Transplantation
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Transplantation
13 Jan. 2006 13:10Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 14:17ja, helfen kann ich dir leider nicht - aber ich kenne die Situation. Die ganzen Hintergründe hast du ja selbst in einem anderen Thread schon erwähnt. Aber an deiner Stelle würde ich ihn im Krankenhaus besuchen, egal was er sagt. Du spürst dann ja an seiner Reaktion, ob du es besser lassen solltest oder wiederkommen kannst. Als mein Mann an die Dialyse kam, war das seine Sache und ich habe es einfach so akzeptiert. Ich hatte keine Ahnung über seine aktuellen Blutwerte und gar nichts. Jetzt ist er transplantiert und ich frage schon öfters nach und lasse mich nicht mehr so einfach abspeisen. Aber einfacher ist es trotzdem noch nicht geworden.
Vielleicht kann er ja doch, wenn er erste Schock vorbei ist, wieder eher aus sich heraus.
Viele Grüsse, Gerda
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 15:27liebe grüße ...
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 15:40Deinen Fragen in bezug auf die Dialyse kannst du ja hier stellen oder du holst dir Lesestoff, Bücher, und informierst dich dort erst mal ganz für dich alleine. Ein paar sehr gute Bücher hab ich auf meiner privaten Homepage: www.richtercorinna.de
Ich wünsch dir und deinem Freund alles Gute und vor allem dir noch ganz viel Kraft un d Zuversicht!!!
Du schaffst das!
Liebe Grüße
Corinna
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 15:59Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 16:09wenn wir uns verlieben, ist die Welt in Ordnung. Krankheiten? - liegen doch in sooo weiter Ferne. Auch wenn der Verstand es eigentlich besser weiß. Und nun kennt ihr euch erst seit 9 Monaten. Dein Freund hat einfach Angst. Ich denke, dass er dich nicht verlieren möchte, aber andererseits Angst hat, dass du dich an ihn bindest - an einen Kranken. Und ich könnte mir vorstellen, dass ihn dieser Zwiespalt auffrißt. Wer möchte schon aus Mitleid geliebt werden. Dass du ihn wirklich liebst, kannst du ihm aber nur beweisen, wenn du weiterhin zu ihm stehst und versuchst die Kraft aufzubringen, zu hoffen, dass er sich dir gegenüber wieder öffnet. Lass ihm auch etwas Zeit, das Ganze kommt ja auch für ihn etwas sehr schnell, wie du geschrieben hast.
Selbst ich hatte immer Angst, dass mein Mann nur aus Mitleid bei mir bleiben würde, obwohl wir zum Zeitpunkt des Dialysebeginns bereits fast 25 Jahre zusammen waren. Ich war an manchen Tagen so total mies und unausstehlich drauf, dass ich insgeheim hoffte , dass er mich für jemand Gesunden verlassen würde, nur damit sich meine, von mir selbst gehassten, Befürchtungen erfüllen würden.
Viel Mut und Glück
Renata
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Re: Re: Transplantation
13 Jan. 2006 21:22liebe grüße ... susi
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Re: Re: Transplantation
26 Jan. 2006 19:50Also bei mir(31j.) war das zwar ein bissel anders, mein freund(35j.) war schon ein paar monate zur dialyse als wir zusammen gefunden haben aber einfacher ist es deshalb nicht! Ich denke dein freund braucht wirlich nur zeit!!! Zeit sich damit auseinander zusetzen und anzufreunden. Gib ihm zeit und versuche immer wieder mit ihm zu reden, reden ist in jeder beziehung das wichtigste. viel glück gruß zitronenfalter
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Re: Re: Transplantation
26 Jan. 2006 21:43gestern habe ich meinen freund in die klinik gebracht und heute ist er operiert worden. er will mich nun doch jeden tag sehen und ich bin sehr froh darüber. ich war erschrocken. nach der op ist er total schwach und erscheint absolut hilflos. das ist aber normal nach einem solchen eingriff. bald ist er wieder zu hause und ich kann ihn wieder verwöhnen. ich liebe ihn von tag zu tag mehr. allerdings dachte ich nicht, das dies möglich ist. diese ereignisse schweißen uns nur noch mehr zusammen. er redet jetzt mit mir über alles. nun kann er auch bald mit der dialyse anfangen und dann hoffen wir, dass sich sein allgemeines befinden um einiges bessern wird. zumindest sagen das die ärzte so. es bleibt also abzuwarten.
vielen dank für deine nachricht ...
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Re: Re: Transplantation
26 Jan. 2006 22:07Ich hoffe für euch auch das beste doch leider kann ich nicht nur von schönen zeiten berichten. Wir hatten letztens das problem das der shunt dicht war und wieder eine neue op nötig war, das ist zwar keine große sache aber so kommt leider eins nach dem anderen und manchmal ist man wirklich am verzweifeln. Aus diesem grund bin ich seit paar tagen bei meinen eltern, um auf zu tanken. Doch du hast recht es schweißt auch unheimlich zusammen. Viele grüße
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Re: Re: Transplantation
27 Jan. 2006 07:28Mein Freund hat jetzt einen Schlauch im Bauch. Wir wissen, dass die Infektionsgefahr ziemlich hoch ist. Aber wir hoffen einfach mal, dass alles gut geht. Gestern Abend ist er auch das erste mal befüllt worden.
Mit der Dialyse wird er erst im Februar anfangen können.
Mein Freund hat gesagt, dass wir jetzt einfach in diesem Strom sind und uns treiben lassen müssen. Er streubt sich nicht mehr, sich mit dem Gedanken an seine Krankheit auseinander zu setzen und das hilft ihm auch schon.
