Ernährungsberatung
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Ernährungsberatung
27 Okt. 2003 15:52
Hallo,
ich heiße Oliver und bin Diätassistent (DA). Ich werde in Zukunft bei einer Dialyse Stiftung arbeiten und beraten. Da ich noch nicht so vertraut bin mit dem Thema muß ich mich erst noch ein bißchen einlesen. Gibt es etwas woraus ich achten müsste oder habt Ihr Vorschläge was besonders bei einer Schulung von Dialyse-Patienten wichtig ist. Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
ich heiße Oliver und bin Diätassistent (DA). Ich werde in Zukunft bei einer Dialyse Stiftung arbeiten und beraten. Da ich noch nicht so vertraut bin mit dem Thema muß ich mich erst noch ein bißchen einlesen. Gibt es etwas woraus ich achten müsste oder habt Ihr Vorschläge was besonders bei einer Schulung von Dialyse-Patienten wichtig ist. Für Vorschläge wäre ich sehr dankbar.
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- TinaW
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Re: Re: Ernährungsberatung
27 Okt. 2003 22:04
Hallo Oliver! Sehr günstig wäre es, wenn Du Dich auf die Ernährungsberatung dialysepflichtiger Diabetiker spezialisieren könntest. Da gibt es zwischen den beiden Spezialgebieten ein Defizit an gegenseitigen Informationen. Es sind zwei Diäten erforderlich, und es gibt da Ernährungsvorschläge von beiden Seiten, die mehr schaden als nutzen..Ich erlebe das täglich. Gru? Abaka
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- debi
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Re: Re: Ernährungsberatung
27 Okt. 2003 23:17
Hi Oliver,
wie hast du bisher beraten? Baratung, die was taugt, muß am Alltag orientiert sein. LG Debi
wie hast du bisher beraten? Baratung, die was taugt, muß am Alltag orientiert sein. LG Debi
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- johanna
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Re: Re: Ernährungsberatung
28 Okt. 2003 10:19
Wie debi sagt: Beratung, die was taugt, muß am Alltag orientiert sein.
Dass Dialysepatienten meist noch an einer Grunderkrankung leiden, für die auch Diät gemacht werden sollte (Diabetes, Herzprobleme, hoher Blutdruck usw.), überfordert nicht wenige Ernährungsberater. Noch komplizierter wird es, wenn jemand an Dauer-Übelkeit leidet (z.B. wegen Krankenhauskoller oder Medikamenten) oder aus einem anderen Grund länger sehr wenig gegessen hat. Die Folge sind dann Diätvorschriften (z. B. Dialysediät, Diabetesdiät, Aufbaudiät), die sich widersprechen oder nicht eingehalten werden können, weil z.B. die Übelkeit noch immer anhält. Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B. Vollkorn) ist auch noch so ein komplizierendes Element.
Da muss sich ein Ernährungsberater dann von seinen Büchern lösen können und auch mal etwas unkonventionell, erfinderisch werden. Wichtig finde ich auch, dass über längere Zeit Kontakt gehalten wird, also nachhaken, kontrollieren, anpassen und nicht 1 Sitzung beim Ernährungsberater und das wars.
Er sollte auch das Umfeld des Patienten berücksichtigen: Wie kann der Patient seine Diät am Familientisch unterbringen evtl. auch am Arbeitsplatz, bei Besuchen? Je besser das gelingt, desto leichter wird das Durchhalten sein.
Betreffend widersprüchlichen Diätvorschriften: Meine Mutter hat mal nach einem langen Krankenhausaufenthalt von der Ernährungsberaterin den Rat bekommen, unbedingt mehr Milchprodukte, z.B. Käse, und mehr Fleisch zu essen, wegen der Proteine. Das war Aufbaudiät, hat aber der Dialysediät 180Grad widersprochen.
Dass Dialysepatienten meist noch an einer Grunderkrankung leiden, für die auch Diät gemacht werden sollte (Diabetes, Herzprobleme, hoher Blutdruck usw.), überfordert nicht wenige Ernährungsberater. Noch komplizierter wird es, wenn jemand an Dauer-Übelkeit leidet (z.B. wegen Krankenhauskoller oder Medikamenten) oder aus einem anderen Grund länger sehr wenig gegessen hat. Die Folge sind dann Diätvorschriften (z. B. Dialysediät, Diabetesdiät, Aufbaudiät), die sich widersprechen oder nicht eingehalten werden können, weil z.B. die Übelkeit noch immer anhält. Nahrungsmittelunverträglichkeit (z.B. Vollkorn) ist auch noch so ein komplizierendes Element.
