eGFR 10
- blanja
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eGFR 10
24 Sep. 2026 13:33
Hallo zusammen,
da ich heute den aktuellen Arztbrief meiner Nephro gelesen habe und mir die Fakten auf dem Papier doch nochmal krasser erscheinen als im Gespräch, fühle ich mich wie ein Alien mit eGFR 10.
Ich arbeite noch Teilzeit, mache Sport, meinen Haushalt, alles ganz normal eigentlich. Ja, ich bin schnell erschöpft, aber nicht so, dass ich nichts mehr machen kann.
Laut Nephro habe ich immer noch ein bisschen Zeit bis Dialysebeginn bzw. Shuntanlage. Keine Urämieanzeichen, wie es so schön im Arztbrief heißt.
Gibt es noch jemanden mit ähnlicher GFR noch ohne Dialyse?
da ich heute den aktuellen Arztbrief meiner Nephro gelesen habe und mir die Fakten auf dem Papier doch nochmal krasser erscheinen als im Gespräch, fühle ich mich wie ein Alien mit eGFR 10.
Ich arbeite noch Teilzeit, mache Sport, meinen Haushalt, alles ganz normal eigentlich. Ja, ich bin schnell erschöpft, aber nicht so, dass ich nichts mehr machen kann.
Laut Nephro habe ich immer noch ein bisschen Zeit bis Dialysebeginn bzw. Shuntanlage. Keine Urämieanzeichen, wie es so schön im Arztbrief heißt.
Gibt es noch jemanden mit ähnlicher GFR noch ohne Dialyse?
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- YauLOng
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Re: eGFR 10
24 Sep. 2026 14:40 - 24 Sep. 2026 14:41
Hallo blanja , ja gibt es bei mir schwankt der GFR zwischen 8 und 10 er ist vor 4 Monaten mal abgefallen nachdem der Blutdruck neu eingestellt wurde (von 11 auf 8.)
Nun hat sich die Niere woh dran gewöhnt und der GFR steigt z.z um 2 % Pro Monat ist wieder bei 10.
Laut Neph kann ich mit der Dialyse warten haben wir alles besprochen habe ein Shuntzentrum die relativ zügig einen Dialysezugang legen (30Minuten).
Probleme mit Wasser usw habe ich keine , Werte sind soweit ok.
Bin müde aber das ist kein Grund eine Dialysebehandlung zu machen.
Und das würde damit nicht besser werden.
Das Transplantat hatte gestern seinen 30igsten Jahrestag.
Biologisch ist es 75Jahre alt war ne Lebendspende vom Vater.
Gruss ,
YauLOng
Nun hat sich die Niere woh dran gewöhnt und der GFR steigt z.z um 2 % Pro Monat ist wieder bei 10.
Laut Neph kann ich mit der Dialyse warten haben wir alles besprochen habe ein Shuntzentrum die relativ zügig einen Dialysezugang legen (30Minuten).
Probleme mit Wasser usw habe ich keine , Werte sind soweit ok.
Bin müde aber das ist kein Grund eine Dialysebehandlung zu machen.
Und das würde damit nicht besser werden.
Das Transplantat hatte gestern seinen 30igsten Jahrestag.
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Gruss ,
YauLOng
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- kohana
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Re: eGFR 10
24 Sep. 2026 16:10
Ich würde darauf drängen, wenigstens den Shunt anzulegen. Der muss zuerst ausheilen, bevor man ihn benutzen kann. Und es kann ja passieren, dass der nicht / nicht sofort funktioniert und vielleicht sogar nochmals angelegt werden muss. Meine Schwester war vom Trend her (Abnahme GFR) noch etwa ein halbes Jahr entfernt von der Dialysepflicht. Dann hatte sie einen Unfall, brach sich an beiden Knien das Fibulaköpfchen. Ohne direkten Zusammenhang verschlechterten sich die Nierenwerte so plötzlich innert Tagen, dass Katheter und Shunt gleichzeitig angelegt wurden. Danach sofort Dialyse über den Katheter. Der erste Shunt funktionierte nicht gut, feine Gefässe. Erweiterung wurde versucht. Nein. Shunt musste nochmals angelegt werden. Der funktionierte dann gut.
