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neuer Shunt
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- schnuffelchen
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Re: Re: neuer Shunt
13 Feb. 2011 19:46
Hallo Taffi,
bei uns war es immer so, dass man solange man auf Station war, die dortigen Ärzte drauf geschaut haben und die bei der Dia auch und wenn man wieder zu hause war, dann halt nur die Diaärzte. Es wurde immer der Verband gewechselt und auch immer drauf gehorcht. Das Fäden ziehen war unterschiedlich - entweder die Diaärzte haben das gemacht oder man wurde zur Chirurgischen Ambulanz geschickt.
LG Tanja
bei uns war es immer so, dass man solange man auf Station war, die dortigen Ärzte drauf geschaut haben und die bei der Dia auch und wenn man wieder zu hause war, dann halt nur die Diaärzte. Es wurde immer der Verband gewechselt und auch immer drauf gehorcht. Das Fäden ziehen war unterschiedlich - entweder die Diaärzte haben das gemacht oder man wurde zur Chirurgischen Ambulanz geschickt.
LG Tanja
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- albertine
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Re: Re: neuer Shunt
13 Feb. 2011 20:50
Hallo Taffi,
ich bin ja nun immer zu Prof Kroenung bei Shuntprobs gefahren. Er macht alles selber, d.h. Voruntersuchung mit Shuntsonographie oder CO2 Untersuchung, evtl. wenn nötig, Dilatation. Dann OP, am gleichen Tag überprüft er abends durch Abhorchen den Fluß, wie auch an den nächsten Tagen sogar oft 2x, und dabei ebenso Verbandwechsel, Überprüfung der Wundheilung, bis man entlassen wird. Wenn möglich zieht er auch selber noch die Fäden. Auch Sheldon. oder Demerskatheder setzt er selbst bei seinen Patienten. Zu Hause übernimmt mein Nephrologe, der immer von Prof Kroenung tel oder schriftlich über alles informiert wird, weiterhin die Nachsorge, die auch Prof Kroenung durchgeführt hat von Doppeln des Shunts bis Fädenziehen. Alle 14 Tage bis 3 Wochen wird der Shunt gedoppelt (andere Art und Weise wie in Wiesbaden), daran kann man gut erkennen, wenn der Shunt wieder schwächelt z.B. mit einem Anfangswert von 1,9 khz , wenn er dann mit der Zeit auf 0,8khz zurück geht, dann müssen Maßnahmen ergriffen werden, sei es Dilatation oder evtl. Neuanlage, wobei sich mein Neph dann immer mit Prof Kroenung in Verbindung setzt.
Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, da beide nun den Shunt sehr gut kennen und somit auch wissen, was zu tun ist. Die Pflege, Beobachtung und punktieren liegt eh in meiner Hand. Ich habe einmal die Fäden von einem Chirurg ziehen lassen, der einen Faden dann so gezogen hat, dass er mit dem Messer abgerutscht ist und mir ein Loch in die Wunde verpaßt hat , die sich dann auch noch infizierte. Hoffe, es hilft Dir, Albertine
ich bin ja nun immer zu Prof Kroenung bei Shuntprobs gefahren. Er macht alles selber, d.h. Voruntersuchung mit Shuntsonographie oder CO2 Untersuchung, evtl. wenn nötig, Dilatation. Dann OP, am gleichen Tag überprüft er abends durch Abhorchen den Fluß, wie auch an den nächsten Tagen sogar oft 2x, und dabei ebenso Verbandwechsel, Überprüfung der Wundheilung, bis man entlassen wird. Wenn möglich zieht er auch selber noch die Fäden. Auch Sheldon. oder Demerskatheder setzt er selbst bei seinen Patienten. Zu Hause übernimmt mein Nephrologe, der immer von Prof Kroenung tel oder schriftlich über alles informiert wird, weiterhin die Nachsorge, die auch Prof Kroenung durchgeführt hat von Doppeln des Shunts bis Fädenziehen. Alle 14 Tage bis 3 Wochen wird der Shunt gedoppelt (andere Art und Weise wie in Wiesbaden), daran kann man gut erkennen, wenn der Shunt wieder schwächelt z.B. mit einem Anfangswert von 1,9 khz , wenn er dann mit der Zeit auf 0,8khz zurück geht, dann müssen Maßnahmen ergriffen werden, sei es Dilatation oder evtl. Neuanlage, wobei sich mein Neph dann immer mit Prof Kroenung in Verbindung setzt.
