Noch mehr Fragen zur CAPD OP
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Noch mehr Fragen zur CAPD OP
23 März 2012 12:39
Hallo zusammen,
so langsam ist es bei mir auch soweit( Krea bei ca 5-6, gfr bei 9).
Nun habe ich einige Fragen, da der Zeitpunkt für die Katheteranlage im Moment mehr als ungünstig ist, da ich ab 01.04. einen neuen Job(Büro) habe. Und irgendwie muss der ganze Mist ja organisiert werden.
Nun die Fragenlawine
Mit welchem Krea/GFR Wert seid Ihr operiert worden? Mir stellt sich nämlich die Frage ob ich das Ganze noch ca 6 Wochen rauszögern kann.
Wie lange wart Ihr im Krankenhaus? Mein Plan ist, 4 Tage im Krankenhaus zu bleiben und dann wegen Einarbeitung wieder arbeiten zu gehen. Ist das Utopie?
Wie sehr wart/seid Ihr durch den Katheter beinträchtigt ? Beim Autofahren, laufen, bücken und bewegen allgemein? In wie weit ist das nach der Katheteranlage überhaupt möglich?
Ich kann mir vorstellen, dass man am Anfang nach der OP doch ziemlich starke Schmerzen haben wird. Der Bauchraum ist ja dann ziemlich empfindlich, beim Husten, atmen, etc ?
Ganz viele Fragen, ich hoffe auf Antworten
Lieben Dank im Voraus,
Gabi
so langsam ist es bei mir auch soweit( Krea bei ca 5-6, gfr bei 9).
Nun habe ich einige Fragen, da der Zeitpunkt für die Katheteranlage im Moment mehr als ungünstig ist, da ich ab 01.04. einen neuen Job(Büro) habe. Und irgendwie muss der ganze Mist ja organisiert werden.
Nun die Fragenlawine
Mit welchem Krea/GFR Wert seid Ihr operiert worden? Mir stellt sich nämlich die Frage ob ich das Ganze noch ca 6 Wochen rauszögern kann.
Wie lange wart Ihr im Krankenhaus? Mein Plan ist, 4 Tage im Krankenhaus zu bleiben und dann wegen Einarbeitung wieder arbeiten zu gehen. Ist das Utopie?
Wie sehr wart/seid Ihr durch den Katheter beinträchtigt ? Beim Autofahren, laufen, bücken und bewegen allgemein? In wie weit ist das nach der Katheteranlage überhaupt möglich?
Ich kann mir vorstellen, dass man am Anfang nach der OP doch ziemlich starke Schmerzen haben wird. Der Bauchraum ist ja dann ziemlich empfindlich, beim Husten, atmen, etc ?
Ganz viele Fragen, ich hoffe auf Antworten
Lieben Dank im Voraus,
Gabi
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
23 März 2012 13:19
Hallo Gabi,
meine OP war am 07.03 und wenn alles Gut geht, kann ich nach Ostern wieder auf die Arbeit.
Meine OP war auf einem Mittwoch, und am Samstag konnte ich nach Hause.
Mein Krea war erst bei 5 und Harnsäure bei 180. Haben un aber dafür entschieden schon frühzeitig mit der CAPD zu beginnen.
Schmerzen alles halb so schlimm, nur das Festsaugen des Katheters beim entleeren. Ich hoffe es legt sich noch.
Ob du es noch bis mitte Mai ziehen kannst! Gute frage bespreche es mit deinem Dr. nur denk drann das der Katheter auch erst gut einwachsen sollte. Rechne hier min. 2 bis 3 Wochen für ein.
LG Thomas
meine OP war am 07.03 und wenn alles Gut geht, kann ich nach Ostern wieder auf die Arbeit.
Meine OP war auf einem Mittwoch, und am Samstag konnte ich nach Hause.
Mein Krea war erst bei 5 und Harnsäure bei 180. Haben un aber dafür entschieden schon frühzeitig mit der CAPD zu beginnen.
Schmerzen alles halb so schlimm, nur das Festsaugen des Katheters beim entleeren. Ich hoffe es legt sich noch.
Ob du es noch bis mitte Mai ziehen kannst! Gute frage bespreche es mit deinem Dr. nur denk drann das der Katheter auch erst gut einwachsen sollte. Rechne hier min. 2 bis 3 Wochen für ein.
LG Thomas
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
23 März 2012 15:47
Hi,
ich bin Mittwochs in den OP gekommen und war Freitag am Abend dann wieder daheim. Hatte keine Schmerzen und bin in der Woche darauf wieder in die Uni gegangen und habe Klausuren geschrieben.Und war soweit eigentlich wieder mobil. Nur beim Schlafen habe ich aufgepasst, da ich mich nicht auf den Bauch drehe...
ich bin Mittwochs in den OP gekommen und war Freitag am Abend dann wieder daheim. Hatte keine Schmerzen und bin in der Woche darauf wieder in die Uni gegangen und habe Klausuren geschrieben.Und war soweit eigentlich wieder mobil. Nur beim Schlafen habe ich aufgepasst, da ich mich nicht auf den Bauch drehe...
