Mein Mann ist am Boden zerstört
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Mein Mann ist am Boden zerstört
06 Nov. 2013 15:04die Werte meines Mannes haben sich heute wieder einmal verschlechtert und der Arzt rät zur Dialyse.
Mein Mann war heute am Boden zerstört und hat sehr geweint, obwohl wir schon lange wissen, daß die Dialyse kommen wird.
Hat jemand eine Idee, wie ich Ihnen aufrichten kann und ihm die Angst vor der Dialyse nehmen kann?
Viele Grüße
Gabi
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- rewendi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
06 Nov. 2013 16:02Mir hat dann meine Neph geraten, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
und nach ewa 2 Jahren wurde das auch etwas besser.
gewöhnt hab ich mich noch lang nicht dran. dagegen sträubt sich einfach alles in mir..
Wenn es Deinem Mann ein bisschen besser geht nach den ersten Behandlungen wird er hoffentlich wenigstens den Nutzen einsehn und merken dass es ein Mehr an Lebensqualität gibt..
Euch einen guten Start und möglichst wenig Anfangsprobleme , die es leider öfters auch noch gibt!
Alles Gute
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
06 Nov. 2013 16:18gibt es in der Dialysepraxis etwas jünger Patienten, die gut mit der Dialyse zurecht kommen und diese auch nicht als nur negativ und belastend sehen? Da wäre es toll wenn der Arzt dann einen Kontakt herstellen könnte. Wurden Deinem Mann auch verschieden Möglichkeiten der Dialyse aufgezeigt? Bei Unklarheiten weise ihn doch einfach mal auf diese Seiten hin, da bekommt er Hilfestellungen und sicher auch Antworten auf die Frgen die ihm Angst machen. Gerne darfst Du auch mich anschreiben. Viel Kraft für Euch
Silvia
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
06 Nov. 2013 18:18Dass tut mir leid, ich finde es interessant zu schreiben, denn ich bin auch nur eine Angehörige.
Darf ich fragen ob es die 1. Dialyse ist? Oder ist dein mann schon mal transplantiert worden? Weißt du Gabi, ich lebe mit der Krankengeschichte meines Partner auch schon sehr lange und hab halt gemerkt, dass das meiste ich abbekomme.
Wenn er grantig ist, schlechte Diagone etc. ich bin manchmal verzweifelt, aber es geht weiter. Der beginn der Dialyse meiner hat das nach Außen lockerer weggesteckt . Er geht jetzt wieder seit Mai, aber die Zeit bis zur Dialyse war ein Wahnsinn eine talfahrt der Gefühle für mich und ihm, als wir wußten es ist soweit, hat er verweigert und es noch ein paar Wochen rausgezogen.
Ich kann es nur schwierig sagen, wie man ihm aufbauen kann, drum würde es mcih interessieren, ob es seine 1. Dialyse über-
haupt ist, hat er schon einen Shunt?
Ich würd mich freuen, wenn wir uns öfters austauschen können,
lg und ganz ganz viel Kraft
Gerlinde
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
06 Nov. 2013 21:28Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 14:39ich kann deinen Mann gut verstehen. Bei mir kam die Dialyse sehr plötzlich, ich hätte gerne mehr Zeit gehabt um mich darauf vorzubereiten.
Dein Mann sollte sich die Dialysestation anschauen, viele Fragen stellen und evtl. auch die Patienten dazu befragen. Wie schon gesagt gibt es verschiedene Möglichkeiten zu dialysieren. Natürlich braucht man einige Zeit um sich daran zu gewöhnen.
Ich sage mir immer: Gut, dass es die Dialyse gibt, sonst würde ich nicht mehr leben und ich lebe seit 4 1/2 Jahren ganz gut damit und bin dankbar das ich noch für meine Familie da sein kann.
LG
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 14:47Deweiteren habe ich micht sehr mit dem Thema Wie funktioniert Dialyse, was passiert im Körper, warum auseinander gesetzt. Schließlich ist Dialyse mehr eine Chance zum Weiterleben als ein Todesurteil, darum hab ich sie schon irgendwie lieb. Je mehr man davon versteht, desto besser kann man auch selbst regulieren was passiert und man verliert das Gefühl total abhängig zu sein.
Ich würde an seiner Stelle aber auf jeden Fall mit dem Arzt über die Ängste sprechen, meiner hat damals außerorderlicht lieb reagiert und mir wirklich geholfen
Lieben Gruß und nur die besten Wünsche
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 18:21bisher haben die Nieren mehr schlecht als recht Ihren Dienst getan.
