, Nadel über Einstichstelle u. Anfasser mit breitem Papierpflaster fixieren lassen.
# Die Intima des Gefäßes hat keine Nerven. Ein Durchstechen ist immer schmerzlos. Das langsame Vorschieben der Nadel ist richtig.
Vorschub mit schmackes ist nicht zu veranworten
Viel Erfol
schubidu
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 12:10Ich habe es auch ganz langsam gemacht und mich immer am meisten auf den Winkel konzentriert, wenn der nicht stimmte, kam ich manchmal nicht durch meine Haut und es hat mehr weh getan. Ich kann nur bestätigen, das Übung wie immer den Meister macht. Und wenn meine Einstellung nicht stimmte, hat es auch prompt mehr weh getan, also wenn ich dachte, och nee, nich schon wieder . Meistens ging es gut und besser als wenn ständig jemand anderes hastig und lieblos in deinen Arm sticht. Nach 5 1/2 Jahren habe ich zur PD gewechselt und habe jetzt einen Schlauch im Bauch.
Also auch von mir: DURCHHALTEN und üben.
Lieben Gruß Nikki
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- rewendi
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 13:05auch ich kann NUR gaaanz Langsam stechen!
( mit links in den rechten Oberarm)
ich hab vor über einem JAhr begonnen, auch erst einmal ein halbes Jahr nur die arterielle Nadel, da der venöse Teil nur unzureichend entwickelt war.
erst ganz langsam wird meine Angst besser!
zur Technik:
-- ich habe mir eine extra Brille machen lasssen, war für den Optiker ne halbe Diplomarbeit aber nur so kann ich den zu stechenden Abschnitt überhaupt sehen.
-- dann nehme ich mir immer einen großen Keil als Unterlage für die Hand und den Unterarm, die Hand zittert sonst unkontrollierbar.
-- auch ich gehe recht steil rein, fast senkrecht, sobald Blut da ist ( für mich leider unsichtbar, der betreuende Pfleger muss es immer verraten, da meine HAnd immer davor ist.. und wenn ich nachsehen will vergesse ich die Richtung...) werde ich erst flacher und schiebe dann die nadel ganz vorsichtig vor. soald ich auch nur den leisesten Widerstand spüre .. anhalten und erst überprüfen ob die Richtung stimmt.
-- zeitplan..: ich brauche immer ziemlich lang, min 10 Minuten pro Nadel plane ich ein!
hin und wieder bin ich fix, aber unter 900ml beim vorspülen( 5008 fresenius..) kam ich noch nie
-- ich hab vorher geübt.. erst mit der berühmten Orange, dann mit nem Schlauchstück das ich unter einem dicken knubbeligen frotteetuch versteckt hab einfach um das Fühlen zu trainieren. Das Schlauchstück kann auch ruhig mal dolle gewunden sein!! Eine Schwester hatte gesagt dass sie Patienten erst ans eigene Stechen lässt, wenn die sicher den Schlauch auch zwischen drei bis vier Handtüchern stechen.. ( da dann auch die Unterlage nachgibt, kommt das den Verhältnissen in meinem Oberarm recht nahe!)
Eine andere Schwester hatte mir gesagt dass man sich ein Bild von den Verhältnissen im Untergrund machen soll, so dass man eigentlich auch im Finstern stechen könnte. manchmal versuche ich das .. vorm Stechen überlege ich genau: wo ist eine Höhle, wo geht es steil in die Tiefe.. die Adern sind dreidimensional!
Dir bei der Übung ganz viel Geduld! und natürlich Erfolg!! das wird schon! lass Dich nicht unter irgendeinen Zeitdruck setzen!!
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 17:10auch ich habe es nie gemerkt wenn meine venöse Nadel nicht richtig lag - die Pfleger und Schwestern haben sie immer vorm Anschluss angespült und wussten dann meist obs gut war - da bist du also nicht allein

Auch konnte ich immer nur langsam stechen - wüsste auch nicht warum man das ändern soll - wir sollen ja ein gutes Gefühl haben, also lass dich da bloss nicht beirren und vor allem nicht unter jeglichen Zeitdruck setzen.
