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Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
- Ste2
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Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
02 Aug. 2022 17:41
Ich bin regelmäßig in einem Nierenzentrum.
Meinen Befundsbrericht bekommt immer mein Hausarzt, nach ein Paar Wochen.
Im letzten Bericht von Ende Mai ist eine neues Medikamt in der Empfohlenen Therapie enthalten.
Da steht einmal Dekristol 1000 IE. Ist wohl gegen Vitamin D mangel. Aber ich nehme schon Vigantol 1000 IE. Ist das nicht das gleiche?
Dann ist wurde noch Reducto spezial empfohlen. Diese Empfehlung habe ich vor ein Paar Jahren schon erhalten, weil mein Phosphat immer im unteren Grenzwert liegt und manchmal auch darunter. Ich sollte mich dann phosphatreicher ernähren und durfte dieses Medikament erstmal weglassen. Jetzt war mein Phospjat wieder niedrig, bei p,64 ( unterer Grentwert ist 0,84. Und es wurde nochmal empfohlen.
Dieser Bericht geht vom Nephrologen nur an den Hausarzt. Früher habe ich vom Neurologen auch einen Bericht für mich bekommen, das wurde dann wahrscheinlich geändert um Kosten zu spaten.
Ich muss immer eine Kopie vom Arzt anfordern und eigenständig einen Termin zum besprechen ausmachen. Als ich zwei Wochen nach der Untersuchung beim Hausarzt angerufen hatte, war der Bericht noch nicht da. Ich hätte gedacht, dass er sich die Berichte durchliest und wenn nötig mich herbestellt. Mein alter Hausarzt machte das so.
Habe diese Woche wieder einen Termin beim Nefrologen und werde wahrscheinlich such gleich ein Rezept für Reducto bekommen. Ich hatte bei der ersten Empfehlung nicht Gutes davon gelesen und wollte es deshalb nicht einnehmen. Ich möchte einfach nicht jetzt schon 3 mal am Tag große Tabletten schlucken, damit habe ich Schwierigkeiten.
Wie kann man das Phosphat noch verbessern?
Die Krankheit und alles, was es mit sich bringt, geht mir immer mehr auf die Nerven. Ich möchte das alles nicht mehr erleben.
Meinen Befundsbrericht bekommt immer mein Hausarzt, nach ein Paar Wochen.
Im letzten Bericht von Ende Mai ist eine neues Medikamt in der Empfohlenen Therapie enthalten.
Da steht einmal Dekristol 1000 IE. Ist wohl gegen Vitamin D mangel. Aber ich nehme schon Vigantol 1000 IE. Ist das nicht das gleiche?
Dann ist wurde noch Reducto spezial empfohlen. Diese Empfehlung habe ich vor ein Paar Jahren schon erhalten, weil mein Phosphat immer im unteren Grenzwert liegt und manchmal auch darunter. Ich sollte mich dann phosphatreicher ernähren und durfte dieses Medikament erstmal weglassen. Jetzt war mein Phospjat wieder niedrig, bei p,64 ( unterer Grentwert ist 0,84. Und es wurde nochmal empfohlen.
Dieser Bericht geht vom Nephrologen nur an den Hausarzt. Früher habe ich vom Neurologen auch einen Bericht für mich bekommen, das wurde dann wahrscheinlich geändert um Kosten zu spaten.
Ich muss immer eine Kopie vom Arzt anfordern und eigenständig einen Termin zum besprechen ausmachen. Als ich zwei Wochen nach der Untersuchung beim Hausarzt angerufen hatte, war der Bericht noch nicht da. Ich hätte gedacht, dass er sich die Berichte durchliest und wenn nötig mich herbestellt. Mein alter Hausarzt machte das so.
Habe diese Woche wieder einen Termin beim Nefrologen und werde wahrscheinlich such gleich ein Rezept für Reducto bekommen. Ich hatte bei der ersten Empfehlung nicht Gutes davon gelesen und wollte es deshalb nicht einnehmen. Ich möchte einfach nicht jetzt schon 3 mal am Tag große Tabletten schlucken, damit habe ich Schwierigkeiten.
