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Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
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Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
30 Aug. 2026 16:27
Ich überlege, mir ein Notrufarmband anzuschaffen und hoffe auf Erfahrungen und Empfehlungen. Hauptgrund ist eine steile Treppe zu Hause. Eine App fürs Mobiltelefon möchte ich nicht.
Ein Hausnotrufsystem mit Basisstation erscheint mir wenig attraktiv. Intuitiv finde ich es besser das Armband überall nutzen zu können - also mit GPS und SIM. Aber kann man sich auf die GPS Ortung dieser Geräte wirklich verlassen? Mit meinem Handy funktioniert die Ortung mitunter nur mässig.
Funktioniert ein Notrufsystem mit Basistation auch bei dickeren Mauern, mehreren Stockwerken, grösseren Entfernungen? Vergleichbar mit DECT-Geräten?
Der Forteil einer professionellen 24/7-Zentrale leuchtet mir ein. Gibt es den auch in der Praxis?
Welche Geräte werden von der Pflegekasse finanziert? Kann man sich für andere Geräte auch die Kosten teilweise erstatten lassen?
Ein Hausnotrufsystem mit Basisstation erscheint mir wenig attraktiv. Intuitiv finde ich es besser das Armband überall nutzen zu können - also mit GPS und SIM. Aber kann man sich auf die GPS Ortung dieser Geräte wirklich verlassen? Mit meinem Handy funktioniert die Ortung mitunter nur mässig.
Funktioniert ein Notrufsystem mit Basistation auch bei dickeren Mauern, mehreren Stockwerken, grösseren Entfernungen? Vergleichbar mit DECT-Geräten?
Der Forteil einer professionellen 24/7-Zentrale leuchtet mir ein. Gibt es den auch in der Praxis?
Welche Geräte werden von der Pflegekasse finanziert? Kann man sich für andere Geräte auch die Kosten teilweise erstatten lassen?
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Re: Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
30 Aug. 2026 18:49
Meine 99jährige Mutter hat den Hausnotruf vom DRK. Eine Basisstation und einen Sender, den sie ständig um den Hals trägt. Löst sie den Alarm aus, ruft das DRK erst mich an, ich wohne nebenan. Bin ich nicht erreichbar, schicken sie jemanden, der nach dem Rechten sieht, Schlüssel sind bei ihnen deponiert. Über die Basisstation kann sie direkt mit denen telefonieren. Mich beruhigt es sehr, dass sie jederzeit Hilfe anfordern kann. Das hat sich schon bewährt.
Mit Notrufarmbändern kenne ich mich nicht aus. Ich würde dir raten, ruf beim DRK oder den Maltesern an und lass dich dort beraten. Die sollten genug Erfahrung mit den verschiedenen Systemen haben.
Meine Mutter hat Pflegegrad 3. Die Pflegekasse zahlt 25€/Monat für den Notruf. Das reicht für den Basistarif. Meine Mutter hatte noch Extras dazu gebucht, muss dadurch noch 10€/Monat zuzahlen.
Mit Notrufarmbändern kenne ich mich nicht aus. Ich würde dir raten, ruf beim DRK oder den Maltesern an und lass dich dort beraten. Die sollten genug Erfahrung mit den verschiedenen Systemen haben.
Meine Mutter hat Pflegegrad 3. Die Pflegekasse zahlt 25€/Monat für den Notruf. Das reicht für den Basistarif. Meine Mutter hatte noch Extras dazu gebucht, muss dadurch noch 10€/Monat zuzahlen.
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Re: Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
30 Aug. 2026 18:55
Hi,
meine 85-jährige Mutter hat ein Hausnotrufsystem mit Basisstation und statt eines Armbands eine Kette am Hals (findet sie angenehmer).
Sie wohnt im ersten Stock und bei der Einrichtung hat der DRK getestet, wie weit das reicht: bis draußen, durch den kleinen Vorgarten, über die Straße bis dort vor den Zaun des Nachbarn.
Ob es bei Dir und in Deiner Umgebung funktioniert, wird man sicher sagen können, wenn es auch bei Dir vor Ort jemand austestet.
Diese Systeme haben aus meiner Sicht zwei Einschränkungen: sie benötigen eine funktionierende Telefon-/Internetverbindung und es braucht ein aktives Betätigen des Notrufs. Es gibt auch Systeme mit "Totmann"-System: wenn der Nutzer sich nicht alle 24h meldet, wird aktiv nachgefragt. Das kann aber zB bei einem Sturz an einer steilen Treppe, bei der man sich den Schädel angestoßen hat, zu lange sein.
Einige Smartwatches sollen Stürze sehr gut erkennen können und wenn der Nutzer auf die dann kommende Frage, ob man gerade gestürzt ist, nicht reagiert, selbst den Notruf auslösen.
