Ich schaff das einfach nicht
- Nico
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Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 16:15 - 10 Aug. 2021 16:31Das hier wird wahrscheinlich ein längerer Text werden. Ich bitte das zu Entschuldigen.
Name: Nico
Alter 32
Tx seit 4 Jahren 2017 in der MHH.
Ich bin aktuell total fertig mit den Nerven. Egal wie ich das Blatt drehe oder wende, das was ich darauf sehe für meine Zukunft gefällt mir garnicht. Ich musste am Wochenende auch leider einen kleinen Ausflug in die Psychiatrie machen. Sorry das ich alles so aus dem Kontext schreibe. Bin einfach schon total kaputt. Um es in erster Linie auf den Punkt zu bringen, habe ich schreckliche Todesangst vor einer Krebsdiagnose. Diese Gedanken enstehen bei mir, weil ich natürlich wie Jeder auch die Immunsuppressiva nehmen muss. Alles fing vor ca 6 Wochen an, als ich Knoten in meinen unteren Rücken bemerkt habe. Ich bin total panisch geworden. Muss vorweg aber sagen, dass das tatsächlich eigentlich garnicht meine Art ist. Die Situation entstand zu allen übel auch noch am Wochenende. Ergo konnte ich Niemanden erreichen. Leider habe ich dann zuviel Eigenrecherche betrieben
Prograf 1mg Morgens und Abends.
Myfortic360 Morgens und Abends.
1x Pregnisolon 5mg.
Mhh lässt die 5 mg Erhaltungsdosis auf Grund von Erfahrung drin.
Ich fand tatsächlich ein Telefonat mit einem Herren mitte 50 sehr interessant. Er macht seit 19 Jahren Heimhämodialyse und ist damit zufrieden. Er möchte garnicht transplantiert werden und kommt so aktuell sehr gut zurecht. Er macht täglich 3 std Dialyse. Dazu kommt eine ausgewogene Ernährung und viel Rad fahren. Es war einfach mal eine andere Perspektive außer dieses permanente " Nierentransplantation ist das Beste ". Ich denke das sollten die Mediziner schon den Patienten selber überlassen. Ich finde man bekommt kaum einen neutralen Einblick auf die Situation. Ich würde halt gerne mal wissen, wie Sie sich selber entscheiden würden, wenn Sie in der Situation sind. Sie sind ja die Experten in dem Gebiet und haben vieles in den Jahren gesehen. Ich frage mich einfach, ob das damals die richtige Entscheidung war. Ich bin ehrlich, zu dem Zeitpunkt waren mir mit 27 Jahren die Krebszahlen nicht so geläufig. Es wurde kurz erwähnt, dass das Krebsrisiko mit den Tabletten steigt, aber was hieß das schon groß. Ich hatte noch keine Zahlen dazu gesehen und mir wurde auch nicht mehr dazu gesagt. Aber ich war doch ein Leihe auf dem Gebiet. Ich fühle mich schon einwenig hintergangen. Als Mediziner kann man doch nicht davon ausgehen, das der Patient das alles selber wissen sollte. Natürlich kann man jetzt wieder sagen, alles kann, nichts muss. Aber worüber redet man hier. Über das eigene Leben auf dieser Erde. Und da soll ich dann einfach die Daumen drücken und hoffen wenn mein Transplantat 20 Jahre hält, das ich dann kein tödlichen Krebs von den Immunsuppressiva bekommen habe ? Komm ich nicht mit zurecht. Für mein Geschmack zuviel Glücksspiel. Ich setze hier mal kurz einen Strich. Würde gerne später noch was dazu schreiben. Ps: Sorry bin auch nicht so der große Schreiber.
(MOD/Kohana 10.8.21 - verschoben in den Seelenspiegel)
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- Christian
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 16:34 - 10 Aug. 2021 16:46Das Krebsrisiko hängt ja von vielen Umweltfaktoren ab, gegen die sich der Körper auf Immunsuppression nicht mehr verteidigen kann.
Die Umweltverschmutzung wird jährlich schlimmer und ähnlich wie beim Klimawandel muss man sich fragen, ab welchem Verschmutzungsgrad das Leben unter Immunsuppression nicht mehr vernünftig möglich ist.