Da muss sich ein Ernährungsberater dann von seinen Büchern lösen können und auch mal etwas unkonventionell, erfinderisch werden. Wichtig finde ich auch, dass über längere Zeit Kontakt gehalten wird, also nachhaken, kontrollieren, anpassen und nicht 1 Sitzung beim Ernährungsberater und das wars.
Er sollte auch das Umfeld des Patienten berücksichtigen: Wie kann der Patient seine Diät am Familientisch unterbringen evtl. auch am Arbeitsplatz, bei Besuchen? Je besser das gelingt, desto leichter wird das Durchhalten sein.
Betreffend widersprüchlichen Diätvorschriften: Meine Mutter hat mal nach einem langen Krankenhausaufenthalt von der Ernährungsberaterin den Rat bekommen, unbedingt mehr Milchprodukte, z.B. Käse, und mehr Fleisch zu essen, wegen der Proteine. Das war Aufbaudiät, hat aber der Dialysediät 180Grad widersprochen.
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Re: Re: Ernährungsberatung
30 Okt. 2003 13:20
Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen.
Kurz zu meiner Geschichte: Ich habe 13 Jahre als Koch gearbeitet und mich irgentwann gefragt ob dass alles ist. Somit habe ich mit 30 Jahren noch eine neue Ausbildung angefangen und diese dieses Jahr im August abgeschlossen. Beraten habe ich nur in der Ausbildung und somit bin ich also ein blutiger Anfänger. Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Arzt als Chef, der mich mit vielen Materialien versorgt. Leider wird das Theme Dialyse in der Schule nicht sehr ausführlich besprochen und somit muss ich mich systematisch damit auseinandersetzen.
Ich selbst denke der persönliche Kontakt zu den Patienten ist sehr wichtig, weil ich am Besten aus den praktischen Beispielen lernen kann und diese dann auch weiter geben kann. Es bringt nichts wenn man sich nur an den Fachbüchern festhält.
LG Oliver
vielen Dank für Eure Antworten und Anregungen.
Kurz zu meiner Geschichte: Ich habe 13 Jahre als Koch gearbeitet und mich irgentwann gefragt ob dass alles ist. Somit habe ich mit 30 Jahren noch eine neue Ausbildung angefangen und diese dieses Jahr im August abgeschlossen. Beraten habe ich nur in der Ausbildung und somit bin ich also ein blutiger Anfänger. Zum Glück habe ich einen sehr kompetenten Arzt als Chef, der mich mit vielen Materialien versorgt. Leider wird das Theme Dialyse in der Schule nicht sehr ausführlich besprochen und somit muss ich mich systematisch damit auseinandersetzen.
Ich selbst denke der persönliche Kontakt zu den Patienten ist sehr wichtig, weil ich am Besten aus den praktischen Beispielen lernen kann und diese dann auch weiter geben kann. Es bringt nichts wenn man sich nur an den Fachbüchern festhält.
LG Oliver
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- debi
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Re: Re: Ernährungsberatung
30 Okt. 2003 13:37
Hey Oli,
daß Du so klientenzentriert arbeitest gefällt mir ausgesprochen gut. Damit wirst Du in der Dia auf dauer ganz erfolgreich wirken können. Einfühlungsvermögen, selber probieren, was ich anderen vorsetze etc. sind die besten Voraussetzungen.
Gutes Einarbeiten und LG Debi
daß Du so klientenzentriert arbeitest gefällt mir ausgesprochen gut. Damit wirst Du in der Dia auf dauer ganz erfolgreich wirken können. Einfühlungsvermögen, selber probieren, was ich anderen vorsetze etc. sind die besten Voraussetzungen.
Gutes Einarbeiten und LG Debi
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Re: Re: Ernährungsberatung
30 Okt. 2003 14:10
Hallo debi,
ich hoffe ich finde die Zeit, mich wärend der Dia zu den Patienten zu setzen um ihnen vieleicht auch die Zeit zu verkürzen und somit auch einen persönlichen Kontakt aufzubauen. Bei den Schulungen stelle ich mir kleine Gruppen vor; wirkt eifach familiärer.
LG Oliver
ich hoffe ich finde die Zeit, mich wärend der Dia zu den Patienten zu setzen um ihnen vieleicht auch die Zeit zu verkürzen und somit auch einen persönlichen Kontakt aufzubauen. Bei den Schulungen stelle ich mir kleine Gruppen vor; wirkt eifach familiärer.
LG Oliver
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- debi
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Re: Re: Ernährungsberatung
31 Okt. 2003 16:27
Hallo Oli,
wir haben vom Regionalverband der Diapat. schon Kochkurse mit Ökotrophologen veranstaltet: halt so richtig in die Praxis. LG Debi
wir haben vom Regionalverband der Diapat. schon Kochkurse mit Ökotrophologen veranstaltet: halt so richtig in die Praxis. LG Debi
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