ich bin etwas neugierig
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ich bin etwas neugierig
04 Apr. 2011 16:09mein mann ist selber an der dialyse... uniklinik leipzig.
aber heimdialyse, das hat mich schon lange interessiert, wie läuft denn das so ab, und wie kamt ihr auf die idee und wegen arzt und so???
das würde ich gern mal aus neugierde wissen. da ich mich seit der dialysebeginn von meinem mann sehr damit befasse...
mann mann mann seit ihr mutig sowas allein zu machen, echt

ich spende ja die nächsten wochen ihm eine niere...^^
würde mich echt total freuen wenn ihr mich da ein bisschen aufklärt
ganz liebe grüße
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- silvia
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 16:27Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 17:15Ich bin jetzt CAPD-Patientin, doch irgendwann werde ich ja auch wohl zurück zur HD müssen.
Das Punktieren ohne Hilfe erscheint mir für mich undurchführbar. Oder?
Gruß, Jutta
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- rewendi
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 17:28sondern eher was zum gaaaanz langsam dran tasten!
mir hat eine Pflegerin ( nachdem mein Arm etwa ein Jahr lang fast durchgehend schwarz war von den Fehlpunktionen) gesagt: was kann ihnen denn passieren? mehr als daneben geht nicht und das kann auch jeder Pfleger..
das hat mich dann motiviert, es zu versuchen. Erst eine Nadel und nach fast einem Jahr endliche auch die zweite.. Immer mit unendlich viel Geduld der Pfleger! -- das passt nicht gut in einen Ablaufplan wenn ein Patient regelmäßig 30 bis 35 Minuten für eine Nadel benötigt!! -- Erst nach etwa 1,5 Jahren kann ich sagen dass ich mich so halbwegs sicher fühle. Mein Mann hilft, wenn ich mich an den Randstellen, die wirklich schwer sind verlaufe. Und seit einer Woche steht die Maschine hier im Haus.
Entscheiden muss das jeder selbst,
Leben muss man aber sowieso immer selbst, und auch die Verantwortung übernehmen!!!
Dir beim Denken an die Möglichkeiten erst einmal viel Erfolg! rewendi
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 20:11wie gesagt ich kenn das nur von meinem mann im zetrum... aber dass man auch alleine bestimmen kann wie lange man dialysiert und wann, das ist echt cool.
und da braucht ihr ja einen extra raum oder? so mir ablaufbeckchen hinten in der wand für die flüssigkeit...???
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 20:13und wie oft müsst ihr zur kontrolle eig zum arzt?
und kriegt ihr die sachen wie naCl beutel und die schläuche geliefert???
oder wie bekommt ihr das nötige equibmet?
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
05 Apr. 2011 20:43Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
06 Apr. 2011 07:57Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
06 Apr. 2011 13:42quatschen nur dünnes zeugs... und unsere liebe schwester ist sehr selten da
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
06 Apr. 2011 16:41
na dann werde ich bei der letzten dialyse von meinem schatzy unsere ärztin mal fragen, die wird bestimmt da sein, musst die glaub ich, wegen nochmal op gespräch.. danke für die tolle antworten. echt super!!!! Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- TeeWee
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
06 Apr. 2011 19:35die Schwestern sollen ihre Arbeit machen, dafür werden die bezahlt, von unseren Kassenbeiträgen
2. Zitat:
... das sage ich mir auch...

Ich kann es echt nicht mehr hören !!!
[gähn][gähn][gähn] BlaBla BlaBlub [gähn][gähn][gähn]
Das liegt etwa auf einer Ebene mit:
Die Patienten sollen den Mund halten und dankbar sein, wenn die Solidargemeinschaft schon ihre sehr teure Behandlung bezahlt
VG
TeeWee
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 13:09wenn Du es nicht so meinst, dann solltest Du es auch nicht so schreiben.
Es geht mir zunehmend gegen den Strich, wie selbstverständlich immer wieder eine (meine) Berufsgruppe unter Generalverdacht steht.
Ein paar Zitate der letzten Zeit:
Du musst dich wohlfühlen, nicht das Personal!
Also bitte auch die Herren Doktoren und Pfleger falls hier welche sind bitte ich um Antwort...(warum sich Pflegekräfte blöde verhalten)
Mal eine Frage an die Pflegekräfte: Wer oder was gibt Dialyseschwestern eigentlich das Recht, Patienten zu beleidigen, ....
i]Warum sollten ich oder andere solche Fragen beantworten können? Weil wir auch alle blöde beleidigende Pflegekräfte sind?[/i
Dialysegerät steht auf anderer Seite [vom] Shunt ... und dann ... da soll über das Thema Gewalt an der Dialyse gesprochen werden...
