DO-Forum für allgemeine Themen
Shunt * Schmerzen in der Hand
- tommix
-
Autor
- Offline
- Noch wenige Beiträge
-
- Beiträge: 4
- Thanks: 0
Shunt * Schmerzen in der Hand
31 Mai 2019 10:50
Moin zusammen,
da ich neu hier bin, möchte ich mich kurz vorstellen. Thomas, 65 Jahre jung, wohnhaft in Oldenburg. Meine Frau ist seit einem halben Jahr dialysepflichtig. Anfang April wurde der Shunt in der Ellenbogenbeuge angelegt. Leider ziemlich verpfuscht, das Ganze hat sich entzündet, der Arm war dick geschwollen, dazu starke Schmerzen. In der Dialyse hat man mit Antibiotika versucht die Entzündung zu bekämpfen, ohne Erfolg. Als Folge wieder in die Ammerland-Klinik nach Westerstede, Wunde wieder geöffnet, Drainage gelegt und nach vier Tagen vernäht. Nach zehn Tagen wurden die Fäden gezogen und zur allgemeinen Überraschung hatten wir dann eine tiefe Wunde, 4 cm lang und 1,5 cm tief, darin noch Fadenreste von der ersten OP. Also wieder Pfusch! Nun „sekundäre Wundheilung“ inclusive Schmerzen und Verzögerungen. Mittlerweile war der VH-Katheter zu und musste zu allem Übel auch noch erneuert werden.
Nun zu meiner Frage: Seit zwei Monaten hat meine Frau durch den verringerten Blutfluss in der linken Hand starke Schmerzen und ein unerträgliches Kribbeln. Die Hand ist kalt und wie abgestorben. Dadurch, dass die Wunde noch nicht verheilt ist, kann man auch noch keine richtige Shunt-Gymnastik machen, leichte Linderung verschafft eine Wärmflasche, die die Hand erwärmt und vorsichtiges Kneten eines kleinen Stoffballs. Hat noch jemand eine Idee, was man tun kann? Bin für jeden Tipp dankbar.
da ich neu hier bin, möchte ich mich kurz vorstellen. Thomas, 65 Jahre jung, wohnhaft in Oldenburg. Meine Frau ist seit einem halben Jahr dialysepflichtig. Anfang April wurde der Shunt in der Ellenbogenbeuge angelegt. Leider ziemlich verpfuscht, das Ganze hat sich entzündet, der Arm war dick geschwollen, dazu starke Schmerzen. In der Dialyse hat man mit Antibiotika versucht die Entzündung zu bekämpfen, ohne Erfolg. Als Folge wieder in die Ammerland-Klinik nach Westerstede, Wunde wieder geöffnet, Drainage gelegt und nach vier Tagen vernäht. Nach zehn Tagen wurden die Fäden gezogen und zur allgemeinen Überraschung hatten wir dann eine tiefe Wunde, 4 cm lang und 1,5 cm tief, darin noch Fadenreste von der ersten OP. Also wieder Pfusch! Nun „sekundäre Wundheilung“ inclusive Schmerzen und Verzögerungen. Mittlerweile war der VH-Katheter zu und musste zu allem Übel auch noch erneuert werden.
Nun zu meiner Frage: Seit zwei Monaten hat meine Frau durch den verringerten Blutfluss in der linken Hand starke Schmerzen und ein unerträgliches Kribbeln. Die Hand ist kalt und wie abgestorben. Dadurch, dass die Wunde noch nicht verheilt ist, kann man auch noch keine richtige Shunt-Gymnastik machen, leichte Linderung verschafft eine Wärmflasche, die die Hand erwärmt und vorsichtiges Kneten eines kleinen Stoffballs. Hat noch jemand eine Idee, was man tun kann? Bin für jeden Tipp dankbar.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Rendering Error in layout Topic/Item/Message: The image file does not exist.. Please enable debug mode for more information.
- Antonio
-
- Offline
- Hyperaktiv
-
- Beiträge: 939
- Thanks: 116
Re: Shunt * Schmerzen in der Hand
02 Juni 2019 18:55
Hallo tommix,
deine Schilderung klingt danach, dass zuwenig Blut für die Hand übrig bleibt und der Shuntfluß zu hoch sein kann. Das sollte kurzfristig untersucht werden. Ich habe nachgeschaut, Westerstede hält sich ja vel darauf zugute, zertifiziertes shunt-Zentrum zu sein (sogar Referenz-zentrum), deine Frau hat aber wohl nicht viel Glück gehabt.
