Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
09 Juni 2009 15:07
Hallo Bina,
bei meinem Mann haben sie auch jahrelang versucht, ihm einen zusätzlichen Beutel tagsüber einzuschieben, obwohl wie bei dir die Werte immer gleichbleibend gut waren. Er hat sich erfolgreich gewehrt und die Werte sind deswegen nicht schlechter geworden.
Wie bei dir wäre es ihm auch lästig gewesen, weil er ja voll gearbeitet hat. Jetzt ist er pensioniert und laboriert mal wieder an einer Peritonits herum, da bleibt ihm der Tagesbeutel nicht erspart. Aber das ändert sich ja auch wieder.
Also, wenn du es für dich verantworten kannst und meinst, es wäre nicht nötig, dann laß dich zu nix zwingen. Beim nächsten k/tv wirst du ja sehen, wie effektiv die Dia ist.
Gruß
Brandy
bei meinem Mann haben sie auch jahrelang versucht, ihm einen zusätzlichen Beutel tagsüber einzuschieben, obwohl wie bei dir die Werte immer gleichbleibend gut waren. Er hat sich erfolgreich gewehrt und die Werte sind deswegen nicht schlechter geworden.
Wie bei dir wäre es ihm auch lästig gewesen, weil er ja voll gearbeitet hat. Jetzt ist er pensioniert und laboriert mal wieder an einer Peritonits herum, da bleibt ihm der Tagesbeutel nicht erspart. Aber das ändert sich ja auch wieder.
Also, wenn du es für dich verantworten kannst und meinst, es wäre nicht nötig, dann laß dich zu nix zwingen. Beim nächsten k/tv wirst du ja sehen, wie effektiv die Dia ist.
Gruß
Brandy
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
10 Juni 2009 09:39
Hallo Bina,
um die Dialyseeffektivität durch einen kostengünstigen und leicht zu messenden Laborwert zu bestimmen wurde der Harnstoffwert vereinbart. Er dient als Maßstab für die Beseitigung der giftigen Klein-Moleküle.
In die Kt/V-Bestimmung fließen die Harnstoff-Clearance sowohl des Peritoneums als auch der Eigennieren ein. Eine effiziente PD-Behandlung wird bei einem Kt/V-Wert >1,7/Woche angenommen.
Die folgenden Werte gehen in die Berechnungsformel ein:
Dialysatvolumen / 24 h in ml
Harnstoff im Serum in mg/dl
Harnstoff im Dialysat im mg/dl
Harnstoff im Urin in mg/dl
Restausscheidung (24-h-Sammelurinmenge in ml)
Körpergewicht in kg
Geschlecht
Mann
Frau
in Hoffnung mich verständlich ausgedrückt zu haben
vG Peter
um die Dialyseeffektivität durch einen kostengünstigen und leicht zu messenden Laborwert zu bestimmen wurde der Harnstoffwert vereinbart. Er dient als Maßstab für die Beseitigung der giftigen Klein-Moleküle.
In die Kt/V-Bestimmung fließen die Harnstoff-Clearance sowohl des Peritoneums als auch der Eigennieren ein. Eine effiziente PD-Behandlung wird bei einem Kt/V-Wert >1,7/Woche angenommen.
Die folgenden Werte gehen in die Berechnungsformel ein:
Dialysatvolumen / 24 h in ml
Harnstoff im Serum in mg/dl
Harnstoff im Dialysat im mg/dl
Harnstoff im Urin in mg/dl
Restausscheidung (24-h-Sammelurinmenge in ml)
Körpergewicht in kg
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
10 Juni 2009 11:49
Hallo Bina,
ich denke schon. Wenn Du alle Werte hast kannst es Dir selber ausrechnen.
Sehe bitte mal hier:http://www.labor-limbach.de/Dialysedosis_wK_t.368.0.html
vG Peter
ich denke schon. Wenn Du alle Werte hast kannst es Dir selber ausrechnen.
Sehe bitte mal hier:http://www.labor-limbach.de/Dialysedosis_wK_t.368.0.html
vG Peter
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
10 Juni 2009 14:26
Hallo Elena,
nein leider nicht,
aber ich würde mal die Formel nehmen und bei Restausscheidung 0 einsetzen.
vG Peter
nein leider nicht,
aber ich würde mal die Formel nehmen und bei Restausscheidung 0 einsetzen.
vG Peter
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
11 Juni 2009 10:17
Hallo Hati,
ich glaube Du hast da etwas mißverstanden.
1. Die QS- Richtlinien sind für die Patienten da. Natürlich auch um durch effektive Behandlung Morblitätskosten zu senken. Daher ist es für mich auch unverständlich über den Sinn zu streiten genausowenig wie über kt/v.