Wie kann man das Phosphat noch verbessern?
Die Krankheit und alles, was es mit sich bringt, geht mir immer mehr auf die Nerven. Ich möchte das alles nicht mehr erleben.
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- Ste2
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Re: Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
02 Aug. 2022 20:59
Das Nierenzentrum ist 80 km weit weg und da gehe zur Verlaufskontrolle hin. Die Zwischenkontrollen macht der örtliche Hausarzt. Ich mache es immer so, dass ich am nächsten Tag im Nierenzentrum anrufe die Werte telefonisch abfrage.
Wenn etwas dringend ist, ruft mich der Nefrologe schon selbst an, z.B. bei verschlechtertem Kreatinwert hatte er mich angerufen, damit ich Ramipril halbiere.
Aber alles andere steht dann im Bericht für den Arzt.
ich erkläre eigentlich beiden Arzten alles. Im Nierenzentrum wird bei jedem Besuch alles abgefragt, akutelles Empfinden, welche Medikamente ich gerade nehme usw.
Wenn ich dem Nefrologen andere Symptome schildere, die nicht unbedingt von Nieren kommen müssen, verweist er mich zum Hausarzt. Ich wollte vom Nefrologen z.B. Vitamin D in flüssiger Form und er meinte ich soll es mit dem Hausarzt besprechen. Und wenn ich dem Hausarzt mehr Fragen zur Niereninsuffizienz stelle will er, dass ich den Nefrologen frage. Durch das ständige hin und her fühle ich mich am Ende bei keinem richtig aufgehoben.
Wenn etwas dringend ist, ruft mich der Nefrologe schon selbst an, z.B. bei verschlechtertem Kreatinwert hatte er mich angerufen, damit ich Ramipril halbiere.
Aber alles andere steht dann im Bericht für den Arzt.
ich erkläre eigentlich beiden Arzten alles. Im Nierenzentrum wird bei jedem Besuch alles abgefragt, akutelles Empfinden, welche Medikamente ich gerade nehme usw.
Wenn ich dem Nefrologen andere Symptome schildere, die nicht unbedingt von Nieren kommen müssen, verweist er mich zum Hausarzt. Ich wollte vom Nefrologen z.B. Vitamin D in flüssiger Form und er meinte ich soll es mit dem Hausarzt besprechen. Und wenn ich dem Hausarzt mehr Fragen zur Niereninsuffizienz stelle will er, dass ich den Nefrologen frage. Durch das ständige hin und her fühle ich mich am Ende bei keinem richtig aufgehoben.
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- Ste2
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Re: Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
03 Aug. 2022 01:37 - 03 Aug. 2022 01:42
In meiner Stadt gibt es auch Nefrologen im Dialysezentrum aber ich wurde schon im Kindesalter vom städtischen Krankenhaus in eine Uniklinik überwiesen. Seit ungefähr 20 Jahren werde ich dort behandelt, erst in der Kinderklinik, jetzt im Nierenzentrum der Uniklinik und yeit 5 Jahren geht es bergab.
Jetzt habe ich wieder ein bisschen im Internet recherchiert und sehr unschhöne Dinge über Phosphatmangel und das verordnete Medikament gelesen. Ein Mangel an Phosphat soll zu Knochenabbau oder Herzinsuffizienz führen. Genauso, ist es aber auch bei einem Phosphatüberschuss. Und da bei Niereninsuffizienz eigentlich Phosphat nicht mehr ausgeschieden werden kann, finde ich nur Informationen zur phosphatarmen Ernährung.
Hatte hier auch jemand einen Phosphatmangel? Und wann schlägt wann schlägt das aufs Herz oder Muskeln?
