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Phosphatbinder 18 Jul 2002 11:49 #4814

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Trotz sorgfältiger Beachtung der Ernährungsregeln - meine Frau ist vom Fach - habe ich mit 2,6 einen zu hohen Phosphatwert. Phosphatbinder auf Ca-Basis helfen wenig. Sie haben aber jetzt auch einen überhöhten Ca-Wert zur Folge. Was ist nun das kleinere Übel: sich mit einem überhöhten Phosphatspiegel abzufinden oder es mit einem Binder auf Al-Basis zu versuchen? Es gibt ja in Fachkreisen auch die Auffassung, dass Binder auf Al-Basis zu Unrecht allzusehr verteufelt würden.

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 14:21 #4819

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Hallo awodri,
letztendlich ist wohl doch der Alu-Phospatbinder das kleinere Übel. Hoher Phospat kann an Gelenken und Blutgefäßen ziemliche Probleme machen. Aber die möglichen negativen Auswirkungen auf das Gehirn (Entstehung von Schwachsinn) durch erhöhten Alu-Gehalt im Körper lassen mich an diesen Medikamenten auch zweifeln. Es gibt auch einen calcium- und aluminiumfreien Phospatbinder. In meinem Zentrum wird der allerdings nur verschrieben, wenn der Phospat anders überhaupt nicht zu bändigen ist.
Viele Grüße. Anja

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 14:38 #4820

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Hallo awodri, wie wäre es mit Renagel? Oder ist das Deinem Doc zu teuer? Alles Gute Hans-Dieter

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 15:00 #4822

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Hallo Hans-Dieter, Renegal wurde auch schon diskutiert und in unserem Zentrum auch verschiedentlich ausprobiert. Nach Auffassung meiner Docs, bei denen ich voraussetzen kann, dass ihnen eine optimale Behandlung wichtiger ist als falsches Sparen, waren die Erfolge jedoch eher bescheiden. Hast Du selbst oder in Deinem Bekanntenkreis positive Erfahrungen? Dann würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.
Danke! Wolfgang

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 15:04 #4823

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Hallo Anja, recht herzlichen Dank für Deine schnelle Reaktion! Meine Docs meinen auch, dass ein Al-haltiger Binder trotz aller Bedenken das kleinere Übel sei. Der Ca- und Al-freie Binder ist Renegal. Siehe dazu meine Antwort an caissa. Danke und Gruss Wolfgang

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 16:05 #4826

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Hallo awodri, nehme es seit einigen Monaten, mal auf die nächsten Blutwerte warten, ich schreibe Dir hier dann was. Frage auch meinen Doc, der es bei mehreren Pat gibt. Gruß Hans-Dieter

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Re: Phosphatbinder 18 Jul 2002 21:44 #4833

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Hallo Wolfgang,
ich würde liebend gern Renagel einnehmen, bekomm meinen Doc aber nicht davon überzeugt. Es sei zu teuer und müßte in sehr hohen Dosen eingesetzt werden. Naja, mein letzter Phosphatwert lag bei 1,95 , also durchaus akzeptabel.
Gruß.Anja

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Re: Phosphatbinder 19 Jul 2002 10:00 #4863

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Hallo Hans-Dieter! Danke für Deine Hilfe! Meines Erachtens könnte ja auch eine Kombi von Renagel mit einem Binder auf Ca-Basis erprobenswert sein. Das wäre u.U. effizienter und billiger als nur Renagel und würde die Ca-Aufnahme in Grenzen halten. Gruss Wolfgang

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Re: Phosphatbinder 19 Jul 2002 22:37 #4881

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Hallo Wolfgang,
hatte mit Calzium Acetat auch immer so Phosphatwerte wie Du.
War dann später Teilnehmer der Renagelstudie, bekam aber das Alternativprodukt Calciumcarbonat von Sertürner (hochdosiert mit ca 3 mal 5 Tbl pro Tag) Mein Phoshat hat sich damit auf Normalwerte (ca. 1,7) gesenkt. Die Kalziumwerte im Blut blieben ok.
zu Renagel: es wurde von einigen Patienten nicht vertragen und sehr schnell wieder abgesetzt.
Gruss Edgar

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Re: Phosphatbinder 31 Jul 2002 19:17 #5107

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Hallo awodri,
meine Werte sind voll ok, Nebenwirkungen merke ich keine. Ich nehme aber nur 3x1 Renagel. Mein Doc findet das Medikament gut, er gibt es solo, ohne andere Binder.
Für ein endgültiges Urteil ist es aber sicher zu früh, wir sind doch alle erst noch Versuchskaninchen ....
Ich seit 25 Jahren, alles Gute Hans-Dieter

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Hi :)