Butter
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Butter
21 Juli 2010 19:23Gruss Edel
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Re: Re: Butter
21 Juli 2010 23:54frag den Herrn doch mal, ob er Butter je auf der Weide gesehen hat? Ich jedenfalls nicht:D
Die Sache mit Butter und Magarine ist meines Wissens folgende:
Butter ist in jedem Fall ein sehr naturbelassenes Produkt, bestenfalls wurde Salz zugesetzt.Wenn Du Sauerrahmbutter nimmst, hast Du noch die Sauerrahmkulturen dazu. üblicherweise wird aber die mildgesäuerte gegessen und die Sauerrahm gibt es nicht im Discount. Bioläden führen übrigens nur Sauerrahm oder Süßrahm, wobei ich die Süßrahm bestenfalls zum Backen nehmen würde.
Wenn Du eine einwandfreie Magarine nimmst, ist das meines Wissens vollkommen okay. Du musst also schauen (Sollte man immer, finde ich beim Lebensmitteleinkauf), was die Inhaltsstoffe sind. Gehärtete Fette, Aromen, tierische Fette gehören nach meinem Empfinden auf keinen Fall in eine gute Magarine. Deine Delireform ist in meinen Augen auch die reinste Chemiefabrik.Google mal nach den Inhaltsstoffen und schau Dich vor Ort mal nach ner Biomagarine um, da wird weniger rumgepanscht. Solltest Du im Reformhaus schauen, die panschen zum Teil auch ganz schön, das Natürlichste was ich unterMagarine aus dem Reformhaus fand :
www.vitaquell.de/produkte/pflanzenmargar...-pflanzen-margarine/ also die volle-sonne-bio magarine, die hat auch sehr viele ungesättigte Fette!
Guten Appetit!
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- Birki
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Re: Re: Butter
22 Juli 2010 15:36Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Butter
26 Juli 2010 22:47bei Fettstoffwechselstörungen ist die 40%ige oder 60%ige Becelmargarine je nach Kalorienbedarf meiner Meinung nach die beste Wahl. Die Becelmargarine hat den höchsten Anteil an Vitamin E. Damit sind die in der Margarine enthaltenen ungesättigten Fettsäuren auch vor Oxidation - sowohl außerhalb, als auch nach Genuss im Körper - geschützt.
Vom Verhältnis der omega-6 zu omega-3 Fettsäuren ist die Deli Reform ähnlich gut wie die Becel, allerdings enthält sie weniger viel Vitamin E. Von einer Margarine auf Sonnenblumenölbasis rate ich ab, es sei denn es werden explizit die in der Margarine enthaltenen omega-3 Fettsäuren auf der Packung vermerkt. Der Grund liegt darin, dass weder das Sonnenblumenöl, noch beispielsweise das Olivenöl natürlcherweise omega-3 Fettsäuren enthält. Und die omega-3 Fettsäuren sind bei Fettstoffwechselproblemen besonders wichtig.
Viele Grüße B. Schwiegelshohn
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Re: Re: Butter
27 Juli 2010 21:15Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Butter
28 Juli 2010 14:33der Fettstoffwechsel - und damit auch der Triglyceridstoffwechsel - hängt nicht allein von der Qualität der Fette ab (diese scheint bei Ihnen nach Ihrer Beschreibung ganz gut zu sein).
Auch Fruktose (häufig in industriellen Produkten mit dem Begriff Fruchtzucker beworben, z.B. natürlicherweise vorkommend in Agavendicksaft, der als gesund gilt, jedoch sehr viel Fruktose enthält),
alle schnell verwertbaren Kohlenhydratquellen (u.a. auch der Zucker aus der Schokolade, Weißmehlprodukte, Salzgebäck etc. )
und Alkohol
erhöhen die körpereigene Produktion von Cholesterin und Triglycerid in der Leber.
