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Schmerzmittel 2
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Schmerzmittel 2
02 Juli 2024 12:25 - 02 Juli 2024 12:27
Wir hatten schon mal eine Diskussion betr.
Schmerzmittel im August 2023
. Aber das Thema ist halt immer wieder aktuell...
Es ist erstaunlich / verwirrend / irgendwie nicht ganz logisch, wie verschiedene Zentren mit dem Thema Schmerzmittel bei Nierenpatienten umgehen. Beispiel:
Das eine Zentrum bzw. der eine Nephrologe (NA) erlaubt die Anwendung von Diclophenac über die Haut, also zB als Salbe/Gel oder als Patch zum Aufkleben. Auf Frage sucht er sogar nach Studien, die aufzeigen, wie minim und bedenkenlos die Menge an Diclophenac bei Anwendung über die Haut ist.
Im anderen Zentrum reagieren die Ober- und Assistenzärzte der Nephrologie (NB), als ob man auf einen Knopf drücken würde: "das werde ich Ihnen auf keinen Fall verschreiben". Keine Diskussion möglich. Die von NA herausgesuchten Studien werden "weggewischt".
Es ging in beiden Fällen um Arthroseschmerzen, bei der einen Person (PA) ist es das Hüftgelenk bei der anderen (PB) die Hände und die Knie
Was bleibt dann? Eine Alternative nennen die NBs nicht.
PB nimmt schon Tramal/Tramadol und Paracetamol wegen Rückenschmerzen. Gegen Arthroseschmerzen sind die mehr oder weniger wirkungslos und zeitweise sind die Schmerzen stark und zermürbend.
PA und PB suchen selbst mal nach anderen Möglichkeiten. Sprechen mit Apothekern/Apothekerinnen und googeln.
Versuch mit Kytta-Salbe (Wallwurz/Beinwell) – ja, ist nicht wirkungslos. Bei regelmässiger Anwendung bei akuten und chronischen Schmerzen hat es einen Effekt (aber nicht vergleichbar mit dem durchschlagenden Effekt von Diclophenac-Salbe/Gel). Nebenwirkungen: keine. Problem bei Kytta: es ist halt teuer, vor allem, wenn man es regelmässig anwendet.
PA und PB suchen nach günstigeren Alternativen mit Wallwurz/Beinwell. Das ist nicht einfach. Schon Apotheker/innen haben Mühe, die Konzentration der Inhaltstoffe der verschiedenen anderen Salben mit Wallwurz zu eruieren und zu vergleichen. Und wirklich preisgünstiger sind sie nicht.
Apotheke empfiehlt auch Perskindol. Da gibt es eine wärmende und eine kühlende Variante. Die wärmende solle man eher bei akuten Arthrose-Schmerzen anwenden, die kühlende eher bei chronischen. Ja, Perskindol, beide Varianten, haben einen Effekt gegen Arthroseschmerzen. Auch da: auf Dauer teuer (das zahlt keine Krankenkasse). Und Perskindol riecht ziemlich stark, als ob man sich nach einem anstrengenden Workout die geplagten Muskeln mit Fichtenöl usw. eingerieben hätte
(dafür wird es ja durchaus auch verwendet)
Welche Erfahrungen macht ihr so?
LG Kohana
Es ist erstaunlich / verwirrend / irgendwie nicht ganz logisch, wie verschiedene Zentren mit dem Thema Schmerzmittel bei Nierenpatienten umgehen. Beispiel:
Das eine Zentrum bzw. der eine Nephrologe (NA) erlaubt die Anwendung von Diclophenac über die Haut, also zB als Salbe/Gel oder als Patch zum Aufkleben. Auf Frage sucht er sogar nach Studien, die aufzeigen, wie minim und bedenkenlos die Menge an Diclophenac bei Anwendung über die Haut ist.
Im anderen Zentrum reagieren die Ober- und Assistenzärzte der Nephrologie (NB), als ob man auf einen Knopf drücken würde: "das werde ich Ihnen auf keinen Fall verschreiben". Keine Diskussion möglich. Die von NA herausgesuchten Studien werden "weggewischt".