Mein Mann hat die Augen davor verschlossen, daß die Dialyse immer näher kommt.
Er hat immer so getan, als wenn er noch viele Jahre Zeit hätte. hat jetzt nächste Woche noch einen
Termin bei seinem Nephrologen. Der hat aber schon beim letzten Termin gesagt, daß er bald zur
Dialyse soll. Ich denke, spätestens Anfang Januar ist es so weit.
Ich habe auch große Angst, wie das mit der Ernährung funktioniert.
Ich würde mich freuen, wenn wir uns weiter austauschen könnten.
Liebe Grüße
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 18:25der Arzt hat leider garnicht aufgeklärt. Er hat uns einen Ordner in die Hand gedrückt und gesagt, er möge
sich alles durchlesen und ihm mitteilen, weche Dialyseform er bevorzugt.
Aber was Ipd?
LG
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 18:31leider ist der Arzt ein bißchen unnahbar und gar nicht einfühlsam.
Wie alt bist zu denn? Mein Mann ist 65. Wie geht es Dir direkt nach der Dialyse? Bist Du sehr müde und
kaputt und ist der Tag gelaufen?
Außerdem habe ich auch Sorge, wie das mit der Ernährung funktioniert.
LG
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 20:18es gibt einen Ernährungsatlas für Dialysepatienten.
Alles ist erlaubt vom Nephronverlag.
Kann ich dir empfehlen.
Alles Gute für deinen Mann.
Michaela
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 20:59da ist mehr Panik dahinter als in genug fällen Notwendig.
Die gehen halt vom schlimmsten aus.
Essen sollte halt ausgewogen sein. Und mal eben 1kg Erdbeeren ist halt nicht aber verzichten muss man auch nicht.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 21:05meistens geht es mir nach der Dialyse recht ordentlich. Manchmal ist der Kreislauf ein bisschen runter, aber ich fahre schon immer mit dem Fahhrad rum und gehe zur Uni/Arbeit. Mir gefällt es aber am besten Abends Dialyse zu machen (also so bis 24h, bei uns wird das zum Glück angeboten), dann kann man danach problemslos schlafen gehen und ist am nächsten Tag fit. Das kommt natürlich stark auf das Zentrum an, in manchen großen Städten wird auch richtig über Nacht Dialyse angeboten.
Also mit dem Essen habe ich persönlich gar keine Probleme. Der schon erwähnte Ernährungsführer Alles ist erlaubt ist auf jeden Fall sehr gut und nicht so entmutigend. Ich verzichte halt weitgehen auf so ganz krasse Kaliumbomben (Kartoffeln/Pommes, Bananen, Soja..etc), esse sonst aber normal. Allerdings habe ich die Grenzen auch in den ersten paar Monaten für mich ausgetestet. Also zb am Tag der Dialyse, wenn ich wusste dass Blut abgenommen wird ein Glas Saft trinken. Dann sieht man den Einfluss auf den Kaliumwert ziemlich direkt und wenn es zu viel war ist man ein bisschen abgesichert. Also anfangs ein bisschen aufpassen, aber es pendelt sich ganz gut ein.
Dass der Arzt so unnahbar ist, ist natürlich ein Problem...gibt es denn vielleicht einen netten Hausarzt? Mir hat ganz am Anfang vorallem das Vetrauen in Arzt und Krankenschwestern geholfen....
Und wenn dein Mann erstmal stabil an der Dialyse ist, fahrt am besten irgendwo schön in Urlaub
Ich wünsche euch das aller aller Beste!
Lieben Gruß, Bellymountain
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
07 Nov. 2013 23:57Hab ich das richtig verstanden, dass dein Mann noch nicht transplantiert ist.
Mein Partner macht die Hämodialyse also 3 mal wöchentlich 4,5 Stunden im Krankenhaus, die ist im lieber. Ich würde mich mit einen kompetenten Arzt oder auch einer Dialyseschwester zusammensetzen und die verschiedenen Arten der Dialyse erörtern.
Es gibt ja auch die Bauchfelldialyse.