Was jetzt die 24/7-Zentrale betrifft, ja, die reagiert zeitnah und hat natürlich auch die Daten des "anrufenden" Kontaktes parat. Ich war bei einem Fehlalarm dabei, es hat keine Minute gedauert, bis sich jemand gemeldet hat, meine Mutter mit Namen angesprochen udn gefragt, ob alles in Ordnung ist.
Die Geräte sind meines Wissens Leih- bzw Mietgeräte, werden also auch ausgetaucht, wenn kaputt.
Wenn Du die Pflegekasse erwähnst, hast Du vermutlich einen Pflegegrad und ich schätze, Du könntest Dich dann auch beraten lassen, vllt auch von Deinem Arzt, der Dich und Deine Situation kennt, und beurteilen kann, was für Deine Bedürfnisse am besten geeignet wäre. Meines Wissens leisten die Pflegekassen aber nur Unterstützung bei Hausnotrufsystemen, auch das würde ich einfach fragen.
VG
Anja
meine 85-jährige Mutter hat ein Hausnotrufsystem mit Basisstation und statt eines Armbands eine Kette am Hals (findet sie angenehmer).
Sie wohnt im ersten Stock und bei der Einrichtung hat der DRK getestet, wie weit das reicht: bis draußen, durch den kleinen Vorgarten, über die Straße bis dort vor den Zaun des Nachbarn.
Ob es bei Dir und in Deiner Umgebung funktioniert, wird man sicher sagen können, wenn es auch bei Dir vor Ort jemand austestet.
Diese Systeme haben aus meiner Sicht zwei Einschränkungen: sie benötigen eine funktionierende Telefon-/Internetverbindung und es braucht ein aktives Betätigen des Notrufs. Es gibt auch Systeme mit "Totmann"-System: wenn der Nutzer sich nicht alle 24h meldet, wird aktiv nachgefragt. Das kann aber zB bei einem Sturz an einer steilen Treppe, bei der man sich den Schädel angestoßen hat, zu lange sein.
Einige Smartwatches sollen Stürze sehr gut erkennen können und wenn der Nutzer auf die dann kommende Frage, ob man gerade gestürzt ist, nicht reagiert, selbst den Notruf auslösen.
Was jetzt die 24/7-Zentrale betrifft, ja, die reagiert zeitnah und hat natürlich auch die Daten des "anrufenden" Kontaktes parat. Ich war bei einem Fehlalarm dabei, es hat keine Minute gedauert, bis sich jemand gemeldet hat, meine Mutter mit Namen angesprochen udn gefragt, ob alles in Ordnung ist.
Die Geräte sind meines Wissens Leih- bzw Mietgeräte, werden also auch ausgetaucht, wenn kaputt.
Wenn Du die Pflegekasse erwähnst, hast Du vermutlich einen Pflegegrad und ich schätze, Du könntest Dich dann auch beraten lassen, vllt auch von Deinem Arzt, der Dich und Deine Situation kennt, und beurteilen kann, was für Deine Bedürfnisse am besten geeignet wäre. Meines Wissens leisten die Pflegekassen aber nur Unterstützung bei Hausnotrufsystemen, auch das würde ich einfach fragen.
VG
Anja
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Re: Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
12 Sep. 2026 21:11
Hallo,
bei den Johannitern ist es so, dass es zum einen den 24 Stunden Notruf gibt, also wenn sich keiner gemeldet hat, als auch das man manuell den Notruf auslösen kann, sowie dass er von einem Sturzsensor, der in dem Armband integriert ist, ausgelöst wird.
Allgemein denke ich, dass diese Technik und die Sensoren rückständig sind im Vergleich zu dem, was moderne Smart Watches bieten.
Das Thema Smart Watch habe ich bei meiner Mutter aber aufgegeben, da eine Smart Watch vielleicht zu kompliziert ist.
Es ist wohl möglich, so eine Smart Watch mit einem Notrufdienst zu verknüpfen.
Da müsstest du dich jeweils bei den verschiedenen Diensten informieren.
Es ist schwierig dort jemanden ans Telefon zu bekommen, der nicht selber in einer Welt lebt, die seit sehr vielen Jahren vergangen ist, also technisch gesehen.
Sie belehren dich dort mit Informationen die du schon vor 20 Jahren gekannt hast.
Natürlich gibt es dort auch Techniker, aber an die kommst du nicht heran.
Ich fände es gut, wenn ich als pflegender Angehöriger Zugriff auf die Daten von so einer Uhr hätte und diese auch mit einem Notrufdienst vernetzt wäre. Man hat da ja auch noch andere Daten zur Verfügung, beispielsweise Puls, eventuell Blutdruck und die Positionsdaten.
Was bei diesen Notrufsystemen die fest installiert sind ein Problem ist:
Du hattest es angefragt: Mehrere Stockwerke.
Bei den mir bekannten Systemen wird das nicht funktionieren. Lediglich ein Stockwerk kann überbrückt werden, denn die Kommunikation findet über das Mikrofon und den Lautsprecher statt, der in der Basisstation eingebaut ist.
