nachtdialyse

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nachtdialyse

09 März 2008 19:06
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bin hier ganz neu und hatte einige startschwierigkeiten. nun geht`s aber los. meine mama macht CAPD 4x täglich seit 2005. sie ist 82 Jahre. bis jetzt macht sie das allein. nun lassen kraft und augenschärfe nach. ich als tochter kann sie tagsüber darin nicht unterstützen. um die Hilfezeiten zu verkürzen wird sie im April auf die nachtdialyse vorbereitet. Meine Frage ist: gibt es Pflegedienste, die diese Behandlung übernehmen (ist ja keine Pflege). Die aok hat es so begründet abgelehnt. ich bin nun im Widersprchsverfahren und suche über euer Forum Tipps und Anregeungen, wo ich hilfe herbekomme. wir leben in sachsen-anhalt. Gruß

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Re: Re: nachtdialyse

10 März 2008 20:09
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danke für deine ratschläge.vielleicht sollte ich gleich bei der umstellung im krankenhaus nach erleichterungen beim anschließen etc. fragen.
gruß. aber was ist wenn es wirklich keiner mehr aus eigener kraft mehr kann??muss mann dann für ständig ins krankenhaus oder.........meine mama ist geistig noch topfit.

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Re: Re: nachtdialyse

10 März 2008 20:31
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Hallo Sorgenkind !
Soll Deine Mutter die Nachtdialyse selbständig durchführen ?
Das kann ich mir bei ihrem Alter nicht vorstellen, der Umgang mit der modernen Technik ist für ältere Menschen doch recht schwierig.
Und sie müßte auch mit Alarmen in der Nacht umgehen können.
Kann sie die überhaupt hören - bei einer Altersschwerhörigkeit können gerade hohe Töne nicht mehr wahrgenommen werden.

Ambulante Pflegedienste können diese Tätigkeit in der Regel nicht übernehmen , weil sie nicht über das entsprechende Fachwissen verfügen, sie könnten aber von dem betreuenden Dialysezentrum oder einem Firmenmitarbeiter geschult werden.

Das ist allerdings nicht so einfach, weil ja immer mehrere Schwestern / Pfleger
geschult werden müssen, die manchmal nur in größeren Abständen zum Patienten kommen und dann ziemlich unsicher sind.
Wenn Deine Mutter so gut mit der CAPD zurecht kommt, könnte sie dann nicht
dreimal in der Woche in ihrem Dialysezentrum an die Maschine ?

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Re: Re: nachtdialyse

12 März 2008 16:24
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hallo, an die maschine für dreimal in der woche ist für sie durch 100%ige schwerbehinderung und außergewöhnliche gehbehinderung dazu 120 kg gewicht eine strapaze. das will sie nun in dem hohen alter auch nicht mehr aufsichnehmen. dazu kommt, dass die venen sehr dünn sind und ein anschluss zulegen fast ausgeschlossen ist. die nachtrunde stellt sich eben für uns als problem dar.ich muss ihr da zur hand gehen aber ich muss auch 40 stunden in der woche arbeiten. ich könnte nicht mal in urlaub fahren. das kann doch auch medizinisch nicht im interesse des patienten liegen (ich bin derzeit ihr pflegepersonal).warum kann sowas kein pflegedienst übernehmen? Gruß und Danke vom sorgenkind

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Re: Re: nachtdialyse

12 März 2008 22:50
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Wenn Deine Mutter 120 kg wiegt, kommt für sie eine IPD-Behandlung wahrscheinlich nicht in Frage, weil sie damit nicht ausreichend entgiftet werden könnte.
Auch wenn Ihr einen Pflegedienst findet, der Deine Mutter abends an einen Cycler anschließt -
Deine Mutter wäre nachts mit dem Gerät allein.
Und das wird bei einem Menschen fortgeschrittenen Alter nicht lange gut gehen.
Da bleibt wirklich nur die Haemodialyse in einem Zentrum.

Bei aller Liebe zu Deiner Mutter : Du solltest Dich nicht zu sehr in die Versorgung einbinden. Wenn Du ihre Dialyse übernimmst, bleibt Dein eigenes Leben auf der Strecke.

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Re: Re: nachtdialyse

13 März 2008 18:31
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hallo.durch die vielenratschläge und das tatsächliche nichtwollen meiner mama mit 3x wöchentlicher dialyse haben wir uns entschieden die herkömmliche 4xtägliche heimdialyse weiterzumachen. ist die bessere lösung für uns und es ist richtig ein pflegedienst macht sowas alles nicht. derzeit sind wir noch im widerspruchsverfahren mit der zuständigen aok, denn in den richtlinien für krankenkassen und pflegedienste ist die dialys überhaupt nicht geregelt. wir hoffen, dass wir eine gesetzeslücke gefunden haben und das die dialyse als pflege doch mal aufgenommen wird.
danke und alles gute

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Re: Re: nachtdialyse

13 März 2008 18:34
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hallo und danke lies bitte meine eben geschickte nachricht. ich danke auch dir und alles gute.

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Re: Re: nachtdialyse

13 März 2008 20:57
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danke werde ich machen.

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Re: Re: nachtdialyse

14 März 2008 18:47
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Hallo Sorgenkind. Ich bin albertine, mache aber HD mit freiberuflicher Pflegekraft, die vor 20 Jahren bei der KK als assistierte Heimdialyse beantragt und von dieser sowohl auch vom Diazentrum genehmigt werdenmußte. Dies ist sehr selten, da meist die Partner die Dialyse übernehmen müssen, sollen etc. Für CAPD ist es fast unmöglich jemanden zu finden, da es lt. Vorschrift eine ausgebildete Diaschwester oder Pfleger sein muß. Außerdem übernimmt die KK nur einen Bruchteil der Kosten. Pflegedienste machen solche Behandlungen überhaupt nicht, da kein ausgebildetes Personal vorhanden ist. Tut mir leid, Dir keinen besseren Bescheid geben zu können. Solltest Du noch Fragen haben, dann maile mich an. LG albertine

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Re: Re: nachtdialyse

15 März 2008 21:09
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hallo. es ist wirklich schlimm, dass von den kk dieser dienst nicht angeboten wird. es kann doch nicht nur meine mama betroffen sein die ab und an hilfe braucht (urlaub oder dienstreisen ich). ich bin doch auch keine ausgebildete krankenschwester. ich habe durch training im diaylsezentrum mir das angeeignet ca. 5x. Capd ist ja wirklich ein kinderspiel. das ist so eine feine und saubere behandlungsmethode und doch viel günstiger für die kasse als 3x wöchentlich zum zentrum fahren.
nun ich danke dir und alles gute. gruß vom sorgenkind

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