Die Ängste kannst du ihn nicht nehmen du kannst mit ihm reden und zuhören, es wird auch für dich anfangs eine Umstellung sein, dann ist das Gewohnheit. Hannes ist meist müde nach der Dialyse, aber das läßt sich arrangieren. Punkto Ernährung, also bei Hannes kommt es immer darauf an, wie seine Kalium und Phosparwerte sind. Er hat keine Probleme damit, dh er kann sogar Bananen usw essen. Ich denke ihr werdet sehen. Ich hab auch angefangen zb Kartoffelpüree gewässert zu machen, das hat er mir gar nicht gegessen. ich versuche wenig zu würzen. Aber sonst ißt Hannes fast normal. Bei deinen Mann wird wahrscheinlich das Trinken kein Thema sein, denn wenn er seine eigenen Nieren noch hat, dürfte die Ausscheidung ganz normal sein. Bei meinen Partner ist das nicht so, dh er darf nur eine sehr geringe Menge pro Tag trinken.
Ich habe meinen Partner nach einigen Wochen bei der Dialyse besucht, für mich war dieser Besuch schrecklich, aber mittlerweise kein Problem mehr. Durch die Dialyse ist uns ein gutes Leben möglich. Wir können genauso reisen, ist nur eine Frage der Organisation. Ihm ist es schlechter gegangen, bevor er mit der Dialyse angefangen hat, da haben wir ein jahr lang wirklich gekämpft.
Wenn du Fragen , die ich dir als Partnerin beantworten kann, sehr gerne.
Ich wünsch Euch, dass dein Mann in Gute Hände kommt und euch beiden viel Kraft.
Liebe Grüße
Gerlinde
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
08 Nov. 2013 00:15ich finde es klasse, dass Du Dich hier bei DO eingefunden hast und vor allem gleich Deine Fragen bzw. Probleme und Ängste hier rauslässt.
Ich bin kein Angehöriger sondern war Dialysepatient und wurde vor 3 Jahren transplantiert.
Ich will hier jetzt nicht meine Dialysekarriere ausbreiten, die steht hier auf meiner Homepage. Vielleicht hast Du diese Funktion im Menü unter Interaktiv schon gefunden. Dort kannst Du nachlesen wie andere auch in Deiner Situation damit umgehen bzw. umgegangn sind.
Früher habe ich mir nicht diese Gednken gemacht, wie die Menschen in meinem Umfeld mit meinen Erkrankungen umgehen und damit klar kommen. Aber seit inzwischen etlichen Jahren bin ich zutiefst davon überzeugt, dass vor allem schwerere Erkrankungen für die jeweiligen Familienangehörigen vermutlich wesentlich belastender sind als für den jeweils Erkrankten. Man steht daneben und kann nicht wirklich etwas tun was den Erkrankten heilt.
Wenn bei mir zu Hause früher jemand flach lag hat meine Mutter getan und gemacht und ist gewirbelt und hat uns auch mit ihren Hausmittelchen etc. wieder gesund gepflegt. Aber z. B. bei der Diagnose Niereninsuffizienz ist das eben alles nicht mehr möglich; und das ist das Dilemma.
Das ist nicht nur das Dilemma für die Angehörigen sondern natürlich erst recht für den Patienten. Es bleibt einem letztlich erst einmal nichts anderes übrig seinen Ärzten zu vertrauen. Sonst funktioniert da nichts.
Ich denke, dass aber genau da die Aufgabe der Angehörige ist. Viele Dialysepatienten können sich, zumindest in der ersten Zeit, eher wenig oder gar nicht mit den Hintergründen der Erkrankung, mit dem technischen Ablauf der Dialyse (wie das alles funktioniert im Körper, wie man was beeinflussen kann usw.) beschäftigen um zu verstehen was da alles in ihm und mit ihm passiert.
Ich denke, dass die Angehörigen (wenn sie sich entsprechend richtig schlau gemacht haben z. B. bei DO) ihrem Erkrankten sehr helfen kann bei der Bewältigung des Ganzen. Sie kennen Ihren Angehörigen besser als jeder andere und natürlich auch besser als jeder Arzt. Und genau deshalb können sie dem Erkrankten bestimmte Dinge einfach mal besser beibringen als es vielleicht im Einzelfall auch dem Arzt möglich ist.
Und möglicherweise kann die Beschäftigung mit der Krankheit und der Behandlung (Dialyse) auch den Anehörigen helfen mit dieser neuen Situation klar zu kommen.
Ich kann Dir nur empfehlen Dir einige Homepages hier bei DO durchzulesen. Du kannst dort u. a die unterschiedlichen Herangehensweisen beim Umgang mit der Krankheit des Partners finden.