Ich bin mit dieser Lösung sehr zufrieden, da beide nun den Shunt sehr gut kennen und somit auch wissen, was zu tun ist. Die Pflege, Beobachtung und punktieren liegt eh in meiner Hand. Ich habe einmal die Fäden von einem Chirurg ziehen lassen, der einen Faden dann so gezogen hat, dass er mit dem Messer abgerutscht ist und mir ein Loch in die Wunde verpaßt hat , die sich dann auch noch infizierte. Hoffe, es hilft Dir, Albertine
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- Tommy
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Re: Re: neuer Shunt
14 Feb. 2011 09:28
Hallo Taffi,
hallo Albertine, bei Dir ist das gut geregelt.
Wenn ein neuer Shunt gelegt wurde oder revidiert wurde, sollte man ganz engmaschige Shuntkontrollen durchfühen. In der Regel sollte ein vollständiger OP Bericht, CO2 Bilder oder Röntgenaufnahmen, Punktionsstellen und einen ausführlicher Bericht an den Nephrologen ausgehändigt werden. Die Wundversorgung wird meistens (wenn der Patient schon an der Dialyse ist) vom Dialysezentrum gemacht. Der Patient muss seinen neuen Shunt erklärt bekommen: wo man ihn fühlen kann, wo die Anastomose sitzt (wo die Gefäße zusammengenäht sind, darf man nicht reinstechen), Shuntmelodie kennen (Dr. Röder gibt seinen Patienten ein Stethoskope mit), sensibilisieren für jede Veränderung des Shunts, Punktionsarten erklären (z.B. Strickleiter) etc. Bei ältere, uninteressierte oder dementen Patienten ist das eher nicht möglich. Ich denke, die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist da gefordert.
Der Nephrologe sollte dies mit dem Patienten mit dem Shuntchirurgen und natürlich mit dem Patienten alles besprechen, wie sich die Lebensader verändert um .
hallo Albertine, bei Dir ist das gut geregelt.
Wenn ein neuer Shunt gelegt wurde oder revidiert wurde, sollte man ganz engmaschige Shuntkontrollen durchfühen. In der Regel sollte ein vollständiger OP Bericht, CO2 Bilder oder Röntgenaufnahmen, Punktionsstellen und einen ausführlicher Bericht an den Nephrologen ausgehändigt werden. Die Wundversorgung wird meistens (wenn der Patient schon an der Dialyse ist) vom Dialysezentrum gemacht. Der Patient muss seinen neuen Shunt erklärt bekommen: wo man ihn fühlen kann, wo die Anastomose sitzt (wo die Gefäße zusammengenäht sind, darf man nicht reinstechen), Shuntmelodie kennen (Dr. Röder gibt seinen Patienten ein Stethoskope mit), sensibilisieren für jede Veränderung des Shunts, Punktionsarten erklären (z.B. Strickleiter) etc. Bei ältere, uninteressierte oder dementen Patienten ist das eher nicht möglich. Ich denke, die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist da gefordert.
Der Nephrologe sollte dies mit dem Patienten mit dem Shuntchirurgen und natürlich mit dem Patienten alles besprechen, wie sich die Lebensader verändert um .
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- albertine
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Re: Re: neuer Shunt
15 Feb. 2011 00:06
Na ja, liebe Taffi, ich finde nicht, dass Du falsch darauf reagierst, ich würde die Dcs schon mal darauf anprechen, es ist Deine Lebensader und die ist verdammt wichtig, dass sie richtig läuft. Etwas mehr Aufmerksamkeit müßten sie schon sehen lassen. Schönen Abend Albertine
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- Geierlein
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Re: Re: neuer Shunt
15 Feb. 2011 06:48
Durch die frühere enge Zusammenarbeit unserer Dres mit dem Krankenhaus, war die Überwachung lückenlos! Da wurde soforrt unter den Verband gesehen und wieder neu verbunden.
Fäden ziehen war eher ein Streit zwischen den Ärzten, wer mal wieder die Fingerübung machen darf! Da hatte das Pflegepersonal gar keine Chance!
Werner
Fäden ziehen war eher ein Streit zwischen den Ärzten, wer mal wieder die Fingerübung machen darf! Da hatte das Pflegepersonal gar keine Chance!
Werner
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