2. ich wollte die Effektivitätsfrage allgemein beantworten und da ist bei PD ein kt/v
ab 1,7 effektiv. (siehe: Der Nephrologe 3/2007)
3. in der QS-R (§8/4+5) steht:
wenn in einem Zentrum mehr als 15 % der Patienten ein wkt/v unter 1,9 und ein Hb unter 10 g/dl haben wird die Eirichtung wegen unzureichender Dialyse-Oulität überprüft und zur Rechenschaft gezogen.
Natürlich ist ein möglichst hohes kt/v besser, das Hb sollte nach dem heutigen allgemeinen Standart zwischen 10-12 g/dl liegen.
vG Peter
ich glaube Du hast da etwas mißverstanden.
1. Die QS- Richtlinien sind für die Patienten da. Natürlich auch um durch effektive Behandlung Morblitätskosten zu senken. Daher ist es für mich auch unverständlich über den Sinn zu streiten genausowenig wie über kt/v.
2. ich wollte die Effektivitätsfrage allgemein beantworten und da ist bei PD ein kt/v
ab 1,7 effektiv. (siehe: Der Nephrologe 3/2007)
3. in der QS-R (§8/4+5) steht:
wenn in einem Zentrum mehr als 15 % der Patienten ein wkt/v unter 1,9 und ein Hb unter 10 g/dl haben wird die Eirichtung wegen unzureichender Dialyse-Oulität überprüft und zur Rechenschaft gezogen.
Natürlich ist ein möglichst hohes kt/v besser, das Hb sollte nach dem heutigen allgemeinen Standart zwischen 10-12 g/dl liegen.
vG Peter
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Re: Re:
16 Juni 2009 17:07
So,
heute habe ich einen Kt/v Wert von 2,4 erhalten.
Wenn ich lese, dass ein Wert von ca. 1,7 angestrebt wird, liege ich knapp daneben.
Ich habe gerade meinen Arzt gefragt, ob ich nicht evtl. eine höhere Lösung (mache CAPD) bekommen sollte, aber dr meinte das wäre okay so.
Wobei ich auch erwähnen muss, das ich mich seit ca. 2 Monaten einfach nur schlecht fühle.
Was meint ihr dazu, soll ich meinem Arzt glauben schenken oder auf weitere Maßnamen drängen.
heute habe ich einen Kt/v Wert von 2,4 erhalten.
Wenn ich lese, dass ein Wert von ca. 1,7 angestrebt wird, liege ich knapp daneben.
Ich habe gerade meinen Arzt gefragt, ob ich nicht evtl. eine höhere Lösung (mache CAPD) bekommen sollte, aber dr meinte das wäre okay so.
Wobei ich auch erwähnen muss, das ich mich seit ca. 2 Monaten einfach nur schlecht fühle.
Was meint ihr dazu, soll ich meinem Arzt glauben schenken oder auf weitere Maßnamen drängen.
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
16 Juni 2009 18:07
Ach gott,
äh, ja. wer lesen kann ist klar im vorteil ich habe das mindest wert geflissendlich überlesen. tut mir leid
aber vielen dank für deine antwort
äh, ja. wer lesen kann ist klar im vorteil ich habe das mindest wert geflissendlich überlesen. tut mir leid
aber vielen dank für deine antwort
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
16 Juni 2009 18:08
Ach gott,
äh, ja. wer lesen kann ist klar im vorteil ich habe das mindest wert geflissendlich überlesen. tut mir leid
aber vielen dank für deine antwort
äh, ja. wer lesen kann ist klar im vorteil ich habe das mindest wert geflissendlich überlesen. tut mir leid
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Re: Re: Wie errechnet sich die Dialyseeffektivität ?
16 Juni 2009 23:40
Hallo Elena,
ich verstehe Deinen Beitrag leider nicht.
ein Hb von 7-8 ist besch.... schlecht. Für Dich und sonst Keinen. Es geht um Dich, Dein Leben, dafür ist diese Leitlinie da. Es kommt mir fast so vor als wenn Du jetzt beweisen willst, daß diese Vorgaben sinnlos sind. Das sind sie in meinen Augen nicht, sie sind eine absolute Notwendigkeit für Klarheit und Tranzparenz in der Medizin, wie im übrigen alle Leitlinien und damit die Grundvoraussetzung für einen selbstbestimmten und informierten Patienten.
vG Peter
ich verstehe Deinen Beitrag leider nicht.
ein Hb von 7-8 ist besch.... schlecht. Für Dich und sonst Keinen. Es geht um Dich, Dein Leben, dafür ist diese Leitlinie da. Es kommt mir fast so vor als wenn Du jetzt beweisen willst, daß diese Vorgaben sinnlos sind. Das sind sie in meinen Augen nicht, sie sind eine absolute Notwendigkeit für Klarheit und Tranzparenz in der Medizin, wie im übrigen alle Leitlinien und damit die Grundvoraussetzung für einen selbstbestimmten und informierten Patienten.
vG Peter
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