Die Dialyse selber ist für den Körper sehr anstrengend und kostet auch viel Kraft. Manch einer sagt hinterher könne man glatt ein halbe Schwein verschlingen. Viele sind nach der Dialyse so geschafft, dass sie sich erstmal schlafen legen.
Auch bei der Dialyse ist natürlich jeder Patent ein Individuum. Was für den Einen Patienten richtig ist, muss es für den Anderen noch lange nicht sein. Aber man lernt mit der Zeit einfach auch durch den Umgang damit sehr viel dazu und wird nach und nach auch sicherer und hat irgendwann nicht mehr die Ängste wie vielleicht am Anfang.
Lass Dich nicht verrückt machen. Dialyse bedeutet nicht das Ende des Lebens. Dialyse ist eine Chance zum Leben, auch für eine Umgestaltung bzw. Anpassung der Lebensverhältnisse.
Noch vor 50 Jahren wäre er einfach Tot. Noch vor 40 Jahren gab es keine ausreichenden Dialyseplätze. Und wer keinen Platz bekam war dann auch einfach mal Tot.
Das alles gilt heute nicht mehr. Es gibt Dialysepatienten die auf Berge klettern, die auf den Meeren segeln, die ständig auf Achse sind und durch die Welt reisen, die ganz normal ihrer Arbeit nachgehen usw.
Wie gesagt, Dialyse ist eine Chance und nicht das Ende.
Alles Gute Dir und Deinem Mann wünscht
Limo
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- bluestar
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
08 Nov. 2013 09:53Bei uns werden die zukünftigen Patienten mit Patienten zusammengebracht, die schon an der Dialyse sind. Je nach Wunschform auch mit CAPD oder IPD Patienten. Evtl wäre die nächtliche IPD auch was für deinen Mann. Aber ohne Aufklärung würde ich da erstmal gar nichts entscheiden.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
08 Nov. 2013 18:03ich möchte mich herzlich für die vielen Mut machenden Antworten und den vielen Tipps und Anregungen
bedanken.
Mein Mann hat sich wieder etwas beruhigt und wir warten jetzt erst einmal den Termin beim Nephrologen
in der nächsten Woche ab. Ich werde versuchen meinen Mann so gut wie möglich zu unterstützen und
ihm Mut zu machen. Meine Sorge ist auch deshalb groß, weil mein Mann 3 Bypässe hat und man immer
wieder liest, daß Dialysepatienten oft Herz- Kreislaufprobleme haben. Ich denke, wenn sich die Dialyse
etwas eingespielt hat und wir beide merken, daß er diese einigermaßen verträgt, wird sich das Leben
mit der neuen Situation normalisieren. Ich würde mich gerne weiter melden, wenn ich Fragen habe
und freue mich auf Antworten und Ratschläge.
Bis dahin
viele Grüße
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
08 Nov. 2013 21:47immer her mit weiteren Fragen. Ich bin zwar nicht der grosse beantworter, aber meistens findet sich relativ schnell jemand mit entsprechenden Antworten. Also auf gehts.
Alle verfügbare Daumen drückt
Limo
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
09 Nov. 2013 13:45er hat sich eigentlich für die Hämodialyse entschieden. Ich glaube, daß es ihm Angst macht, eigenverantwortlich
für die PD zuständig zu sein, ohne daß eine Fachkraft dabei ist. Soviel wir davon wissen, muß er alle 4 Stunden
den Beutel anschließen und meint dann, daß er noch gebundener ist. Ich will ihn auch nicht beeinflussen, sondern
ihm die Entscheidung überlassen.
LG
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
09 Nov. 2013 15:27Ich hab mich damals zb bewusst für HD entschieden, weil ich mich dann nicht jeden Tag damit beschäftigen muss (und weil mich der Katheter für die HD schon so genervt hat, dass ich lieber einen Shunt wollte
Also, versucht es ruhig erstmal mit HD, gewöhnt euch ein und dann wird sich bald alles wieder in den Alltag einfinden
Viel Glück und lieben Gruß
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
09 Nov. 2013 16:18hier im Forum, ist ja auch eine Rubrik, die sich PRO & Contra nennt. Du findest sie auf der Startseite unten an sechster Stelle.
Da geht es um Peritonealdialyse pro & contra. Darin kannst du die einzelnen Meinungen, speziell über PD lesen.
viele Grüße Littlesmile
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
10 Nov. 2013 14:30mit der Dialyse beschäftigen. Zwischen den HDs kann er ganz normal sein Leben weiterführen.
Nochmals vielen Dank an alle, die mir geantwortet haben.
