Gürtelrose :S
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Re: Re: Gürtelrose :S
04 Juli 2012 06:36
Hallo Cosima,
ich hatte eine Gürtelrose von der megaschlimmen-Sorte nach TX. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich behandelt wurde, nur noch, dass es auf die herkömmliche Art nicht möglich war.
Die Schmerzen waren für mich mit Abstand das Schlimmste, was ich in meiner bisherigen Krankengeschichte erlebt habe. Ich konnte mich 2 Wochen lang keinen Millimeter bewegen ohne vor Schmerzen zu schreien. Ich hoffe, dass es bei Dir nicht so schlimm ist.
Die besten Wünsche
Klatschmohnalisa
ich hatte eine Gürtelrose von der megaschlimmen-Sorte nach TX. Ich weiß leider nicht mehr, wie ich behandelt wurde, nur noch, dass es auf die herkömmliche Art nicht möglich war.
Die Schmerzen waren für mich mit Abstand das Schlimmste, was ich in meiner bisherigen Krankengeschichte erlebt habe. Ich konnte mich 2 Wochen lang keinen Millimeter bewegen ohne vor Schmerzen zu schreien. Ich hoffe, dass es bei Dir nicht so schlimm ist.
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Re: Re: Gürtelrose :S
04 Juli 2012 17:53
Hallo Cosima,
im neusten Diatra-Journal(Fachzeitschrift für Nephrologie) war gerade ein Bericht über das Thema drin. Wenn du möchtest kann ich ihn dir einscannen und morgen zumailen. Wenn du Interesse hast, schreib mir eine kurze Mail. Meine Adresse findest du auf meiner Homepage.
Gruß Bärbel
im neusten Diatra-Journal(Fachzeitschrift für Nephrologie) war gerade ein Bericht über das Thema drin. Wenn du möchtest kann ich ihn dir einscannen und morgen zumailen. Wenn du Interesse hast, schreib mir eine kurze Mail. Meine Adresse findest du auf meiner Homepage.
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Re: Re: Gürtelrose :S
05 Juli 2012 01:25
Hallo,
ich hatte mal die Gürtelrose am Kopf, als ich die transplantierte Niere noch hatte, aber bereits schon wieder dialysepflichtig war. Ging mit kleinen Pickeln am Kopf los und wurde recht schmerzhaft. Mir wurde gesagt, das komme bei Patienten mit Immunsupressiva vor.
Ich musste in die Klinik und bekam 2x am Tag einen Tropf mit antiviralen Medikamenten ( 10 Tage lang). Die waren allerdings der Hammer. Bekam öfter Nasenbluten bei der Infusion und begann mich langsam Psychisch zu verändern. Wurde agressiv, unaugeglichen und nach dem Aufwachen brauchte ich ne Stunde um überhaupt zu realisieren wo ich war. Zeitweise konnte ich kaum noch zwischen Träumen und Realität unterscheiden. So nach einer Woche begannen die Pickel zu verkrusten. Jetzt begann das Jucken des Kopfes und ein taubes Gefühl an der einen Seite des Hinterkopfes ( Nervenstörung) Die ganze Zeit ging es mir körperlich nicht besonders. Nach 2 Wochen wurde ich entlassen. Das Jucken und das Taubheitsgefühl hielt allerdings noch eine Weile an und kam in dem folgenden Jahr auch noch mal sporadisch wieder. Noch heute habe ich, wenn ich meinen linken Hinterkopf ein seltsames Taubheitsgefühl bei Berührung, was aber nicht weiter stört.
Gürtelrose ist einfach gesagt ein Wiederaufflammen einer früheren Windpockeninfektion. Wenn man als Kind Windpocken hatte, nisten sich Teile der Viren ins Rückenmark ein. Ist man dann immunologisch geschwächt kann es zu einem erneuten Ausbruch in Form von Gürtelrose kommen. Es können nur Menschen die mal Windpocken hatten die Gürtelrose bekommen. Andererseits können sich Menschen die bereits Windpocken hatten nicht anstecken. Kommen Menschen die noch keine Windpocken hatten mit der Flüssigkeit in den Bläschen in Berührung, so bekommen sie keine Gürtelrose sondern erstmal Windpocken. Also ich habe meinen Freunden, die noch keine Windpocken hatten, abgeraten mich zu besuchen, obwohl die Ärzte die Ansteckungsgefahr als eher gering ansahen
Insgesamt ist das ne unschöne Sache, die möglichst schnell mit antiviralen Mitteln behandelt werden sollte, vor allem um auch spätere Nervenschäden zu verhindern. Mir wurde damals gesagt, als Nierentransplantierter mit einer Herpes Zoster Infektion gehört man auf jeden Fall in die Klinik. Ein Bekannter der durch Stress eine Gürtelrose bekam, konnte Zuhause mit Tabletten behandelt werden. Aber auch er hatte lange damit zu tun. Ich wünsch Dir, daß Du nicht so einen starken Schub wie ich bekommst und natürlich gute Besserung.
