Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
- Lisztomania
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Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
18 Dez. 2023 11:39
Hallo,
Ich bin gerade im Krankenhaus wegen eines Tunnelinfekts. Ich habe keine Schmerzen, keine Entzündungsmarker im Blut und das Dialysat ist normal.
Trotzdem kann es ja sein, dass die Antibiotika nicht anschlagen und ich habe totale Angst vor der Entferung des Katheters. Mache CAPD erst seit Juni.
Gibt es hier jemanden, der auch sowas hatte und es erfolgreich mit Antibiotika behandelt hat?
Ich bin gerade im Krankenhaus wegen eines Tunnelinfekts. Ich habe keine Schmerzen, keine Entzündungsmarker im Blut und das Dialysat ist normal.
Trotzdem kann es ja sein, dass die Antibiotika nicht anschlagen und ich habe totale Angst vor der Entferung des Katheters. Mache CAPD erst seit Juni.
Gibt es hier jemanden, der auch sowas hatte und es erfolgreich mit Antibiotika behandelt hat?
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- Kassandra
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
20 Dez. 2023 13:01
Hallo,
Das ging ja mal schnell, kommt auf den verursachenden Keim an, da gibt es auch leider resistente
Ich hoffe für Dich, dass Du nicht einen von denen erwischt hast.Versuch mal medizinischen Honig dick um den Exit verteilen, (Medihoney z.B.) bei mir hat’s geholfen und schaden kann es nicht.
Viel Glück
Das ging ja mal schnell, kommt auf den verursachenden Keim an, da gibt es auch leider resistente
Ich hoffe für Dich, dass Du nicht einen von denen erwischt hast.Versuch mal medizinischen Honig dick um den Exit verteilen, (Medihoney z.B.) bei mir hat’s geholfen und schaden kann es nicht.
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- Lisztomania
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
20 Dez. 2023 16:05
Ich hab Glück und es ist kein resistenter Keim! Durfte heute raus, jetzt 4 Wochen Antibiotika-Therapie. Aber bin zuversichtlich, der Exit sieht auch besser aus.
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- Ulineu
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
20 Dez. 2023 17:06
Hallo LIsztomania, das ist toll. Ich drücke Dir die Daumen. Bei mir musste damals der Katheter vorübergehend raus. Aber Exitentzündungen habe ich sonst immer mit Antibiosen wegbekommen. Alles Gute!
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
20 Dez. 2023 17:34
Danke! Weißt du, was für einen Keim du damals hattest?
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- Ulineu
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
20 Dez. 2023 17:51 - 20 Dez. 2023 18:07
Ja, das war ein Pseudomonas aeruginosa. Das ist ein Krankenhauskeim, der gegen viele Antibiotika resistent ist. Der kommt in Waschbecken, Blumentöpfen etc. vor. Da haben mr die Medikamente leider nicht mehr geholfen.
Ich hatte im Laufe der Jahre oft Exitentzündungen mit MRSA
Dafür hat mir der Arzt Turixin-Nasensalbe aufgeschrieben. Mit der sanieren Befallene ihre Nasenschleimhäute. Oft musste dann noch eine zusätzliche Antibiose in Tablettemform gemacht werden. Aber zuweilen hat die Salbe ausgereicht. Eine Tunnelinfektion hatte ich mit diesem Keim nie.
Ich hatte im Laufe der Jahre oft Exitentzündungen mit MRSA
Dafür hat mir der Arzt Turixin-Nasensalbe aufgeschrieben. Mit der sanieren Befallene ihre Nasenschleimhäute. Oft musste dann noch eine zusätzliche Antibiose in Tablettemform gemacht werden. Aber zuweilen hat die Salbe ausgereicht. Eine Tunnelinfektion hatte ich mit diesem Keim nie.
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- pdanf
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
11 Jan. 2024 12:57
Hallo,
"medizinischen Honig" oder sonst irgendwelche Hausmittelchen, Salben etc. würde ich nicht auf den Exit schmieren,
zumindest nicht, ohne vorher im Dialysezentrum nachzufragen. Die Nephrologen im Diazentrum haben mich bei meinem Exit-Site-Infekt damals
eindringlich davor gewarnt, weil die Hilfsstoffe in Salben den Bakterien auch als Nahrung dienen können. Ein Nephrologe im
Krankenhaus meinte damals auch, dass deshalb - falls erhältlich - bei einem äußerlich angewendeten Antibiotikum (bei mir damals
Gentamicin) auf jeden Fall Augentropfen ggüber einer Salbe vorzuziehen seien. Für die von Ulineu genannte Salbe gibt es leider keine
Tropfenalternative, aber sie ist durchaus gebräuchlich bei Exit-Site-Infekten. Bei einem richtigen Tunnelinfekt oder hartnäckigen Exit-Site-Infekt
wird man jedoch auf keinen Fall an oralen oder i.v. Antibiotika vorbeikommen. Dann muss man aber auch keine Hausmittelchen auf den Exit schmieren.
Gute Besserung
pdanf
"medizinischen Honig" oder sonst irgendwelche Hausmittelchen, Salben etc. würde ich nicht auf den Exit schmieren,
zumindest nicht, ohne vorher im Dialysezentrum nachzufragen. Die Nephrologen im Diazentrum haben mich bei meinem Exit-Site-Infekt damals
eindringlich davor gewarnt, weil die Hilfsstoffe in Salben den Bakterien auch als Nahrung dienen können. Ein Nephrologe im
Krankenhaus meinte damals auch, dass deshalb - falls erhältlich - bei einem äußerlich angewendeten Antibiotikum (bei mir damals
Gentamicin) auf jeden Fall Augentropfen ggüber einer Salbe vorzuziehen seien. Für die von Ulineu genannte Salbe gibt es leider keine
Tropfenalternative, aber sie ist durchaus gebräuchlich bei Exit-Site-Infekten. Bei einem richtigen Tunnelinfekt oder hartnäckigen Exit-Site-Infekt
wird man jedoch auf keinen Fall an oralen oder i.v. Antibiotika vorbeikommen. Dann muss man aber auch keine Hausmittelchen auf den Exit schmieren.
Gute Besserung
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- Ulineu
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
11 Jan. 2024 19:06
Die Turixinsalbe hat mir mein Arzt verschrieben. Ab und zu habe ich die Exitentzündung damit wegbekommen, aber, wie gesagt: verschrieben vom Arzt. Die kann man gar nicht ohne Rezept bekommen. Habe auch nie etwas anderes draufgeschmiert. Mache sowieso nichts ohne Absprache.
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
12 Jan. 2024 22:35
Klar
Meine Warnung bezog sich auf den Tipp mit dem med. Honig weiter oben.
LG
pdanf
LG
pdanf
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- Kassandra
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Re: Tunnelinfekt mit Antibiotika wegbekommen?
13 Jan. 2024 13:36
Es gibt dazu medizinische Studien, sowohl für Peritonealdialyse als auch für Hämodialysekatheter, hat gegen einen antibiotikaresistenten Keim bei mir geholfen, während antibiotische Salben, Tropfen und Tabletten machtlos waren, da ich schon einen Termin zum Katheterwechsel hatte habe ich es als letzte Chance probiert und meine Ärzte konnten es kaum glauben— Operation abgesagt, alles Super
Das ist auch kein „Hausmittelchen“
LG, Kassandra
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