Heimdialyse und Heizung
- spaiky
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Heimdialyse und Heizung
25 Apr. 2006 12:02
Hi,
könnt ihr mir helfen. Bei uns möchte jemand Heimdialyse machen, nun hat er keine Heizung in dem Zimmer. Die Krankenkasse sagt, dass muss die Nephrologin bezahlen, stimmt das? Das die Strom,-Wasse, und Entsorgungskosten tragen muss ist klar, aber Heizungseinbau?
gruß spaiky
könnt ihr mir helfen. Bei uns möchte jemand Heimdialyse machen, nun hat er keine Heizung in dem Zimmer. Die Krankenkasse sagt, dass muss die Nephrologin bezahlen, stimmt das? Das die Strom,-Wasse, und Entsorgungskosten tragen muss ist klar, aber Heizungseinbau?
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Re: Re: Heimdialyse und Heizung
26 Apr. 2006 22:48
Die Krankenkasse zahlt ihre Pauschalbeträge. Damit ist alles was die Dialyse betrifft von Kassenseite bezahlt. Du mußt dich also mit deiner Nephrologin auseinandersetzen. Auf der einen Seite gibt es eine Vereinbarung zwischen den Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung, in der festgelgt ist, das das Dialysezentrum die Einbaukosten, und den Umbau zu übernehmen haben. Dr. Grieger hat vor langer Zeit diese entsprechende Passage in diesem Forum zitiert. auf der anderen Seite bin ich nicht sicher ob das Dialysezentrum den Einbau der Dialyse verweigern kann, mit der Begründung, der Raum ist für die Dialyse nicht geeignet, es gibt keine Heizung. Dann währe der Schwarze Peter bei dir. Vielleicht kann dir der HDP siehe Organisationen auf der Startseite genaueres zu sagen.
gruß Jörg
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Re: Re: Heimdialyse und Heizung
28 Apr. 2006 13:33
Hi spaiky,
derjenige könnte sich doch einen Radiator in den Raum stellen, dieser reicht aus, um den Raum während der Heizperiode 3x wöchentlich für ein paar Stunden zu heizen. Der Einbau einer fest installierten Heizung ist doch nicht nötig. Zudem würde der Arzt/Krankenkasse dann eine Wohnwertverbesserung finanzieren.
Gruß Roxanne
derjenige könnte sich doch einen Radiator in den Raum stellen, dieser reicht aus, um den Raum während der Heizperiode 3x wöchentlich für ein paar Stunden zu heizen. Der Einbau einer fest installierten Heizung ist doch nicht nötig. Zudem würde der Arzt/Krankenkasse dann eine Wohnwertverbesserung finanzieren.
Gruß Roxanne
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Re: Re: Heimdialyse und Heizung
28 Apr. 2006 17:25
Hallo Spaiky.
Die Anschlusskosten (Strom, Wasser, Abwasser) für das Dialysegerät und auch die Kosten des Geräts und dessen Wartung, Grundgebühr Telefon und Mehraufwand Müllbeseitigung werden vom Zentrum übernommen. In der Regel wird dafür eine Pauschale gezahlt.
Die Kosten für den Wohnraum (Fenster, Heizung, Bodenbelag u.ä.) gehören jedoch nicht zu diesen Kosten und müssen vom Wohnraumbesitzer oder -nutzer aufgebracht werden.
Bei aller Fairness hätte hier die Krankenkasse Sie richtig informieren müssen und den Schwarzen Peter nicht Ihrem Dialysezentrum zuschieben dürfen.
Mit besten Grüßen.
Dr. Manfred Grieger
Die Anschlusskosten (Strom, Wasser, Abwasser) für das Dialysegerät und auch die Kosten des Geräts und dessen Wartung, Grundgebühr Telefon und Mehraufwand Müllbeseitigung werden vom Zentrum übernommen. In der Regel wird dafür eine Pauschale gezahlt.
Die Kosten für den Wohnraum (Fenster, Heizung, Bodenbelag u.ä.) gehören jedoch nicht zu diesen Kosten und müssen vom Wohnraumbesitzer oder -nutzer aufgebracht werden.
Bei aller Fairness hätte hier die Krankenkasse Sie richtig informieren müssen und den Schwarzen Peter nicht Ihrem Dialysezentrum zuschieben dürfen.
Mit besten Grüßen.
Dr. Manfred Grieger
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