Gibt ja soviele Stoffe die krebserregend sind, da ist es nur eine Frage der Zeit und der Menge bis der Körper krank wird und für Menschen auf Immunsuppression ist diese Grenze wohl viel niedriger.
Oder auch anders betrachtet: Immunsuppremierte als Kanarienvögel der Gesellschaft - wenn ihr auf einmal alle tot umfällt, dann fängt für die Gesunden die Bedrohung erst an, wie ein menschliches Frühwarnsystem.
Also vorsätzlich schwache Menschen die als erstes erkranken sollen um wie ein Frühwarnsystem vor atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren zu warnen.
lg
Chris
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- Ulineu
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 18:03Nico, es tut mir leid, dass Du Dich so damit quälst. Das kann man auch nicht einfach mal eben abschalten. Ich würde Dir aber wünschen, dass Du Deine Niere genießen kannst. Also, dass die Angst nicht so überbordend ist und nicht lebensbestimmend.
Du bist an der MHH. Da müsste es doch auch, wie bei uns in Hamburg, eine Ambulanz geben, an die sich Transplantierte wenden können, wenn sie Ängste, Akzeptanzprobleme und andere psychische Sorgen haben, die mit der TX einhergehen. Das kommt ja nicht selten vor, denn die TX ist ein Einschnitt. Bei uns kann man dann mit speziellen Transplantationspsychologen sprechen. Siebegleiten einen, wenn nötig, auch über längere Zeit. Für "normale" Psychologen ist das oft ein fremdes Feld.
Ob das eine Möglichkeit für Dich wäre?
Ja, ich denke, obwohl ich 16 Jahre tx war, auch manchmal, bei der Dialyse weiß ich, was ich habe.. Aber auch die hat ja im Laufe der Zeit ihre Nebenwirkungen.
Gut, dass Du hier von Dir schreibst. Der Austausch hilft vielleicht auch.
Ich wünsche Dir alles Gute und grüße Dich, Ulrike
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- kohana
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 19:47Ich kann Ulrikes Rat, dir psychologische Hilfe zu suchen, nur unterstützen - Gespräche mit jemandem, der weiss, womit du im Moment kämpfst und dir hilft, wieder etwas Ordnung und Ruhe zu finden. Du scheinst dich im Moment wirklich in einem Wirbelsturm von negativen Gedanken verfangen zu haben.
Wenn ich nach dem Unterschied zwischen Leben mit einem Transplantat und Leben mit Dialyse gefragt werde, antworte ich jeweils so ungefähr so:
- Die Dialyse gibt dem Leben einen sehr starken Rhythmus. Das kann beruhigend wirken. Bei Dialyse im Zentrum ist man regelmässig in Kontrolle, das gibt eine gewisse Sicherheit. Wenn etwas nicht stimmt, kann sofort reagiert werden. Bei Bauchdialyse, hat man eine gewisse Freiheit. Auf der anderen Seite können die Ernährungsvorschriften und vor allem bezüglich des Trinkens als sehr einschränkend empfunden werden. Man kann sich ein Stück weit daran gewöhnen, damit jonglieren, aber manchmal hat man es einfach auch mal über. Und wenn man viele Jahre an der Dialyse ist, merkt man, dass die Dialyse halt nicht alle Funktionen der Nieren ersetzen kann. Auch mit dem Dialysepersonal kann es gute und schlechte Zeiten geben.
- Wenn man transplantiert ist, und es gut läuft (die Wahrscheinlichkeit, dass es gut läuft, ist hoch), kann das Leben fast normal sein. Aber auch hier gibt es gewisse Einschränkungen, die vor allem mit den Medikamenten zu tun haben, bzw. mit den Nebenwirkungen. Und manchmal mit der Grunderkrankung, die zum Nierenversagen geführt hat. Es ist gefühlsmässig auch etwas ein Auf und Ab. Die Kontrollen alle paar Monate - ist irgend ein Wert nicht dort, wo er sein sollte... Es braucht wohl auch eine gute Portion Vertrauen in die Medizin, in die Fortschritte, in die Möglichkeiten. Schön ist, wenn man von einem guten Ärzteteam betreut wird.
