post von der KK


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Re: Re: post von der KK

22 Apr. 2010 12:20
#
Empfehle 1. ein Anti-Ärger-Seminar
2. mal eine höfliche Nachfrage bei einem Sachbearbeiter wie so was kommt
3. Sich schlau zu machen . So großartig sind die Verdienste als normaler Sachhbearbeiter nicht.
4. man kann sich auch über Nichtigkeiten aufregen wenn man will
pluri[augenroll]

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Re: Re: post von der KK

22 Apr. 2010 13:13
#
Oder Du wechselst zur Techniker... bin da seit Jahren.... wenn ich von den Zuzahlungen befreit bin, reiche ich denen meine Fahrtkosten ein (fahre auch selbst) und nach ca. 1,5 Wochen bekomme ich ein Schreiben, was die überweisen möchten und dann kommt das Geld auch anstandslos....
Aber über so dumme Briefe würde ich mich auch aufregen, als ob man sonst nichts zu bedenken hat.....

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Re: Re: post von der KK

23 Apr. 2010 10:07
#
Hallo Taffi,

so eine verständnisvolle Sachbearbeitern, die die Transportkosten-Übernahme im Namen der Krankenkasse verweigert, hatte ich neulich auch am Telefon. Versichert bin ich bei der Debeka (privat) + Beihilfe, eine schöne Kombination ...

Ich bin Heimi, habe aber zum ersten Mal Fahrtkosten für einige Dialysen eingereicht, die ich im letzten halben Jahr im Zentrum (20 km weg) gemacht habe. Die Beihilfe zahlt nur, wenn ich mit dem Taxi anreise, für private Fahrten gibt es nichts. Die Debeka zahlt gar nichts: weder Taxi noch Privat-PKW, weder hier noch im Urlaub. Es wird nur gezahlt, wenn ich absolut gehunfähig bin. Kein Witz! Sollte ich später mal dauerhaft aufs Zentrum angewiesen sein und nicht selbst fahren können, sieht es finanziell düster aus: Taxikosten von ca. 7000 Euro jährlich ...
Ich dachte mir, dass diese Information für andere Debeka-Versicherte bestimmt auch interessant ist.

Viele Grüße, Judith

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Re: Re: post von der KK

23 Apr. 2010 11:11
#
Hallo taffi,

ichkann mich an ein Schreiben meiner KK vor einigen Jahren erinnern. Da wurde ich tatsächlich gefragt ob ich denn auch im kommende Jahr gedenke weiterhin dialysepflichtig zu sein.
Ich hatte erst nicht darauf reagiert und wurde darauf hin noch einmal entsprechend angeschrieben. Danach habe ich natürlich entsprechend reagiert.

Limo

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Re: Re: post von der KK

23 Apr. 2010 11:25
#
Hallo Judith,
bei mir zahlt die Beihilfe für Privatfahrzeug 0,22/km minus 5€/Fahrt, wenn man keine Befreihung hat. Beihilfe ist Bundesrecht, da mußt Du Dich nochmal kundig machen. Ist immerhin billiger als Taxi.
Die Private zahlt 0.30/km wenn man im Zentrum Dia macht. Das hab ich immer auf dem Fahrtenschein mit schreiben lassen. Bei Taxifahrten ziehen sie mir 14€/Fahrt ab. Ist schon alles seltsam????
Viele Grüße Raja

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 10:29
#
Hallo Raja,

ich habe mich schon schlau gemacht: gegen den letzten Bescheid habe ich bei der Beihilfe schriftlich Widerspruch eingelegt und auch mit den entsprechenden Paragraphen aus der Bundesbeihilfeverordnung argumentiert. Man schrieb mir (3 Seiten lang) zurück, dass diese Paragraphen für mich irrelevant sind, weil man sich an die Landesbeihilfeverordnung Baden-Württemberg hält. Die Bundesbeihilfeverordnung gilt hier im Ländle also nicht.
Mit demselben Argument wurde auch die Kostenübernahme für wasserlösliche Vitamine verweigert (die davor immerhin 3 Jahre lang anstandslos bezahlt wurden).
Und die Debeka zahlt nichts, ich hatte diesbezüglich schon mehrere nette Gespräche. Vielleicht kann mein Arzt noch was erreichen, ich fürchte aber, dass er auch erfolglos sein wird.
Du hast vollkommen Recht: manches ist sehr seltsam in diesem System, man kann sich nur wundern ...