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- blanja
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Re: eGFR 10
24 Sep. 2026 17:32
Hallo kohana,
ich habe gerade vor 10 Tagen ausführlich mit meiner Nephro darüber gesprochen. Sie kennt und behandelt mich seit gut 20 Jahren, seit meiner Diagnose, und ist sehr erfahren. Ich vertraue ihr.
Ich hatte bisher eine sehr, sehr langsame Verschlechterung, wie gesagt über 20 Jahre hinweg.
Klar, man kann nie wissen, ob was Unvorhergesehene kommt. Dann wird's eben vorübergehend ein Demers, obwohl das vielleicht nicht so toll ist.
ich habe gerade vor 10 Tagen ausführlich mit meiner Nephro darüber gesprochen. Sie kennt und behandelt mich seit gut 20 Jahren, seit meiner Diagnose, und ist sehr erfahren. Ich vertraue ihr.
Ich hatte bisher eine sehr, sehr langsame Verschlechterung, wie gesagt über 20 Jahre hinweg.
Klar, man kann nie wissen, ob was Unvorhergesehene kommt. Dann wird's eben vorübergehend ein Demers, obwohl das vielleicht nicht so toll ist.
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- kohana
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Re: eGFR 10
24 Sep. 2026 17:59Ja, schlussendlich ist es immer individuell.Hallo kohana,
ich habe gerade vor 10 Tagen ausführlich mit meiner Nephro darüber gesprochen. Sie kennt und behandelt mich seit gut 20 Jahren, seit meiner Diagnose, und ist sehr erfahren. Ich vertraue ihr.
Ich hatte bisher eine sehr, sehr langsame Verschlechterung, wie gesagt über 20 Jahre hinweg.
Klar, man kann nie wissen, ob was Unvorhergesehene kommt. Dann wird's eben vorübergehend ein Demers, obwohl das vielleicht nicht so toll ist.
Mein Nephrologe sagt, dialysepflichtig wird man bei einem GRF zwischen 15 und 8 - abhängig davon, wie viel man von der abnehmenden Nierenleistung bemerkt und davon eingeschränkt wird oder darunter leidet.
Und es ist ja auch so, dass es Leute gibt, die mit einem Katheter so gut zurecht kommen, dass sie gar keinen Shunt wollen, obwohl ein Shunt bei ihnen auch möglich wäre.
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Re: eGFR 10
29 Sep. 2026 20:15
Hallo, liebe blanja,
ich bin seit 5 Monaten an der Bauchfelldialyse. Meine eGFR war zu dem Zeitpunkt (10 Jahre seit Beginn der Niereninsuffizienz) auf 8 gesunken. Zu dem Zeitpunkt ging es mir eigentlich ähnlich wie dir nach deiner Beschreibung. Aber meine Phosphatwerte waren seit einigen Monaten trotz vielen Phosphatbindern und phosphatarmer Ernährung immer zu hoch. Eine Übersäuerung des Blutes hatte begonnen, die Anämie wurde stärker und meine Ärztin war der Meinung - wie hier schon jemand schreibt- es wäre gut, ganz geplant zu beginnen, mit genug Zeit zum Probieren, ob PD bei mir geht und sonst eben Shunt-Anlage mit genug Vorlauf. Ich war zwar erst nicht überzeugt, aber letztendlich fand ich es für mich doch besser, die Situation mit Planung zu handeln, als eben Beinbruch-Krankenwagen -Notzugang und plötzlicher Beginn. Bei den Nephrolog* innen gibt's da zwei Sorten: manche sagen: so lang warten, wie irgend möglich, manche sind für einen etwas früheren, geplanten Beginn. Kommt denn eigentlich Bauchfelldialyse nicht für dich in Frage? Möchtest du das nicht? Es soll nämlich so sein, dass deine Restnierenfunktion damit voraussichtlich noch länger erhalten bleibt, als mit Hämodialyse.