Bin ich schon gefährdet, wenn der untere Normbereich 0,84 ist und mein Wert zwischen 0,6 und 0,8 schwankt? Die Symptome spüre ich schon. Müdigkeit, Muskelschmerzen und erhöhter Puls nach einer Aktivität. Ich habe so vieles, für mich ist es sehr schwer auszugrenzen, was woher kommt. Auch meinen Ärzten kann man ansehen, dass sie damit überfordert sind.
Jetzt habe ich wieder ein bisschen im Internet recherchiert und sehr unschhöne Dinge über Phosphatmangel und das verordnete Medikament gelesen. Ein Mangel an Phosphat soll zu Knochenabbau oder Herzinsuffizienz führen. Genauso, ist es aber auch bei einem Phosphatüberschuss. Und da bei Niereninsuffizienz eigentlich Phosphat nicht mehr ausgeschieden werden kann, finde ich nur Informationen zur phosphatarmen Ernährung.
Hatte hier auch jemand einen Phosphatmangel? Und wann schlägt wann schlägt das aufs Herz oder Muskeln?
Bin ich schon gefährdet, wenn der untere Normbereich 0,84 ist und mein Wert zwischen 0,6 und 0,8 schwankt? Die Symptome spüre ich schon. Müdigkeit, Muskelschmerzen und erhöhter Puls nach einer Aktivität. Ich habe so vieles, für mich ist es sehr schwer auszugrenzen, was woher kommt. Auch meinen Ärzten kann man ansehen, dass sie damit überfordert sind.
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- Llissy
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Re: Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
03 Aug. 2022 13:39
@Ste2,
was macht dir bei Reducto solche Sorgen?
Wie jedes Medikament was wirkt, sind auch Nebenwirkungen möglich.
Das muss nicht bedeuten, dass du sie bekommst.
Falls du es mit Ernährung versuchen willst, gibt es Tabellen, wo der Phosphatgehalt aufgeführt ist. Diese sind eigentlich dafür gedacht, Phosphat zu reduzieren. Du drehst das Ganze um und isst die Phosphathaltigen Lebensmittel, zB. Pilze.
Hab etwas Geduld.
Vielleicht magst du dir einen Nephrologen vor Ort suchen und die Angelegenheit wird dann auch etwas leichter.
LG Llissy
was macht dir bei Reducto solche Sorgen?
Wie jedes Medikament was wirkt, sind auch Nebenwirkungen möglich.
Das muss nicht bedeuten, dass du sie bekommst.
Falls du es mit Ernährung versuchen willst, gibt es Tabellen, wo der Phosphatgehalt aufgeführt ist. Diese sind eigentlich dafür gedacht, Phosphat zu reduzieren. Du drehst das Ganze um und isst die Phosphathaltigen Lebensmittel, zB. Pilze.
Hab etwas Geduld.
Vielleicht magst du dir einen Nephrologen vor Ort suchen und die Angelegenheit wird dann auch etwas leichter.
LG Llissy
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- schminki
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Re: Neue Medikation im Befundsbericht, aber Hausarzt hat mich nicht informiert
03 Aug. 2022 13:55
Hallo Ste2
Ich hatte nach meiner TX Phosphatmangel. Mein Wert lag bei 0,4. Ich habe durch Ernährung auch nichts ausgleichen können. Habe die Redukto fast 3 Jahre genommen. Hatte keine Nebenwirkungen. Wurden von 6 Stück ganz langsam reduziert. Die Tabletten sind nicht größer als Kopfschmerzmittel.
Hoffe dir etwas geholfen zu haben.
Gruß Elke
Ich hatte nach meiner TX Phosphatmangel. Mein Wert lag bei 0,4. Ich habe durch Ernährung auch nichts ausgleichen können. Habe die Redukto fast 3 Jahre genommen. Hatte keine Nebenwirkungen. Wurden von 6 Stück ganz langsam reduziert. Die Tabletten sind nicht größer als Kopfschmerzmittel.
Hoffe dir etwas geholfen zu haben.
Gruß Elke
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