Viele Grüße B.Schwiegelshohn
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- spaiky
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Re: Re: Butter
29 Juli 2010 03:28seit ich transplantiert bin gibt es bei mir nur noch Becel pro aktiv. Das hatte mir damals meine Ärztin empfohlen. Ich war sehr skeptisch. Um ehrlich zu sein auch wegen dem Preis. Ich sagte dann, ok 8 Wochen probier ich es aus. Mittlerweile esse ich nur noch Becel pro aktiv, da meine Werte sich gebessert haben. Ansonsten gibt es bei mir sehr wenig Fett. Alles was streichbar ist wird ohne Fett drunter gegessen.
Gruß spaiky
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Re: Re: Butter
31 Juli 2010 17:08Du schreibst: Die Becelmargarine hat den höchsten Anteil an Vitamin E. Damit sind die in der Margarine enthaltenen ungesättigten Fettsäuren auch vor Oxidation - sowohl außerhalb, als auch nach Genuss im Körper - geschützt.
Ist es wirklich so einfach?
Das pharmakritische arznei-telegramm schrieb dazu 2003: Wie nützlich sind Antioxidantien? : „In allen randomisierten Studien mit klinischen Endpunkten bleibt ein klarer Nutzen der Einnahme der Vitamine A, C und E sowie von Betakarotin hinsichtlich der Behandlung oder Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs aus“.
Ebenso sind alle Versuche Dialysatoren mit Vitamin E zu beschichten um Inflammationen (Entzündungen) zu senken und vor Transplantationen die antioxidativer Kapazität durch Vitamin E zu erhöhen ohne nachweisbaren Erfolg beendet worden.
Manche groß angelegte klinische Studien
konnten sogar eine geringfügige Erhöhung
von Herzinfarkten bei Patienten
beobachten, die mit Vitamin E behandelt wurden.[1]
LDL wird als Ursache für die Entstehung einer Arteriosklerose angesehen.
Die Mechanismen die aber dazu führen sind nicht vollständig aufgeklärt, ganz sicher sind verschiedene Faktoren beteiligt.
Initiale Reize können die schützende Zellschicht, welche die Gefäßwand
auskleidet (Endothel), schädigen, was zu einer gesteigerten Durchlässigkeit
und zum Beginn der Gefäßveränderungen
führt. Inzwischen ist bekannt, dass Komponenten des Immunsystems
einen Entzündungsprozess einleiten, der maßgeblich zur Arterioskleroseprogression
beiträgt.[1] Dazu gehört auch zu geringes NO [Stickstoffmonoxid] im Blut.
Deshalb schreibt U. Pollmer auch : Von der Cholesterinlüge.
Referenzen:
1. Mechanismen der Gefäßentzündung : reaktive Sauerstoffspezies
als Schädigungs- oder Schutzmechanismus. 2006 , Alexandra K. Kiemer, Britta Diesel
Pharmazeutische Biologie
2. Ravnskov U, Pollmer U: Mythos Cholesterin : Die zehn größten Irrtümer.
es grüsst peter
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Butter
02 Aug. 2010 16:27Sie müssen zwischen der Substitution von Vitaminen (hier gibt es genügend Studien, die auch nachteilige Wirkungen von Vitamin E beschreiben) und der natürlichen Schutzwirkung innerhalb von Nahrungsmitteln unterscheiden.
Die natürlicherweise in Ölen vorkommenden Tocopherole (es gibt allein 4 Tocopherolfamilien) schützen die mehrfach ungesättigten Fettsäuren vor oxidativen Veränderungen. Günstig ist ein Verhältnis von Tocopherolen zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren von 1,67/1 oder besser. Wenn die natürlicherweise vorkommenden Fettsäuren im Öl oder Fett belassen werden und u.U. mit Vitamin E (das alpha-Tocopherol wird meist so bezeichnet) ergänzt wird, so ist dies für die Qualität der Fettversorgung aus wissenschaftlicher Sicht günstig.
