Angst zu Sterben
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Angst zu Sterben
09 Sep. 2009 19:43
Hallo Leute,
ich bin 39 habe eine kleine Tochter 3 und weis seid heute das mein Herz geschädigt ist. Eigendlich bin ich nicht so aber ich bekomme Angst und panik wenn ich lese welche haltbarkeit eine künstlichen Herzklappe hat. Ich sitze hier im Krankenhaus und könnte heulen wenn ich an meine Frau und meine kleine denke.Ich habe solche Angst. Bisher hat mich die Dialyse nie gestört weil ich immer dachte du wirst wieder transplantier und dann geht das Leben normal weiter.Aber im Moment brechen alle Hoffnungen zusammen.
Ich habe solche Angst zu Sterben und fühle mich so alleine
Holger
ich bin 39 habe eine kleine Tochter 3 und weis seid heute das mein Herz geschädigt ist. Eigendlich bin ich nicht so aber ich bekomme Angst und panik wenn ich lese welche haltbarkeit eine künstlichen Herzklappe hat. Ich sitze hier im Krankenhaus und könnte heulen wenn ich an meine Frau und meine kleine denke.Ich habe solche Angst. Bisher hat mich die Dialyse nie gestört weil ich immer dachte du wirst wieder transplantier und dann geht das Leben normal weiter.Aber im Moment brechen alle Hoffnungen zusammen.
Ich habe solche Angst zu Sterben und fühle mich so alleine
Holger
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- winnimaus
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Re: Re: Angst zu Sterben
09 Sep. 2009 19:48
lieber juliloewe, ich weiß was du mit alleinsein meinst, ich bin nicht in deiner lage aber vielleicht hilft beten????????????? nicht aufgeben, es wird sich ein weg finden, daß du noch länger bei deinen lieben bleiben kannst. ich denke an dich deine winnimaus
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Re: Re: Angst zu Sterben
09 Sep. 2009 20:02
Hallo Holger,
mach Dich nicht verrückt. Jeder Körper ist anders. Eine Bekannte hat mit 36 Jahren eine Herzklappe bekommen und hat vor 14 Tagen ihren 70sten gefeiert. Meine Tante hat mit 80 Jahren eine bekommen, 4 Bypässe und ein Stück Aorta, sie hat nach 9 Monaten ihren 1.500m² großen Garten wieder alleine gepflegt. Wichtig ist die positive Einstellung. Kopf hoch!!!!!!!!!!!! Das bringst Du gut hinter Dir und dann geht es aufwärts.
Anne
mach Dich nicht verrückt. Jeder Körper ist anders. Eine Bekannte hat mit 36 Jahren eine Herzklappe bekommen und hat vor 14 Tagen ihren 70sten gefeiert. Meine Tante hat mit 80 Jahren eine bekommen, 4 Bypässe und ein Stück Aorta, sie hat nach 9 Monaten ihren 1.500m² großen Garten wieder alleine gepflegt. Wichtig ist die positive Einstellung. Kopf hoch!!!!!!!!!!!! Das bringst Du gut hinter Dir und dann geht es aufwärts.
Anne
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Re: Re: Angst zu Sterben
10 Sep. 2009 08:06
Mönsch Holger! Das ausgerechnet ich versuche dir Mut zuzusprechen wird einige verwundern!
Es gibt wirklich genug Patieten die solch einen Eingriff positiv durchstehen!
Ich wünsche dir Mut, Kraft und gute Besserung!
Glückauf
Werner
Es gibt wirklich genug Patieten die solch einen Eingriff positiv durchstehen!
Ich wünsche dir Mut, Kraft und gute Besserung!
