Spargel
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Spargel
28 Apr. 2004 23:07Vielen Dank im Voraus.
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- mel
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 07:55Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- chrisi
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 12:28dein Mann hat wahrscheinlich noch eine volle Ausscheidung, d.h. es sammelt sich noch kein Wasser im Körper an. Mel hat Recht, Spargel hat viel Kalium und da sollte man aufpassen. Es kommt aber auch drauf an, wie hoch die Restleistung der Nieren noch ist. Spargel ist zudem beiweitem nicht das einzige Lebensmittel mit viel Kalium. Alles in Maßen und mit Bedacht, das ist das Vernünftigste. Apropos, was den Nieren direkt schadet, ist ein zu hoher Blutdruck. D.h. drauf achten, dass der immer gut eingestellt ist und möglichst salzarm essen. Kalium schadet den Nieren nicht. Kranke Nieren können nur noch bedingt oder gar kein Kalium mehr ausscheiden und das kann zu Herzproblemen führen. Sprecht doch mit eurem Arzt drüber oder mit einer Diätberaterin, das wird das Vernünftigste sein. Sich alles immer verbieten, auf alles zu verzichten, das ist auch kein Leben und irgendwann wird der Heißhunger auf bestimmte Sache so groß, dass man es unkontrolliert in sich reinschaufelt. Dann lieber mit Bedacht und Vernunft. Ich wünsche euch einen guten Appetit
chrisi
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- mel
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 12:36Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 12:52Anne
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 13:00wenn Ihr Mann zu erhöhten Kaliumwerten neigt, sollte die Kaliumaufnahme pro Tag 2500 mg (bei Hämodialyse 2000 mg) möglichst nicht überschreiten. 500 g gekochter Spargel enthält circa 680 mg Kalium. Eine ausschließliche Spargelmalzeit ist also nicht empfehlenswert. Werden von einem Nierenpatienten jedoch 200 g bis 250 g gekochter Spargel pro Tag und ansonsten kein weiteres Gemüse oder Salat verzehrt, so ist dies selbst bei Hämodialyse erlaubt.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 14:02wenn die Kaliumwerte bei Deinem Mann bisher immer noch okay waren und auch die Ausscheidung gut, spricht wohl nichts dagegen. Spargel hat sogar eine harntreibende Wirkung, also guten Appetit. Bekannte mißverstehen manchmal auch gehörte Dinge, nicht verunsichern lassen!
Viele Grüße. Anja
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 23:06Zum Thema Vorwässern der Kartoffeln, ich habe in einem Kochkurs, der durch die Dialysestation zusammen mit einer Ernährungsberaterin durchgeführtem kochkurs gelernt, das man kartoffeln gar nicht mehr vorwässern bräuchte. Man erklärte uns, die Kartoffeln in dünne Scheiben zu schneiden, und in der 10 fachen Wassermenge kochen. Vielleicht kann Frau Dr. Schwiegelshohn uns auch mal sagen was sie von der Methode hält???Ich koche die kartoffeln seitdem so, und es scheint zu klappen, keine erhöhten kaliumwerte und wir essen oft kartoffeln.
gruß
karo
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 23:29ich habe es so im Dialysepatienten gelesen (Zeitschrift des Bundesverbandes der Deutschen Dialysepatienten). Kartoffeln klein schneiden und in viel Wasser kochen. Für die 10-fache Menge Wasser hätte ich gar keinen Topf. Ich fülle aber den vorhanden,soweit es geht. Gewässerte Kartoffel schmecken nach... nichts. Dann würde ich lieber ganz drauf verzichten und auf Nudeln oder Reis umsteigen. Ich mache es übrigens mit jedem Gemüse so, möglichst klein schneiden und viel Wasser nehmen.
Guten Appetit
chrisi
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Re: Re: Spargel
29 Apr. 2004 23:35ja genau, so mache ich es auch, dann ist ja doch gar nicht so verkehrt, und wesentlich einfacher in der handhabung, ich habe auch bei den rezepten ein rezept mit spargel reingeschrieben was wir im kochkurs gekocht haben, war sehr lecker.
gruß
karo
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- mel
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Re: Re: Spargel
30 Apr. 2004 07:51Du hast schon recht, ich habe auch schon davon gehört, daß man sie nur in dünne Scheiben schneiden muß und in viel Wasser kochen... Was ich damit eigentlich auch nur sagen wollte: in Restaurants werden die Kartoffeln auf jeden Fall NICHT nach unseren Wünschen gekocht. Habe mich leider etwas blöd ausgedrückt. Sorry
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Spargel
01 Mai 2004 16:43für Reis und Nudeln ist die Methode des Kochens in der 10-fachen Menge Wasser ja bereits bekannt und liegt bei 70%. Werden also Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten und in der 10-fachen Menge Wasser gekocht, so ist die gleiche Kaliumreduktion wie bei Reis oder Nudeln zu erwarten. Sicherlich entscheidend ist es, sehr große Kochtöpfe zu besitzen.
Der Unterschied zur Methode des Erhitzens der geschälten in Stücke geschnittenen Kartoffeln auf 70Â?C, des anschließenden langsamen Abkühlens und des Garens in frischem Wasser, die eine Kaliumreduktion der Kartoffeln von circa 80% erbringt, liegt nur um circa 10% besser.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn
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