Warteliste für Transplantation
- mona
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Warteliste für Transplantation
25 Sep. 2019 20:29
Hallo ihr Lieben ich grüße euch alle und hoffe, es geht so einigermaßen gut oder besser.
Ich hätte die folgende Frage : Ist es Standard, dass man , um auf die Warteliste zu kommen, eine Herzkathederuntersuchung machen lassen muss . Oder ist das Alter ( 65 ) vielleicht der Grund ? Oder die Dauer der Dialyse ( 11 Jahre fast. )
Zweite Frage falls jemand Lust hat zu antworten : Lebendspende versus Totenspende. Was meint ihr ? Ganz offen gesprochen ohne Bedenken.
Freue mich über jeden Kommentar. Eure mona
Ich hätte die folgende Frage : Ist es Standard, dass man , um auf die Warteliste zu kommen, eine Herzkathederuntersuchung machen lassen muss . Oder ist das Alter ( 65 ) vielleicht der Grund ? Oder die Dauer der Dialyse ( 11 Jahre fast. )
Zweite Frage falls jemand Lust hat zu antworten : Lebendspende versus Totenspende. Was meint ihr ? Ganz offen gesprochen ohne Bedenken.
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Re: Warteliste für Transplantation
26 Sep. 2019 09:51
aus dem Eurotranspantationunterlagen:
Allgemein: Blutdruck, Temperatur, Gewicht, Blutsenkung, Blutbild
Herz/Lunge: EKG, Thorax-Röntgenaufnahme, Abhören von Herz und Lunge, Sputum (Auswurf)-Untersuchung zum Ausschluss einer Tuberkulose-Infektion
Leber: Leberwerte (Serum-Transaminasen: SGPT, SGOT, LDH, Bilirubin, alkalische Phosphatase), Hbs-Antigen, Hbs-Antikörper zum Ausschluss einer Hepatitis, evtl. Leberbiopsie
Niere/Blase: Urinsegment, Urinkultur, Röntgenuntersuchung der Blase, Urinflussmessungen
Magen/Gallenblase: Röntgenuntersuchung des Magens, evtl. Gastroskopie
(Magenspiegelung), Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung der Gallenblase
Augen: Fachärztliche Untersuchung
Hals/Nase/Ohren: Fachärztliche Untersuchung
Haut: Fachärztliche Untersuchung
Zähne: Fachärztliche Untersuchung
Genitalorgane: Fachärztliche Untersuchung
Ausschlusskriterien
akute oder chronische Infektionen
Bösartige Tumorerkrankungen
fortgeschrittene Schäden an anderen Organen
fortgeschrittene Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
Drogenmissbrauch
Bei mir wurde mittels radiologischer Untersuchung mit Kontrastmittel eine beginnende Herzinsuffizienz mit geringem Klappendefekt diagnostiziert, welch seinerzeit nicht gegen eine TX gesprochen hätte.
Nur wurde dabei auch mein Krebs entdeckt und somit war die TX gelaufen (aber durch diese Entdeckung zumindest verhindert, da aus dem Krebs ein Metastierender wird).!
Da meine Krebsbehandlung mittels Protonenbestrahlung (keine Kassenleistung, Ausnahme AOK Bayern) als sehr effektiv gilt, konnte ich bereits nach 2 Jahren wieder ins Transplantationverfahren aufgenommen werden.
Nur ist meine Herzinsuffizienz mittlerweile duch Bypass-Op (und Stents) wieder ein Ausscheidungskriterium. Im nächsten Monat werde ich erneut vorstellig, denke jedoch, das es auch diesmal nichts wird, da sich weitere Herzprobleme manifestieren (die Herzklappe).
Bin mittlerweile 67 jahre alt und denke, das mit ner Niere wird bei mir nichts mehr aufgrund der diversen Vorerkrankungen.
Übrigens bin ich für die Widerspruchslösung, also jeder sollte potentieller Spender sein, nur wer widerspricht nicht!