Viele Grüße B. Schwiegelshohn
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Re: Re: Butter
07 Aug. 2010 19:32Sie schreiben : Wenn die natürlicherweise vorkommenden Fettsäuren im Öl oder Fett belassen werden und u.U. mit Vitamin E (das alpha-Tocopherol wird meist so bezeichnet) ergänzt wird, so ist dies für die Qualität der Fettversorgung aus wissenschaftlicher Sicht günstig.. (?)
ich zitiere einmal aus Essen mit Genuss und Verstand - Fett ist nicht gleich Fett
des Margarine-Instituts
Danach ist das Grundnahrungsmittel Margarine mengenmäßig der größte Lieferant an Omega-6-Fettsäuren (z.B. Linolsäure), Omega-3-Fettsäuren (z.B. a-Linolensäure) und Vitamin E (umgerechnet auf a-Tocopherol-Äquivalent (=a TÄ)) in unserer Ernährung. ... Beide Gruppen von Fettsäuren dienen der Bildung von funktionell wichtigen Strukturlipiden in den Geweben und regulatorisch wirksamen Eicosanoiden.
Sowohl aus n-6 als auch aus n-3-Fettsäuren stellt der menschliche Körper Eicosanoide her. Die Wirkungen der beiden verschiedenen Eicosanoide unterscheiden sich jedoch stark. So fördern Eicosanoide aus n-6-Fettsäuren zwar die Blutgerinnung, aber gleichzeitig auch Entzündungsvorgänge. Eicosanoide aus n-3- Fettsäuren vermindern hingegen Entzündungsvorgänge. Die Schweizerische, Deutsche und Österreichische Gesellschaft für Ernährung empfehlen deshalb übereinstimmend ein Verhältnis, das für die Fettsäuren n-6 zu n-3 weniger als 5 zu 1 betragen sollte. Ist Magarine wirklich so gesund ?
es grüßt peter
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- TinaW
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Re: Zitate
07 Aug. 2010 21:42hör doch bitte auf, Textstellen aus dem gesamten Netz hier im Forum einzustellen,
wahlweise als Zitat gekennzeichnet, meistens aber kommen Sie als eigene Ergüsse
daher.
Letzteres ist zunehmend ärgerlich, wenn nicht teilweise rechtlich problematisch.
Lass es!
MfG
TinaW
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- drschwiegelshohn
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Re: Re: Butter
08 Aug. 2010 17:07die Becel Margarine 60% hat ein schlechteres Verhältnis sowohl in Bezug auf Vitamin E zu mehrfach ungesättigten Fettsäuren, als auch im Verhältnis omega-6 zu omega-3, deshalb spreche ich im Folgenden über die 40%-ige Margarine. Verhältnis Vitamin E/Poly = 1,88; Verhältnis omega-6/omega-3= 6,67/1. ( presse.becel.de/becel/_Rainbow/Documents...etprogramm_05_08.pdf ). Beide Verhältnisse liegen also relativ gut und besser als das von Butter (Vit E/Poly =1,22 wobei sehr wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren in der Butter vorhanden sind, und keine omega-3 Fettsäuren nachweisbar sind.
Um entsprechende Mengen an omega-3 Fettsäuren aufzunehmen sind pflanzliche omega-3 Fettsäuren eine Möglichkeit, die gleichzeitig auch Risiken birkt. Diese Fettsäuren müssen im Körper erst zu der eigentlichen Wirksubstanz, den langkettigen omega-3 Fettsäuren aufgebaut werden, also zu jenen Formen, wie sie im Fischfett bereits vorliegen. Bei den pflanzlichen omega-3 Fettsäuren hängt es von der persönlichen Stoffwechsellage ab, wie effizient diese Vorgänge im jeweiligen Körper ablaufen.
Führt man allerdings erst gar keine pflanzlichen omega-3 Fettsäuren zu, so können potentiell auch keine entzündungshemmenden Eicosanoide gebildet werden
Viele Grüße B.Schwiegelshohn
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