Liebe Grüße! Auf, dass du den für dich richtigen Zeitpunkt für den Dialysebeginn findest!
Teisumi
ich bin seit 5 Monaten an der Bauchfelldialyse. Meine eGFR war zu dem Zeitpunkt (10 Jahre seit Beginn der Niereninsuffizienz) auf 8 gesunken. Zu dem Zeitpunkt ging es mir eigentlich ähnlich wie dir nach deiner Beschreibung. Aber meine Phosphatwerte waren seit einigen Monaten trotz vielen Phosphatbindern und phosphatarmer Ernährung immer zu hoch. Eine Übersäuerung des Blutes hatte begonnen, die Anämie wurde stärker und meine Ärztin war der Meinung - wie hier schon jemand schreibt- es wäre gut, ganz geplant zu beginnen, mit genug Zeit zum Probieren, ob PD bei mir geht und sonst eben Shunt-Anlage mit genug Vorlauf. Ich war zwar erst nicht überzeugt, aber letztendlich fand ich es für mich doch besser, die Situation mit Planung zu handeln, als eben Beinbruch-Krankenwagen -Notzugang und plötzlicher Beginn. Bei den Nephrolog* innen gibt's da zwei Sorten: manche sagen: so lang warten, wie irgend möglich, manche sind für einen etwas früheren, geplanten Beginn. Kommt denn eigentlich Bauchfelldialyse nicht für dich in Frage? Möchtest du das nicht? Es soll nämlich so sein, dass deine Restnierenfunktion damit voraussichtlich noch länger erhalten bleibt, als mit Hämodialyse.
Liebe Grüße! Auf, dass du den für dich richtigen Zeitpunkt für den Dialysebeginn findest!
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- blanja
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Re: eGFR 10
30 Sep. 2026 09:39Hallo Teisumi,Hallo, liebe blanja,
ich bin seit 5 Monaten an der Bauchfelldialyse. Meine eGFR war zu dem Zeitpunkt (10 Jahre seit Beginn der Niereninsuffizienz) auf 8 gesunken. Zu dem Zeitpunkt ging es mir eigentlich ähnlich wie dir nach deiner Beschreibung. Aber meine Phosphatwerte waren seit einigen Monaten trotz vielen Phosphatbindern und phosphatarmer Ernährung immer zu hoch. Eine Übersäuerung des Blutes hatte begonnen, die Anämie wurde stärker und meine Ärztin war der Meinung - wie hier schon jemand schreibt- es wäre gut, ganz geplant zu beginnen, mit genug Zeit zum Probieren, ob PD bei mir geht und sonst eben Shunt-Anlage mit genug Vorlauf. Ich war zwar erst nicht überzeugt, aber letztendlich fand ich es für mich doch besser, die Situation mit Planung zu handeln, als eben Beinbruch-Krankenwagen -Notzugang und plötzlicher Beginn. Bei den Nephrolog* innen gibt's da zwei Sorten: manche sagen: so lang warten, wie irgend möglich, manche sind für einen etwas früheren, geplanten Beginn. Kommt denn eigentlich Bauchfelldialyse nicht für dich in Frage? Möchtest du das nicht? Es soll nämlich so sein, dass deine Restnierenfunktion damit voraussichtlich noch länger erhalten bleibt, als mit Hämodialyse.
Liebe Grüße! Auf, dass du den für dich richtigen Zeitpunkt für den Dialysebeginn findest!
Teisumi
danke für deine Antwort. PD kommt bei mir aus medizinischen Gründen nicht in Frage und ich möchte es auch nicht.
Bisher ist bei mir halt außer dem Kreatinin noch vieles normal. Phosphat normal, ich nehme keine Phosphatbinder, ernähre mich allerdings bewusst. Kalium normal, Blutdruck normal, keine Ödeme. Den Hb-Wert kann ich mit Epo gut halten.
Mal sehen.
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