Das ist echt ne Frechheit was sich da viele leisten.
Beruf total verfehlt, kann ich da nur sagen.
Aber Hauptsache jeden Monat durch sozialschmarotzende Dialysepatienten ihren Gehaltscheck einstecken.
die Schwestern sollen ihre Arbeit machen, dafür werden die bezahlt, von unseren Kassenbeiträgen
Und immer wieder DIE : DIE tun das nicht und DIE machen jenes.
Denn DIE sind alle gleich.
Soviel unverholene undifferenzierte Ablehnung zeigt Gräben, die zu überwinden nicht nur Aufgabe und Pflicht des Personals sein kann!!
Ich bin mir nicht sicher, ob wir hier eine vernünftige Auseinandersetzung hinbekommen, aber ein Versuch ist es wert.
VG
TeeWee
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 14:48Hallo TeeWee,
Dein Beitrag ist ein Ärgernis. Mir war nicht bewust auf welcher Seite des Gesundheitssystem Du stehst, offensichtlich nicht auf der Seite der Patienten. Nun ist mir alles klar.
Zitat:Es geht mir zunehmend gegen den Strich, wie selbstverständlich immer wieder eine (meine) Berufsgruppe unter Generalverdacht steht
Du erwartest von den Patienten patanlistisches Verhalten und auch hier im Forum. Wo bleibt der selbstbestimmte mündige Patient?
Ich werde damit in die Öffentlichkeit gehen.
*********************************************************
Die Sinnhaftigkeit einer Auseinandersetzung über das Verhältnis von Patienten und Pflegekräften läßt sich wohl kaum noch anschaulicher darstellen
VG
TeeWee
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 15:56es gibt unverschämte patienten UND es gibt auch unverschämte pflegekräfte, es beruht auf gegenseitigkeit. manche schwestern haben wirklich den falschen job gewählt, und sind dann pampig zu den patienten wenn die patienten was haben sei es tropf leer oder er muss mal nötig und darf ne aufstehen.
und es gibt patienten die die schwester und pfleger sinnlos anschnauzen, obwohl sie nix aber auch gar nix dafür können. ich finde auch persönlich dass viele arme schwestern sowas von gestresst sind, weil es einfach zu wenig personal gibt, und das merken die patienten und machen die leute dafür verantwortlich, deswegen sind die pfleger und schwestern sehr gestresst... also keine aufregung oder so, es beruht auf gegenseitigkeit...
und dialysepatienten sind keine schmarotzer, sorry, gäbe es keine dialyse, würden viele leute sinnlos sterben, meine meinung.
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- Gerhard
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 16:01und brauchen Zuwendung.
Wer dauernd auf ihnen herumhackt darf sich nich über pampige Antworten wundern.
Sie können sich auch nicht um alle Patienten gleichzeitig kümmern,
also gebt ihnen Zeit, auch andere Patienten sind wichtig!
Seit höflich zu ihnen, dann werden sie auch höflich zu euch sein.
Was ich (als Patient) schon für Frechheiten meiner Mitpatienten
gegenüber den Pflegekräften erleben durfte schlägt dem Fass die Krone
ins Gesicht.
Wer wundert sich da über genervte Pfleger?
lg
Gerhard
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 16:10Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
07 Apr. 2011 16:16Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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- rocky
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Re: Re: Ein Lob auf die Schwestern u. Pfleger !!!
08 Apr. 2011 10:07Gruß Rocky
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Re: Re: Ein Lob auf die Schwestern u. Pfleger !!!
08 Apr. 2011 13:18Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
08 Apr. 2011 13:34Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
08 Apr. 2011 13:35und da is uninteressant wie viele dialysenzentren mein mann durch hatte, er hat st. gerorg leipzig wo er immernoch sehr begeistert ist und die uniklinik leipzig... und die sind enorm gestresster, und es gibt auch schwarze schafe, wie überall, und das an patienten auslassen, ich mache denen kein vorwurf, aber das muss nicht sein.
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- Roland
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
10 Apr. 2011 19:17Natürlich kann es gerade zwischen Dia Patienten und Pflegepersonal zu Spannugen kommen, da man ja sozusagen regelmässig einen Teil des Alltag zusammen verbringt.
