Divertikel und Transplantation
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Divertikel und Transplantation
23 Sep. 2012 23:15Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Divertikeln, Entzündungen im Darm im hinblick auf eine Transplantation gemacht? Wenn man vorher schon einen etwas angeschlagegen Magen-Darm-Trakt hat.... wie verhält sich das dann mit den Immunsuppressiva? Auf was sollte man achten? Ist eine Transplantation dann überhaupt möglich ohne danach schwere Komplikationen zu haben?
Über Eure Erfahrungen oder Eure Meinungen würde ich mich wirklich sehr freuen...... habe große Angst, daß mir mein Darm nach der Transplantation zum Problem werden könnte!!!
Einen guten Start in die neue Woche
July
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
25 Sep. 2012 22:07Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
25 Sep. 2012 22:59ich denke nicht, dass unter diesen Umständen transplantiert wird. Ich z.B. mußte auch erst meinen Darm sanieren lassen.
Gruß
Drea
PS: Denk dir nichts wenn du keine Antworten bekommst. Nur die alten Hasen beantworten sich ihre Fragen. Meine werden auch nur spärlich beantwortet.
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- Antonio
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 01:15warum sticheln?
Divertikel sind meist nur bei Zystennierenpatienten ein Problem.
Typischerweise wird bei den Voruntersuchungen - Darmspiegelung - dies beurteilt. Divertikel können sich entzünden, zu Fisteln etc. führen, solche entzündungsherde sind nach TX sicher problematisch, eine größere Darm-OP auch, daher rät man eher zu einer OP vorher.
Ein bisschen mehr Vorinformation würde das Antworten auch erleichtern.
Antonio
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 06:38Auch wenn ich keine Divertikel habe, hatte ich schon Jahre vor der Tx Magen-, Darmprobleme.
In dem ersten Jahr nach der Transplantation waren die Probleme diesbezüglich vielfältig. Fünf Monate nach der Tx kam es zu einem perforierten Darmverschluss.
Ein guter Gastroenterologe mit Kenntnissen über Immunsuppressiva und Transplantation hätte mir in dieser Zeit viel helfen können. Leider habe ich den erst einige Jahre später gefunden. Seitdem geht es mir sehr viel besser.
Worauf ich hätte achten sollen? Ich hätte sofort nach der Tx parallel zu den Kontrollen der Laborwerte in Dauerbehandlung eines guten Gastroenterologen sein sollen. Gerade auch die Wirkung von den Immunsuppressiva wird durch Magen-, Darmstörungen beeinflusst. Und andersherum sollte sorgfältig die Verträglichkeit vom Gastroenterologen geprüft werden.
Das ist nicht so ganz leicht und man muss sich selbst kümmern.
Ich bin jetzt seit fast 13 Jahren transplantiert.
Speziell zu Divertikeln und Immunsuppressiva kann ich leider nichts sagen.
Alles Gute wünscht beri
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 07:17zu den Divertikeln kann ich dir auch nichts sagen.
Nur... vor Tx müssen alle anderen gesundheitlichen Baustellen beseitigt werden.
Alles Gute
Michaela
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- Krischan
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 11:43ich hab zwar auch keine Divertikel, aber habe nach der Transplantation eine ziemliche Darmentzündung durch Cellcept ( Immunsupressiva) bekommen nach einem Jahr. Wurde dann auf Immurek umgestellt.
Sollte bei Dir eine OP nötig sein, sollte die vor der Transplantation erfolgen. Jede Operation gefährdet das Transplantat.
Gruß... Krischan
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 14:19136
Registrierungsdatum: drea
Februar 2004
Du bist doch hier selber ein alter Hase, und hast geantwortet (tu)
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 15:55aber ich zähle mich nicht zu euch dazu, weil meine (wahrscheinlich weil ich noch nie bei einem Treffen war) Fragen nie so beantwortet wurden wie die, die sich kennen.
LG
Drea
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 20:49Ich hatte 2010 eine schwere Darmentzündung und ein Stück des Dickdarms musste entfernt werden. Da ich zur gleichen Zeit wieder dialysepflichtig wurde, konnte man die Immunmedis absetzen. Trotzdem war der Heilungsprozess schwierig und ich musste auch ein halbes Jahr einen künstlichen Darmausgang hinnehmen, bevor alles ausgeheilt war und dieser zum Glück wieder zurück gelegt werden konnte. Also nicht nur die OP gefährdet das Transplantat, sondern auch jede OP unter Immunsuppressiva ist wohl schwieriger als ohne. Ich glaube der Darm ist da noch mal ziemlich speziell. Also bitte vorher klären lassen.
Liebe Grüße von
maritimo
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 21:07Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 21:12Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
26 Sep. 2012 21:22Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.
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Re: Re: Divertikel und Transplantation
27 Sep. 2012 07:11Während des Klinikaufenthaltes wurde natürlich alles gut behandelt, auch die Medikation möglichst verträglich gestaltet.
Danach geht man zu den Routinekontrollen normalerweise zum Nephrologen, Hausarzt oder in die Tx-Ambulanz. Braucht man einen Facharzt für chronische Erkrankungen, die nicht im direkten Zusammenhang mit der Tx stehen, muss man sich den unbedingt suchen. Möglichst einen, der zum Austausch mit dem Tx-Zentrum bereit ist oder selbst Erfahrung mit Transplantierten hat.
Ich hab da nach vier katastrophalen Jahren das große Glück gehabt, einen Gastroenterologen zu finden, der früher als Assistenzarzt ein halbes Jahr auf einer Tx-Station gearbeitet hat und einige Lebertransplantierte in der Nachbetreuung hat. Es wäre gut gewesen, wenn ich von Anfang an diesen Arzt zur Mitbehandlung gehabt hätte.
Nochmal viele gute Wünsche
von beri
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