Glückauf
Werner
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- beuteltier
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Re: Re: Angst zu Sterben
10 Sep. 2009 11:36
Hallo Holger,
ich weiß nur zu gut, wie sich das anfühlt, Angst vorm Sterben zu haben. Ich weiß auch, das Dir jetzt der ganze Zuspruch der Menschen in Wirklichkeit nicht weiter helfen kann. Denn damit mußt Du leider alleine fertig werden. Trost, Hoffnung, Liebe, Glaube - alles das sind Dinge, die dabei helfen und Dir Dein Selbstbewußtsein wiedergeben können.
Vielleicht hilft es Dir auch, wenn ich Dir kurz schildere, wie ich mich damals kurz vor der Herzkatheteruntersuchung gefühlt habe. Merkwürdigerweise hatte ich davor die größte Angst, noch mehr als vor der TX oder irgendeiner OP. Ich wurde da in den Warteraum geschoben. Da hing eine Pinnwand der Schwestern und Pfleger mit lauter Karten von schönen Urlaubsgegenden dieser Welt. Die Karten waren kreisförmig miteinander verbunden. In der Mitte war ein großer Zettel mit einem handschriftlich verfassten Kommentar eines 85 Jahre alten ehemaligen Patienten. Sinngemäß schilderte er, was er alles tun würde, wenn er sein Leben nochmal leben könnte. Alles das, was er aufzählte, waren die Dinge, die man den Urlaubskarten entnehmen konnte. Doch am Ende stand:
So wie es ist, ist es gut! Ich hatte ein gutes Leben! Ich kann nur sagen, habt keine Angst. Es gibt keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Ich habe mich bemüht...
Lieber Holger, ich will nicht, dass Du trauriger wirst durch diese Zeilen. Auch wenn das vielleicht den Anschein erweckt. Diese Worte haben mich sehr nachdenklich gemacht, und ich wurde auf einmal ganz ruhig. Die Angst verflog. Es kam mir alles so einfach vor. Damals wußte ich nicht, warum das so war und was den Sinneswandel bei mir auslöste. Heute weiß ich es. Ich versuche, mein Leben so zu gestalten, dass ich möglichst viel mitnehmen kann. Das kennst Du sicher auch von Deiner TX-Zeit. Bisher habe ich auch viel davon erreicht. Leben heißt: Etwas tun! Wenn am Ende etwas übrig bleibt, was unerledigt ist, dann hast Du trotzdem gelebt, weil Du das getan hast, was möglich war. Sicher, auch die Gedanken an ein Morgen, an die Zeit danach, alles das gehört dazu. Aber solche Gedanken bringen Dich auch erst dazu, Kraft, Mut und Hoffnung wieder zu finden. Und sieh mal, Deine Tochter, Deine Familie, das sind Dinge, die Dein Leben bereichert haben. Zeit ist vergänglich. Aber das Schöne bleibt. Und viele Dinge, die jetzt in unerreichbarer Ferne scheinen, sind zum Greifen nah, wenn Du daran glaubst, optimistisch bist und Deine Tochter im Arm hältst, oder? Nutze diese Momente des Glücks und es wird wieder aufwärts gehen!
Björn, das beuteltier.
ich weiß nur zu gut, wie sich das anfühlt, Angst vorm Sterben zu haben. Ich weiß auch, das Dir jetzt der ganze Zuspruch der Menschen in Wirklichkeit nicht weiter helfen kann. Denn damit mußt Du leider alleine fertig werden. Trost, Hoffnung, Liebe, Glaube - alles das sind Dinge, die dabei helfen und Dir Dein Selbstbewußtsein wiedergeben können.
