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Dialyse schließt


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  • rockman1
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Re: Dialyse schließt

03 März 2026 19:27
#
Oder. eben denn Betracht auf Heimhämodialyse. Mehr Selbstbestimmung, Selbständigkeit , freiheit

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  • Krischan
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Re: Dialyse schließt

21 März 2026 18:03
#
Hallo,
Leider geht das in Berlin schon länger in die Richtung.
Die KFH Dialyse, 500m von meiner Wohnung wurde geschlossen, wie auch andere KFH Zentren in Berlin.
Die Patienten auf größere Zentren verteilt
Zudem wurden so ziemlich alle Nachtdialysen wegen Personalmangels eingestellt
Für mich bedeutet das lange Fahrwege und / oder Dialyse in einem Massenbetrieb in einem"Problembezirk"

Die ständigen Verrweise auf Heimhämodialyse finde ich nicht zielführend.
90 % der HD Patienten kommen dafür nicht infrage, oder wollen dies aus verständlichen Gründen nicht
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  • PeterP333
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Re: Dialyse schließt

22 März 2026 20:43
#
Leider ist Heimdialyse nicht für jeden zugänglich.
1. Der Nephrologe entscheidet wer dafür in Frage kommen könnte, Betonung liegt auf könnte.
2. Wer ein Haus besitzt ist klar im Vorteil, in einer Mietswohnung wird selten der dafür nötige Umbau genehmigt.
3. Sich selbst punktieren oder vom Partner lassen ist keine Selbstverständlichkeit.
Alter, Vorerkrankungen, Disziplin, Technisches Verständnis spielen auch eine grosse Rolle.
Wünschen tu ich es allen; bin selber nun seit 16 Jahren Heimdialysepatient und sehr froh darüber das mir die Möglichkeit damals geboten wurde.
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Re: Dialyse schließt

24 März 2026 18:44
#
Auch wenn die Heimdialyse zugänglich ist, weil man die räumlichen und gesundheitlichen Vorraussetzungen erfüllt.
Eine andere Frage ist es, ob man die Verantwortung überhaupt übernehmen möchte oder lieber seine häusliche Umgebung frei von medizinischen Notwendigkeiten halten will.
Aber das kommt sicher nimmer auf die Induividuelle Situation an.

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  • rockman1
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Re: Dialyse schließt

25 März 2026 08:42
#
Ich denke man muss abwägen, wie gesagt, ansprechen kann man es, HHD, eher auch für jüngere oder halt noch Personen die "rüstig unterwegs sind und natürlich ob man sich das zutraut. Ich jedenfalls kann nur für mich sprechen , möchte nicht zurück ins zurück in die Zentrums dialyse, obwohl diese super gut war....

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  • Christian
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Re: Dialyse schließt

25 März 2026 09:56 - 25 März 2026 10:05
#
Ich hatte in der Anfangszeit an der Dialyse erhebliche Probleme mit der Krankenversicherung.

In Österreich ist man entweder über den Job krankenversichert, oder über den Bezug von Sozialgeldern oder einer Pension.
Hat man das alles nicht, kann man sich um 400€ im Monat selber krankenversichern, weniger wenn man eine Arbeitsbestäigung für geringfügige Beschäftigung/Tagesjobs einreicht.

Ich hab keinen Anspruch auf Sozialgelder weil ich bei den Eltern wohne und der Staat sich eine imaginäre Unterhaltspflicht vorschreibt....(ey, ich bin 35....Mama will kein Unterhalt leisten <,<)

Würde ich auf HHD wechseln und wieder "arbeitsfähig" werden, würde ich nicht nur die Berufsunfähigkeits-Rente verlieren, ich würde auch sofort die Krankenversicherung verlieren.

Das ist der Knackpunkt wieso ich mich nicht zur HHD traue, das könnte schief gehen und meine Ärzte sehen das ähnlich.

Einfach gesagt, mit Berufsunfähigkeitspension hab ich ein monatliches Einkommen und eine Krankenversicherung, weil ich 3x die Woche im Krankenhaus bin.
Bei HHD bin ich aber nicht mehr Berufsunfähig sondern könnte wieder arbeiten, habe aber keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe.
Da fängt man die HHD gleich mal mit einem dicken Minus am Konto an und darf auf Jobsuche gehen....

lg
Chris
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