So wirklich neue Tipps habe ich nicht für dich - es wurde schon alles beschrieben - ich habe auch immer ziemlich steil gestochen und habe auch nur am Blut im Schlauch gemerkt das ich im Shunt bin und habe dann die Nadeln vorgeschoben - dabei habe ich immer gemerkt ob ich zu flach war, wenns halt nicht leicht ging.
Mir persönlich war immer wichtig, dass mich Pfleger oder Schwestern betreut haben, welche Ruhe ausstrahlen - meinetwegen konnten die mich auch zutexten aber alles war mir lieber, als wenn man mir auf die Finger guckt oder sonst irgendwie Hektik verbreitet
Wenn ich morgens schon ein komisches Gefühl hatte oder irgendwie unsicher war, wars mir auch eine grosse Hilfe gleich von Anfang an eine Schwester dabei zu haben, welche die Vene gut kennt und die auch gut punktieren kann - die habe ich manchmal quasi Kontrollfühlen lassen ob mein Gefühl richtig war - hört sich merkwürdig an - hat aber geholfen 
Liebe Grüsse Tanja
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Re: Re: Selbstpunktion
13 Dez. 2010 20:22
) Das macht Mut, auch wenn ich von den letzten Malen mehrere blaue Flecke hab. Aber heute morgen dachte ich mir: Neue Woche, neues Glück
Und alles gut gegangen...Freu mich zu hören, dass ihr auch meint, dass man langsam stechen und vorschieben soll. Eine Schwester meint, dass sich die Vene wegrollt, wenn ich so langsam vorschiebe, sagt aber, dass ich das jetzt noch nicht schneller machen kann. Dann werde ich mal schön weiter üben. Aber zum schnelleren stechen lass ich mich nicht überreden

Schönen Abend noch...
Angelika
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Re: Re: Selbstpunktion
14 Dez. 2010 07:10deine Schwester hat zu Stechen beide Hände frei und kann die
Vene halten,das können wir mit einer Hand nicht. :-]
lg
Bernd
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Re: Re: Selbstpunktion
15 Dez. 2010 17:43ich bewundere dich und alle anderen, die selbst punktieren. ich war fast 7 1/2 jahre an der dia und kam nicht mal auf die idee, mich selbst zu punktieren. ich musste immer weggucken, wenn die nadel kam. hast du keine angst vor dem schmerz?
lg jill
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Re: Re: Selbstpunktion
15 Dez. 2010 18:12ich hatte natürlich auch wahnsinns-Angst vor den rieeeesigen Nadeln. Als ich meinen Shunt bekommen hab, konnte ich mir nicht vorstellen, dass da so große Nadeln rein sollen. Den ersten Monat hab ich auch nicht hingeschaut; dann hab ich einfach mal hingeschaut und es war gar nicht so schlimm. Ich wollte einfach meinem Shunt zuliebe selber stechen und dann wurden mir die Nadeln einfach in die Hand gedrückt, als ich mal fragte, ob ich das mal selber machen kann [schock]. Vom Schmerz her ist es fast besser, weil man sich so auf´s Treffen konzentriert

Heute hab ich wieder die Vene verstochen und brauchte eine 3.
Naja, wie die anderen schon sagen... übung macht den Meister, dann mach ich halt mal weiter...Und Du bist jetzt TX? 7,5 Jahre hast gewartet?
Liebe Grüße
Angelika
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Re: Re: Selbstpunktion
15 Dez. 2010 20:01Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Selbstpunktion
16 Dez. 2010 15:58Immer wieder habe ich mich über Fehlpunktionen geärgert und mich dann zum Jahreswechsel 2009/2010 zur Selbstpunktion durchgerungen,auch auf Drängen meines Nephrologen. Und, was soll ich sagen, hätte ich das doch schon eher gemacht.
Seit jetzt einem Jahr habe ich nicht eine Fehlpunktion gehabt. Die Schmerzen halten sich in Grenzen. Ich muß aber auch zugeben, das mein Shunt sehr gut ausgeprägt ist und ich ihn nur schwer verfehlen kann. Ich kann die Selbstpunktion nur empfehlen.
