CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
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CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
15 Feb. 2002 13:54Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
16 Feb. 2002 14:50Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
18 Feb. 2002 14:05Salo
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- rudi
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
13 Apr. 2002 22:461. warum nimmst Du 3 Beutele mit hohem Glucosegehalt? Trinkst Du zuviel?
2. Dialseflüssigikeiten mit hohem Glucosegehalt schädigen das Bauchfell.
3. Vermutlich ist wegen hoher Glucoseaufnahme Dein Fettstoffwechsel entgleist.
4. Es dürfte, möglicherweise besser sein, einen weiteren Beutelwechsel am Tage/Nacht zu machen und zwar mit niedriger Glucose.
5. Es mag jedoch medizinische Gründe (Bauchfell) geben, die eine geringe Ultrafiltration nach sich ziehen. Vielleicht bist du auch ein high responder (kann untersucht werden und bedeuted, daß Dein Bauchfell schnell arbeitet und dabei Fllüssigkeit aufnimmt - vereinfacht dargestellt.
Gruß
ruedi
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- hemago
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
21 Apr. 2002 12:23Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
21 Apr. 2002 19:39Solltest Du aber einmal eine Bauchfellentzündung bekommen und kein Keim feststellbar sein, lass Dich nicht ausschließlich auf die klassische Antibiotika-Behandlung ein sondern setz sofort das Extraneal ab! Ich sage das aus gutem Grund. Anfang des Jahres hatte ich drei Bauchfellentzündungen hintereinander, doch trotz meines Hinweises wurde ich nur mit Antibiotika voll gestopft. Die Entzündung trat immer wieder auf, da das Extraneal zu spät abgesetzt wurde. Nun habe ich den Salat und meine Ultrafiltration hat sich halbiert! Damit bin ich kein Einzelfall und ich würde mir wünschen, wenn andere (Ärzte!) daraus lernen und aufmerksamer würden. Ich wünsche Dir natürlich, dass das Extraneal bei Dir weiterhin keine Probleme macht.
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
22 Apr. 2002 08:23Unter Umständen wäre bei Dir auch eine cyclerbehandlung von Vorteil. Sprich doch mal mit deinem Doc darüber. Durch die kürzeren Verweilzeiten absorbierst du weniger Zucker.....
Grüsse
Salo
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- rudi
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
22 Apr. 2002 18:39Einige Bemmerkungen:
wenn Du wirklich ein high transporte bist, ich glaube über den PET Test feststellbar, doch Deine Angaben über Wasserschwund aus dem Beutel sind für mich Anlaß genug daran zu glauben, dann bist Du doch ein Kandidat(In) für eine Cycler Behandlung. Es mag durchaus sein, daß auch über die CAPD mit kurzer Einwirkzeit, vieleicht nur2 Stunden oder so, Du diesem Porblem beikommen kannst. Es ist jedoch die Adäquanz auch dieser geänderten Vorgehensweise zu überprüfen. Als Meßgröße dient hierder sogenannte Kt/V. Ich habe die richtige Schreiweise vergessen; ausgesprochen wird es:Ke tee over Wi. Über die Dialalysadequanz hat vor vielen Jahren bereits einer der führenden Ärzte, Prof. Zbylut J. Twardowski, Universität im US-Staat Missoury, ein Standardwerk geschrieben. Prof. Twardowski, den ich persönlich kenne, ist inzwischen emiritiert. Der Wert des Kt/V soll ganz sicher über 3,0 liegen, um ausreichen dialysiert zu sein. Eine zu geringe Dialysequalität dürfte in Blutdrucksteigerungen, Schlafstörungen, Burning feet Sydrom etc. sich auswirkeen.
Sind Deine Ärzten neu im PD-Geschäft???
Wie schwer bist Du?
So, das wärs für heute.