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
23 März 2012 22:03
Hallo Gabi,
wie Du schon aus den Antworten siehst, ist es sehr unterschiedlich. Ich hatte angeblich gleich nach der Katheter-OP eine Peritonitis, auch hatte ich ziemliche Bauchschmerzen und Blähungen. Ich wurde nicht nach der minimalinversiven (?) Methode operiert, sondern ganz konventionell. Ich glaube auch, dass Luft in den Bauch für die OP „gepumpt“ wird (was dann wohl die Blähungen verursacht). Ich hatte anfangs ziemliche Schmerzen, aber wie gesagt, dass ist bestimmt sehr unterschiedlich. Ich habe 13 Tage im Krankenhaus gelegen, hatte dann zu Hause z. B. Probleme beim Staubsaugen (mein Staubsauger ist allerdings auch sehr schwer). Nach ca. 18 Tagen habe ich dann wieder angefangen zu arbeiten.
Ich wünsche Dir alles Gute, Chris
wie Du schon aus den Antworten siehst, ist es sehr unterschiedlich. Ich hatte angeblich gleich nach der Katheter-OP eine Peritonitis, auch hatte ich ziemliche Bauchschmerzen und Blähungen. Ich wurde nicht nach der minimalinversiven (?) Methode operiert, sondern ganz konventionell. Ich glaube auch, dass Luft in den Bauch für die OP „gepumpt“ wird (was dann wohl die Blähungen verursacht). Ich hatte anfangs ziemliche Schmerzen, aber wie gesagt, dass ist bestimmt sehr unterschiedlich. Ich habe 13 Tage im Krankenhaus gelegen, hatte dann zu Hause z. B. Probleme beim Staubsaugen (mein Staubsauger ist allerdings auch sehr schwer). Nach ca. 18 Tagen habe ich dann wieder angefangen zu arbeiten.
Ich wünsche Dir alles Gute, Chris
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
24 März 2012 17:38
Erstmal vielen lieben Dank für die Antworten.
Es scheint in den Krankenhäusern ziemlich unterschiedliche Verfahren zu geben, in meinem wäre es so dass ich direkt am selben Tag der Katheteranlage aufstehen darf(habe ich heute erfahren).
Klar, das Schmerzempfinden ist bei jedem anders, aber ganz ohne wird es garantiert nicht sein. Schliesslich wird ja quasi ein Loch in die Bauchdecke gemacht.
Ich denke ich werde versuchen das Ganze bis Mai rauszuzögern und vermehrt auf Ernährung achten + enge Kontrolle der Werte.
Drückt mir die Daumen dass es bis dahin klappt
War zufällig jemand zur Anlage in Bonn?
Es scheint in den Krankenhäusern ziemlich unterschiedliche Verfahren zu geben, in meinem wäre es so dass ich direkt am selben Tag der Katheteranlage aufstehen darf(habe ich heute erfahren).
Klar, das Schmerzempfinden ist bei jedem anders, aber ganz ohne wird es garantiert nicht sein. Schliesslich wird ja quasi ein Loch in die Bauchdecke gemacht.
Ich denke ich werde versuchen das Ganze bis Mai rauszuzögern und vermehrt auf Ernährung achten + enge Kontrolle der Werte.
Drückt mir die Daumen dass es bis dahin klappt
War zufällig jemand zur Anlage in Bonn?
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
25 März 2012 21:27
Hallo Gabi,
mein OP war am 20.02. Schmerzen hatte ich nur die ersten Tage bzw. Woche
Morgen werde ich wieder mit dem Arbeiten anfangen.
Ich war 5 Tage im Krankenhaus, dannach noch 2 Tage auf dem Sofa.
Leider ist es ja so, einmal in der Abeit wird man nicht mehr geschont.
Ich hätte nach einer Woche noch nicht Arbeiten können.
Ein gut eingewachsener Katheter ist nach dem was mir erzählt wurde
das A und O für eine gut funktionierende Dialyse.
Lass Dir lieber Zeit und mach am Anfang langsam.
Grüße Angelo
mein OP war am 20.02. Schmerzen hatte ich nur die ersten Tage bzw. Woche
Morgen werde ich wieder mit dem Arbeiten anfangen.
Ich war 5 Tage im Krankenhaus, dannach noch 2 Tage auf dem Sofa.
Leider ist es ja so, einmal in der Abeit wird man nicht mehr geschont.
Ich hätte nach einer Woche noch nicht Arbeiten können.
Ein gut eingewachsener Katheter ist nach dem was mir erzählt wurde
das A und O für eine gut funktionierende Dialyse.
Lass Dir lieber Zeit und mach am Anfang langsam.
Grüße Angelo
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
27 März 2012 20:11
Hallo Hati,
wichtig ist das Einwachsen auf jeden Fall, klar.