Somit auch pro Lebend und Totspende.
lg
Harald alias Flüstermann
Allgemein: Blutdruck, Temperatur, Gewicht, Blutsenkung, Blutbild
Herz/Lunge: EKG, Thorax-Röntgenaufnahme, Abhören von Herz und Lunge, Sputum (Auswurf)-Untersuchung zum Ausschluss einer Tuberkulose-Infektion
Leber: Leberwerte (Serum-Transaminasen: SGPT, SGOT, LDH, Bilirubin, alkalische Phosphatase), Hbs-Antigen, Hbs-Antikörper zum Ausschluss einer Hepatitis, evtl. Leberbiopsie
Niere/Blase: Urinsegment, Urinkultur, Röntgenuntersuchung der Blase, Urinflussmessungen
Magen/Gallenblase: Röntgenuntersuchung des Magens, evtl. Gastroskopie
(Magenspiegelung), Röntgen- oder Ultraschalluntersuchung der Gallenblase
Augen: Fachärztliche Untersuchung
Hals/Nase/Ohren: Fachärztliche Untersuchung
Haut: Fachärztliche Untersuchung
Zähne: Fachärztliche Untersuchung
Genitalorgane: Fachärztliche Untersuchung
Ausschlusskriterien
akute oder chronische Infektionen
Bösartige Tumorerkrankungen
fortgeschrittene Schäden an anderen Organen
fortgeschrittene Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
Drogenmissbrauch
Bei mir wurde mittels radiologischer Untersuchung mit Kontrastmittel eine beginnende Herzinsuffizienz mit geringem Klappendefekt diagnostiziert, welch seinerzeit nicht gegen eine TX gesprochen hätte.
Nur wurde dabei auch mein Krebs entdeckt und somit war die TX gelaufen (aber durch diese Entdeckung zumindest verhindert, da aus dem Krebs ein Metastierender wird).!
Da meine Krebsbehandlung mittels Protonenbestrahlung (keine Kassenleistung, Ausnahme AOK Bayern) als sehr effektiv gilt, konnte ich bereits nach 2 Jahren wieder ins Transplantationverfahren aufgenommen werden.
Nur ist meine Herzinsuffizienz mittlerweile duch Bypass-Op (und Stents) wieder ein Ausscheidungskriterium. Im nächsten Monat werde ich erneut vorstellig, denke jedoch, das es auch diesmal nichts wird, da sich weitere Herzprobleme manifestieren (die Herzklappe).
Bin mittlerweile 67 jahre alt und denke, das mit ner Niere wird bei mir nichts mehr aufgrund der diversen Vorerkrankungen.
Übrigens bin ich für die Widerspruchslösung, also jeder sollte potentieller Spender sein, nur wer widerspricht nicht!
Somit auch pro Lebend und Totspende.
lg
Harald alias Flüstermann
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Re: Warteliste für Transplantation
26 Sep. 2019 13:32 - 26 Sep. 2019 13:39
Einen Herzkatheter zu untersuchen is normal, muss ich auch 2-jährlich.
Wobei ich mich aktuell nicht auf die Warteliste setzen lasse...hat jeder Psychiater eine andere Meinung warum ich noch nicht soweit bin. Wobei ich auch nicht in deren Weltbild passe, wo ich doch schon mehrere Lebendspenden abgelehnt habe.
Denke ein gesunder Mensch der mit beiden Beinen im beruflichen Leben steht oder Kinder oder sonstwie Verantwortung hat, sollte sich nicht für einen Menschen opfern der finanziell abgesichert ist.
Und ich halte nichts von Wiederspruchsregelung vs. Organspendeausweis etc.
Der Staat sollte einfach jeden Menschen fragen wenn er einen Reisepass oder dergleichen beantragt....wäre eine demokratische Lösung.
Die Wiederspruchslösung ist nervig, da hat man mehr Stress als beim Beantragen eines Reisepasses....was man dafür übrigens auch muss, weil man dafür einen gültigen Pass braucht um den Wiederspruch registrieren zu lassen.
Ein bloßer Zettel in der Geldbörse ist ja rechtlich nich bindend und man muss sich bei einer Behörde registrieren mit viel Papierkram.
Will ja selber einen Wiederspruch registrieren lassen, wenn ich schon nicht auf die Warteliste komme, dann der Rest von mir fairerweise auch nicht. Oder so.
lg
Chris
Wobei ich mich aktuell nicht auf die Warteliste setzen lasse...hat jeder Psychiater eine andere Meinung warum ich noch nicht soweit bin. Wobei ich auch nicht in deren Weltbild passe, wo ich doch schon mehrere Lebendspenden abgelehnt habe.
Denke ein gesunder Mensch der mit beiden Beinen im beruflichen Leben steht oder Kinder oder sonstwie Verantwortung hat, sollte sich nicht für einen Menschen opfern der finanziell abgesichert ist.
Und ich halte nichts von Wiederspruchsregelung vs. Organspendeausweis etc.