Allerdings muss ich sagen, dass diese Systeme nicht auf Festnetz angewiesen sind, sondern auch mit. Mobilfunk arbeiten.
Du kannst sie also hinstellen wo du willst und brauchst lediglich einen Stromanschluss.
Allerdings musst du sie irgendwie in der Mitte aller Stockwerke platzieren, da sonst die Kommunikation nicht mehr funktioniert.
VG
bei den Johannitern ist es so, dass es zum einen den 24 Stunden Notruf gibt, also wenn sich keiner gemeldet hat, als auch das man manuell den Notruf auslösen kann, sowie dass er von einem Sturzsensor, der in dem Armband integriert ist, ausgelöst wird.
Allgemein denke ich, dass diese Technik und die Sensoren rückständig sind im Vergleich zu dem, was moderne Smart Watches bieten.
Das Thema Smart Watch habe ich bei meiner Mutter aber aufgegeben, da eine Smart Watch vielleicht zu kompliziert ist.
Es ist wohl möglich, so eine Smart Watch mit einem Notrufdienst zu verknüpfen.
Da müsstest du dich jeweils bei den verschiedenen Diensten informieren.
Es ist schwierig dort jemanden ans Telefon zu bekommen, der nicht selber in einer Welt lebt, die seit sehr vielen Jahren vergangen ist, also technisch gesehen.
Sie belehren dich dort mit Informationen die du schon vor 20 Jahren gekannt hast.
Natürlich gibt es dort auch Techniker, aber an die kommst du nicht heran.
Ich fände es gut, wenn ich als pflegender Angehöriger Zugriff auf die Daten von so einer Uhr hätte und diese auch mit einem Notrufdienst vernetzt wäre. Man hat da ja auch noch andere Daten zur Verfügung, beispielsweise Puls, eventuell Blutdruck und die Positionsdaten.
Was bei diesen Notrufsystemen die fest installiert sind ein Problem ist:
Du hattest es angefragt: Mehrere Stockwerke.
Bei den mir bekannten Systemen wird das nicht funktionieren. Lediglich ein Stockwerk kann überbrückt werden, denn die Kommunikation findet über das Mikrofon und den Lautsprecher statt, der in der Basisstation eingebaut ist.
Allerdings muss ich sagen, dass diese Systeme nicht auf Festnetz angewiesen sind, sondern auch mit. Mobilfunk arbeiten.
Du kannst sie also hinstellen wo du willst und brauchst lediglich einen Stromanschluss.
Allerdings musst du sie irgendwie in der Mitte aller Stockwerke platzieren, da sonst die Kommunikation nicht mehr funktioniert.
VG
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Re: Erfahrungen mit Notrufsystem (Armband)?
19 Sep. 2026 22:31 - 19 Sep. 2026 22:37
Danke für die Erfahrungsberichte!
Hausnotrufsysteme mit Basisstation scheinen mir nicht geeignet, wenn man immer in Rufreichweite der Basisstation sein muss. Auch lass ich, Smartwatches seien im Notfall nicht leicht genug zu bedienen.
Also habe ich noch mal zu den Alarmarmband (Anhängern) recherchiert:
Das DRK bietet einen Mobilruf der offenbar Kontakte informiert und ihnen GPS Daten via SMS übermittelt. Ausserdem gibt es eine DRK Sicherheitsuhr und ein DRK Notrufarmband . Beide nutzen eine SIM-Karte um per Knopfdruck eine Freisprechverbindung zu Kontakten oder 24/7 Rufzentrale des DRK aufzubauen.
ProVita bietet u.a. einen mobilen Notruf .
Die Johanniter schreiben zwar von einem Hausnotruf für zuhause und unterwegs aber nähere Informationen konnte ich nicht finden,
Bei allen Produkten scheint die Pflegeversicherung die monatlichen Kosten zumindest teilweise zu übernhemen.
Zu Sturz-Sensoren habe ich nichts gefunden
Hausnotrufsysteme mit Basisstation scheinen mir nicht geeignet, wenn man immer in Rufreichweite der Basisstation sein muss. Auch lass ich, Smartwatches seien im Notfall nicht leicht genug zu bedienen.
Also habe ich noch mal zu den Alarmarmband (Anhängern) recherchiert:
Das DRK bietet einen Mobilruf der offenbar Kontakte informiert und ihnen GPS Daten via SMS übermittelt. Ausserdem gibt es eine DRK Sicherheitsuhr und ein DRK Notrufarmband . Beide nutzen eine SIM-Karte um per Knopfdruck eine Freisprechverbindung zu Kontakten oder 24/7 Rufzentrale des DRK aufzubauen.
ProVita bietet u.a. einen mobilen Notruf .
Die Johanniter schreiben zwar von einem Hausnotruf für zuhause und unterwegs aber nähere Informationen konnte ich nicht finden,
Bei allen Produkten scheint die Pflegeversicherung die monatlichen Kosten zumindest teilweise zu übernhemen.
Zu Sturz-Sensoren habe ich nichts gefunden
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