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Thun und Taxis

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Thun und Taxis

27 Juli 2012 12:45 - 18 Nov. 2018 10:05
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Re: Re: Thun und Taxis

27 Juli 2012 14:19
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ich meine mich erinnern zu koennen, dass dafuer immerhin eine riesige spende ans krankenhaus gegangen sein soll, mit der die transplantationabteilung erst so gut aus- und aufgebaut werden konnte.
ich meine sowas damals mehrmals in der SDZ gelesen zu haben.
ich kann mich auch nur erinnern, weil es in muenchen war.
kaimana

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Re: Re: Thun und Taxis

27 Juli 2012 16:26
#
Ich kann dazu kann nur sagen, damals war es üblich wenn das erste Herz abgestossen wurde, dann kam dieser Patient auf eine absolute Dringlichkeitsliste. Heute mag das anders sein, da es mitttlerweile gut funktionierende Kunstherzen gibt, auf die man im Notfall zurückgreifen kann.

Das war so Anfang der 90er noch nicht möglich.
Als ich 92 transplantiert wurde gab es auch bei uns ein paar retransplantationen mit sehr kurzen Zeitspannen.

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Re: Re: Thun und Taxis

27 Juli 2012 17:32
#
Hallo Roland,
dass ist ja auch verstaendlich, wenn man schnellstmoeglich re-transplantiert wird. Als Nierenkranker kann man zurueck an die Dia, wenn die Niere nicht funktioniert, aber das Herz.....
Aber ich kann mich auch noch gut an den Fall erinnern und dachte damals schon, man das ging ja schnell, dass er ein Herz bekam.

Ich lasse mich mal ueberraschen, welche Machenschaften noch alles ans Licht kommen.
Wundern werde ich mich ueber nichts.

Michaela

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 10:50
#
TT hat aber zwei Herzen bekommen und keine Leber!

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 11:47 - 18 Nov. 2018 10:22
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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 12:25
#
Negativ wird sich das auswirken.

Das beste Beispiel, war Steinmeier. Ich habe mich gefragt, wieso er so schnell spenden konnte.
Bis bei uns NORMALOS alles untersucht ist... vergeht ca. 1 Jahr.

Michaela

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 12:50
#
Mizzy, du siehst auch hinter jedem Baum einen Feind.

Woher willst du wissen wie lange die Voruntersuchungen gedauert haben?

Und welchem Chefarzt ist es zu verdenken wenn er bei Prominenten oder ihm bekannten Patienten, bei der Terminvergabe grosszügig ist?

Wer von uns hat noch nicht davon profitiert, wenn man aus reiner Sympathie bevorzugt wird?

Ich denke da muss man unterscheiden, Ärzte sind keine Maschinen, manche Entscheidungen mögen anders ausfallen wenn der Patient einen besonderen Status hat, sei es ein Prominenter, persönlicher Freund oder weil einfach gegenseitige Sympathie besteht. Das muss man akzeptieren.

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 12:58
#
Hallo Roland,

nicht hinter JEDEM Baum. X(

Ich bin Arzthelferin und wenn ich sehe, wie das mittlerweile gehandhabt wird mit Kassenpatienten und Privatpatienten, dann koennte ich kotzen.
Zwei Klassen Medizin.

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 16:04
#
Mizzy: ...und wenn ich sehe, wie das mittlerweile gehandhabt wird mit Kassenpatienten und Privatpatienten, dann koennte ich kotzen.
Zwei Klassen Medizin.

__________

Hallo Mizzy,

interssantes Thema (Privat- und Kassenpatient). Ich bin auch Privatpatient und kann mich insgesamt nur an eine oder zwei Begebenheiten erinnern, wo ich bei der Reihenfolge bvorzugt wurde.

Ansonsten, über so viele Jahre und unzähligen Arztbesuchen (in Klinik und privater Praxis) sehe ich keinen Unterschied zum Kassenpatienten. Unterschiede gibt es bei der Zuzahlung, beim Verschreiben von (Original-) Präparaten und beim Wegfall der Praxisgebühr. Einen Vorzug bei der Behandlung (und Wartezeit) habe ich bisher nicht erkennen können.

Gruß, Gerd
______________
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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 16:59
#
Trotzdem, wir kennen die Krankenakte von T & T nicht und würden nur voreingenommen spekulieren - was m.E. schändlich ist!

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Re: Re: Thun und Taxis

28 Juli 2012 17:18
#
Ist doch Gang und Gaebe das P-Patienten bevorzugt werden.
Faengt doch schon damit an, sich einen Termin beim Arzt zu holen.... wie sind sie versichert?
Die Aerzte verdienen an Kassenpatienten nichts. Sie bekommen eine Quartalspauschale, egal ob ich 1 oder 10 mal zum Arzt gehe. Da sind P-Patienten doch viel lukrativer.

