Heimdialyse-ade?
- kazmandu
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Heimdialyse-ade?
08 Dez. 2014 16:50
Von meinem Diazentrumpersonal habe ich gehört, dass die Heimdialyse immer weniger praktiziert wird-vor allem, aus finanziellen Gründen. Es heißt, es gibt inzwischen genug Plätze in den Zentren...Auch die Nachtdialyse wird rar-die KfH macht sowieso keine... Was ist Wahr an die Geschichten?
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- Laphroaig
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
08 Dez. 2014 19:38
Hallo kazmandu,
Stellungnahme des KfH:
--
Die Dialyse als solche ist eine ärztliche Behandlung. Dass sie seinerzeit nach einer entsprechenden dreimonatigen Ausbildung des Patienten und seines Partners zuhause als Hämodialyse durchgeführt werden durfte, war der Tatsache zu verdanken, dass dies infolge fehlender Behandlungsplätze in Krankenhäusern die einzige Form war, wie der Patient weiterleben konnte. Heute stehen genügend Dialyseplätze in Deutschland zur Verfügung und zwar in und außerhalb von Krankenhäusern. Die Hämo-Heimdialyse sollte nur dann durchgeführt werden, wenn sowohl die sozialen als auch die medizinischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Ein Arzt überträgt seine Krankenbehandlung an einen Erfüllungsgehilfen, den Patienten. Deshalb ist auch er derjenige, der zu entscheiden hat, ob diese Form der Behandlung möglich ist. Der Arzt trägt die Verantwortung für die Behandlung zuhause und kann deshalb auch seine Zustimmung dafür verwehren.
--
Kostentechnisch ist die Heimdialyse für den Arzt doch besser. Mehr Patienten bei weniger Personal.
Und gleichzeitig gibt es z.b. Ärzte wie in Wiesbaden die sagen: Es wird Zeit das ihr Patienten nicht hinkommt und euern Arm abgebt sonder anfangt mal selber Verantwortung zu übernehmen.
Fazit: Die Ärzte kann man nicht ernst nehmen.
Solltest du mal auf den Arzt warten aber alles nötige ist bereits da fang an (wenn du weißt was du tust).
Stellungnahme des KfH:
--
Die Dialyse als solche ist eine ärztliche Behandlung. Dass sie seinerzeit nach einer entsprechenden dreimonatigen Ausbildung des Patienten und seines Partners zuhause als Hämodialyse durchgeführt werden durfte, war der Tatsache zu verdanken, dass dies infolge fehlender Behandlungsplätze in Krankenhäusern die einzige Form war, wie der Patient weiterleben konnte. Heute stehen genügend Dialyseplätze in Deutschland zur Verfügung und zwar in und außerhalb von Krankenhäusern. Die Hämo-Heimdialyse sollte nur dann durchgeführt werden, wenn sowohl die sozialen als auch die medizinischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Ein Arzt überträgt seine Krankenbehandlung an einen Erfüllungsgehilfen, den Patienten. Deshalb ist auch er derjenige, der zu entscheiden hat, ob diese Form der Behandlung möglich ist. Der Arzt trägt die Verantwortung für die Behandlung zuhause und kann deshalb auch seine Zustimmung dafür verwehren.
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Kostentechnisch ist die Heimdialyse für den Arzt doch besser. Mehr Patienten bei weniger Personal.
Und gleichzeitig gibt es z.b. Ärzte wie in Wiesbaden die sagen: Es wird Zeit das ihr Patienten nicht hinkommt und euern Arm abgebt sonder anfangt mal selber Verantwortung zu übernehmen.
Fazit: Die Ärzte kann man nicht ernst nehmen.
Solltest du mal auf den Arzt warten aber alles nötige ist bereits da fang an (wenn du weißt was du tust).
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- bluestar
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
08 Dez. 2014 19:40
Das KfH macht Nachtdialyse und auch Heimhämo ! Allerdings nicht in allen Zentren. Wo in deiner Nähe könntest du auf der Homepage herausbekommen. Heimdialysepatienten sind übrigens immer noch die lukrativsten Patienten und werden bei uns auf jeden Fall gern betreut.
Unsere Nachtschicht ist mittlerweile so voll, dass wir schon eine Warteliste haben...
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
08 Dez. 2014 19:42
Leider nur bei euch und nicht überall...