Ich finde dieses Forum super und man bekommt viele Tipps und wird immer aufgemuntert.
Liebe Grüße
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
10 Nov. 2013 16:57Lieben Gruß, Bellymountain
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
11 Nov. 2013 05:13meiner bescheidenen Meinung nach als jemand der Euch nicht kennt, solltest Du vielleicht versuichen Dich gemeinsam mit Deinem Mann schlau zu machen. Vielleicht gemeinsam mit einem anderen Dialysearzt sprechen (wenn möglich), oder gemeinsam die Dialysestation aufsuchen um Euch das nicht nur gemeinsam anzusehen, sondern vielleicht auch gemeinsam mit dortigen Patienten reden (es muss ja nicht unbedingt in der Praxis erfolgen), oder gemeinsam einen PD Patienten aufsuchen usw.
Erstens sehen 4 Augen mehr als 2, 4 Ohren hören auch mehr als 2 und ausserdem können 2 Gehirnen auch mehr bzw. andere Gedanken zur Fragestellung entspringen als 1 .
Ich denke, man kann einen andern Menschen umso besser unterstützen um so mehr man selber von der Problematik weiss und versteht. Letztendlich betrifft jede Entscheidung in ihrer Auswirkung mehr enschen als nur den einen, ihn selbst.
Es geht mir eher nicht darum das Du ihn dann besser beeinflussen kannst, sondern das Ihr Beide dann vielleicht beer eine gemeinsame Entscheidung treffen könnt. Und dann kannst Du vielleicht auch vielbesser hinter ihm stehen und ihn unterstützen. Ausserdem kann es dann nie zu irgendwelchen Vorwürfen kommen. Weder zu realen, noch zu unausgesprochenen bzw. gedachten Vorhaltungen.
Und mehr zu wissen, hat noch nie jemandem geschadet.
Alles Gute wünscht
Limo
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
11 Nov. 2013 16:47wenn mein Mann sich für die Bauchfelldialyse entscheidet, bekommt man diesen Cycler gestellt, oder
bekommt man den nur unter bestimmten Umständen?
Was macht man, wenn man in den Urlaub fliegt und nicht mit dem Auto fährt?
LG
Gabi
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
11 Nov. 2013 22:49Klar ist PD auch cool, gerade im Urlaub, aber auch da muss ich wieder sagen: lieber die paar Stunden im Zentrum als im Zug in Bosnien Beutel wechseln...
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
12 Nov. 2013 17:28Gegen Mitpatienten und Pflegepersonal hab ich jetzt auch nix. Die meisten sind sehr sehr lieb und die Idioten ignorier ich (die begegnen einem ja nicht nur bei der Dialyse). Tendenziell mag ich Menschen und es ist auch nett sich mit den anderen auszutauschen. Besonders in den Feriendialyse habe ich unheimlich coole Leute kennengelernt und prima insider Tips bekommen. Und manchmal erinnere ich die Schwestern halt, dass ich noch Eisen kriege, so what?
Mich persönlich würde es halt stören meine Wohnung mit Dialyse zu assoziieren, da wäre für mich dann das verstecken vor allem Feeling weg.
Gruß, Bellymountain
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
12 Nov. 2013 23:03da ist sie ja wieder mal...die Diskussion für PD und gegen HD, oder umgekehrt. Ist hier im Forum immer wieder in bestimmten Zeitabständen und läßt sich auch nicht verhindern.
Verhindern deshalb, weil diese Art von Diskussion null bringt. Meine Meinung!!!!!! Bellymountain ich meine jetzt nicht dich speziell sondern diesen Thread.
Du hast d e i n e für d i c h optimale Dialyseform gefunden. Genauso habe ich mit meiner Dia zuhause m e i n e optimale Dialyseform gefunden. Der eine ist mit PD glücklich und der andere schwört auf seinen Cycler und der Rest? Naja der zieht es vor ins Zentrum zu gehen. So What?
Es ist auch dein gutes Recht, das du deine schöne Wohnung nicht mit Dialyse assoziieren willst, soll eben Dia frei bleiben. Mich wiederum stört´s überhaupt nicht wenn ich in mein Dia Zimmer gehe und die Maschine zum dialysieren vorbereite...im Gegenteil, hab´ich mir die Fahrt ins Zentrum gespart.