Ein schönes Wochenende wünscht Judith

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 11:19
#
Hallo Judith!
Ich bin ebenfalls bei der DEBEKA (Berlin) und beihilfeberechtigt.
Bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten gab es doch immer so ein Beiblatt, welches der Arzt ausfüllen konnte. Und dann hat die Beihilfe es übernommen. Zumindest wars bei mir so, als ich mich mit denen wegen des Kaliums und Eisen gestritten habe...

Mit der Debeka habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht. Erstmal wird alles abgelehnt und dann bei Einspruch ewig lang geprüft. Dabei ist doch unser Krankheitsbild so klar... - vor allem auch, dass wir ohne Hilfsmittel, wie Dialyse und Medikamente, aufgeschmissen sind...

Da wünsch ich mir manches Mal, dass diese Sachbearbeiter mal in unserer Situation stecken!!

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 15:48
#
Hallo !
Nicht nur die Debeka zahlt keine Fahrtkosten, die privaten Versicherungen zahlen nicht ! Und das ist auch völlig korrekt so, denn versichert ist im Normalfall nur der Transport zur stationären Behandlung. Es mag Tarife geben, die das ausweiten, glaube ich aber nicht. Wenn nämlich der Transport zu einer ambulanten Behandlung eingeschlossen wäre, könnte man für jeden Arztbesucht Fahrtgeld fordern. Dies kann man übrigens in den Versicherungsbedingungen auch nachlesen.
Viele Grüße

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 16:23
#
Hi taffi,

war das das Schreiben?

www.dphg.de:8001/verlautbarungen/AOK_Nov_2006_1/

LG - lioness

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 17:56
#
seltsam Offensichtlich hab ich bei der Debeka einen Supersachbearbeiter.
An Medikamenten wurde mir noch nie in 37 Jahren etwas gestrichen. pluri

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 18:33
#
Hallo Mogline,

was ist denn das für ein Beiblatt? Davon habe ich noch nie etwas gehört. Wo bekommt man das her? Es wäre natürlich einen Versuch wert, es bei der nächsten Abrechnung mit so einem Blatt zu versuchen.

Tja, die Debeka ... eine unendliche Geschichte! Wenn ich könnte, würde ich woanders hingehen, aber leider haben wir ja keine Wahl.

Danke für den Tipp und einen schönen Abend! Judith

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 18:35
#
Hallo AnWe,

ich finde nicht, dass das so völlig korrekt ist. Wie soll man denn im Ernstfall die Fahrten zur Dialyse finanzieren, wenn man nicht mehr in der Lage ist, selbst zu fahren?
Mein Vorschlag: man könnte doch die Fahrtkosten genauso abrechnen, wie es bei den gesetzlichen Versicherungen gemacht wird, d. h. nur in Ausnahmefällen wie Dialyse und Chemotherapie werden Fahrtkosten übernommen.

Viele Grüße, Judith

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 19:53
#
Die DeBeKa Angestellten stellen sich immer erst quer wenn man sie anruft wissen die (wie ich erlebt habe) grundsätzlich nicht das Dialysefahrten erstattet gehören. Trotzdem machen sie es. Einfach Taxirechnung + Verschreibung vom Arzt einreichen und es klappt ( obwohl die mir am Tel. immer geagt haben das machen die nich)

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 20:24
#
Es ist schon ungeheuerlich ... da schickt man uns an die Dialyse ... wo wir doch einfach nur die Seele baumeln lassen müssten ...

*immernochkopfschüttelnd*

lioness

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Re: Re: post von der KK

24 Apr. 2010 22:29
#
Schau mal, das habe ich eben noch gefunden. Vielleicht ist das ja auch interessant für dich?!

www.123recht.net/article.asp?a=28857&ccheck=1

Und hier findest du sicherlich diesen Vordruck für die Beihilfe unter Punkt 6:

www.berlin.de/landesverwaltungsamt/beihi...er/index.html#arznei

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 06:28
#
Der Brief ist echt der Hammer!

Ich muss ja zu diesem Thema die Schnute halten sonst wird mir wieder mangelnde Compliance vorgeworfen. Aber ich ernte jedesmal von meinen Dres fast die gleiche Leier wenn ich meine Medikamentenenge anzweifle bzw. deren Wechselwirkung hinterfrage: es wäre schlimmer wenn du sie nicht nimmst!