Kopf hoch, rudi
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
22 Apr. 2002 22:02Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
23 Apr. 2002 08:00Grüsse
Salo
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
25 Apr. 2002 22:43hemago,
es gibt gewisse (wenige) Gründe, die die Anwendung der PD von vornherein im Grunde ausschließen. Hierzu zählt auch ein zu hohes Gewicht!! Es macht wenig Sinn, bei einem Mann/Frau mit einem Gewicht in den von Dir genannten Bereichen, eine PD durchzuführen. Der Grund hierfür ist in einer sehr schwer zu erreichenden zufriedenstellenden Dialysequalität zu sehen. Solange die UF und die Urinausscheidung gut sind, mag eine ausreichende Qualität erzielbar sein. Im übrigen muß die tlg. Dialysatmenge dem erhöhten Körpergewicht angepaßt werden. Zunahme des Körpergewichtes durch Fettansammlung sind hier nicht oder nur zu einen geringen Teil anzusetzen. Sofern Du nicht in naher Zukunft erfolgreich transplantiert wirst, ist ein Wechsel auf HD Überlebensnotwendig. Um es kurz zu machen, Du hast die falsche Dialyseform gewählt.
Noch kurz ein Hinweis, warum schwere Patienten für PD nicht geeignet sind: Die Größe des Bauchfells, als Dialysemembran, im menschlichen Körper ist weitgehend gleich: m.W. etwa 1,73 qm. Es mag Ansichtssache sein ab welchem Gewicht HD zu empfehlen ist; m.W. dürfte unter konservativer Betrachtungsweise die Grenze bei 70/75 KG liegen. Doch, jeder Fall ist einzeln zu bewerten.
Es führt hier zu weit, noch weiter auf Probleme einzugehen, die durch das Übergewicht entstehen. Übrigens, bist Du auf der TP-Liste? Es könnte gut sein, daß Übergewicht ein Ausschlußfaktor hierfür darstellt.
Ansonsten Kopf hoch. Falls Du noch Fragen hast melde Dich.
Salo 1 werde ich noch w/Kt/V anschrei ben.
Gruß
Rudi
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
25 Apr. 2002 22:50Salo 1,
herzlihcen Dank für Deinen Hinweis. Mich interessiert jedoch, aus welchem Grunde ein Kt/v von nur etwas über 2 ausreichend sein soll. Das von Dir genannte Volumen ist sicherlich aus Standardgröße anzusehen (8 L. tgl. X 7 Tage plus UF plus Urin?), da es auf die tatsächlichen Gegebenheiten ankommt.
Gruß
Rudi
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
29 Apr. 2002 09:07Verstehe Deine Fragen nicht so ganz......
KT/V ist ein Wert der die Daten des jeweiligen Patienten berücksichtigt. Gemäss DOQI Guidelines ist ein Wert von 2.0 pro Woche die untere Grenze. 3.0 ist praktisch ohne extreme Restfunktion nicht möglich.
Grüsse
Lo
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Re: Re: CAPD - ERnährung - Gewichtszunahme
29 Apr. 2002 09:49danke für deine antwort. Ich kann dich leider nicht (mehr) nachvollziehen. In meinen augen fällst du genau auf die ganzen statistischen werte rein, die eben nicht immer den einzelfall wiedergeben. Es mag schon sein, dass PD bei einigen auszuschließen ist, doch das kann sicherlich nicht über ferndiagnose per chat o.ä erfolgen. Die, die mich für die PD überzeugten, haben inzwischen 25 jahre erfahrung und das zählt für mich doch erheblich mehr. Auch gehört immer der blick auf das ganze dazu, und bei mir verstekct sich eine 30- jährige krankheitsgeschichte. Mein problem ist nicht die leistungsfähigkeit der dialyse, sondern dass ich die glucose zu schnell verstoffwechsle. Da war dein hinweis auf cykler hilfreich, das habe ich zwischenzeitlich besprochen und das geht. Und wdegen transplantation: gewicht allein ist nie ein grund für oder gegen, das wäre sehr einfach gedacht und gehandelt. Sagen jedenfalls die experten meines t-zentrums. Alles gute
hemago
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