Der eigentliche Grund für diesen Thread, kilowatts Frage was denn nun besser sei...das kann man so nicht beantworten. Sie sollte sich mit ihrem Mann die verschiedenen Dia Arten ansehen, sofern sie die Möglichkeit hat. Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Danach können beide versuchen, die optimalste Lösung für ihr Leben zu finden.
viele Grüße Littlesmile
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 10:12Ich hab nirgendwo gesagt, dass HD besser ist als PD (ich habe gesagt, beides hat verschiedene Vor- und Nachteile). Lies einfach meine anderen Posts und Du wirst sehen, dass mir vollkommen klar ist, dass beide Arten gleichberechtigt sind. Ich hab gesagt für mich ist HD gut und ich komme damit super klar. Ich hab nicht mal gesagt für mich ist es die bessere Art, weil mir vollkommen bewusst ist, dass es eben jede für sich und seine Lebenssituation entscheiden muss. (Ich hätte zb nicht mal ein Dia-Zimmer weil ich in einer WG wohne) Solltest du hier eine Aussage finden, die deiner Meinung nach PD schlechter macht als sie ist, tut mir das leid und war nicht so gemeint. Und ich habe nicht gesagt ich möchte das meine schöne Wohnung Dialysefrei bleibt, Du lässt es so klingen, als hätte ich Dialyse abwertend benutzt und das ist nunmal einfach nicht wahr.
Kilowatts ursprüngliche Frage war nicht PD oder HD sondern: Mein Mann muss an die Dialyse (HD), wie geht es euch damit, wir machen uns Sorgen. Darauf habe ich gewantwortet, weil ich wie erwähnt seit 6 Jahren HD mache und damit bestens klarkomme. Ich habe weiter oben geschrieben, dass sie versuchen sollte sich über beides zu informieren und dass das hier im Forum auch sehr gut geht.Und wenn dann jemand schreibt, dass man mit HD nicht verreisen könnte...etc dann muss ich eben klarstellen, dass es sehr wohl geht. Ich fürchte nämlich, dass kilowatt nun viel unsicherer ist als vorher, weil noch die Frage dazu kommt, ob sie sich für das Richtige entschieden haben.
Es tut mir sehr leid und ich finde es schade, wenn Du dich davon angegriffen fühlst, dass jemand schreibt HD ist nicht nur scheiße ich mag das.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 10:17Huch, da kann man mir doch gar nicht vorwerfe, ich würde voreingenommen diskutieren...schade

(ja tut mir auch Leid für die Ironie, aber es hat mich latent geärgert so hart missverstanden zu werden)
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 11:44Die sachliche Diskussion vermisse ich in diesem Fall allerdings tatsächlich, als Untentschlossener würde mich das ganz schön fertig machen.
Heim-HD finde ich auch ne äußerst attraktive Sache, aber solange ich ein 12qm Zimmer habe scheint mir das ausgeschlossen
Lieben Gruß, Bellymountain
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 13:45ich habe mich keineswegs angegriffen gefühlt. Weiter oben habe ich ja auch geschrieben daß mein Posting mit deinem speziell nichts zu tun hat. Ich habe nur deinen Namen gewählt, weil du in der Liste als letzter gepostet hast.
liebe grüße Littlesmile
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 13:50>bgudschun schrieb:Leider ist eine sachliche Diskussion bei diesem Thema oft nicht lange möglich.
na das sag´ich doch.....
viele Grüße Littlesmile
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 13:55so kann man die Sache auch seh´n
viele Grüße Littlesmile
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 14:02Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 14:05>Bellymountain schrieb: ja tut mir auch Leid für die Ironie, aber es hat mich latent geärgert so hart missverstanden zu werden.
ich gehe mal davon aus, daß du mich oder vielmehr mein Posting damit meinst? Du brauchst dich aber nicht ärgern, weil ich dir garantiert nichts unterstellen wollte.
Deshalb ist es in so Foren immer eine heikle Sache zu diskutieren. Wenn man von Mensch zu Mensch redet, dann hat man da mehr Chancen richtig verstanden zu werden. Aber so...
Jedenfalls nix für ungut... viele Grüße Littlesmile
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- Bellymountain
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 15:00Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
13 Nov. 2013 15:02Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
14 Nov. 2013 07:06LG, Terry
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- Krischan
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Re: Re: Mein Mann ist am Boden zerstört
26 Nov. 2013 18:45Kann Deinen Mann verstehen, das er seine Krankheit möglichst erst einmal aus seinem Privatleben raushalten will.
Gruß Krischan
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