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Re: Re: Thun und Taxis

29 Juli 2012 01:38
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Hallo Gerd,

Bitte betrachte diesen Beitrag bitte nicht als einen Angriff auf Dich.

Vielleicht gehst Du nur in Praxen oder Krankenhäuser die nur oder fast nur Privatpatienten als Patienten annehmen.
Oder vielleicht wohnst Du in der einen idealen und winzigen Ecke Deutschlands in der die Patienten gleich behandelt werden, egal welcher Krankenkase sie angehören. Keine Ahnung ist mir auch egal.

Es freut mich für Dich, dass Du noch keine Unterschiede erleben durftest.

Wenn ich einen Termin bei irgendeinem Facharzt brauche, nehme ich mir mein Telefonbuch vor die Nase und fange an zu wählen ..... .

Was meinst Du welche Frage ich IMMER als erste zu hören bekomme? Kannst Du es erraten? Die erste Frage ist IMMER folgende: In welcher Kasse sind Sie (oft auch einfach nur: Welche Kasse?)? Meine Antwort entscheidet manchmal sogar darüber ob ich überhaupt für würdig gehalten werde, dass man weiterhin mit mir redet und/oder mir sogar auch noch einen Termin anvertraut.
Sollte ich als Patient in Frage kommen entscheidet mitunter wiederum die entsprechende Kassenzugehörigkeit über die Zeitnähe oder -ferne des erwünschten Termins.

Es gibt sogar Praxen, die eigene Ärzte für die gewöhnlichen Kassenpatienten haben und extra Räumlichkeiten. Meine Fage nach dem Warum wurde einmal mit den Worten beantwortet: Damit unsere Privatpatienten die gewöhnlichen Kassepatienten nicht sehen mussen!

Vor kurzem bin ich auf ein grosses Ärztehaus gestossen welches ausschliesslich Privatpatienten annimmt. Man macht dort allerdings tatsächlich eine Ausnahme: DAS MRT !! Vermutlich würde sich diese teure Anschaffung sich sonst nicht oder nicht so schnell rentieren. Dafür sind wir (bzw. das Geld!) denen dann also doch noch gut genug.
Zum Glück habe ich für das MRT eine andere gute Möglichkeit.

Ich brauchte mal einen Termin bei einem Radiologen und wie es der Zufall wollte, telefonierte ich eines Nachmittags mit einer langjährigen sehr guten Bekannten von deren Rückenproblemen ich wusste. Sie erzählte mir, dass sie gerade von ihrem Orthopäden käme der sie zum Radiologen scickte zu dem sie nach ihrem Feierabend, also noch am gleichen Tag, hinfahren würde weil sie dann den Termin habe.
Ich fragte sie nach der Telefonnummer dieses scnellen Arztes und rief sofort bei ihm an. Er ging selber an den Apparat fragte nach der Kasse und nachem ich AOK sagte lachte er laut schallend und legte auf.
Der Fehler lag natürlich bei mir selbst; ich hatte vergessen, daran zu denken, dass die Bekannte ihre Arztbesuche IMMER SOFORT BAR BEZAHLT.

Wie beschrieben waren das meine eigenen Erlebnisse. Ich halte es (natürlich nur theoretisch) sogar für möglich, dass es eventuell Patienten in Deutschland gibt denen vergleichbares passiert ist.

Aber es kann natürlich auch sein, dass ich in der einzigen und winzigen Ecke Deutschlands lebe in der es leider so ist wie ich es hier beschrieben habe.

Übrigens ist mein Wohnort die Haptstadt eines der reichsten Länder der Welt, nämlich der Bundesrepublik Deutschland und heisst Berlin.

es grüsst ein grummelnder
Limo

PS: @Gerd
Solltest Du eventuell eine winzige Spur Ironie oder Sarkasmus in diesem Beitrag entdecken, ist das selbstverständlich vollkommen zufällig* / vollkommen absichtlich* hinein geraten.
*erwünschtes bitte unterstreichen

Wie gesagt Gerd, nichts für ungut. Mir war nur eben gerade so. Dein Beitrag hat mich förmlich eingeladen. (mi nem Auge zwinkere)

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Re: Re: Thun und Taxis

29 Juli 2012 02:09
#
einname schrieb:
> ich frage mich einfach, wie es sein kann, das die
> leute diesen fall immer noch so in erinnerung
> haben

Vielleicht unter anderem deshalb weil das Thema auch in diesem Forum wieder mal hervorgeholt wird.


denkt sich
Limo

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Re: Re: Thun und Taxis

29 Juli 2012 07:57
#
Hallo Limo,
in meinem Beitrag, der deinen Kommentar provoziert hat, war die Rede davon, dass ich mich insgesamt an zwei Begebenheiten erinnere, bei denen ich hinsichtlich der Reihenfolge des Hereingerufen-Werdens beim Arzt bevorzugt wurde (dort gab es jeweils ein Extra-Zimmer für PP).