Ich wünsche dir, dass du rasch wieder etwas Ruhe findest, dich mit deinem Transplantat versöhnen kannst, das Leben wieder mehr Schritt für Schritt angehen kannst, als von Wellen überspült zu werden.
Liebe Grüsse Kohana
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- Nico
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 20:44Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Nico
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 21:14Natürlich haben beide Seiten Pro und Kontra. Jeder muss halt für sich schauen, was für ihn selber das Beste ist. Nur wie oben schon erwähnt, empfand ich meine Aufklärung nicht als sehr gut. Kurz erwähnt: ach ja, das Risiko an Krebs zu erkranken steigt. So ca. Aber was das wirklich in Zahlen und an Fakten später heißen soll, ist mir jetzt irgendwie extrem bewusst geworden. Daher trifft es mich gerade auch so hart. Und dann in Kombination mit der geringeren Lebenserwartung. Aktuell wäre ich Gedanklich halt lieber an der Dialyse. Da Pokere ich halt irgendwie nicht so hoch. Ergo ich weiß, das ich wohl den Tod meiner Mutter mitbekommen werden. Und nicht umgekehrt z.B. Mit den Immunsuppressiva kann das eventuell halt schon vorher dolle nach hinten losgehen. Das wäre dann eine harte Nummer. Ich weiß grad garnicht wie ich weiter schreiben soll. Die Dialyse Zuhause, ich meine keine Bauchfelldialyse, wo bei diese natürlich auch immer eine Überlegung ist, bezog sich wenn dann auf die Maschine Zuhause stehen haben. So wie der Herr, mit dem ich gesprochen habe. Das machen nur 1% der Leute die Dialyse machen. Also mit der Maschine Zuhause. Aber Morgen 's direkt 3 Std jeden Tag, ist halt besser als 3x die Woche im Zentrum. Da musste dich mit dem trinken auch nicht so dolle einschrenken. Ach einfach vielen lieben Dank das man sich hier dann nochmal mit Menschen unterhalten kann, die in der selben oder ähnlichen Situation aktuell stecken.
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- Ulineu
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Re: Ich schaff das einfach nicht
10 Aug. 2021 22:15Ich bin 16 Jahre tx gewesen, seit 4,5 Jahren wieder an der Dialyse, HD im Zentrum. Ich habe mich so langsam daran gewöhnt, aber ich finde es auch sehr anstrengend.
Ich habe noch nie gehört, dass Transplantierte eine geringere Lebenserwartung hätten. Wegen der Immunsuppressiva? Klar, das ist viel Gift, aber andere ziehen sich anderes Gift rein in Form von ungesundem Essen, Tabak, Alkohol etc. Als Transplantierter passt man in der Regel doch besser auf sich auf bzw.lebt gesünder (Ausnahmen bestätigen die Regel
Das ist ja schön, dass Du in eine Reha gehen kannst. Dort findest Du bestimmt hilfreiche Angebote und auch Austauschmöglichkeiten mit anderen.
Beste Grüße, Ulrike
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- Llissy
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Re: Ich schaff das einfach nicht
11 Aug. 2021 16:22Es tut mir leid, dass dich diese Gedanken so quälen.
Leider gibt es für nichts Garantien und du bist in der misslichen Lage, dass du die absolute Kontrolle behalten möchtest und die absolut richtigen Entscheidungen triffst.
Du möchtest die Kontrolle behalten.
Leider geht das nicht immer. In erster Linie benötigst du wohl jemanden, mit dem du reden kannst, der dich auch versteht.
Eine Gesprächstherapie würde dich ein Stück weiter bringen.
Ich wünsche dir, dass du deine Ängste überwindet.
Liebe Grüße
Llissy
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- Nico
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Re: Ich schaff das einfach nicht
17 Aug. 2021 13:15Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- kohana
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Re: Ich schaff das einfach nicht
17 Aug. 2021 13:55Das ist ein sehr guter Entscheid!
Alles Gute und lass von dir hören :blume:
Kohana
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- Christian
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Re: Ich schaff das einfach nicht
17 Aug. 2021 14:02 - 17 Aug. 2021 14:04Aber auf der anderen Seite, immernoch besser als ein künstlicher Darmausgang. Oder jeder Blinde, hat auch ein beschisseneres Leben als wir.