Es ging in beiden Fällen um Arthroseschmerzen, bei der einen Person (PA) ist es das Hüftgelenk bei der anderen (PB) die Hände und die Knie
Was bleibt dann? Eine Alternative nennen die NBs nicht.
PB nimmt schon Tramal/Tramadol und Paracetamol wegen Rückenschmerzen. Gegen Arthroseschmerzen sind die mehr oder weniger wirkungslos und zeitweise sind die Schmerzen stark und zermürbend.
PA und PB suchen selbst mal nach anderen Möglichkeiten. Sprechen mit Apothekern/Apothekerinnen und googeln.
Versuch mit Kytta-Salbe (Wallwurz/Beinwell) – ja, ist nicht wirkungslos. Bei regelmässiger Anwendung bei akuten und chronischen Schmerzen hat es einen Effekt (aber nicht vergleichbar mit dem durchschlagenden Effekt von Diclophenac-Salbe/Gel). Nebenwirkungen: keine. Problem bei Kytta: es ist halt teuer, vor allem, wenn man es regelmässig anwendet.
PA und PB suchen nach günstigeren Alternativen mit Wallwurz/Beinwell. Das ist nicht einfach. Schon Apotheker/innen haben Mühe, die Konzentration der Inhaltstoffe der verschiedenen anderen Salben mit Wallwurz zu eruieren und zu vergleichen. Und wirklich preisgünstiger sind sie nicht.
Apotheke empfiehlt auch Perskindol. Da gibt es eine wärmende und eine kühlende Variante. Die wärmende solle man eher bei akuten Arthrose-Schmerzen anwenden, die kühlende eher bei chronischen. Ja, Perskindol, beide Varianten, haben einen Effekt gegen Arthroseschmerzen. Auch da: auf Dauer teuer (das zahlt keine Krankenkasse). Und Perskindol riecht ziemlich stark, als ob man sich nach einem anstrengenden Workout die geplagten Muskeln mit Fichtenöl usw. eingerieben hätte
Welche Erfahrungen macht ihr so?
LG Kohana
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- Christian
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Re: Schmerzmittel 2
02 Juli 2024 14:10 - 02 Juli 2024 14:30
Also ich hab die Diagnose chronische Polyarthritis/Arthrose seit dem Kindergarten.
Mein Spital hält die Menge an Diclofenac die man über die Haut aufnimmt ebenfalls für unbedenklich.
Wobei ich mein Deflamat-Schmerzgel über den Hausarzt bekomme, es weiß aber jeder im Spital bescheid. Nach jeder Katheter-OP war mein Verbrauch ja enorm.
Vom Spital krieg ich wiederrum 100 Stück Novalgin pro Monat verschrieben für Einnahme bis zu 3x pro Tag.
So richtig effektiv find ich aber die Kombination aus 1ner Novalgin täglich und fleißig kiffen.
Weil Cannabinoide starke Entzündungshemmer sind und die Wirkung von Schmerzmitteln verbessern.
Bin gespannt wie Preiswert das Gras in Deutschland mit der Zeit wird, in den USA gibts mittlerweile sehr gute Schmerzsalben die auf Cannabis basieren und wesentlich stärker als Diclofenac wirken sollen.
Aber keine Ahnung ob die Pharmaindustrie und die Apotheken in Deutschland schon solche Salben anbieten.
Die meisten >80 jährigen mit Gelenksschmerzen die ich kenne kriegen vom Arzt Fentanyl Schmerzpflaster. Ziemlich starkes Zeug, ist ein Opiat und ich bin übervorsichtig wenns um Opiate geht, will ich nicht haben.
lg
Chris
Mein Spital hält die Menge an Diclofenac die man über die Haut aufnimmt ebenfalls für unbedenklich.
Wobei ich mein Deflamat-Schmerzgel über den Hausarzt bekomme, es weiß aber jeder im Spital bescheid. Nach jeder Katheter-OP war mein Verbrauch ja enorm.
Vom Spital krieg ich wiederrum 100 Stück Novalgin pro Monat verschrieben für Einnahme bis zu 3x pro Tag.
So richtig effektiv find ich aber die Kombination aus 1ner Novalgin täglich und fleißig kiffen.