Gruß.... Krischan
ich hatte mal die Gürtelrose am Kopf, als ich die transplantierte Niere noch hatte, aber bereits schon wieder dialysepflichtig war. Ging mit kleinen Pickeln am Kopf los und wurde recht schmerzhaft. Mir wurde gesagt, das komme bei Patienten mit Immunsupressiva vor.
Ich musste in die Klinik und bekam 2x am Tag einen Tropf mit antiviralen Medikamenten ( 10 Tage lang). Die waren allerdings der Hammer. Bekam öfter Nasenbluten bei der Infusion und begann mich langsam Psychisch zu verändern. Wurde agressiv, unaugeglichen und nach dem Aufwachen brauchte ich ne Stunde um überhaupt zu realisieren wo ich war. Zeitweise konnte ich kaum noch zwischen Träumen und Realität unterscheiden. So nach einer Woche begannen die Pickel zu verkrusten. Jetzt begann das Jucken des Kopfes und ein taubes Gefühl an der einen Seite des Hinterkopfes ( Nervenstörung) Die ganze Zeit ging es mir körperlich nicht besonders. Nach 2 Wochen wurde ich entlassen. Das Jucken und das Taubheitsgefühl hielt allerdings noch eine Weile an und kam in dem folgenden Jahr auch noch mal sporadisch wieder. Noch heute habe ich, wenn ich meinen linken Hinterkopf ein seltsames Taubheitsgefühl bei Berührung, was aber nicht weiter stört.
Gürtelrose ist einfach gesagt ein Wiederaufflammen einer früheren Windpockeninfektion. Wenn man als Kind Windpocken hatte, nisten sich Teile der Viren ins Rückenmark ein. Ist man dann immunologisch geschwächt kann es zu einem erneuten Ausbruch in Form von Gürtelrose kommen. Es können nur Menschen die mal Windpocken hatten die Gürtelrose bekommen. Andererseits können sich Menschen die bereits Windpocken hatten nicht anstecken. Kommen Menschen die noch keine Windpocken hatten mit der Flüssigkeit in den Bläschen in Berührung, so bekommen sie keine Gürtelrose sondern erstmal Windpocken. Also ich habe meinen Freunden, die noch keine Windpocken hatten, abgeraten mich zu besuchen, obwohl die Ärzte die Ansteckungsgefahr als eher gering ansahen
Insgesamt ist das ne unschöne Sache, die möglichst schnell mit antiviralen Mitteln behandelt werden sollte, vor allem um auch spätere Nervenschäden zu verhindern. Mir wurde damals gesagt, als Nierentransplantierter mit einer Herpes Zoster Infektion gehört man auf jeden Fall in die Klinik. Ein Bekannter der durch Stress eine Gürtelrose bekam, konnte Zuhause mit Tabletten behandelt werden. Aber auch er hatte lange damit zu tun. Ich wünsch Dir, daß Du nicht so einen starken Schub wie ich bekommst und natürlich gute Besserung.
Gruß.... Krischan
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Re: Re: Gürtelrose :S
05 Juli 2012 03:30
Hallo Cosima,
nach längerem überlegen und befragen des ach so wundervoll hilfreichen Internetses, fiel mir der Name eines Hautarzts wieder ein der mir damals, die letztenlich richtigen, Pillen gegen meine sehr ausgeprägte spätpubertäre Rückenpickelei verschrieb. (vielleicht kannst Du ich erinnern: Hatte ewig lange edauert, fast ein Jahr und tat tierisch weh. Allerdings war er damals auch für diesen schlimmen Einsatz vor der riesigen Menge der versammelten Weisskittelträgerschaft zumindest mitverantwortlich.).
Das Egebnis meiner Suche .......... tatatataaaaa.......... findest Du .... [size=x-large]Hier[/size]
Wie Du zweifelsfrei in diesem Beitrag erlesen kannst, gbt es offenbar nicht nur Medis gegen Dein schlimmes Gürteltier, dieser Doc kennt sie sogar und weiss offensichtlich damit umzugehen!
Wenn Du dann auch noch besonders aufmerksam (wovon ich natürlich ausgehe) den letzten Abschitt des Beitrages liest, stösst Du unweigerich auf weitere Wege, darüber vielleicht noch etwas mehr zu erfahren. Und zwar .......... [size=x-large]Da[/size] .......... und .......... [size=x-large]Dort[/size] . Oder Du schickst ihm einfach eine nette E Mail. Oder Du rufst in einfach mal an. Für den Notfall findest Du auch noch die Postanschrift und seine Faxnummer unten im Text.
Ich hoffe, dass er Dir endlich helfen kann Dein entartetes Gürteltier los zu werden.