Gibt ein paar Mitglieder im Forum, wenn man liest was die so durchgemacht haben, vergeht einem das Selbstmitleid....es bringt dir ja nichts darüber zu trauern wie scheiße die Zukunft wird.
Lieber mit Wut und Hass auf das Leben jeden Tag darum kämpfen zu bekommen was dir zusteht, deinen Anteil vom Glück bewusst einfordern.
Wenn du keine Hoffnung hast, konzentrier dich auf deine Wünsche/Bedürfnisse und was du wirklich haben willst - hol dir was dir zusteht.
lg
Chris
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Re: Ich schaff das einfach nicht
17 Aug. 2021 14:14Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- Nico
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Re: Ich schaff das einfach nicht
17 Aug. 2021 23:42 - 18 Aug. 2021 00:31Kenne genug Menschen die nach der Privatinsolvenz mit nichts als dem Hemd am Leib dagestanden sind.
Kenne auch genug Menschen die mit dem silbernen Löffel aufgewachsen sind und denen immer alles zugeflogen ist. Ebenso Menschen die sich alles hart erarbeitet haben und aus der Gosse aufgestiegen sind.
Wie das so ist wenn man in einem Dorf wohnt, wo es einen Skater-Park gibt und eben auch einen Golf-Club, Arm und Reich nebeneinander.
Da gibts Menschen mit einer Brieftasche voll Geld, aber dumm wie Brot.
Oder Menschen mit unglaublich viel Fachwissen, die aber nur gelernte Fachkräfte mit geringen Einkommen sind.
Der größte Erfolg der Menschheit wiederrum war es, dass wir angefangen haben Werkzeuge zu benutzen.
Wenn wir lernen ein neues Werkzeug zu benutzen, erweitern sich unsere persönlichen Fähigkeiten. Je mehr Werkzeuge wir gemeistert haben, umso mehr können wir.
Sowas kann man auch als Erfolg definieren, wenn sich jemand immer wieder neue Werkzeuge zulegt und den Umgang mit selbigen erlernt.
Sprich sich alle paar Monate ein neues Werkzeug vornehmen, damit umgehen lernen und mit seinen eigenen 2 Händen etwas bodenständiges schaffen, vielleicht sogar die eigene Lebensqualität etwas verbessern.
Hab mir z.B. einen neuen digitalen Lötkolben zugelegt um besser Kunststoffe schweißen/schmelzen zu können. Weil ich so gerne Dinge repariere die beschädigt sind.
Oder meine Handfräse die ich mir letztes Jahr zugelegt hab, wo ich mir immer mehr neue Aufsätze besorge. Schneiden, Schleifen, Polieren....es gibt immer etwas zum Reparieren im Haushalt und neue Fähigkeiten die man erlernen kann.
Irgendwann meistere ich vielleicht auch die Kreissäge-Aufsätze zum Fliesen, Metal und Kunststoffe schneiden.....oder schneide mir beim Versuch einen Finger ab....
(Ich hab mir diesen Sommer ein Filter-System für den Pool aus Plastik-Flaschen gebaut....da bastel ich gerne dran herum und verändere es laufend. Richtig cooler Scheiß^^ Mehrstufiges Filtersystem und jede Flasche ist eine eigene Filterstufe, z.B. grobe Filterung mit Sieb in einer Flasche, Feinfilterung mit Watte in der nächsten Flasche....und der Skimmer ist überhaupt eine Wissenschaft für sich....richtig großes Bastel-Projekt....macht mir viel Spaß!
Das erlangen neuer Fähigkeiten ist einfach so eine schöne, reine Form von persönlicher Weiterentwicklung.
Wenn man auf die Dinge die man kann stolz ist, dann hat man auch etwas im Leben erreicht.
Aber auf der anderen Seite bin ich ja Dialysepatient und in Invalidenrente, beruflich und wirtschaftlich läuft bei mir garnichts und eigentlich bin ich ja Wirtschaftsinformatiker.....
Vielleicht ist es aber der größere Erfolg, wenn man von sich behaupten kann, dass man jetzt glücklicher/zufriedener lebt als noch vor einem Jahr, oder eben vor x Jahren.
lg
Chris
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