Du Schreibst, da sei Pfusch passiert, also ist euer Vertrauen gering; in diesem Fall - wenn euch die Entfernung nicht zuviel ist - würde ich auch zu Prof. Krönung nach Wiesbaden gehen und eine zweite Meinung einholen (s. MaWa).
LG Tobias
deine Schilderung klingt danach, dass zuwenig Blut für die Hand übrig bleibt und der Shuntfluß zu hoch sein kann. Das sollte kurzfristig untersucht werden. Ich habe nachgeschaut, Westerstede hält sich ja vel darauf zugute, zertifiziertes shunt-Zentrum zu sein (sogar Referenz-zentrum), deine Frau hat aber wohl nicht viel Glück gehabt.
Du Schreibst, da sei Pfusch passiert, also ist euer Vertrauen gering; in diesem Fall - wenn euch die Entfernung nicht zuviel ist - würde ich auch zu Prof. Krönung nach Wiesbaden gehen und eine zweite Meinung einholen (s. MaWa).
LG Tobias
Folgende Benutzer bedankten sich: tommix
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- tommix
-
Autor
- Offline
- Noch wenige Beiträge
-
- Beiträge: 4
- Thanks: 0
Re: Shunt * Schmerzen in der Hand
03 Juni 2019 10:48
Erstmal Danke! für die Ratschläge. Wir werden jetzt abwarten bis die Wunde geschlossen und verheilt ist und eine richtige Shuntgymnastik gemacht werden kann. Wenn's dann nicht besser wird muss man wohl einen weiteren Arzt, nach Möglichkeit einen der vorgenannten, konsultieren.
Liebe Grüße Thomas
Liebe Grüße Thomas
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
Rendering Error in layout Topic/Item/Message: The image file does not exist.. Please enable debug mode for more information.
- Christian
-
- Noch wenige Beiträge
-
- Thanks: 0
Re: Shunt * Schmerzen in der Hand
03 Juni 2019 16:54 - 03 Juni 2019 17:05
@tommix
Das mit dem Warten kann ich gut verstehen. Bei mehreren Pfusch hat man natürlich Angst, dass wieder ein Pfusch passiert.
Nur geht es ja garnicht darum, die Wunde nochmal aufzumachen oder etwas daran zu verändern.
Vielmehr sollte sich jemand mit Herz und Hirn und einem guten Ultraschall-Gerät anschauen, ob der Shunt überhaupt gut gemacht ist und wieviel Blut hindurch fließt.
Wenn dir die Vorschläge des Arztes nicht gefallen, kannst du ja immernoch NEIN sagen.
Im Schlimmsten Fall könnte ein Blutgerinsel den Blutfluss stören und der Shunt verschließt sich....
Eine schlechte Durchblutung der Hand könnte auch einen Nervenschaden verursachen, dann bleibt das kribbelnde Gefühl, wie als wäre die Hand "eingeschlafen", für immer. Da gibts nix zu beschönigen.
Das mit dem Warten kann ich gut verstehen. Bei mehreren Pfusch hat man natürlich Angst, dass wieder ein Pfusch passiert.
Nur geht es ja garnicht darum, die Wunde nochmal aufzumachen oder etwas daran zu verändern.
Vielmehr sollte sich jemand mit Herz und Hirn und einem guten Ultraschall-Gerät anschauen, ob der Shunt überhaupt gut gemacht ist und wieviel Blut hindurch fließt.
Wenn dir die Vorschläge des Arztes nicht gefallen, kannst du ja immernoch NEIN sagen.
Im Schlimmsten Fall könnte ein Blutgerinsel den Blutfluss stören und der Shunt verschließt sich....
Eine schlechte Durchblutung der Hand könnte auch einen Nervenschaden verursachen, dann bleibt das kribbelnde Gefühl, wie als wäre die Hand "eingeschlafen", für immer. Da gibts nix zu beschönigen.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- tommix
-
Autor
- Offline
- Noch wenige Beiträge
-
- Beiträge: 4
- Thanks: 0
Re: Shunt * Schmerzen in der Hand
03 Juni 2019 18:11
Die Wunde ist da, weil nach dem Ziehen der Fäden ein tiefes Loch war (siehe meinen ersten Beitrag). Heilt gut, dürfte auch bald zu sein.
Der Shunt läuft gut, wurde schon mehrfach mit Ultraschall und Stethoskop geprüft. Wird aber erst in Betrieb genommen wenn die Wunde verheilt ist.
Der Shunt läuft gut, wurde schon mehrfach mit Ultraschall und Stethoskop geprüft. Wird aber erst in Betrieb genommen wenn die Wunde verheilt ist.
Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