Weil Cannabinoide starke Entzündungshemmer sind und die Wirkung von Schmerzmitteln verbessern.
Bin gespannt wie Preiswert das Gras in Deutschland mit der Zeit wird, in den USA gibts mittlerweile sehr gute Schmerzsalben die auf Cannabis basieren und wesentlich stärker als Diclofenac wirken sollen.
Aber keine Ahnung ob die Pharmaindustrie und die Apotheken in Deutschland schon solche Salben anbieten.
Die meisten >80 jährigen mit Gelenksschmerzen die ich kenne kriegen vom Arzt Fentanyl Schmerzpflaster. Ziemlich starkes Zeug, ist ein Opiat und ich bin übervorsichtig wenns um Opiate geht, will ich nicht haben.
lg
Chris
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- Christian
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Re: Schmerzmittel 2
02 Juli 2024 21:55 - 02 Juli 2024 22:03
Gras kann man jetzt schwer als Drogen bezeichnen wo es doch in Deutschland dieses Jahr legalisiert worden ist. Wird Zeit zum Umdenken.
Aber da reden wir am besten in 1-2 Jahren weiter, wenn sich der Markt so wie in den USA entwickelt und es eine breite Produktpalette für die verschiedensten Leiden gibt.
Klar Rauchen ist schlecht für die Lunge. Aber pharmazeutische Salben und Pflaster sind ein eigenes Thema.
Und wenn es um Alternativen zu Diclofenac-Natrium geht ist Cannabis nunmal die medizinisch korrekte Antwort.
Aber da reden wir am besten in 1-2 Jahren weiter, wenn sich der Markt so wie in den USA entwickelt und es eine breite Produktpalette für die verschiedensten Leiden gibt.
Klar Rauchen ist schlecht für die Lunge. Aber pharmazeutische Salben und Pflaster sind ein eigenes Thema.
Und wenn es um Alternativen zu Diclofenac-Natrium geht ist Cannabis nunmal die medizinisch korrekte Antwort.
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- Ulineu
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Re: Schmerzmittel 2
03 Juli 2024 08:35 - 03 Juli 2024 08:36
Ausserdem ist dieses ein Forum zum Erfahrungsaustausch für Nierenkranke. Wir müssen hier nicht übers Kiffen schreiben. Wir reden hier ja auch nicht übers Saufen. Ich bin echt schwer genervt.
Folgende Benutzer bedankten sich: MaWa
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- YauLOng
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Re: Schmerzmittel 2
03 Juli 2024 11:15
Also meine Erfahrungen sind wie folgt:
wegen hohen Harnsäure werten habe ich hin und wieder Gichtanfälle in den Zehen oder im Knie .
Laut meinen Ärzten ist die Behandlung mit Maximal einer Tablette Aspirin und 1g Paracetamol erlaubt worden.
Neuerdings nehme ich, bevor der Anfall komplett ausgebildet ist 40mg Prednison und der Anfall verschwindet.
Somit kann ich mir die Schmerzmittel sparen .
Zum Thema Drogen oder sonstige Suchtmittel gibt es bei uns im Zentrum die Meinung, dass es kein Spenderangebot gibt, wenn man nicht in der Lage ist dementsprechend zu leben ...
wegen hohen Harnsäure werten habe ich hin und wieder Gichtanfälle in den Zehen oder im Knie .
Laut meinen Ärzten ist die Behandlung mit Maximal einer Tablette Aspirin und 1g Paracetamol erlaubt worden.
Neuerdings nehme ich, bevor der Anfall komplett ausgebildet ist 40mg Prednison und der Anfall verschwindet.
Somit kann ich mir die Schmerzmittel sparen .
Zum Thema Drogen oder sonstige Suchtmittel gibt es bei uns im Zentrum die Meinung, dass es kein Spenderangebot gibt, wenn man nicht in der Lage ist dementsprechend zu leben ...
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- kohana
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Re: Schmerzmittel 2
03 Juli 2024 13:13 - 03 Juli 2024 13:14
Beiträge zum Thema CBD/THC bitte künftig nur hier
Schmerzmittel 3 - CBD / THC
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