Der Staat sollte einfach jeden Menschen fragen wenn er einen Reisepass oder dergleichen beantragt....wäre eine demokratische Lösung.
Die Wiederspruchslösung ist nervig, da hat man mehr Stress als beim Beantragen eines Reisepasses....was man dafür übrigens auch muss, weil man dafür einen gültigen Pass braucht um den Wiederspruch registrieren zu lassen.
Ein bloßer Zettel in der Geldbörse ist ja rechtlich nich bindend und man muss sich bei einer Behörde registrieren mit viel Papierkram.
Will ja selber einen Wiederspruch registrieren lassen, wenn ich schon nicht auf die Warteliste komme, dann der Rest von mir fairerweise auch nicht. Oder so.
lg
Chris
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Re: Warteliste für Transplantation
26 Sep. 2019 14:59 - 26 Sep. 2019 14:59
Hallo Mona
Vorab: jede Lebendspende-Geschichte ist individuell, Vorgeschichte, Motive, Verlauf usw. Ich kann nur für mich sprechen.
Eine Nieren-Lebendspende hat verschiedene Vorteile für den Empfänger gegenüber einer postmortalen Spende:
- Da Spender und Empfänger (der Lesbarkeit halber verwende ich die allgemeine männliche Form) üblicherweise im selben Krankenkaus operiert werden, vergeht zwischen der Entnahme und dem Einsetzen nur wenig Zeit > das Transplantat ist in besserem Zustand
- Die Operation kann geplant werden, das heisst, Spender und Empfänger (und das Transplantat) befinden sich in optimaler körperlicher Verfassung. > das Transplantat ist in besserem Zustand
- Da Spender und Empfänger vor der Operation gründlich untersucht werden, gibt es während der Operation weniger Überraschungen (zB spezielle Lage von Gefässen), die die OP-Dauer verlängern würden.
- Bei einer Lebendspende hält das Transplantat aus obigen Gründen länger. Auch die Lebenserwartung des Empfängers ist höher.
Die ethische Seite - soll/darf man eine Spende annehmen bzw. soll man eine Niere spenden - ist ein anderes Gebiet. Ein paar Gedanken dazu:
Der Spender muss wissen, was er tut. Der Empfängers ist an der Quelle, hat ein gewisses Fachwissen und kann den Spender mit Unterlagen versorgen. Der Spender muss aufgeklärt sein, sich bei den involvierten Ärzten gut aufgehoben und von ihnen gut informiert fühlen. Es darf keinen Zeitdruck und auch keinen anderen Druck geben. Auch nicht beim Empfänger! Fragen, Bedenken, Ängste, müssen ausgesprochen, diskutiert und beantwortet werden. Vielleicht wieder und wieder. Auch "dumme" Fragen von der Art "ich habe im Internet gelesen..." müssen ernst genommen und beantwortet werden - meist sind sie überhaupt nicht "dumm". Zwischen Spender und Empfänger muss klar sein, warum die Spende erfolgt. Auch die Familie des Spenders muss dahinter stehen. Optimal ist, wenn sich Spender und Empfänger schon lange kennen, der Spender kennt die Vorgeschichte, weiss, warum die Nieren des Empfängers versagen und wann. Und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt, eine davon eben die Nierentransplantation.
Statt es hier nochmals wiederzugeben: Ich habe mich hier im Forum in dieser Diskussion auch schon mal zur Lebenspende geäussert.
Liebe Grüsse Kohana
Vorab: jede Lebendspende-Geschichte ist individuell, Vorgeschichte, Motive, Verlauf usw. Ich kann nur für mich sprechen.
Eine Nieren-Lebendspende hat verschiedene Vorteile für den Empfänger gegenüber einer postmortalen Spende:
- Da Spender und Empfänger (der Lesbarkeit halber verwende ich die allgemeine männliche Form) üblicherweise im selben Krankenkaus operiert werden, vergeht zwischen der Entnahme und dem Einsetzen nur wenig Zeit > das Transplantat ist in besserem Zustand
- Die Operation kann geplant werden, das heisst, Spender und Empfänger (und das Transplantat) befinden sich in optimaler körperlicher Verfassung. > das Transplantat ist in besserem Zustand
- Da Spender und Empfänger vor der Operation gründlich untersucht werden, gibt es während der Operation weniger Überraschungen (zB spezielle Lage von Gefässen), die die OP-Dauer verlängern würden.