Von einigen Ärzten her einfach eine Seelische Grausamkeit. Zählt doch fast unter Folter.
Von einigen Ärzten her einfach eine Seelische Grausamkeit. Zählt doch fast unter Folter.
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- bluestar
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
08 Dez. 2014 22:29
Nur bei uns auch nicht....ich kenne viele KfH Zentren die Heimdialyse anbieten. Das Vorreiterzentrum dafür ist Köln Mehrheim. Dort gibt es sogar einmal im Jahr einen Heimdialysekongress.
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
09 Dez. 2014 13:18
Ich kenne es hier anders.
Zentralisierte Heimdialyse von 12 Uhr bis 16 Uhr von der PHV ist hier das höchste der Gefühle.
Und für Köln Mehrheim wohne ich zu weit weg (Aussage KfH).
Da funktioniert einfacher:
Maschine selber kaufen, und als Urlaubsdialyse mit der Krankenkasse abrechnen.
Die Rechnung schreibt man natürlich selber. Z.b. Prof. Serge in Sofia kontrolliert sowieso keiner.
Einzig die Wartung ist da etwas kompliziert. Aber wann wie und wo man sich aufhält will ja eh keiner wissen.
Zentralisierte Heimdialyse von 12 Uhr bis 16 Uhr von der PHV ist hier das höchste der Gefühle.
Und für Köln Mehrheim wohne ich zu weit weg (Aussage KfH).
Da funktioniert einfacher:
Maschine selber kaufen, und als Urlaubsdialyse mit der Krankenkasse abrechnen.
Die Rechnung schreibt man natürlich selber. Z.b. Prof. Serge in Sofia kontrolliert sowieso keiner.
Einzig die Wartung ist da etwas kompliziert. Aber wann wie und wo man sich aufhält will ja eh keiner wissen.
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
09 Dez. 2014 23:39
Hallo sabine,
das wäre nochweiter weg da ich dann an Köln vorbei fahre. Ist auch uninteressant.
Um meine Dialyse mit immer der neusten Technik zu wechseln muss schon viel passieren. Daher akzeptiere ich den aktuellen Stand.
Wenn durch das Rotationsprizip mal die falschen PKs da sind heißt es und durch.
Interessanterweise merken die es selber
PK: wir nerven ihn gerade
Ich: Stimmt...
Einzig wieso kann ich denen nicht beibringen.
Die restlichen Monate läuft es ja super. Genug Akzeptieren mein do it yourself. Selbst die Ärte kommen damit zurecht.
Ich würde sagen von 18 sind es 2,5 die damit leichte Probleme haben. Seitens der Leitung kommen nur Fragen wie: muss ich mich um irgendwas kümmern?
Im falle von diesen 2,5 Nasen finde ich es zwischendurch lustig das es Probleme gibt weil die in meinem Ablauf eingreifen.
Dazu kann ich 4-5 Maschinentypen Bedienen und hab mein Arztbrief zuhause als Kopie um ihn mir Situationsbedingt zur Gastdialyse zu ändern und zu Drucken. Zusätzlich schreibt mir beim Hausarzt die Arzthelferin Rezepte nach Wunsch.
Fast jeder Arzt bekommt weiterhin mein Eingriff in seine Disziplin.
Ich muss es 2x gesehen haben.
Ich werde mich trotzdem in Zukunft weiter darüber aufregen.
Gruß
das wäre nochweiter weg da ich dann an Köln vorbei fahre. Ist auch uninteressant.
Um meine Dialyse mit immer der neusten Technik zu wechseln muss schon viel passieren. Daher akzeptiere ich den aktuellen Stand.
Wenn durch das Rotationsprizip mal die falschen PKs da sind heißt es und durch.
Interessanterweise merken die es selber
PK: wir nerven ihn gerade
Ich: Stimmt...
Einzig wieso kann ich denen nicht beibringen.
Die restlichen Monate läuft es ja super. Genug Akzeptieren mein do it yourself. Selbst die Ärte kommen damit zurecht.
Ich würde sagen von 18 sind es 2,5 die damit leichte Probleme haben. Seitens der Leitung kommen nur Fragen wie: muss ich mich um irgendwas kümmern?
Im falle von diesen 2,5 Nasen finde ich es zwischendurch lustig das es Probleme gibt weil die in meinem Ablauf eingreifen.