Ansonsten war ich während meiner über 20-jährigen Krankheitskarriere - so wie alle Patienten hier -
unzählige Male beim Hausarzt, bei Fachärzten und in Kliniken. Dort habe ich keinen Unterschied in der Art der Behandlung oder bei der Reihenfolge im Wartezimmer feststellen können. Ich habe jeweils genau so lange gewartet, wie es der Reihenfolge meines Erscheinens im Wartezimmer etsprochen hatte - kein Bonus für PP. Mein Wohnsitz ist übrigens ganz in der Nähe von in Tübingen und ich wüsste nicht, dass hier die Ärztedichte und/oder der medizinische Standard anders wäre als in Berlin (der Hauptstadt eines der reichsten Länder dieser Erde, wie du sagst...).

Ich weiß nicht, warum gerade meine Beiträge dich zu sarkastischen/ironischen oder sonstwie gearteten Beiträgen veranlassen - aber es sei dir vergönnt - in diesem Sinne,

Gerd
___________

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Re: Re: Thun und Taxis

29 Juli 2012 08:19
#
Ich Gerd nur zustimmen. Auch ich war unzählige Male bei Ärzten jeglicher Couleur. Ich wohne in der Nähe von Kassel. Dort ist die Arztdichte auch sehr hoch. Ich persönlich konnte noch nie einen Unterschied zwischen Privat- und gesetzlich Versicherten feststellen.

Man hat mich auch noch nie bei der Terminvergabe nach meiner Krankenkasse gefragt. Wenn ich doch einmal einen ganz, ganz dringenden Termin brauche, dann regelt das mein Dia-Zentrum, sollte dann wider erwarten kein zeitgerechter Termin möglich sein, dann ruft mein Nephrologe persönlich an!

Allerdings bin auch der Meinung, wenn man ein nettes Wort für die Arzthelferin übrig hat und vielleicht auch noch etwas Honig um den Mund schmiert, geht fast alles. Aber dies nur ausdrücklich ist meine Erfahrung!

Schönen Sonntag
Zauberfee

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Re: Re: Thun und Taxis

29 Juli 2012 18:59
#
Hallo Gerd,
wie alles hat auch dies seine 2 Betrachtungsweisen:
Vielleicht siehst du die Benachteiligung der Kassenpatienten nicht, weil du eben Privatpatient bist.
Kommst du aber als Kassenpatient, wie Limo beschrieben, angefangen bei den Terminvereinbarungen bis hin zu ungleichen Ärzten, merkst du dies wohl.
Gut organisierte Praxen halten ihre Termine ein (egal ob PP oder KP). Du weißt aber nicht, wie lange der KP auf den Termin gewartet hat!
Auch die Behandlung kann unterschiedlich sein, nehmen wir nur die Länge der Beratung.
Augenärzte sind bei der Ungleichbehandlung einsame Spitze.
Als KP wurde ich in der gleichen Praxis nur von immer wechselnden Augenärzten behandelt. Erst als ich mich darüber beschwerte, bekam ich den Chef. Als ich aber als Stammpatient einen Termin in 2 Monaten bekommen sollte, wechselte ich die Praxis.
Lass dir mal einen Termin bei einen AA geben, wo du noch nicht warst. 6 Monate sind da keine Seltenheit (habe es bei meinen Kindern erlebt)
Wenn du als KP schnell einen Termin haben willst, mußt du deinen Nephrologen bitten, dir einen Termin zu machen.
Uli

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Re: Re: Thun und Taxis

30 Juli 2012 12:11
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Hallo !

Genau so ist es bei mir .
Ich bin auch Kassenpatientin, werde aber eigentlich immer von Oberärzten unter der direkten Fuchtel des Chefs behandelt, weil es eben medizinisch nötig ist.
Über Wartezeiten kann ich nicht klagen. Entweder es eilt, dann gehts gleich, oder es eilt nicht, dann kann ich warten. Das ist auch beim Augenarzt so, der echt Mega-Wartezeiten hat.

Liebe Grüße, Luisa

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