- Bei einer Lebendspende hält das Transplantat aus obigen Gründen länger. Auch die Lebenserwartung des Empfängers ist höher.
Die ethische Seite - soll/darf man eine Spende annehmen bzw. soll man eine Niere spenden - ist ein anderes Gebiet. Ein paar Gedanken dazu:
Der Spender muss wissen, was er tut. Der Empfängers ist an der Quelle, hat ein gewisses Fachwissen und kann den Spender mit Unterlagen versorgen. Der Spender muss aufgeklärt sein, sich bei den involvierten Ärzten gut aufgehoben und von ihnen gut informiert fühlen. Es darf keinen Zeitdruck und auch keinen anderen Druck geben. Auch nicht beim Empfänger! Fragen, Bedenken, Ängste, müssen ausgesprochen, diskutiert und beantwortet werden. Vielleicht wieder und wieder. Auch "dumme" Fragen von der Art "ich habe im Internet gelesen..." müssen ernst genommen und beantwortet werden - meist sind sie überhaupt nicht "dumm". Zwischen Spender und Empfänger muss klar sein, warum die Spende erfolgt. Auch die Familie des Spenders muss dahinter stehen. Optimal ist, wenn sich Spender und Empfänger schon lange kennen, der Spender kennt die Vorgeschichte, weiss, warum die Nieren des Empfängers versagen und wann. Und welche Möglichkeiten der Behandlung es gibt, eine davon eben die Nierentransplantation.
Statt es hier nochmals wiederzugeben: Ich habe mich hier im Forum in dieser Diskussion auch schon mal zur Lebenspende geäussert.
Liebe Grüsse Kohana
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- mona
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Re: Warteliste für Transplantation
29 Sep. 2019 18:09
Vielleicht wird es noch mit einer Spende. Ich wünsche es dir. Lieben Gruß und danke.
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Re: Warteliste für Transplantation
29 Sep. 2019 19:01
Hallo mona, nein, Stadard ist das nicht. Ich, damals 53, brauchte sie nicht. Obwohl ich das zweite Mal auf die Warteliste gekommen bin. Ich habe nachgefragt, und mir wurde gesagt, so lange mein Herz in Ordnung sei und keine Auffälligkeiten zeige, sei das nicht erforderlich. Scheint also eine Ermessensfrage des TX-Zentrums zu sein.
Mein Nephrologe prophezeite mir allerdings vorher, dass ich mit einer Herzkatheteruntersuchung rechen müsse, da ich schon so lange krank sei (fast 7 Jahre PD+16 Jahre TX). Vielleicht liegt es bei Dir dann wirklich an Deinem Alter und eben auch der langen Erkrankungszeit.
Alles Gute für Dich und liebe Grüße, Ulrike
Mein Nephrologe prophezeite mir allerdings vorher, dass ich mit einer Herzkatheteruntersuchung rechen müsse, da ich schon so lange krank sei (fast 7 Jahre PD+16 Jahre TX). Vielleicht liegt es bei Dir dann wirklich an Deinem Alter und eben auch der langen Erkrankungszeit.
Alles Gute für Dich und liebe Grüße, Ulrike
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Re: Warteliste für Transplantation
01 Okt. 2019 20:44 - 01 Okt. 2019 20:47
Die Wiederspruchslösung in einem Bild ausgedrückt: (hab ich aus Facebook^^)
Anhang 72033594_10158432010136756_2760068614315835392_n.jpg wurde nicht gefunden.
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Re: Warteliste für Transplantation
03 Nov. 2019 17:07
Hallo, kurz auch noch von mir. Welche Untersuchungen vor TX vom Zentrum angeordnet werden, scheint sehr unterschiedlich. Gerade im Bereich des Herzens, legen die einen den Schwerpunkt auf Myocard-Szynthigrafie, das andere macht ein Kardio-MRT und das dritte die Kateter-Untersuchung. Aber genau bei diesem Untersuchungen lässt sich das Herz am besten anschauen. Interessant finde ich, wie vor mir jemand schrieb, dass beinahe Verschlüsse in den Herzkranzgefäßen vorher nicht bemerkt wurden, enorm.
Was die Lebensspende betrifft, so wurde schon eigentlich alles gesagt, beide müssen die Entscheidung tragen können. Egal, ob Spender oder Empfänger, wenn einer zögert, müssen alle Bedenken besprochen werden. Meist können diese ja aus der Welt geräumt werden, bleiben Bedenken bestehen, sollte man einen so großen Schritt nicht wagen. Ich denke, eine Lebensspende hat große Vorteile für den Empfänger, wie es hier schon geschrieben wurde, aber es ist ein sehr feinfühliges Thema, das Behutsamkeit erfordert.