Meine Situation ist im Moment nur mehr als blöde, ich fange ja ab 01.04. da neu an. Es ist zwar Büro, aber Arbeit ist Arbeit und bedeutet Stress, logisch.
Wenn alles so einfach wär wärs ja einfach
Will jemand mit mir evtl tauschen ? 
Zum Thema Training, mir wurde gesagt dass man es auch ambulant machen könnte. Wie läuft das eigentlich dann ab? Ist das dann der Beutelwechsel im Zentrum unter Kontrolle?
wichtig ist das Einwachsen auf jeden Fall, klar.
Meine Situation ist im Moment nur mehr als blöde, ich fange ja ab 01.04. da neu an. Es ist zwar Büro, aber Arbeit ist Arbeit und bedeutet Stress, logisch.
Wenn alles so einfach wär wärs ja einfach
Zum Thema Training, mir wurde gesagt dass man es auch ambulant machen könnte. Wie läuft das eigentlich dann ab? Ist das dann der Beutelwechsel im Zentrum unter Kontrolle?
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
28 März 2012 08:23
Hmmm, also ich hatte kein Training. Ich habe zugeschaut und mich dann irgendwann unter Beobachtung (oder auch ohne) selbst angeschlossen. Und dann gings im November 2009 los. Mein erster selbstständiger Beutelwechsel ohne Begleitung war im Dienst.
Und auch die Katheter-OP verlief bei mir irgendwie anders als bei den meisten hier. Morgens rein, mittags OP und nächsten Tag nach Hause. Natürlich noch recht gekrümmt und schmerzhaft... Aber es dauerte nicht lange, dann konnte ich mich wieder ganz normal bewegen. So richtige Spülungen wurden erst viel später gemacht. Mir wurde immer gesagt, je länger und besser der Katheter einwächst umso besser!! So wurde also nur zu Beginn eine Spülprobe gemacht, um zu sehen, ob der Durchlauf gewährleistet ist. So richtige Füllungen von 250 ml bis 1500 ml fingen erst kurz vor Dialysebeginn an. Ab 12.11.2009 (Dialysebeginn) hatte ich dann das erste Mal 2 Liter intus.
Bei mir wurde auch nie ein Hausbesuch gemacht. Was mir persönlich ja ganz recht war.... Nur als ich mit dem Cycler begann, war eine Dame von BAXTER bei mir und hat mir den Cycler erklärt. Auch hier gab es kein richtiges Training. Brauchte ich aber auch alles nicht......
Und auch die Katheter-OP verlief bei mir irgendwie anders als bei den meisten hier. Morgens rein, mittags OP und nächsten Tag nach Hause. Natürlich noch recht gekrümmt und schmerzhaft... Aber es dauerte nicht lange, dann konnte ich mich wieder ganz normal bewegen. So richtige Spülungen wurden erst viel später gemacht. Mir wurde immer gesagt, je länger und besser der Katheter einwächst umso besser!! So wurde also nur zu Beginn eine Spülprobe gemacht, um zu sehen, ob der Durchlauf gewährleistet ist. So richtige Füllungen von 250 ml bis 1500 ml fingen erst kurz vor Dialysebeginn an. Ab 12.11.2009 (Dialysebeginn) hatte ich dann das erste Mal 2 Liter intus.
Bei mir wurde auch nie ein Hausbesuch gemacht. Was mir persönlich ja ganz recht war.... Nur als ich mit dem Cycler begann, war eine Dame von BAXTER bei mir und hat mir den Cycler erklärt. Auch hier gab es kein richtiges Training. Brauchte ich aber auch alles nicht......
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Re: Re: Noch mehr Fragen zur CAPD OP
28 März 2012 14:26
Hallo,
Schulung war bei mir im Zentrum.
5 mal war ich dort und habe mit der Schürze geübt.
Im KH habe ich selber Gespült, und nach der OP war ich noch einmal im Zentrum und habe dort einmal Gespült.
Zum ersten Einlauf kam eine PD Schwester und hat auch geguckt ob die Lieferung komplet war.
Ich hatte im Vorfeld schon einmal die Sachen aufgebaut wie ich es für mich richtig fand. Und die PD Schwester war mit allem gut zu Frieden.
Es ist alles nicht so schlimm wie es sich im Anfang anhört.
Gruß Thomas
Schulung war bei mir im Zentrum.
5 mal war ich dort und habe mit der Schürze geübt.
Im KH habe ich selber Gespült, und nach der OP war ich noch einmal im Zentrum und habe dort einmal Gespült.
Zum ersten Einlauf kam eine PD Schwester und hat auch geguckt ob die Lieferung komplet war.
Ich hatte im Vorfeld schon einmal die Sachen aufgebaut wie ich es für mich richtig fand. Und die PD Schwester war mit allem gut zu Frieden.
Es ist alles nicht so schlimm wie es sich im Anfang anhört.
Gruß Thomas
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