Vielleicht hilft es Dir auch, wenn ich Dir kurz schildere, wie ich mich damals kurz vor der Herzkatheteruntersuchung gefühlt habe. Merkwürdigerweise hatte ich davor die größte Angst, noch mehr als vor der TX oder irgendeiner OP. Ich wurde da in den Warteraum geschoben. Da hing eine Pinnwand der Schwestern und Pfleger mit lauter Karten von schönen Urlaubsgegenden dieser Welt. Die Karten waren kreisförmig miteinander verbunden. In der Mitte war ein großer Zettel mit einem handschriftlich verfassten Kommentar eines 85 Jahre alten ehemaligen Patienten. Sinngemäß schilderte er, was er alles tun würde, wenn er sein Leben nochmal leben könnte. Alles das, was er aufzählte, waren die Dinge, die man den Urlaubskarten entnehmen konnte. Doch am Ende stand:
So wie es ist, ist es gut! Ich hatte ein gutes Leben! Ich kann nur sagen, habt keine Angst. Es gibt keinen Grund, sich Vorwürfe zu machen. Ich habe mich bemüht...
Lieber Holger, ich will nicht, dass Du trauriger wirst durch diese Zeilen. Auch wenn das vielleicht den Anschein erweckt. Diese Worte haben mich sehr nachdenklich gemacht, und ich wurde auf einmal ganz ruhig. Die Angst verflog. Es kam mir alles so einfach vor. Damals wußte ich nicht, warum das so war und was den Sinneswandel bei mir auslöste. Heute weiß ich es. Ich versuche, mein Leben so zu gestalten, dass ich möglichst viel mitnehmen kann. Das kennst Du sicher auch von Deiner TX-Zeit. Bisher habe ich auch viel davon erreicht. Leben heißt: Etwas tun! Wenn am Ende etwas übrig bleibt, was unerledigt ist, dann hast Du trotzdem gelebt, weil Du das getan hast, was möglich war. Sicher, auch die Gedanken an ein Morgen, an die Zeit danach, alles das gehört dazu. Aber solche Gedanken bringen Dich auch erst dazu, Kraft, Mut und Hoffnung wieder zu finden. Und sieh mal, Deine Tochter, Deine Familie, das sind Dinge, die Dein Leben bereichert haben. Zeit ist vergänglich. Aber das Schöne bleibt. Und viele Dinge, die jetzt in unerreichbarer Ferne scheinen, sind zum Greifen nah, wenn Du daran glaubst, optimistisch bist und Deine Tochter im Arm hältst, oder? Nutze diese Momente des Glücks und es wird wieder aufwärts gehen!
Björn, das beuteltier.
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Re: Re: Angst zu Sterben
10 Sep. 2009 15:12
Wegen einer dialyseunbhänigen Erkrankung hatte ich im Okt. 2006 eine HK-Untersuchung. Es war absolut harmlos. Es tat nicht weh und ich hatte nicht mal einen Bluterguß. Ich war stationär sowieso im KH und durfte an dem Tag nimmer aufstehen und teilte meine Leiste mit einem Sandsack.
Also mach dir nicht so viele Sorgen.
kaimana
Also mach dir nicht so viele Sorgen.
kaimana
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Re: Re: Angst zu Sterben
14 Sep. 2009 13:50
hallo holger
ich hoffe, es geht dir bereits etwas bessern:-)
du darfst den glauben nicht verlieren, denn es gibt so vieles wofür es zu kämpfen lohnt!
wünsche dir alles gute, beste gesundheit und drücke dir ganz fest beide daumen, damit alles wieder gut/besser wird.
liebe grüsse,
sandra
ich hoffe, es geht dir bereits etwas bessern:-)
du darfst den glauben nicht verlieren, denn es gibt so vieles wofür es zu kämpfen lohnt!
wünsche dir alles gute, beste gesundheit und drücke dir ganz fest beide daumen, damit alles wieder gut/besser wird.
liebe grüsse,
sandra
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Re: Re: Angst zu Sterben
15 Sep. 2009 17:21
Lieber Holger,
es ist schwer, passende Worte zu finden. Aber ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass Du die Untersuchung gut überstehst und danach mit viel Kraft Dein Leben weiter leben kannst!
Ich selber hatte auch bereits eine Herzkatheteruntersuchung und kann aber auch Deine Angst gut nachfühlen und verstehen. Die Docs machen dat schon...