Alles Gute in die Runde, Malousha.
Was die Lebensspende betrifft, so wurde schon eigentlich alles gesagt, beide müssen die Entscheidung tragen können. Egal, ob Spender oder Empfänger, wenn einer zögert, müssen alle Bedenken besprochen werden. Meist können diese ja aus der Welt geräumt werden, bleiben Bedenken bestehen, sollte man einen so großen Schritt nicht wagen. Ich denke, eine Lebensspende hat große Vorteile für den Empfänger, wie es hier schon geschrieben wurde, aber es ist ein sehr feinfühliges Thema, das Behutsamkeit erfordert.
Alles Gute in die Runde, Malousha.
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Re: Warteliste für Transplantation
22 Nov. 2019 20:02
Sehr geiles Bild in der Hinsicht, dass genau das Zeigt, was in Deutschland schief läuft. Ich hoffe, dass Sie bald das Gesetzt ändern.
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Re: Warteliste für Transplantation
27 Nov. 2019 22:03 - 27 Nov. 2019 22:56
In Österreich ist die Situation übrigens sehr ähnlich.
Hier mal 2 Rechnungen wie unterschiedlich eine Transplantation (in diesem Fall Lunge) verrechnet werden kann:
www.krone.at/2026798
In Österreich werden ironischerweise 80% aller Transplantationen im AKH Wien durchgeführt...mittlerweile häufen sich die Verdachtsmomente, dass dort der Meistbietende schneller ein Organ bekommt.
Sowie die Bestätigung, dass bei der Organverteilung bei Eurotransplant ein großes Ungleichgewicht herrscht, das für Bargeld scheinbar ignoriert wird.
(Griechen lassen sich in Österreich transplantieren und bekommen dabei mehr Organe als wir aus Griechenland zurück erhalten....wenn du Selbstzahler bist geht wohl so einiges....)
Net zu vergessen, dass der Chefarzt seine Privatpatienten im AKH mit Spitalsequipment etc. behandelt und für Spitalspatienten deshalb keine Termine möglich sind
Wie der AKH-Fall zeigt, können die Ärzte sogar ein Organ bei Eurotransplant melden und BESTIMMEN wer das Organ bekommt, sagt nicht das geht nicht, weil es ist lang und breit bestätigt, dass es so passiert ist. ( www.krone.at/2026259 )
Ob wohl Eurotransplant die Organverteilung lenkt, oder doch eine starke Beeinflussung möglich ist...?
Muss ich schon fast die Frage stellen, wieso ihr euch net einfach in Wien transplantieren lasst, wenn das eh jeder machen kann? (mit genug Geld natürlich...haha *zynismus off*)
lg
Chris
Hier mal 2 Rechnungen wie unterschiedlich eine Transplantation (in diesem Fall Lunge) verrechnet werden kann:
www.krone.at/2026798
In Österreich werden ironischerweise 80% aller Transplantationen im AKH Wien durchgeführt...mittlerweile häufen sich die Verdachtsmomente, dass dort der Meistbietende schneller ein Organ bekommt.
Sowie die Bestätigung, dass bei der Organverteilung bei Eurotransplant ein großes Ungleichgewicht herrscht, das für Bargeld scheinbar ignoriert wird.
(Griechen lassen sich in Österreich transplantieren und bekommen dabei mehr Organe als wir aus Griechenland zurück erhalten....wenn du Selbstzahler bist geht wohl so einiges....)
Net zu vergessen, dass der Chefarzt seine Privatpatienten im AKH mit Spitalsequipment etc. behandelt und für Spitalspatienten deshalb keine Termine möglich sind
Wie der AKH-Fall zeigt, können die Ärzte sogar ein Organ bei Eurotransplant melden und BESTIMMEN wer das Organ bekommt, sagt nicht das geht nicht, weil es ist lang und breit bestätigt, dass es so passiert ist. ( www.krone.at/2026259 )
Ob wohl Eurotransplant die Organverteilung lenkt, oder doch eine starke Beeinflussung möglich ist...?
Muss ich schon fast die Frage stellen, wieso ihr euch net einfach in Wien transplantieren lasst, wenn das eh jeder machen kann? (mit genug Geld natürlich...haha *zynismus off*)
lg
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