Dabei waren es sicherlich Medikamente die einen Großteil der heutigen Nierenproblematik erzeugt haben. Habe ich doch Jahrzehnte lang Blutsruckmedikamente genommen in deren Beipackzettel Nierenprobleme angegeben waren! Da beist sich die Maus doch in den Schwanz!

Werner

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 09:49
#
Hallo Mogline,

Vielen Dank für die Links! Ich versuche mal, irgendwo ein ähnliches Schreiben für Baden-Württemberg zu finden.
Gerade habe ich leider festgestellt ( www.die-beihilfe.de ), dass für einige Bundesländer, darunter BW, das Bundesbeihilferecht nicht bzw. nur eingeschränkt gilt. Ich versuche trotzdem beim nächsten Antrag mein Glück.

Viele Grüße, Judith

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 09:51
#
Hallo Klausi,

Danke für den Tipp! Wenn ich mal wieder ins Zentrum gehe, werde ich das ausprobieren.

Viele Grüße, Judith

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 12:40
#
Ich hab mir das Schreiben mal angesehen. Ich bin sicher dass das Schreiben an alle Versicherten ging und nicht nur an Dialysepatienrten. Dann relaviert sich doch das Ansinnen der KK Oder?. Seid halt nicht immer gleich so misstrauisch. Ihr seid immer schon in der Erwartungshaltung die Sachbearbeiter von der KK wollen Euch bös. Dort sind ganz normale Menschen auch Nierenkranke und die machen ihren Job. Und bevor man sich immer gleich so aufregt wegen einem Käse sollte man sich erst mal überlegen ob denn das Schreiben der KK nicht doch einen Sinn macht. Ich denke schon:-/pluri

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 14:17
#
Hallo pluri,

ich habe die genannte Erwartungshaltung keineswegs. Bisher war und bin ich mit meiner KK zufrieden, da wollte mir noch niemand was böses und ich denen auch nicht.

Aber wenn eine Krankenkasse so einen pauschalen Brief an Ihre Mitglieder schickt, wohlwissend daß viele davon chronisch krank sind und sehr wohl Medikamente nehmen müssen (machen wir ja nicht zum Spaß oder weils so gut schmeckt), dann muß sich diese Krankenkasse auch pauschal Kritik daran gefallen lassen. Mit dieser Kritik sind ja nicht die Sachbearbeiter gemeint, die auch nur ihre Vorgaben haben und sich danach richten müssen.

Dieser Brief wurde wahrscheinlich von einer Arbeitsgruppe erarbeitet, die damit aber auch nur die vom Management vorgegebene Politik in Worte umgesetzt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, daß dahinter eine andere Zielsetzung als die der Kosteneinsparung gesteckt hat. Und wenn diese durch das Schreiben tatsächlich erreicht wurde, so wurden die eingesparten Medikamentkosten doch durch die Arbeitsgruppe und das Porto wieder aufgefressen.

Sorry, ich kann sowas nicht sinnvoll finden.

LG - lioness

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 18:18
#
Hallo !
Es ist deshalb korrekt, weil es laut Tarif mit der Versicherung so vereinbart ist. Ob das in Ordnung ist oder ob es Ausnahmen geben sollte, dies ist ein eigenes Thema. Und wenn Privatversicherte Fahrtgeld bekommen, ist dies eine freiwillige Leistung. Mit Bundes-oder Länderrecht, wie ich in einem anderen Beitrag gelesen habe, hat es mal gar nichts zu tun.
Viele Grüße

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Re: Re: post von der KK

25 Apr. 2010 21:24
#
Geierlein schrieb:

> > Jahrzehnte lang Blutsruckmedikamente genommen in deren
> Beipackzettel Nierenprobleme angegeben waren! Da beist sich die
> Maus doch in den Schwanz!
>
> Werner

Hättest du diese nicht genommen, wärest du noch viel früher an der Dialyse gelandet... Hoher Blutdruck ist das Schlimmste, was du deinen Nieren antun kannst oder du stirbst vorher an einem Infarkt oder Schlaganfall (hattest du nicht schon einen?)
Natürlich sind Medis immer nierenschädigend, das sind Immunsuppressiva, die du nach deiner TX zwangsläufig nehmen musst, ebenso - paradox, aber anders gehts nicht.

LG
chrisi

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Re: Re: post von der KK

26 Apr. 2010 10:44
#
Keine Wirkung ohne Nebenwirkung! Es ist leider so.
Viele Gruesse

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