Denk an Deine Lieben und mache Dir keine sorgen, sondern versuche, von ihnen Kraft zu schöpfen.
Ich wünsch die einfach nur alles Gute und lass Ddich bald wieder mit neuem frohen Mut hören, ja?!
Viele Grüße Susanne
es ist schwer, passende Worte zu finden. Aber ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass Du die Untersuchung gut überstehst und danach mit viel Kraft Dein Leben weiter leben kannst!
Ich selber hatte auch bereits eine Herzkatheteruntersuchung und kann aber auch Deine Angst gut nachfühlen und verstehen. Die Docs machen dat schon...
Denk an Deine Lieben und mache Dir keine sorgen, sondern versuche, von ihnen Kraft zu schöpfen.
Ich wünsch die einfach nur alles Gute und lass Ddich bald wieder mit neuem frohen Mut hören, ja?!
Viele Grüße Susanne
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- Jazzman
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Re: Re: Angst zu Sterben
15 Sep. 2009 21:16
Hallo Holger,
ich weiß, es ist schon ein paar Tage her, aber ich will Dir trotzdem noch antworten!
Ich habe am 7. Mai ganz überraschend 3 Bypässe bekommen, und mir ging es wirklich nicht so gut dabei! Ich bin auch erst 39! Mit der Zeit wurde es aber immer besser, nach der OP noch schnell die Reha gemacht, und nun kann ich wieder ohne Probleme mit meinem Hund spazieren gehen, was vorher nicht mehr möglich war!
Meine Schwester ist von Geburt an Herzkrank und hat vor 4 Jahren auch eine neue Herzklappe bekommen! Allerdings ist sie nicht an der Dia, reicht ja wenn da einer aus der Family hin muss.........! Ihr geht es aber wieder sehr gut, sie hat die OP gut überstanden, und die Reha hinterher auch noch super hin gelegt! Sie geht wieder arbeiten und kümmert sich um ihre Tochter!
Ich will damit sagen, versuch doch das ganze mal positiv zu sehen! Ich weiß, dass fällt Dir im Moment sehr schwer, die ganzen Ängste, was passiert mit mir, was passiert mit der Familie, usw. usw.! Aber wenn Du Dir sagst:Hinterher geht es mir bestimmt wieder besser, ich kann wieder alles machen wonach mir ist! , dann fällt es Dir bestimmt leichter damit umzugehen!
Versuch es mal, auch wenn es nicht so leicht ist!
VG,
MICHI!!! [cool]
ich weiß, es ist schon ein paar Tage her, aber ich will Dir trotzdem noch antworten!
Ich habe am 7. Mai ganz überraschend 3 Bypässe bekommen, und mir ging es wirklich nicht so gut dabei! Ich bin auch erst 39! Mit der Zeit wurde es aber immer besser, nach der OP noch schnell die Reha gemacht, und nun kann ich wieder ohne Probleme mit meinem Hund spazieren gehen, was vorher nicht mehr möglich war!
Meine Schwester ist von Geburt an Herzkrank und hat vor 4 Jahren auch eine neue Herzklappe bekommen! Allerdings ist sie nicht an der Dia, reicht ja wenn da einer aus der Family hin muss.........! Ihr geht es aber wieder sehr gut, sie hat die OP gut überstanden, und die Reha hinterher auch noch super hin gelegt! Sie geht wieder arbeiten und kümmert sich um ihre Tochter!
Ich will damit sagen, versuch doch das ganze mal positiv zu sehen! Ich weiß, dass fällt Dir im Moment sehr schwer, die ganzen Ängste, was passiert mit mir, was passiert mit der Familie, usw. usw.! Aber wenn Du Dir sagst:Hinterher geht es mir bestimmt wieder besser, ich kann wieder alles machen wonach mir ist! , dann fällt es Dir bestimmt leichter damit umzugehen!
Versuch es mal, auch wenn es nicht so leicht ist!
VG,
MICHI!!! [cool]
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