Ich selbst kann mich noch gut an meine DiaZeit erinnern, dort gab es Pflegekräfte die ich mochte und andere mit denen konnte ich gar nicht. Und ich denke den Pflegekräften geht es ähnlich.
Aber diese Sichtweise von zwei Seiten im Gesundheitsystem ist ja schon erschreckend.
Und im übrigen Verdanken wir ja einem Mitglied dieser Berufsgruppediese Webseite.
Und der selbstbestimmte und mündige Patient hat ja gerade durch das Internet und solchen Webseitenbetreibern wie TeeWee immens profitiert.
Wie schwer war es vor dem Internet als Patient an Informationen zu kommen die dessen Gesundheit betraf?
Eine Frage hab ich noch was istPatanlistisch?
Liebe Grüsse Roland
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
11 Apr. 2011 14:29bei dem Satz: Mir war nicht bewust auf welcher Seite des Gesundheitssystem Du stehst, hat es mich auch geschüttelt.
patanlistisches: Gemeint war wohl paternalistisch?
********************************************************************************************************
Quelle: Wikipedia
Mit Paternalismus (von lat. pater = „Vater“) wird eine Herrschaftsordnung beschrieben, die im außerfamiliären Bereich ihre
Autorität und Herrschaftslegitimierung auf eine vormundschaftliche Beziehung zwischen Herrscher/Herrschern und den Herrschaftsunterworfenen begründet.
Als paternalistisch wird umgangssprachlich auch eine Handlung bezeichnet, wenn sie gegen den Willen, aber auf das Wohl eines anderen gerichtet ist.
Paternalistische Regelungen werden von den Adressaten häufig als Bevormundung und Entmündigung angesehen.
********************************************************************************************************
Ich gehe davon aus, dass der Vorwurf paternalistischen Verhaltens an meine Adresse gehen sollte, dann macht aber folgender Satz überhaupt keinen Sinn:
Du erwartest von den Patienten patanlistisches Verhalten und auch hier im Forum
Abgesehen davon ging es mir bei meiner Wortmeldung nicht darum, dass jetzt alle sagen wie nett ihr Pflegepersonal ist , oder wie toll die DO-Seite ist
Mich beschäftigt die Frage nach den Gründen, die sicherlich auch, aber nicht nur im individuellen Fehlverhalten von Pflegekräften zu finden sind.
Mitunter erscheint es mir so, als verkörpere das Pflegepersonal für manche die Einschränkungen und die Fremdbestimmung die mit der Dialyse einhergehen.
VG
TeeWee
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- nephroline
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
11 Apr. 2011 15:10das mit der Übertragung allen Unmutes und aller Angst auf das Pflegepersonal sehe ich auch so.
Ich mache in meinem Bruf (Lehrerin) ähnliche Erfahrungen. Z.B. lassen Schüler im Schullandheim, wenn sie Heimweh haben, allen Frust an den Lehrern (Programm) und der Hotel-Leitung aus (Schimpfen übers Essen).
Gibt es für Dialysepersonal eigentlich so etwas wie Supervision?
VG nephrolione
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- TeeWee
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
11 Apr. 2011 15:52Supervision gibt es bei uns, im KFH, nur im Einzelfall und auf Anfrage.
Dieses Angebot hat aber in erster Linie Teamkonflikte im Auge.
Bei rapide steigendem Kostendruck wird eine koninuierliche Supervision Wunschdenken bleiben
VG
TeeWee
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- waldkauz
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Re: Re: ich bin etwas neugierig
17 Apr. 2011 19:53> Mitunter erscheint es mir so, als verkörpere das Pflegepersonal
> für manche die Einschränkungen und die Fremdbestimmung die mit
> der Dialyse einhergehen.
ich glaube genau das trifft es, mit der chronischen Erkrankung und mit der Abhängigkeit des eigenen Lebens von anderen nicht klar kommen zu können. Zumindest hatte und habe ich manchmal so den Eindruck von der anderen Seite aus im Umgang mit Patienten. Aber auch ich muß aufpassen, daß ich den manchmal aufkommenden Frust über Dialyse und alles darumherum nicht an die Pflegekräfte weiterreiche, ich bin nämlich in meiner Einrichtung zufrieden und fühle mich dort wohl. Ich habe es in meinen Urlaubsdialysen aber auch gelegntlich anders erlebt, wo ich froh war nach 2 Wochen wieder gehen zu dürfen.
LG waldkauz
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