Dazu kann ich 4-5 Maschinentypen Bedienen und hab mein Arztbrief zuhause als Kopie um ihn mir Situationsbedingt zur Gastdialyse zu ändern und zu Drucken. Zusätzlich schreibt mir beim Hausarzt die Arzthelferin Rezepte nach Wunsch.
Fast jeder Arzt bekommt weiterhin mein Eingriff in seine Disziplin.
Ich muss es 2x gesehen haben.
Ich werde mich trotzdem in Zukunft weiter darüber aufregen.
Gruß
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- reddog1
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
13 Dez. 2014 10:10
hallo, ich habe einen langen weg hinter mir um in die hhd zu kommen und nun ist am dienstag meine erste hhd. wir waren 3 wochen fast jeden tag im zentrum zum training und am freitag hatte ich die letzte dia mit meiner frau und am montag mache ich alles alleine im zentrum und dann wie gesagt am dienstag die erste hhd zu machen. uns ist die zeit (früh, mittag, abend, nacht) völlig frei gelassen. sicher werden wir am anfang nicht gleich mit der nacht starten, aber warum nicht nach ner gewissen zeit.
danke an dieser stelle an das diazentrum in schweinfurt und ich habe es ja gesagt, das schaffen wir an die die es mir nicht ermöglichen konnten oder wollten. X(
schönes we
tom
danke an dieser stelle an das diazentrum in schweinfurt und ich habe es ja gesagt, das schaffen wir an die die es mir nicht ermöglichen konnten oder wollten. X(
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- Fakira
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
14 Dez. 2014 20:06
wow, freut mich für dich, dass es endlich los geht !! Liebe Grüße von einer ebenfalls in Schweinfurt super betreuten Heimpatientin (tu)
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- grille
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Re: Re: Heimdialyse-ade?
15 Dez. 2014 09:11
Hi bgudschun,
meine Rückfrage: wieso bringt ein Heimdialysepatient mehr Ertrag?
Vielleicht meinst Du, dass aufgrund des extrem geringen Aufwands bei HHD-Patienten der geringere Ertrag relativ groß ist. Für den Dialysepraxisteilhaber bleibt m.E. aber mehr übrig bei Zentrumsdialysen.
Selbstverständlich gibts lokale und historisch gewachsene Unterschiede. Auch die Ärzte kann man nicht über einen Kamm scheren, da deren Motivation sehr von praktischen Gegebenheiten abhängt. Letztendlch will man aber eine bestmögliche Auslastung der zu Verfügung stehenden Plätze. Und ist dies erreicht, wird die Anzahl der Plätze erhht.
Einer unserer Dialysepraxisteilhaber hat mir jedenfalls sehr freimütig erzählt, sie hoffen, die neuen zusätzlichen Plätze bald voll zu bekommen. Und ich sage von denNeuen sind 90% sowieso nicht HDD- und PD-fähig. Da hat HDD und PD nur eine Alibifunktion und ergänzt das Portfolio, um z.B. eine vollständige Ausbildung für Ärzte und Personal anbieten zu können.
meine Rückfrage: wieso bringt ein Heimdialysepatient mehr Ertrag?
Vielleicht meinst Du, dass aufgrund des extrem geringen Aufwands bei HHD-Patienten der geringere Ertrag relativ groß ist. Für den Dialysepraxisteilhaber bleibt m.E. aber mehr übrig bei Zentrumsdialysen.
Selbstverständlich gibts lokale und historisch gewachsene Unterschiede. Auch die Ärzte kann man nicht über einen Kamm scheren, da deren Motivation sehr von praktischen Gegebenheiten abhängt. Letztendlch will man aber eine bestmögliche Auslastung der zu Verfügung stehenden Plätze. Und ist dies erreicht, wird die Anzahl der Plätze erhht.
Einer unserer Dialysepraxisteilhaber hat mir jedenfalls sehr freimütig erzählt, sie hoffen, die neuen zusätzlichen Plätze bald voll zu bekommen. Und ich sage von denNeuen sind 90% sowieso nicht HDD- und PD-fähig. Da hat HDD und PD nur eine Alibifunktion und ergänzt das Portfolio, um z.B. eine vollständige Ausbildung für Ärzte und Personal anbieten zu können.
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