Phospatbinder-Kaugummi
- bluebell
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Phospatbinder-Kaugummi
13 Juli 2013 16:35
Hallo zusammen,
kann mir jemand was sagen über Kaugummi die als Phosphatbinder wirken sollen? Meine da mal was gehört zu haben, kann aber nichts mehr finden. Vielleicht kennt es einer von euch.
LG
bluebell
kann mir jemand was sagen über Kaugummi die als Phosphatbinder wirken sollen? Meine da mal was gehört zu haben, kann aber nichts mehr finden. Vielleicht kennt es einer von euch.
LG
bluebell
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- Klatschmohnalisa
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Re: Re: Phospatbinder-Kaugummi
13 Juli 2013 18:23
Hallo, vielleicht meinst Du diesen Kaugummi:
LG, Klatschmohnalisa
In der Studie von Savica et al. erhielten 13 Hämodialysepatienten mit Serum-Phosphat > 6,0 mg/dl trotz Sevelamertherapie zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten einen Chitosan-haltigen (20 mg) Kaugummi für jeweils eine Stunde. Nach zwei Wochen ging der Speichel- Phosphatgehalt um 55 % und das Serum-Phosphat um 31 % zurück (Savica V, J Am Soc Nephrol 20:639-644, 2009).
Chitosan hat eine der Cellulose ähnliche Struktur mit geringer Toxizität. Durch Verdauungs- enzyme wird Chitosan nicht gespalten. Erfahrungen mit Chitosan gibt es bislang bei der Therapie übergewichtiger Patienten (mit dem Ziel der Gewichtsreduktion) und in der Therapie von Hyperlipidämien (Koide SS, Nutr Res 18:1091-1101, 1998; Jull AB, Cochrane Database Syst Rev 16: CD003892, 2008). Die bei Dialysepatienten verwendete Chitosandosis von 2 x 20 mg pro Tag ist deutlich geringer als die für die Behandlung von Übergewicht und Hyperlipidämien verwendeten Chitosandosen (1,0-1,5 g/Tag). Die optimale Chitosandosis für Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz ist gegenwärtig nicht klar, weitere Studien sind notwendig.
LG, Klatschmohnalisa
In der Studie von Savica et al. erhielten 13 Hämodialysepatienten mit Serum-Phosphat > 6,0 mg/dl trotz Sevelamertherapie zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten einen Chitosan-haltigen (20 mg) Kaugummi für jeweils eine Stunde. Nach zwei Wochen ging der Speichel- Phosphatgehalt um 55 % und das Serum-Phosphat um 31 % zurück (Savica V, J Am Soc Nephrol 20:639-644, 2009).
Chitosan hat eine der Cellulose ähnliche Struktur mit geringer Toxizität. Durch Verdauungs- enzyme wird Chitosan nicht gespalten. Erfahrungen mit Chitosan gibt es bislang bei der Therapie übergewichtiger Patienten (mit dem Ziel der Gewichtsreduktion) und in der Therapie von Hyperlipidämien (Koide SS, Nutr Res 18:1091-1101, 1998; Jull AB, Cochrane Database Syst Rev 16: CD003892, 2008). Die bei Dialysepatienten verwendete Chitosandosis von 2 x 20 mg pro Tag ist deutlich geringer als die für die Behandlung von Übergewicht und Hyperlipidämien verwendeten Chitosandosen (1,0-1,5 g/Tag). Die optimale Chitosandosis für Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz ist gegenwärtig nicht klar, weitere Studien sind notwendig.
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