CAPD und Divertikel
- kaimana
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CAPD und Divertikel
05 März 2004 13:32
inzwischen habe ich mich hier schon etwas eingelesen. die alternatve CAPD kommt mir sehr interessant vor. ich habe nun wieder einige fragen an euch.
-ich habe im darm divertikel (nicht entzunden bis jetzt). ist dann eine CAPD noch möglich?
-muss auch dann ein shunt angelegt werden, wenn ich mich für die CAPD entscheide ?
-oder fängt man immer erst mit der PD an und dann später zu wechseln.
vielen dank schon jetzt für euere hilfe.
gruss
kaimana
-ich habe im darm divertikel (nicht entzunden bis jetzt). ist dann eine CAPD noch möglich?
-muss auch dann ein shunt angelegt werden, wenn ich mich für die CAPD entscheide ?
-oder fängt man immer erst mit der PD an und dann später zu wechseln.
vielen dank schon jetzt für euere hilfe.
gruss
kaimana
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Re: Re: CAPD und Divertikel
05 März 2004 13:50
Hallo kaimana,
also einen shunt bekommt man in der Regel nicht, wenn man sich für die PD entscheidet. Allerdings habe ich auch schon gehört, dass es einige Fälle gibt, in denen trotz der Entscheidung für die PD auch ein Shunt gemacht wird. Ich denke aber, ein Shunt ist in diesem Fall eher negativ, da er zusätzlich das Herz belasten kann und bei Nichtgebrauch auch bald wieder zugeht. Das wäre sinnloser Verbrauch von Ressourcen.
Die Sache mit dem Darm dürfte kein Hindernis darstellen, kann das aber mangels medizinischer Kenntnisse nicht genau sagen.
Die PD wird in der Regel bei Menschen angewandt, die noch berufstätig sind, genug Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Wissen haben, bewußt mit dieser Dialyseform umzugehen. Meist bildet die PD den Anfang der Dialysezeit, so dass tatsächlich später dann ein Wechsel zur HD in Erwägung gezogen werden muß, sollte inzwischen keine Niere für eine TX zur Verfügung stehen oder sollte das Bauchfell nicht mehr genügend Filtrationsfunktion ausüben können. Wann dieser Zeitpunkt kommt, ist sehr verschieden.
Ich wünsche Dir viel Glück für Deine Entscheidung und alles Gute.
Björn, das beuteltier.
also einen shunt bekommt man in der Regel nicht, wenn man sich für die PD entscheidet. Allerdings habe ich auch schon gehört, dass es einige Fälle gibt, in denen trotz der Entscheidung für die PD auch ein Shunt gemacht wird. Ich denke aber, ein Shunt ist in diesem Fall eher negativ, da er zusätzlich das Herz belasten kann und bei Nichtgebrauch auch bald wieder zugeht. Das wäre sinnloser Verbrauch von Ressourcen.
Die Sache mit dem Darm dürfte kein Hindernis darstellen, kann das aber mangels medizinischer Kenntnisse nicht genau sagen.
Die PD wird in der Regel bei Menschen angewandt, die noch berufstätig sind, genug Eigenverantwortung, Selbständigkeit und Wissen haben, bewußt mit dieser Dialyseform umzugehen. Meist bildet die PD den Anfang der Dialysezeit, so dass tatsächlich später dann ein Wechsel zur HD in Erwägung gezogen werden muß, sollte inzwischen keine Niere für eine TX zur Verfügung stehen oder sollte das Bauchfell nicht mehr genügend Filtrationsfunktion ausüben können. Wann dieser Zeitpunkt kommt, ist sehr verschieden.
Ich wünsche Dir viel Glück für Deine Entscheidung und alles Gute.
Björn, das beuteltier.
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- inga
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Re: Re: CAPD und Divertikel
05 März 2004 18:22
Zu Deiner Frage nach den Divertikeln kann ich Dir berichten, daß ich vor ca. 5 Wochen bei mir laparoskopisch die Divertikel habe entfernen lassen müssen, da ich mich für die CAPD entschieden hatte.
Demnächst fange ich damit an.
Mein Arzt meinte, die Gefahr einer Entzündung wäre zu groß. Sollte so ein Divertikel platzen geht das ja direkt ins Bauchfell. Deswegen wäre vielleicht eine OP angesagt. Wie gesagt, mit dieser Methode ist die OP auch keine große Affaire.
Ich wünsch Dir viel Glück bei Deiner Entscheidungsfindung.
Demnächst fange ich damit an.
Mein Arzt meinte, die Gefahr einer Entzündung wäre zu groß. Sollte so ein Divertikel platzen geht das ja direkt ins Bauchfell. Deswegen wäre vielleicht eine OP angesagt. Wie gesagt, mit dieser Methode ist die OP auch keine große Affaire.
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