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Hämolytische Anämie

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Hämolytische Anämie

11 Apr. 2013 20:35
#
Hallo !!!

hat jemand von Euch schon mal von einer hämolytischen Anämie gehört oder ist sogar selbst betroffen ???

Wäre dankbar über jeden Kommentar !!!

Lg Schnuffinchen

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  • kaimana
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Re: Re: Hämolytische Anämie

11 Apr. 2013 21:45
#
schau mal hier: de.wikipedia.org/wiki/Hämolytisch-urämisches_Syndrom
vielleicht hilft es dir weiter!
kaimana

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  • Krischan
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Re: Re: Hämolytische Anämie

12 Apr. 2013 19:36
#
Hallo Schnuffinchen,
Eine gewisse hämolytische Anämie ist bei Dialysepatienten normal. Es wird kein EPO in den Nieren gebildet und aufgrund der Vergiftung halten die roten Blutkörperchen nur halb so lange wie bei Gesunden. Dazu gibt es ja EPO und man kann da sehr gut gegensteuern.

Ich hatte allerdings noch etwas anderes:

Ich hatte seit Beginn meiner Dialysebehandlung 3 mal eine unerklärliche hämolytische Anämie. EPO half nicht mehr. Der HB Wert sank ständig und man stellte fest, das es sich um eine Hämolyse handelt. D.h. die roten Bluttkörperchen wurden sehr schnell nach Bildung wieder zerstört.
Beim 1. Mal wurde das überhaupt nicht diagnostiziert. Es wurden die üblichen Untersuchungen vorgenommen wie Magen und Darmspiegelung, da man zuerst davon ausgegangen ist, daß ich irgendwo Blut verliere. Das zog sich erst mal einige Wochen in die Länge. Als dann schließlich eine Rückenmarkpunktion anstand, aber der 2 Wochen vorher vereinbarte Termin in der Charite verschlampt wurde, gab sich das von alleine und wurde nicht weiter untersucht.
Vor 2 Jahren nun stellte sich nach einer durchgemachten schweren Erkältung wieder Blutarmut ein, die durch EPO Gabe nicht aufgehalten werden konnte. Meine Dialyseärztin diagnostizierte nach umfangreichen Laboruntersuchungen eine Hämolyse. Nachdem einige Medikamente abgesetzt wurden, die in Verdacht standen das zu verursachen und keine Besserung eintrat, wurde ich in die Charite überwiesen. Dort nahm man die umfangreichen Laborergebnisse, die ich mitbrachte überhaupt nicht zur Kenntniss und fing ganz von vorne an. Also erst einmal Magen und Darmspiegelung ( Sie müssen irgendwo bluten).
Nachdem das alles ohne Befund und der HB weiter abrutschte stellte man dort nach einer Woche fest: Sie haben ja eine Hämolyse ( ach was, hab ich ja eine Woche drüber geredet).
Dann wurde ein Konsil einberufen mit Hämologen, Nephrologen usw. Alles mögliche wurde vermutet. Von Nebenwirkung diverser Medikamente über eine Rückenmarkschädigung einer 20 Jahre zurückliegenden Endoxan Behandlung bis zum Tuberkuloseverdacht (??).
Schließlich kam nach einer weiteren Woche heraus, daß die Hämolyse durch Antikörper verursacht wurde, die die roten Bluttkörperchen zerplatzen lassen. Es waren sog Kälteagglumationsantikörper. Als Therapie wurde eine Kortisonbehandlung in Erwägung gezogen. Ausserdem hieß es: Immer schön im Warmen bleiben.
Allerdings besserte sich auch dieses Mal die Hämolyse nach 6 Wochen von ganz alleine. Auch die Antikörper waren weg.

Nachdem ich im Januar diesen Jahres einen grippalen Infekt hatte, fiel wiederum der HB ab. Ich bekam EPO, aber der Wert fiel weiter. Da man ja nun wusste, nach was man suchen musste, stand relativ schnell fest, daß wieder Kälteantikörper am Werke waren und eine hämolytische Anämie auslösten. Ich habe dann im Febuar kaum noch das Haus verlassen, es war ja kalt draussen. Dieses mal dauerte die Hämolyse auch nur 3 Wochen und seit ca 2 Wochen ist mein HB wieder im Normbereich (EPO wurde inzwischen abgesetzt).

Warum ich nun diese Antikörper entwickle und was das alles mit der Dialyse bzw. mit der Nierenerkrankung zu tun hat, ist allen Ärzten ein Rätsel. Die erste Blutarmut war übrigens im Hochsommer.
Gruß.... Krischan
.

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Re: Re: Hämolytische Anämie

12 Apr. 2013 23:11
#
Ja, das kommt mir alles sehr bekannt vor..... nur ich habe keine Kälteantikörper, sondern Waermeautoantikörper..... soweit sind sie wohl schon mit den Forschungen.... Epo bekomme ich schon länger nicht mehr, da es nicht anschlägt....

Zur Zeit muss ich täglich 40mg Cortison nehmen.... Dies hat aber auch noch nicht den gewünschten Effekt. Mein Hb war letzte Woche wieder nur bei 7 und ich habe vor einer Woche 2 Transfusionen bekommen. Dadurch ist der Hb nun bei 9... mal sehen, wie lange und ob er stabil bleibt....

Ab morgen soll ich dann zusätzlich noch 50mg Azathioprin nehmen. Das soll auf Dauer wohl weniger Nebenwirkungen haben als Cortison....

Lg Karen

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Re: Re: Hämolytische Anämie

13 Apr. 2013 17:13
#
Au weia,
bei mir ist es ein Glück immer nach ner Zeit von alleine weg. Einmal bekam ich allerdings 2 Konserven.
Ansonsten brauche ich seit ich Nachtdialyse mache überhaupt kein Epo und hab nen HB von 13
Aber ich hatte auch schonmal 7 und weis das man sich da wie nen Schluck Wassr in ner Kurve fühlt.
Krischan

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