Mikewett
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Re: Re: Selbstpunktion
17 Dez. 2010 09:56
Ist schon komisch, wie schnell man sich an etwas gewöhnen kann/muss.Heute hab ich nur Arterie selbst gestochen und für Vene genaue Anweisung gegeben, wo gepieksst werden soll
Alles gut gegangen. Am Montag werd ich´s wieder versuchen!!! Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Selbstpunktion
17 Dez. 2010 10:00
Wielang dauert das ungefähr??Hast Du im Urlaub schlechte Erfahrungen gemacht? Ich habe immer nur gutes von anderen gehört. Wo warst du denn?
lg, Angelika
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- rewendi
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Re: Re: Selbstpunktion
17 Dez. 2010 13:23zur theoretischen Vorbereitung fand ich den Abschnitt in der Dialysefibel recht hilfreich, auch wenn ich selbst eigentlich fast alles anders mache als dort beschrieben.. (okok die Nadel fass auch ich an der farbigen Stelle an..)
es ist eben ein Hinweis wie man vorgehen KANN.
ganz zu Anfang hab ich mir auch mal mit nem Kuli die Richtung aufgemalt auf dem Arm.
dabei muss man aufpassen! der eigene Blickwinkel ist der Maßstab, nicht der des Pflegers! Vom Pfleger aus sieht das ganz anders aus!
zum Freuen auf die abgestorbenen Nerven... also ich weiss nicht was für blöde Nerven ich hab die denken grad gar nicht ans absterben die sind empindlich wie eh und je eher überempfindlich.. - auch nach 2,5 Jahren..
allerdings gibts manchmal Stellen da schmerzt nix, und dann ist es auch wieder nicht recht, weil mir die Rückmeldung fehlt...
ich hoff halt dass ich irgendwann sicherer werde,, Dir ff ( fiel fergnügen!!)
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- Antonio
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Re: Re: Selbstpunktion
17 Dez. 2010 22:10ich punktiere jetzt seit drei Jahren selbst. Arterie am Unterarm, Punktion richtung hand, Vene am Oberarm, Punktion richtung Schulter. Problematisch wurde es nur etwas in letzter Zeit, weil der Fluß nachgelassen hatte. Indieser Zeit hat auch das Punktieren wieder mehr wehgetan. Nach Angiografie und Stenosendilatation ist jetzt wieder alles in Ordnung. Ich habe am Unterarm ungefähr 12 cm Strecke zum Punktieren, da gibt es ein Stück von 2-3 cm, da tut das Punktieren nach wie vor weh. Das war von Anfang an, da wurde richtig durch einen Hautnerven gestochen. Ich glaube nicht, dass sich das irgendwann legt, weil es sich in mehr als drei Jahren nicht verändert hat. Es ist unangenehm, aber erträglich, wenn die Nadel fixiert ist, hört es dann langsam auf, tut aber beim Rausziehen erneut weh. Das Reinstechen ist halt immer ein Reiz für kleine Hautnerven.
LG Antonio
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Re: Re: Selbstpunktion
17 Dez. 2010 22:46Das punktieren der Arterie in Richtung Hand hab ich auch schon mal gehört, aber wird bei uns überhaupt nicht gemacht. Hat das irgendwelche Vorteile?
Und stimmt das, dass die Dialyse effektiver ist, wenn der Abstand der Nadeln größer ist? Bei uns heißt es mind. 5cm auseinander, aber bei mir sind es auch manchmal 4.
LG
Angelika
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Re: Re: Selbstpunktion
18 Dez. 2010 21:05Gute Strickleiterpunktion sollte Beulen (Aneurysmen) vorbeugen, so gut es geht.
Bei kurzem Abstand zwischen Vene und Arterie nimmt die Rezirkulation zu, d.h., Blut, das über die Vene zum Körper zurückgeführt wird, landet gleich wieder über die Arteri in der Maschine.
Gerade bei kurzem Abstand ist dann die Punktion der Arterie in Richtung Hand günstiger und das Blut strömt direkt in die Nadel hinein. Wurde mir auch in meinem KfH ausdrücklich empfohlen.
Ich punktiere auch eher langsam, weil ich das Gefäß nicht so gut fixieren kann, dann würde ich sonst eher durchstechen. Die Schwestern in der Dia haben es natürlich leichter, weil sie das Gefäß mit der Anderen Hand gut kontrollieren können.
Also mach das so, dass du eine gute Kontrolle über den Ablauf hast. Das finde ich am wichtigsten.
LG Antonio
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