Rückschläge wie z.B. eine erneute OP sind natürlich schlimm. Es ist schon gut, dass du dir Zeit für dich nimmst. Irgend woher muss man ja die Kraft holen, die wir brauchen und die von unseren Lieben gebraucht wird.
Ich wünsche euch alles alles Gute!!!
Susi
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Re: Re: Transplantation
30 Jan. 2006 12:27Ich wünsche euch natürlich auch alles gute!
Ich bin nun wieder zuhause und merke richtig wie die woche mir gut getan hat, einen nachteil hat es aber kann nicht so oft ins netz. Ich finde diese seite ganz toll und hab schon viele antworten auf meine fragen bekommen auch ohne direkt zu fragen. Manchmal wenn man so liest kommt aber auch neid auf gerade eben wenn man liest das es manche eben mit der transplantation schon geschafft haben und dann ist man aber auch erschrocken wieviele noch schlimmer dran sind. ich wünsche einmal auf diesem weg allen alles gute und viel gesundheit!!!
Gruß zitronenfalter
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Re: Re: Transplantation
01 Feb. 2006 10:23ich selbst bin seit 7 jahren dialysepatient, klar, es ist einstellungssache ob man über so eine thema sprechen soll, will , ...
aber ich habe die erfahrung gemacht, das man so ein thema nicht verschweigen oder unter den tisch kehren soll. oft haben die nächsten angehörigen schon probleme einen auf das thema anzusprechen.
ich persönlich habe es immer so gehalten:
- wenn jemand fragt , gab ich ausführlich antwort zur dialyse und ernährung usw.
- ich habe meinen shunt nie versteckt.
es gibt aber heute noch arbeitskollegen die nicht wissen das ich dialysepatient bin.
sagt deinem freund schöne grüsse von mir, und er soll auf alle fälle shuntübungen machen.
P.s.:
meine lebenseinstellung ist:mit spass was anfangen und mit spass beenden
das gilt für meine arbeit, als auch für meine dialysebesuche.
dialyse ist für mich zur zeit halt ein logistikproblem, nicht mehr und nicht weniger.
es hält mich am leben und dafür bin ich dankbar.
kopf hoch, and think positiv
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Re: Re: Transplantation
01 Feb. 2006 12:06Deine einstellung bewunder ich ja sehr. Bei mir zuhause ist das leider nicht so könntest du nicht ein bissel von deiner einstellung meinem freund abgeben. Er redet zwar auch: was bei der dialyse war, wieviel gewicht und und und aber mehr auch nicht. Ihm geht´s zur zeit auch nicht so besonders aber darüber reden keine chance. Ich hab das gefühl zur zeit kämpft jeder für sich alleine und wir kämpfen nicht mehr zusammen und ich denke das funktioniert nicht.
zitronenfalter
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Re: Re: Transplantation
01 Feb. 2006 17:06Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Transplantation
02 Feb. 2006 07:40klar, da gebe ich dir recht, aber ich sehe die dialyse nicht als krankheit, sondern als schicksal, es gibt viel schlimmeres z.b. MS oder ??
ich bin auch manchmal genervt, wenn meine mutter, die hats dann aber auch voll drauf, nur über krankheiten reden.
aber einen der sich ehrlich für das thema dia interessiert, kläre ich gerne auf, in der hoffnung das bald jeder in deutschland oder wo auch immer einen Organspende ausweis hat.
[augenroll]
gruß volker
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Re: Re: Transplantation
02 Feb. 2006 07:51Dass er nicht darüber mit mir redet, meinte ich anders. Aber egal.
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Re: Re: Transplantation
02 Feb. 2006 07:56SO WAR DAS VON MIR NICHT GEMEINT.
ICH FINDE SCHON DAS MANN DARÜBER REDEN MUSS.
NUR BRAUCHT DEIN FREUND WOHL MEHR ZEIT UM ALLES ZU VERARBEITEN.
AUSSERDEM FINDE ICH TOLL , DASS DU SO ZU DEINEM FREUND STEHST; DAS MACHT ERST EINEN FREUND AUS.
VOLKER
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Re: Re: Transplantation
02 Feb. 2006 08:00meine sorgen betrafen seine Ignoranz, aber das ist jetzt vorbei. Gestern wurden die Sachen für die PD geliefert und seine OP hat er nun auch schon seit einer Woche hinter sich.
Ich liebe ihn und würde alles für ihn tun.
LG ...
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Re: Re: Transplantation
02 Feb. 2006 17:23Ich gebe dir recht man muß und sollte nicht nur über diese krankheit reden und das tun wir zum glück auch nicht. Wir bzw ich habe den fehler gemacht das es die erste zeit nur um meinen freund ging: dialyse, wie geht´s ihm und und und. Ich ihm dann immer kraft und mut gemacht habe nun ist aber bei mir der zeitpunkt gekommen wo ich mal was zum sagen hätte, denn als freundin leidet man mit, besonders wenn man den mann über alles liebt. Jemand hier im DO hat mal geschrieben ìch schone meinen mann nicht` vieleicht sollte ich das auch mal tun denn bis jetzt heule ich mich bei freunden aus oder hier bei euch, deshalb vielen dank, das euch gibt!!!
gruß zitronenfalter
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Re: Re: Transplantation
08 Feb. 2007 16:28Bei mir ist es genau umgekehrt. Ich bin Dialysepatientin und mein Freund muss damit zurecht kommen und sich bissl danach richten; er steht seit 15 Monaten hinter mir! Ich Liebe ihn dafür sehr. das ist nicht selbstverständlich finde ich...
Liebe Grüße, Linda
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