Kostenübernahme vor NTX
- mogline
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Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 17:28Ich habe eine Frage bezüglich der Kostenübernahme für die Voruntersuchungen, den Verdienstausfall und der Fahrtkosten des/der Spender(s)/in.
Folgender Fall:
Ich bin privat krankenversichert (DEBEKA).
2 Familienangehörige wären unter Umständen bereit, eine Lebendspende durchführen zu lassen.
Ein Spender ist gesetzlich versichert (TK), die andere Spenderin ist ebenfalls privat versichert (DEBEKA).
Beide Spender müssen für das Crossmatch, das Vorgespräch etc. anreisen. Mein NTX-Zentrum liegt in Berlin.
Meine PKV (DEBEKA) gibt an, dass sie für die Fahrtkosten nicht aufkommen will. Wegen des Verdienstausfalls müsse wohl der Arbeitgeber des Spenders eintreten....
Die GKV (TK) gibt an, dass es unter den gesetzlichen sehrwohl geregelt sei, dass die Fahrtkosten von der KV des Empfängers übernommen werden müssen.
Wie ists nun wirklich? Wer kennt entsprechende Urteile oder ähnliches?
Was ist für den Verdienstausfall zu tun? Wer muss leisten?
Nach einigen Recherchen bekomme ich immer nur Informationen für den Zeitraum nach der NTX - niemals davor.
Sollte es zu einer Lebendspende kommen - wann muss der Spender sich tatsächlich freiwillig versichern? Schon vor der NTX? Es ist ja nicht abzusehen, wie lange seine Arbeitsunfähigkeit dauern wird und währenddessen hat er möglicherweise nicht die Fähigkeit, sich um diese Angelegenheit zu kümmern.
Wer kann mir dazu etwas schreiben?
Ich hoffe, ihr könnt mir bei dieser Problematik helfen!
Alles Gute und viel Kraft!
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- mogline
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 20:55Das habe ich auch schon gemacht... Hatte halt die Hoffnung, dass hier schon Erfahrungen gemacht wurden oder Urteile o. ä. bekannt sind.
Trotzdem danke für deinen Hinweis.
Die Antwort der Stiftung Lebendspende steht noch aus - aber sobald ich mehr weiß, werde ich es hier auch ins Forum stellen - könnte ja auch für andere Betroffene interessant sein!
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- kaimana
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 21:09kaimana
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- pluri
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 21:21Bei mir war auch die Debeka Kostenträger. Und sie hat problemlos Alle Kosten für meinen Ehemann auch den Verdienstausfall und sonstige Vorbereitungen z.B.3 Tage Aufenthalt in der Iuni-Klinik Freiburg gezahlt. pluri
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- pluri
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 21:23pluri
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- pluri
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
20 Mai 2009 21:26alles Gute pluri
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
21 Mai 2009 00:52Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- mogline
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
21 Mai 2009 10:10sehr gerne würde ich dein angebot annehmen, wenns hart auf hart kommt. bin über email erreichbar: mogline@gmx.net.
leider weiß ich nicht, wie ich die email-addy in meine user-hp einbaue, sonst hätte ich das schon längst getan...
für die anderen, die mit der debeka gute erfahrung gemacht haben: ich habe zurzeit ständig probs mit denen. die wollen diverse medikamente nicht erstatten, weil es sich wohl um ernährungsergänzungen handelt (eisen, vitamin d etc....). und wegen der kü für die prätrans-zeit werde ich zwischen koblenz und der geschäftsstelle in berlin hin- und hergeschickt.... spaß macht das nicht! aber ich bleibe am ball und werde positive gedanken an das universum schicken, dann wird sich auch alles im positiven regeln....
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Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 10:48vorsichtshalber frage ich mal nach:
Sind in Deinem Vertrag mit der DeBeKa Medikamente mitversichert, welche Dir ambulant verschrieben werden? Nach der Transplantation kommen da leicht 30 EURO oder mehr pro Tag zusammen und das jeden Tag, solange die transplantierte Niere funktioniert.
Viele Gruesse
Burgenbauer
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- fabienne
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Re: Re: Kostenübernahme vor NTX
21 Mai 2009 11:16die wollen diverse medikamente nicht erstatten, weil es sich wohl um ernährungsergänzungen handelt (eisen, vitamin d etc....).
Eisen findest Du in der OTC-Ausnahmeliste für verordnungsfähige (nachgewiesener Eisenmangel) nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel. Aktives Vitamin D ist keine Nahrungsergänzung sondern verschreibungspflichtig, steht darum nicht in der OTC-Liste, gehört aber zur Therapie des Sekundären Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenchaos) im Rahmen einer Niereninsuffizienz schon recht frühzeitig dazu. Raum für Diskussionen sollte es da eigentlich nicht geben, da das auch die Gesetzlichen Krankenversicherungen anstandslos zahlen.
Freundliche Grüße,
fabienne
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- mogline
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Re: Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 13:38Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
- chrisi
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Re: Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 19:32wenn ich den Schei... lese, bin ich froh, ganz normal versichert zu sein. Ich habe solche Probleme nicht gehabt, höre sowas aber immer wieder von Beamten. Nur Gedönse. So hat die Medaille halt immer zwei Seiten.
Ich wollte aber eigentlich nur was zu Vitamin D schreiben. Vitamin D kann kein Nahrungsergänzungsmittel sein, weil Vitamin D gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist. Hormone können aber mit der Nahrung nicht aufgenommen werden, sondern werden im Körper gebildet - Vitamin D eben in der Niere. Warum man ein Hormon Vitamin nennt, weiß der Geier. Du brauchst also bei Vitamin-D-Mangel zwingend ein Medikament, weil du sonst keine Chance hast, diesen Mangel auszugleichen.
Zudem sind Eisen, EPO-Präparate, Phosphatbinder usw. fast das tägliche Brot eines Diapatienten neben der Blutwäsche. Anämie nur mit EPO (o.ä) und ohne Eisenzugabe bekämpfen zu wollen, ist ein Kampf gegen Windmühlen und rausgeworfenes Geld obendrein. Es bringt nix.
Vielleicht ein paar gute Argumente für dich, falls sich ein KK-Mitarbeiter querstellt.
Alles Liebe
chrisi
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- kaimana
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Re: Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 19:54kaimana
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- nephroline
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Re: Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 20:26bei mir (auch Beamtin in BW, versichert bei der SDK und Beihilfe zu je 50 %), wurde Rocaltrol anstandslos bezahlt, Calciumcarbonat auch, aber nur mit dem Vermerk: freiwillige Leistung. Die Beihilfe forderte kürzlich ein Attest, da hat mein Neph einen geharnischten Brief geschrieben. Seitdem zahlen sie die oben erwähnten Medis. Eisen brauche ich keines.
Von der SDK ncht bezahlt werden bei mir Vitamin-B- Spritzen, die der Neurologe gegen Polyneuropathie verschrieben hat. Die Arztrechnung zahlen sie, aber nicht das Rezept. Die Beihilfe zahlt da alles.
Verstehe einer die Gedankengänge! Es ist, wie Chrisi schrieb, manchmal schon ein ziemliches Gedöns, zumal ja dann die ärztl. Atteste auch selber bezahlt werden müssen.
Steck es hinter Deinen Neph!
LG Nephroline
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- kaimana
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Re: Re: Medikamente mitversichert?
21 Mai 2009 21:27kaimana
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