Alle Gute wünscht (wie immer)
Limo (tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)
PS: Die Da und Dort Lnks habe ich jetzt nicht ausprobiert; müde.
nach längerem überlegen und befragen des ach so wundervoll hilfreichen Internetses, fiel mir der Name eines Hautarzts wieder ein der mir damals, die letztenlich richtigen, Pillen gegen meine sehr ausgeprägte spätpubertäre Rückenpickelei verschrieb. (vielleicht kannst Du ich erinnern: Hatte ewig lange edauert, fast ein Jahr und tat tierisch weh. Allerdings war er damals auch für diesen schlimmen Einsatz vor der riesigen Menge der versammelten Weisskittelträgerschaft zumindest mitverantwortlich.).
Das Egebnis meiner Suche .......... tatatataaaaa.......... findest Du .... [size=x-large]Hier[/size]
Wie Du zweifelsfrei in diesem Beitrag erlesen kannst, gbt es offenbar nicht nur Medis gegen Dein schlimmes Gürteltier, dieser Doc kennt sie sogar und weiss offensichtlich damit umzugehen!
Wenn Du dann auch noch besonders aufmerksam (wovon ich natürlich ausgehe) den letzten Abschitt des Beitrages liest, stösst Du unweigerich auf weitere Wege, darüber vielleicht noch etwas mehr zu erfahren. Und zwar .......... [size=x-large]Da[/size] .......... und .......... [size=x-large]Dort[/size] . Oder Du schickst ihm einfach eine nette E Mail. Oder Du rufst in einfach mal an. Für den Notfall findest Du auch noch die Postanschrift und seine Faxnummer unten im Text.
Ich hoffe, dass er Dir endlich helfen kann Dein entartetes Gürteltier los zu werden.
Alle Gute wünscht (wie immer)
Limo (tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)(tu)
PS: Die Da und Dort Lnks habe ich jetzt nicht ausprobiert; müde.
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Re: Re: Gürtelrose :S
05 Juli 2012 15:54
Wie sehen diese Pusteln denn aus?
Warst du mal beim Hautarzt?
Warst du mal beim Hautarzt?
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Re: Re: Gürtelrose :S
06 Juli 2012 01:57
Hallo osima,
ich war damals beim Schmook (dermatologische Poliklinik Charite. Weist Du welchen Eingang?Sonst ruf an) und wie gesagt er konte letztendlich helfen.
lg Limo
ich war damals beim Schmook (dermatologische Poliklinik Charite. Weist Du welchen Eingang?Sonst ruf an) und wie gesagt er konte letztendlich helfen.
lg Limo
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Re: Re: Gürtelrose :S
06 Juli 2012 13:49
Hallo Peter, Hallo Cosima,
Dr. Schmoock ist wirklich ganz kompetent. Den Griechen kenn ich auch. Der ist wohl noch von Prof Orfanos übrig geblieben. Nachdem ich 2x bei dem war habe ich ihn abgelehnt. Insgesamt ist das schon die richtige Stelle, wenn es um Hautprobleme bei Transplantierten geht. Leider hatte ich da jedesmal einen anderen Assistenzarzt, der immer wieder von vorn anfing und sich vorher nicht mit meinem Fall beschäftigt hatte. Nach einem Jahr hab ich dann, wie auch schon in der Hautklinik im Benjamin Franklin aufgegeben. Der einzige Hautarzt, der mein Prurigo in den Griff bekommen hat, war Prof. Kolde in Schlachtensee. Leider behandelt der seit einem Jahr nur noch Privat
Erstmal ist es schon gut, daß es kein Herpes Zoster ist. Der Weg zu schauen was für Keime da am Werke sind ist der erste Schritt zur Behandlung. Warum ist der Grieche da nicht drauf gekommen, ist doch Standart?
Gute Besserung.......... Krischan
Dr. Schmoock ist wirklich ganz kompetent. Den Griechen kenn ich auch. Der ist wohl noch von Prof Orfanos übrig geblieben. Nachdem ich 2x bei dem war habe ich ihn abgelehnt. Insgesamt ist das schon die richtige Stelle, wenn es um Hautprobleme bei Transplantierten geht. Leider hatte ich da jedesmal einen anderen Assistenzarzt, der immer wieder von vorn anfing und sich vorher nicht mit meinem Fall beschäftigt hatte. Nach einem Jahr hab ich dann, wie auch schon in der Hautklinik im Benjamin Franklin aufgegeben. Der einzige Hautarzt, der mein Prurigo in den Griff bekommen hat, war Prof. Kolde in Schlachtensee. Leider behandelt der seit einem Jahr nur noch Privat
Erstmal ist es schon gut, daß es kein Herpes Zoster ist. Der Weg zu schauen was für Keime da am Werke sind ist der erste Schritt zur Behandlung. Warum ist der Grieche da nicht drauf gekommen, ist doch Standart?
Gute Besserung.......... Krischan
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